DE7306034U - Im Querschnitt U formige Auflage schiene zum Befestigen von Tafeln oder Platten auf Betonunterkonstruktionen oder Mauern - Google Patents

Im Querschnitt U formige Auflage schiene zum Befestigen von Tafeln oder Platten auf Betonunterkonstruktionen oder Mauern

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DE7306034U
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Description

Firma Siegener Aktiengesellschaft Geisweid, Hüttental-Geisweid
" Im Querschnitt U-förmige Auflageschiene zum Befestigen von Tafeln oder Platten auf Betonunterkonstruktionen oder Mauern".
Die Neuerung bezieht sich auf eine im Querschnitt U-förmige Auflageschiene zum Befestigen von Tafeln oder Platten auf Betonunterkonstruktionen oder Mauern, deren Flansche auf der Unterkonstruktion oder dem Mauerwerk aufliegen oder annähernd aufliegen und mit deren im Abstand hiervon gelegenen Steg die Tafel oder Platte verbunden ist.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 7 034 592 ist eine derartige Auflageschiene bekannt. Hierbei bildet der Steg mit den beiden Flanschen einen Hohlraum, in welchen die Mittel zum Befestigen der Tafel oder der Platte mit der Auflageschiene ragen.
Bei einer Ausführungsform dieser bekannten Auflageschiene ist auf dem Steg eine Lasche ausgeklinkt und rechtwinklig zur Stegebene und damit parallel zu den Easchen abgebogen-. Bei weiteren Ausführungsformen der bekannten Auflageschiene erfolgt das Befestigen der Schiene mit der Betonunterkonstruktion oder dem Mauerwerk mit Hilfe von Schrauben, Dübeln, Nägeln od.dgl.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Auflageschiene der eingangs beschriebenen Gattung insofern zu verbessern, als der Querschnitt der U-förmigen Schiene unverletzt bleiben soll und hierdurch die Tragfähigkeit der Auflageschiene erhöht werden kann, oder aber bei gegebener Traglast der Schiene diese eine geringere Stärke erfahren kann. Ferner soll das Einbohren oder Einschlagen von Nägeln vermieden werden, was insbesondere bei Betonunterkonstruktionen schwierig ist. Treffen Schrauben oder
Nägel auf die Betonbewährung, so ist ein Weiterschrauben oder
Weitereinschlagen der Befestigungsmittel meist nicht mehr möglich, abgesehen davon, daß beim Einschlagen vcn Nägeln die
oberste Betonschicht reisst oder springt.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Neuerung bei einer im Querschnitt U-förmigen Auflageschiene für den genannten
Zweck vor, daß die aus einem Zuschnitt durch Abkanten gebildete Schiene an den Längskanten ihrer Plansche oder an deren Verlängerung in die Unterkonstruktion oder das Mauerwerk einsetzbare Befestigungsmittel trägt. Somit bietet die U-förmige Auflageschiene nach der Neuerung nicht nur die Möglichkeit einer
einfachen und billigen Herstellung, sondern auch eines unverletzten Querschnittes mit hoher Festigkeit und Tragkraft.
In weiterer Ausbildung der Neuerung sind die Befestigungsmittel als mit den Flanschen einteilige Lappen in Stern-, Doppelstern-, Korkenzieher-, Fischschwanz - od.dgl.-form ausgebildet. Auch
können die lappenförmigen Befestigungsmittel Durchbrechungen eufweissn, durch die eine gute Verbindung der Befestigungsmittel miv dem Mauerwerk oder dem Beton gewährleistet wird.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der neuerungsgemäßen Auflageschiene sind die Flansche mit rechtwinkligen Verlängerungen versehen, die eine flächenmäßige Auflage der Schiene auf der Unterkonstruktion oder dem Mauerwerk ermöglichen. Durch diese rechtwinklige Verlängerung wird nicht nur die Festigkeit der Auflageschiene nochmals erhöht, vielmehr wird auch erreicht, daß die Schiene auf den noch frischen Betonkörper aufgelegt werden kann, wobei die Auflagefläche der Verlängerungen ein Verkanten und ein unerwünschtes Eindrücken der Schiene in den Beton vermeidet.
Unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Flanschverlängerungen ergeben sich verschiedenartige Ausführungsmöglichkeiten der neuerungsgemäßen Auflageschiene. Bei einer dieser Ausführungsformen sind die Befestigungsmittel an den Flanschverlängerungen durch Trennschnitte an der Flanschkante und in der Verlängerung sowie durch rechtwinkliges Abbiegen aus der Ebene der Verlängerung gebildet. ' .
Bei einer weiteren Ausführungsform unter Anwendung von Flanschverlängerungen können die Befestigungsmittel auf Höhe der Flanschverlängerungen gelegen sein, und die Befestigungsmittel durch teilweises Ausstanzen aus den Flanschverlängerungen gebildet sein.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit sieht vor, daß die Befestigungsmittel am freien Längsrand der Flanschverlängerung selbst angeordnet sind.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der neuerungsgemäßen Auflageschiene dargestellt und zwar zeigt
Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform im Ausgangszustand und Gebrauchs zustand ,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Befestigungsmittel aus der Verlängerung der Flansche gebildet werden,
Fig. 4 -6 eine weitere Ausführungsform, bei der die Befestigungsmittel ebenfalls auf Höhe der Flanschverlängerungen gelegen sind und
Fig. 7 und 8 eine weitere Ausführungsform bei der die Befestigungsmittel an den freien Längsrändern der Flanschverlängerunger·. angeordnet sind.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 hat einen streifenförmigen Blechzuschnitt 1 zur Grundlage, an dessen Längsrändern 2,3 nach aussen stehende Befestigungslappen 4 vorgesehen sind. Diese haben die Form eines Doppelsternes, können mit einer Eohrung versehen sein und sind, wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, rechtwinklig zur Längsachse L des Blechzuschnittes 1 gelegen.
Der Zuschnitt 1 nach Fig. 1 wird längs der Linien M,N abgekantet, so daß die einsatzbereite Auflageschiene Sch 1 nach Fig. 2 entsteht, die einen U-förmigen Querschnitt besitzt und
Steg 7 sowie die -5- aufweist . An 3
den Längskanten 1 0, 1 beiden Flansche 8,9 die mit den den bei-
den 1 der Flansche 8,9, Längsrände
2,3 des Zuschnitts 1 identisch sind, sind in der Ebene dieser Flansche die Befestigungsmittel 4 angeordnet, deren Spitze
12 in das Mauerwerk oder die Betonmasse einsetzbar ist. Hierbei liegen die freien Längskanten 10,11 der Flansche 8,9 auf der Betonunterkonstruktion oder dem Mauerwerk auf, während die Tafeln oder Platten mit geeigneten Mitteln mit dem Steg 7 verbunden werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Auflageschiene wiederum aus einem entsprechenden Blechzuschnitt durch Abkanter und Ausklinken von Teilen gebildet. Hierbei entsteht der Steg
13 und die Flansche 14,15, die im rechten Winkel zu dem Steg 13 gelegen sind«,' Die Flansche 14,15 weisen je eine Verlängerung 16,17 auf, die eine rechtwinklige Abkantung darstellen und eine Auflage der Schiene Sch 2 auf dem Mauerwerk oder dem Beton bilden. Aus der Verlängerung ist durch einen Schnitt längs der Kante 18 am unteren Ende der Flansche 14,15 und durch einen Schnitt an der Kante 19 ein lappenförmiges Befestigungsmittel 20 teilweise ausgestanzt und um 90° aus der Ebene der Verlängerungen von dem Steg 13 fort umgebogen. Es ismit seinem unteren Ende um die Längsachse derart um 90° oder 180° verdreht, daß unter Erzeugung eines Einschnittes 21 ein fischschwanzförmiges Endes des Befestigungsmittels 20 entsteht, das korkenzieherähnlich verformt ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 liegt die Kante 18 der Flansche 14,15 und die Flanschverlängerungen 16,17 auf der Unterkonstruktion
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oder dem Mauerwerk auf.
Die in Fig. 4-6 dargestellte Ausführungsform der neuerungsgemäßen Auflageschiene besteht wiederum aus einem blechförmigen Zuschnitt, der durch Abkanten einen Steg 22 und die beiden Flansche 23, 24bildet. Diese besitzen Verlängerungen 25,26, die in eine Ebene parallel zum Steg 22 umgebogen werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind diese Verlängerungen 25,26 nach aussen, bei der AusfUhrungsform nach Fig. 6 gegeneinander, d.h. nach innen, umgebogen. In beiden Fällen bilden die Flanschverlängerungen 25, 26 wiederum Auflagen für die Auflageschiene Sch 3 bzw. Sch 4 auf der Betonunterkonstruktion oder dem Mauerwerk». Abgesehen von dieser flächenmä3igen Auflage wird, wie auch bei der Ausführungsform nach Flg. 3,der Auflageschiene eine erhöhte Festigkeit verliehen, die in Verbindung mit dem unverletzten U-förmigen Querschnitt der Auflageschiene die Möglichkeit· bietet, die Auflageschiene höher zu belasten, oder aber bsi gegebener Belastung dünnwandiger auszuführen.
Aus dem Querschnitt der Verlängerungen 25,26 ist ein etwa rechteckiger Abschnitt 27 unter Ausschluss des Befestigungsmittels 28 ausgestanzt. Mit anderen Worten, es werden aus den Verlängerungen 25,26 der Ausführungsform nach Fig. 4-6 die in Fig. 4 strichpunktierten Materialflächen ausgestanzt, während das lappenförmige Befestigungsmittel 28 mit dem Eüans<h23,24 verbunden bleibt. Bei dieser Gelegenheit kann auch ein Loch 29 in das lappen.'örmige Befestigungsmittel gestanzt werden.
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Im Gegensatz hierzu kann jedoch die Verlängerung 25,26 der Flansche 23»24 auch der Form der lappenförmigen Befestigungsmittel 28 entsprechende Einschnitte aufweisen» so daß keine rechtwinkligen Kanten 30, wie bei der Ausführungsform nach Flg. 4-6 entstehen, sondern der Fora der Befestigungsmittel entsprechende Ränder gebildet werden.
Die Verlängerungen 25,26 sind an den Abkantlinien 31, 32 von den Flanschen 23»24 in eine zu dem Steg 22 parallele Ebene umgebogen, während die lappenförmigen Befestigungsmittel 28 an dieser Abkantung nicht teilnehmen und daher in der *>ne der Flansche 23, 24 verbleiben, so daß die Auflageschiene, die in Fig. 5 oder 6 wiedergegebene Gebrauchsform erhält. Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 4-4 können die lappenförmigen Befestigungsmittel nicht nur die dargestellte doppelsternförmige Ausbildung erhalten, vielmehr können die lappenförmigen Befestigungsmittel auch die Gestalt aufweisen, die die Befestigungsmittel nach Fig. 3 besitzen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 weist die Schiene Sch 5 wiederum einen unverletzten U-förmigen Querschnitt mit dem Steg 32 und den Flanschen 36,37 auf, an die sich die Verlängerungen 38,39 anschließen, die parallel zu dem Steg 35 gerichtet sind. An die freie Kante 40, 41 der Verlängerungen 38,39 schließen sich die lappenförmigen Befestigungsmittel 42 an, ^ie die in Fig. 7 und 8 wiedergegebene Form oder aber eine ander« Form besitzen, wie sie vorstehend beschrieben
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worden ist. Die Verlängerungen 38,39 der Flansche 36»37, die eine gute Auflage auf der Betonunterkonstruktipn oder dem Mauerwerk bilden, können auch nach aussen, d.h. voneinander fort un die Kanten 43 gebogen sein, so daß ein hutförmiger Querschnitt entsprechend den Querschnitten der Ausführungsform nach Fig. 3 und 5 entsteht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 wird wie bei der Ausftihrungsform nach Fig. 4-6 die zu befestigende Tafel oder Platte mit dem Steg 35 in geeigneter Weise verbunden, wobei die Platte im Abstand von der Auflage 38,39 gehalten wird.

Claims (8)

» I * til· Schutzansprüche: sBSSsasaa:
1. Im Querschnitt U-förmige Auflageschiene zum Befestigen von Tafeln oder Platten auf Betonunterkonstruktionen oder Mauern, deren Flansche auf der UnterLonstruktion oder dem Mauerwerk aufliegen oder annähernd aufliegen und mit deren im Abstand hiervon gelegenen Steg die Tafel oder Platte verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Zuschnitt durch Abkanten gebildete Schiene (Sch 1 - Sch 5) an den Längskanten ihrer Flansche (8,9,15,23,24) oder deren Verlängerung (38,39) in die Unterkonstruktion oder das Mauerwerk einsetzbare befestigungsmittel ( 4,20,28,42) trägt/
2. Auflageschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (4,20,28,42) als mit den Flanschen einteilige Lappen in Stern-, Doppelstern-, Korkenzieher-, Fischschwanz - od.dgl. - Form ausgebildet sind./
3. Auflageschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lappenförmigen Befestigungsmittel (4,20,28,42) Durchbre chungen (5,21,29) aufwe1sen.,
4. Auflageschiene nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche mit rechtwinkligen Verlängerungen (16,17, 25, 26,38,39) versehen sind, die eine flächenmäßige Auflage der Schöne auf der Unterkonstruktion oder dem Mauerwerk bilden.
5. Auflageschiene nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (28)- aus den die Sehienenauflage bildenden Flanschverlängerungen (25,26) ausgestanzt sind, y
6. Auflageschiene nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (20) an den Flanschverlängerungen (16,17) durch Trennabschnitte (18,19) an der Flanschenkante und in der Verlängerung (16,17) sowie durch rechtwinkliges Abbiegen aus der Ebene der Verlängerungen (16,17) gebildet sind.y
7. Auflageschiene nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (28) auf Höhe der Flanschverlängerungen (25,26) gelegen sind und die Befestigungsmittel durch teilweises Ausstanzen aus den Flanschverlängerungen gebildet sind. (Fig. 4-6)
8. Auflageschiene nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (42) am freien Längsrand der Flanschverlängerung (38,39) angeordnet sind.
73G603<t17.5.73
DE7306034U Im Querschnitt U formige Auflage schiene zum Befestigen von Tafeln oder Platten auf Betonunterkonstruktionen oder Mauern Expired DE7306034U (de)

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