DE728032C - Verfahren zur Herstellung von Rohren aus gegebenenfalls faserhaltigem Zementbrei - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rohren aus gegebenenfalls faserhaltigem Zementbrei

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DE728032C
DE728032C DES135884D DES0135884D DE728032C DE 728032 C DE728032 C DE 728032C DE S135884 D DES135884 D DE S135884D DE S0135884 D DES0135884 D DE S0135884D DE 728032 C DE728032 C DE 728032C
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Germany
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roller
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pipes
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cement paste
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DES135884D
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Pino Salvaneschi
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/42Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by shaping on or against mandrels or like moulding surfaces
    • B28B21/48Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by shaping on or against mandrels or like moulding surfaces by wrapping, e.g. winding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Rohren aus gegebenenfalls faserhaltigem Zementbrei Die Herstellung von Rohren mit oder ohne Muffe aus einem gegebenenfalls faserhaltigen Zementbrei ist bekannt. Bei den bekannten Verfahren hängt die Drehgeschwindigkeit .der Wickelwalze, auf der das Rohr sich in nacheinander folgenden Schichten bildet und gepreßt wird, von der Geschwindigkeit eines mit der Wickelwalze zusammenarbeitenden Filzes, eines Bandes oder einer Walze ab. Daraus ergeben sich an den Stellen, wo z. B. eine Muffe gewickelt oder gepreßt wird, wo also die Drehgeschwindigkeiten der sich berührenden Walzen bzw. die lineare Geschwindigkeit des Filzes oder Bandes von den Geschwindigkeiten an anderen Stellen des Rohres mit anderem Durchmesser abweichen, Schwierigkeiten, die die Anwendung verwickelter und kostspieliger Einrichtungen bedingen. Außerdem weisen die Verbindungszonen zwischen Rohrteilen von verschiedenem Durchmesser immer Gebiete von geringerer Widerstandsfähigkeit und Undurchlässigkeit auf.
  • .Das gleiche gilt für die gleichzeitig mit der Formung oder nachher erfolgende Pressung. Dabei sind die Übelstände sogar noch schlimmer, da die anzuwendenden starken Pressungen, auch wenn sie durch mechanische Kunstgriffe teilweise vermindert oder ausgeglichen werden, eine schwere Apparatur bedingen, um Biegungsänderungen zu vermeiden. Das Gewicht der sich bewegenden Teile und die daraus folgenden Reibungen vermindern im allgemeinen die Genauigkeit und die Etnpfindlichkeit der ganzen Vorrichtung.
  • Das den Gegenstand der Erfindung bildende -`erfahren ermöglicht die Herstellung von Rohren und allgetnein von Hohlkörpern in der verschiedenartigsten Ausbildung und mit den verschiedensten Abmessungen unter Vermeidung -der genannten :Nachteile und Anwen-3ung einer verhältnismäßig billigen Apparatur. Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Zementbrei mittels eines geneigt angeordneten, in schnelle Schwingungen versetzten Tisches auf die Formatwalze aufgetragen wird. Dabei empfiehlt es sich, im' Innern der Walze, die dann porös oder durchlässig ausgeführt ist, einen Unterdruck zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Den Tisch läßt man nach fertiger Formung des Rohres vorzugsweise noch eine gewisse Zeit lang ohne weitere Breiaufgabe, aber -unter Aufrechterhaltung des Unterdruckes ian Innern der Walze, weiterschwingen, um das geformte Rohr noch weiter zu verdichten. Von den schwingenden Tischen können mehrere - vorgesehen sein; auch kann man zwecks gleichzeitiger Herstellung mehrerer Rohre mehrere Formatwalzen gleichzeitig mit einem Tisch zusammen wirken lassen.
  • WeiteredieErfindungkennzeichnendeMerkmale werden sich bei der Beschreibung der Erfindung an Hand- der Zeichnungen ergeben. Diese Zeichnungen sind als Beispiele zu, betrachten, weil bei der praktischen Ausführung die Einzelheiten geändert werden können, ohne daß dadurch der Grundgedanke der Erfindung berührt würde.
  • Fig. r stellt einen Ouerschnitt durch die neue Vorrichtung dar; Fig. z ist ein Grundriß; Fig.3 zeigt eine mit innerer Ansaugung arbeitende Wickelwalze für Muffenrohre; Fi.g. 4 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführung der Speisevorrichtung.
  • In den Zeichnungen bezeichnet i die Formatwalze, z ist das aufzuwickelnde Rohr, 3 und 3' sind die Zapfen der Formatwalze, 4 ist der Vibrationstisch, der mit dem Exzenter io verbunden ist und eine Hinundlierbewegung in den Richtungen A-B und B-A ausführt. Diese Hinundlierbewegung wird dem Vibrationstisch durch eine mit ihm durch den Bolzen 5 verbundene Pleuelstange G erteilt, die mit dem auf der Antriebswelle aufgeke.ilten Exzenter 8 in Verbindung steht. Die Antriebswelle; ist außerdem mit einem ausgewuchteten Schwungrede 9 versehen. Der Vibrationstisch ist fest mit dem auf der Welle i i festsitzenden Exzenter io verbunden. Während der Drehbewegung der Welle i i bewegt sich der mit dem System 5, 6, 7, 8 durch Zapfen in Verbindung stehende Vibrationstisch abwechselnd in der Richtung D-C oder C-D.
  • Durch zwei im Gestell zz befestigte Unterlagen i9 und 2o wird das seitliche Abfallen des Breies vom Vibrationstisch verhütet. Die Unterlagen sind so ausgebildet, daß sie sich in unmittelbarer Nähe der Walze befinden, ohne sie jedoch zu berühren. Der Speisetrichter r2 nimmt eine für eine bestimmte Dicke des Rohres genügende Breimenge auf.
  • 3Tit 13 ist eine üffnung bezeichnet, die durch den Vibrationstisch selbst verschließbar ist, wenn die Pleuelstange G die Endlage ihres Aufwärtshubes erreicht hat. Nach dem Inbetriebsetzen des Vibrationstisches fängt der Brei an, aus dem Speisetrichter herauszufließen, und wird vom Vibrationstische aufgenommen.
  • In Fig. 3 ist mit i die nur auf der Breiaufii.ahmeseite poröse und durchlässige Formatwalze dargestellt, die mit Löchern 13 versehen ist und einen mit dem Bunde r; zusammenhängenden, mit einer mittleren Bohrung 15 und Radialbohrungen 14 versehenen Kopf 16 besitzt. Auf die Formatwalze ist eine Hülse 18 aufgeschoben, deren Außendurchmesser dem Innendurchmesser der Muffe entspricht und die nur auf der zur Aufnahme des Breies dienenden Seite porös und durchlässig ist; sie stützt sich gegen den Bund 17.
  • Die Luft und der etwaige Wasserüberschuß, die infolge der durch die auf den Brei ausgeübte Wickel- und Preßwirkung durch die poröse Walze hindurchdringen, ,werden gesammelt und durch die Löcher 13 abgeleitet. Dazu kommt das durch die Hülse 18 gedrungene Wasser und die Luft. Die ganze Ü'berschußmenge wird dann durch die Leitungen 14 und 15 zur ,#.bsaugevorrichtung geleitet.
  • Die Beschreibung der Formatwalze ist nur beispielsweise zur Erläuterung des Grundgedankens der Erfindung gegeben; die Formatwalze kann auch innen mit einer Heiz-oder Kühlvorrichtung oder mit einer Anfeuchtvorrichtung unter Verwendung einer beliebigen Flüssigkeit versehen sein.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: -Nach Einstellung des Vibrationstisches auf den betreffenden oberen. Totpunkt zwecks Schließung der Üffnung 13 wird der Speisetrichter 12 mit dem zu verarbeitenden Brei gefüllt. Dann wird der Vibrationstisch in Bewegung gesetzt. Der aus der Offnung tretende Brei strebt nach unten gegen die Walze. In geeignetem Augenblick wird die Walze i in Drehbewegung gesetzt, gegebenenfalls unter Anwendung der obenerwähnten Heizung, Pressung oder Anfeuchtung. Infolge der Drehbewegung der Welle i i entfernt sich der Vibrationstisch langsam von dem sich bildenden Rohr weg, bis der ganze Brei auf die Walze aufgetragen ist.
  • Falls während des Wickelungsvorganges der vom Vibrationstisch ausgeübte Vibrationsdruck nicht genügen sollte, wird seine Bewegung nach Fertigstellung der Wicklung fortgesetzt, wobei der Tisch der sich drehenden Walze in der Richtung C-D genähert wird.
  • Wenn nach Durchführung der beschriebenen Tätigkeiten die Herstellung des Rohres beendigt ist, kann man gegebenenfalls den Vibnationsdruck fortsetzen und u: U. zwecks Ablösung des mit seiner Innenfläche an der Außenseite der Formatwalze klebenden Rohres den inneren Unterdruck in der Walze herabsetzen. Nach Beendigung der Arbeit wird die Formatwalze abgenommen und aus dem Rohr ausgezogen, was durch Verschieben der Hülse 18 in der Richtung nach 3' oder durch Ausziehen der Formatwalze bei festgehaltener Hülse 18 .geschehen kann. Man kann auch das Ganze senkrecht stellen und dann die Walze und die Hülse ausziehen, wobei das Rohr in senkrechter Stellung bleibt.
  • Bei der praktischen Anwendung des Verfahrens können die Vibrationen und deren Bereich verschieden sein. Bei den Einrichtungen nach Fig. i und 2 ist die Richtung beispielsweise A-B bzw. B-A, und die Vibrationen nehmen stufenweise mit der Annäherung an die Tischachse ab. Die Vibrationen können aber auch in anderer Art und Weise und an anderen Stellen des Tisches erfolgen.
  • Der in Fig. i mit 1.2 bezeichnete Speisetrichter und damit auch alles, was sich auf die durch den Tisch freizugebende und schließende öffnung 13 bezieht, kann gegebenenfalls wegfallen. Der Trichter kann durch einen mit einer Gleichgewichtsvorrichtung versehenen Trichter ersetzt werden, durch die er in beliebiger Stellung gehalten wird.
  • Es ist nicht unbedingt nötig, daß der Brei in der ganzen Länge des herzustellenden Rohres auf den Tisch geschüttet wird, weil der Tisch selbst die Masse auf die ganze Bildungslänge des Rohres verteilt. Die Wicklung des Rohres erfolgt auch dann, wenn der Tisch stillsteht. Es versteht sich jedoch, daß die Vibrationen die Beschaffenheit des Enderzeugnisses verbessern; die bei Anwendung der Vibration erhaltenen Rohre weisen besonders ausgezeichnete Undurchlässigkeitseigenschaften auf.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Rohren aus gegebenenfalls faserhaltigem Zementbrei, dadurch gekennzeichnet, daß der Brei mittels eines geneigt angeordneten, in schnelle Schwingungen versetzten Tisches (4) auf die Formatwalze (i) aufgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während der Breiaufgabe mittels des Tisches (4) im Innern der porös oder durchlässig ausgeführten Walze (i) ein Unterdruck erzeugt und gehalten wird.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß nach fertiger Formung des Rohrs der Tisch noch für eine gewisse Zeitspanne ohne weitere Breiaufgabe in Schwingung gehalten und d'as Innere der Formatwalze unter Unterdruck gehalten wird, um das schon geformte Rohr noch weiter zu pressen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere rasch schwingende und beliebig angeordnete Tische gleichzeitig oder nacheinander das Auftragen, die Verteilung, das Stampfen und das Pressen des Breies auf die Formatwalze (i) bewirken.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gleichzeitiger Herstellung.mehrerer Rohre mehrere Formatwalzen gleichzeitig auf denselben Tisch (4) wirken.
DES135884D 1939-02-19 1939-02-19 Verfahren zur Herstellung von Rohren aus gegebenenfalls faserhaltigem Zementbrei Expired DE728032C (de)

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