DE725053C - Elektrischer Industrieofen - Google Patents
Elektrischer IndustrieofenInfo
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- DE725053C DE725053C DEB178018D DEB0178018D DE725053C DE 725053 C DE725053 C DE 725053C DE B178018 D DEB178018 D DE B178018D DE B0178018 D DEB0178018 D DE B0178018D DE 725053 C DE725053 C DE 725053C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/62—Heating elements specially adapted for furnaces
- H05B3/66—Supports or mountings for heaters on or in the wall or roof
Landscapes
- Furnace Details (AREA)
Description
- Elektrischer Industrieofen Die Erfindung @ betrifft einen elektrischen Industrieofen mit abgerundetem, vorzugsweise kreisrundem Querschnitt und ringförmig längs der Ofeninnenwand angeordneten Heizbändern, die mit ihrer Breitseite die Wärme in den Ofenraum abstrahlen.
- Bei solchen öfen ist es normalerweise nicht möglich, die Heizelemente während des Bietriebes auszuwechseln, so daß bei einer Zerstörung der Heizbänder der Ofen jedesmal erkalten inuß.
- Erfindungsgemäß wird eine leichte Auswechselbarkeit der Heizbänder während des Betriebes dadurch erreicht, daß in der Ofenwand tangential oder ,annähernd tangential zu :der ;gebogenen Ofeninnenfläche verlaufende Durchführungsspalte für die Heizbänder vorhanden sind und die Heizbänder so elastisch biegsam ausgebildet sind, d.aß sie beim Einschieben durch einen Durchführungsspalt sich in den Führungen im Ofeninnern an die Ofenwand ,anlegen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 einen Ofen mit kreisförmigem Querschnitt im Schnitt, während Abb.3 einen Schritt durch einen keramischen Führungsstein veranschaulicht.
- In der Zeichnung bedeutet a das wärmeisolierende Mauerwerk, b die keramische Auskleidung des Ofens., die, wie Abb. 3 zeigt, besonders für die Führung der Bänder aus-,gebildet ist, und c das Heizband, das seine breite Fläche dem Ofeninnern zukehrt.
- Gemäß Abb. i bildet das Heizband-c eine einlagige Windung, d. h. die beiden Endend und e des Bandes sind durch ,getrennte Spalte nz und n des Ofenmauerwerks a geführt, die mit keramischem Werkstoff h umgeben sind. Die Bandführung ist bei der Anordnung nach Abb. i schraubenlinienförmig, so daß eine Berührung der Bandenden an der Kreuzungsstelle vermieden wird. Die einzelnen Bandwindungen können außerhalb des Ofens in bekannter Weise durch Laschen o. dgl. elektrisch miteinander verbunden werden. Das Ausbringen eines Bandes erfolgt durch Ziehen beispielsweise am Durchführungsende d, wobei gleichzeitig das Ende e nachgeschoben wird; sinngemäß läßt sich ein neues Band einbringen. Es ist wichtig, daß hierbei wenigstens das durch den Ofen hindurchgeschobene Zuführungsende des Heizbandes ebenso wie das Band selbst gut elastisch biegsam ist. Gegebenenfalls kann ,ein Band auch in mehreren Schraubenwindungen im Innern des Ofens geführt sein.
- Gemäß Abb.2 sind zwei räumlich parallel liegende, an den im Ofeninnern liegenden Enden durch ein Verbindungsstück f elektrisch leitend verbundene Heizbänder vorgesehen, die zusammen mit dem Verbindungsstück f durch einen gemeinsamen Durchführungsspalt, der durch den keramischen Körper k gebildet wird, eingeführt werden können. Bei solchen Doppelbändern wird der Vorteil erreicht, daß die Zahl der erforderlichen Durchführungsspalte mir halb so groß ist wie bei einfachen Heizbändern nach Abb. i. Außerdem können hierbei alle Zuführungsenden g der Bänder c mit größerem Querschnitt als die wärmeabgebenden Teile der Heizbänder c ausgeführt werden, so daß die Wärmeentwicklung in den Durchführungen sehr klein wird.
- Abb.3 zeigt einen keramischen Führungsstein li mit zwei Heizbändern c im Schnitt. Die beiden Bänder liegen in an sich bekannter Weise in Rillen des Steines und besitzen genügenden Abstand voneinander, so daßeine Berührung und damit ein Kurzschluß nicht eintreten kann. Auch ist das Band c durch an sich bekannte hakenförmige Vorsprüngel des Steines an seinen Kanten sicher gehalten, so daß selbst bei kippbaren Öfen mit beliebigem Kippwinkel ein Verlagern oder Herausfallen unmöglich ist.
- Statt der dargestellten keramischen Führungen können die Heizbänder auch in anderer Weise, etwa durch Verstiften, an der Ofeninnenwand gehalten werden. Es ist ferner nicht unbedingt erforderlich, daß der Ofenquerschnitt kreisförmig sein muß; er kann jede abgerundete Form haben. Auch für die Durchführungsspalte gilt, daß sie nicht genau tangential in den Ofeninnenmantel münden, sondern nur eine leichte Einführung des Bandes gestatten müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Industrieofen mit abgerundetem, vorzugsweise kreisrundem Querschnitt und ringförmig längs der Ofen-.b .angeordneten Heizbändern, die mit ihrer Breitseite die Wärme in den Ofenraum abstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ofenwand tangential oder annähernd tangential zu der gebogenen Ofeninnenfläche verlaufende Durchführungsspalte (m, il) für die Heizbänder (c) vorhanden sind und die Heizbänder so elastisch biegsam ausgebildet sind, daß sie beim Einschieben durch -einen Durchführungsspalt sich in den Führungen im Ofeninnern an die Ofenwand anlegen. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder tangentiale Spalt des Ofenmauerwerks sich in eine nach dem Ofeninnern hin offene, vorzugsweise T-förmige Rille des Ofeninnenmantels fortsetzt, in welcher die Heizbänder geführt und gehalten werden. 3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rille in der Ofeninnenwand schraubenförmig verläuft und in eine tangential zur Ofeninnen-,vand gerichtete Austrittsöffnung ausläuft (Abb. i). q.. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Ableitungen zu den einzelnen Heizelementen durch einen gemeinsamen Spalt herausgeführt sind. 5. Ofen nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß je zwei räumlich parallel liegende, an den im Ofeninnern liegenden Enden durch ein Verbindungsstück (i) elektrisch leitend verbundene Heizbänder vorgesehen sind, die zusammen mit dem Verbindungsstück (f) durch einen gemeinsamen Durchführungsspalt eingeführt werden können (Abb.2). 6. Ofen nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Zuführungsenden der Heizbänder innerhalb des Durchführungsspaltes verstärkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB178018D DE725053C (de) | 1937-04-08 | 1937-04-08 | Elektrischer Industrieofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB178018D DE725053C (de) | 1937-04-08 | 1937-04-08 | Elektrischer Industrieofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE725053C true DE725053C (de) | 1942-09-12 |
Family
ID=7008309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB178018D Expired DE725053C (de) | 1937-04-08 | 1937-04-08 | Elektrischer Industrieofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE725053C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3749882A (en) * | 1972-04-14 | 1973-07-31 | Ney Co J M | Muffle construction |
-
1937
- 1937-04-08 DE DEB178018D patent/DE725053C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US3749882A (en) * | 1972-04-14 | 1973-07-31 | Ney Co J M | Muffle construction |
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