DE72675C - Fahrrad-Ständer - Google Patents

Fahrrad-Ständer

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Publication number
DE72675C
DE72675C DENDAT72675D DE72675DA DE72675C DE 72675 C DE72675 C DE 72675C DE NDAT72675 D DENDAT72675 D DE NDAT72675D DE 72675D A DE72675D A DE 72675DA DE 72675 C DE72675 C DE 72675C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bicycle
clamps
stand
clamping device
ball
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72675D
Other languages
English (en)
Original Assignee
SOCIETE DA-LIFOL & ClE und J. BARDET in Paris, Quai Jemmappes Nr. 172 bezw. rue Bouret 39; i
Publication of DE72675C publication Critical patent/DE72675C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H3/00Separate supports or holders for parking or storing cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn man ein Fahrrad reinigen, seine Lager nachsehen, die Triebkette anspannen will oder dergleichen, so macht es sich oft recht unangenehm fühlbar, dafs man ■ das Fahrrad gar nicht oder doch nur sehr umständlich in der für die auszuführende Arbeit bequemsten Lage feststellen kann.
Diesem Uebelstand soll der Fahrradständer abhelfen, mit dem man ein Fahrrad an irgend einer Stelle einspannen und in jeder gewünschten Lage im Gleichgewicht feststellen kann. Solche Ständer sind auch für Fahrrad-Händler von grofsem Vortheil, indem sich mit ihnen die Fahrräder in der für den Anblick günstigsten Stellung und in den mannigfaltigsten Gruppenbildungen ausstellen lassen.
Der Fahrrad-Ständer besteht der Hauptsache nach:
1. aus einem Fufs mit grofser, beliebig gestalteter Auflagefläche oder mit einer beliebig grofsen Anzahl Tragstützen;
2. aus einer Klemmvorrichtung, die einerseits am Ständer befestigt ist und andererseits mit Klemmbacken zum Einklemmen der meist runden Fahrradtheile versehen ist. Diese Klemmvorrichtung kann in jeder gewünschten Neigung, sowohl nach den Seiten als auch nach vorn und hinten eingestellt werden, kurz, sie kann in jeder Richtung um den Fufs gedreht werden.
Die Fig. 1 bis 3 veranschaulichen einen -Fahrradständer in zweckmäfsiger Ausführung, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Ständers, Fig. 2 ein Schnitt durch die Klemmvorrichtung und Fig. 3 ein Grundrifs des Fufses.
Der mit den Tragstützen A1 auf dem Boden ruhende Fufs A trägt oberhalb der Einschnürung As die Kugel A2.
Auf diese Kugel stützen sich die beiden Klemmen B und C mit ihren gegabelten und gebogenen Armen B1 und C1, die die Kugel umgreifen. Die anderen Enden der Klemmen B und C endigen in die ebenfalls gegabelten und V - förmig gebogenen Klemmbacken B2 und C2, die das festzuhaltende Rohr des Fahrrades umgreifen. Diese gegabelten Klemmbacken sind innen mit Holz, Leder, Filz oder anderem weichen Material bekleidet, damit sie die eingespannten Theile nicht beschädigen oder den Lack davon abkratzen. Sie sind gabelförmig gestaltet, damit auch die gebogenen Röhren zwischen ihnen eingeklemmt werden können.
Die beiden Klemmen werden zwecks Einspannens des Fahrrades mit der Griffschraube D gegen einander geprefst.
Eine oberhalb der Schraube D angeordnete Feder E hält die Klemmbacken geöffnet und drückt die Arme B1 und C1 gegen die Kugelt2. Dadurch wird die Klemmvorrichtung vor dem Herunterfallen geschützt, wenn kein Theil zwischen die Klemmbacken -B2 und C2 eingeklemmt ist.
Die Folge dieser Anordnung ist, dafs:
ι. die beiden Klemmbacken in der Ebene der Fig. 2 gegen einander bewegt und von einander entfernt werden können, so dafs man verschieden starke Rohre zwischen sie einklemmen kann,
2. die ganze Klemmvorrichtung in derselben Ebene so weit um die Kugel gedreht werden

Claims (1)

  1. kann, bis die gegabelten Arme B1 und C an die Einschnürung A3 anstofsen,
    3. die Klemmvorrichtung in der Ebene der Fig. ι um einen fast unbegrenzten Winkel gedreht werden kann,
    4. die Klemmvorrichtung um die senkrechte Achse des Fufses gedreht werden kann, · und
    5. man mit der Klemmvorrichtung eine aus mehreren dieser Bewegungen zusammengesetzte Bewegung ausführen kann.
    Um ein Fahrrad in bestimmter Stellung zu befestigen, öffnet man die Klemme und legt ein Rohr des Fahrradgestelles zwischen die geöffneten Klemmbacken. Nachdem dies geschehen ist, hält man das Fahrrad mit der einen Hand fest und prefst mit der anderen Hand die Klemmbacken mittelst der Schraube D etwas zusammen. Hierauf bringt man das Fahrrad ins Gleichgewicht, indem man es um die Kugel und nöthigenfalls auch um daseingeklemmte Rohr dreht. Wenn dies geschehen ist, wird die Griffschraube fest angezogen. .
    Die gegabelten und gebogenen Klemmen B und C halten die Kugel in je drei Berührungspunkten b b b und c c c fest und stellen mit wenig Kraftanstrengung eine feste Einklemmung her. Die Fig. 4 bis 8 zeigen in verschiedenen Stellungen eingeklemmte Fahrräder.
    Fig. 4 zeigt ein Fahrrad, das in seiner gewöhnlichen Stellung gehalten wird und mit seinem unteren Rohr in der Nähe der Kurbelachse eingeklemmt ist.
    Fig. 5 zeigt das Fahrrad umgekehrt, aber mit demselben Rohr eingeklemmt.
    Fig. 6 zeigt ein an der Lenkachse in senkrechter Stellung gehaltenes Fahrrad.
    Fig. 7 ist ein an seinem oberen Rohr gehaltenes Fahrrad in umgedrehter Stellung.
    Fig. 8 zeigt ein in horizontaler Lage gehaltenes Fahrrad, das mit dem den Sattel tragenden Rohr festgeklemmt ist.
    Die Gestalt und Gröfse des Ständers kann natürlich in verschiedener Weise nach Wunsch oder den Bedürfnissen der Praxis entsprechend abgeändert werden. Die Feder kann beispielsweise wegfallen oder durch eine andere ersetzt werden. Die gewölbten Gabeln der Klemmvorrichtung können durch entsprechend gestaltete Platten ersetzt werden. An Stelle der Griffschraube kann eine Schraube mit loser oder in einer der Klemmen ausgebohrten Mutter oder auch eine Schraube mit Kurbel zum Drehen treten.
    Die Fig. 9 bis 11 sind Beispiele solcher anders ausgeführten Ständer.
    Fig. g zeigt einen Ständer, dessen Kugel auf einer im Fufs hoch- und niederschraubbaren Stange sitzt, während die Klemmvorrichtung der oben beschriebenen ähnlich ist.
    Fig. 10 ist ein Fahrradständer, bei dem die Kugel durch einen Ring F ersetzt und die Klemmvorrichtung dementsprechend abgeändert ist.
    Fig. 11 zeigt einen Ständer mit zwei Drehpunkten , bei dem die Klemmen mit ihren kugelförmigen Theilen B1 und C1 gegen den Ring F gedrückt werden. Die Klemmen können sich während, des Zusammenpressens um die Mittelpunkte O1 und O2 der Kugeln B1 und, C drehen. Die Ausschnitte B'2 und C2 der Klemmen sind schräg, so dafs die Drehung der Klemmen beim Zusammenpressen um den" Punkt K stattfindet, wodurch der Weg der Schraube in ihrem Loch verringert wird.
    Bei den in Fig. 10 und 11 gezeichneten Anordnungen kann die Drehung fast nur in der Ebene des Ringes stattfinden.
    An Stelle der beschriebenen Klemmvorrichtungen können auch andere Klemmen verschiedener Construction mit zwei Achsen Verwendung finden. Es ist dabei vortheilhaft, zwei Schrauben anzuordnen, die eine zum Befestigen der Klemmvorrichtung auf der Kugel und die andere zum Einspannen des Rohres.
    Die verschiedenartigen Ausführungen sind nebensächlich. Wesentlich ist hauptsächlich der oben ausgesprochene Erfindungsgedanke.
    Pateνt-Ansprüche:
    1. Ein Fahrrad-Ständer, gekennzeichnet durch Klemmen, die für verschiedene Durchmesser der einzuspannenden Gestelltheile einstellbar und in der Ebene des Gestelles oder im Winkel dazu beweglich sind, zum Zweck, ein Fahrrad in verschiedenen Stellungen an einem seiner Gestelltheile einklemmen und feststellen zu können.
    2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Fahrrad - Ständers, bei der die Klemmen aus zwei durch eine Schraube (D) und eine Feder (E) gegen einander beweglichen Backen (B C) bestehen, deren untere gegabelte Enden (B1 C) eine am Ständer befindliche Kugel (A2) oder einen Ring (F) klauenartig umfassen und zwischen deren obere gabelförmige Enden (B'2 C1) ein Fahrradgestelltheil eingeklemmt wird.
    3. Eine Ausführungsform des unter 2. gekennzeichneten Ständers, bei welcher die Klemmen zwecks Einspannung gebogener Gestelltheile mit Ausschnitten versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72675D Fahrrad-Ständer Expired - Lifetime DE72675C (de)

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DE72675C true DE72675C (de)

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ID=345880

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DENDAT72675D Expired - Lifetime DE72675C (de) Fahrrad-Ständer

Country Status (1)

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DE (1) DE72675C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19531973A1 (de) * 1995-08-30 1997-03-06 Julius Birkhold Präsentationsständer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19531973A1 (de) * 1995-08-30 1997-03-06 Julius Birkhold Präsentationsständer

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