DE724264C - Verfahren zur Erzeugung eines zum Zerblasen schmelzfluessiger Stoffe bestimmten Druckmittelstrahles zwecks Gewinnung von Schlackenwolle, Gesteinswolle o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung eines zum Zerblasen schmelzfluessiger Stoffe bestimmten Druckmittelstrahles zwecks Gewinnung von Schlackenwolle, Gesteinswolle o. dgl.

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DE724264C
DE724264C DEH154307D DEH0154307D DE724264C DE 724264 C DE724264 C DE 724264C DE H154307 D DEH154307 D DE H154307D DE H0154307 D DEH0154307 D DE H0154307D DE 724264 C DE724264 C DE 724264C
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DEH154307D
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Inventor
Karl Friedrich Muthmann
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Hein & Co Vormals Haigerer Hue
Original Assignee
Hein & Co Vormals Haigerer Hue
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/06Manufacture of glass fibres or filaments by blasting or blowing molten glass, e.g. for making staple fibres

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Description

  • Verfahren zur Erzeugung eines zum Zerblasen schmelzflüssiger Stoffe bestimmten Druckmittelstrahles zwecks Gewinnung von Schlackenwolle, Gesteinswolle o. dgl. Schlacken- und Gesteinswolle wird seit langem aus schmelzflüssigen Schlacken, Steinen oder Erden in der Weise hergestellt, daß gegen die frei herabfallende Schmelze ein Druckmittelstrahl, z.B. ein Dampfstrahl, gerichtet wird, durch den das Ausgangs-Material in feine Fäden zerteilt wird. Der zur Zerteilung bestimmte Druckmittelstrahl muß mit großer Strömungsenergie auf den Schlackenstrahl auftreffen, um eine hinreichende Zerteilung des schmelzflüssigen Gutes zu bewirken. Ursprünglich verwendete man eine gerade Düse mit schlitzartiger Austrittsöffnung von rechteckigem Querschnitt. Da beim Zerstäuben des Schlackenflusses durch das Druckmittel ein starkes seitliches Verspritzeil auftritt, hat man zwecks Eindämmung des Streuverlustes auch schon die Anwendung von sichelförmigen bzw. ringse- gmentförmigen Düsen vorgeschlagen, durch die auch ein Erfassen der seitlich abgeworfenen Schlackenteilchen ermöglicht wird. Der Schlackenfluß fließt in den muldenartig geformten Druckmittelstrahl ein.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Erzeugung eines zum Zerblasen schmelzflüssiger Stoffe bestimmten Druckmittelstrahles zur Gewinnung von Schlackenwolle, Gesteinswolle o. dgl., und zwar soll eine Düse angewandt werden, deren freier Durchlaß, zur Austritts- und zur Eintrittsseite des Druckmittelstrahles derart erweitert ist, daß, die Zusammenziehung des Düsenquerschnittes von der Eintrittsseite des Druckmittelstrahles bis zum engsten 'Querschnitt auf kilrze Strecke erfolgt, während die Erweiterung dieses engsten Querschnittes bis zum äußeren Düsenrand sich über eine wesentlich größere Länge erstreckt. Es hat sich herausgestellt, daß durch die Anwendung der vorstehend näher gekennzeichneten Düse 6ine wesentliche Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit erzielt wird, so daß dem Druckmittelstrahl eine außerordentlich hohe Strömungsenergie verliehen wird. Bei zweckentsprechender Erweiterung der Querschnitte konnte die Geschwindigkeit bis auf iioom/Sek. gesteigert werden.
  • Man hat bereits zum Zerblasen.schmelzflüssiger Schlacke eine Düse benutzt, bei der gerade umgekehrt der freie Durchlaß zur Austritts- und zur Eintrittsseite so erweitert war, daß die Zusammenziehung des Düsenquerschnittes von der Eintrittsseite des Druckmittelstrahles bis zum engsten Querschnitt auf einer sehr langen Strecke erfolgt, während die Erweiterung dieses engsten Querschnittes bis zum äußeren Düsenrand sich über'eine wesentlich kürzere Länge erstreckt.
  • Zweckmäßig teilt man den Druckmittelstrahl in zwei oder mehrere Teilströme auf, und zwar derart, daß, die einzelnen Strahlen in ihrer Leistung dem zur Zerteilung der Schmelze an den einzelnen Stellen erforderlichen Energiebedarf g angepaßt ZD werden. Zu diesem Zweck kann man z.B. den an sich bekannten sichelförmigen Druckmittelstrahl in drei Einzelströme aufteilen, von denen der mittlere Strahl, der unmittelbar den aus dem Ofen austretenden Schlackenfluß erfaßt, entsprechend der größeren Beanspruchung energiereicher sein soll als die seitlich ana .eordneten Druckmittelstrahlen. Anstatt für jede einzelne Düse besondere Regelorgane vorzusehen, die zwecks Abstufung der erforderlichen Strömungsenergie für sich betäti --t werden müßten, läßt sich eine solche Regelung der jeweils geforderten Energiemenge gerade bei der beanspruchten Düsenart, die eine hohe Strömungsgeschwindigkeit der Druckmittelstrahlen erzielen läßt, durch entsprechende rechnerisch zu ermittelnde Ausgestaltung der einzelnen Düsenquerschnitte bewirk-en. Natürlich kann man auch eine weitere Aufteilung der Düsen über drei Einzelstrahlen hinaus, beispielsweise in fünf Strahlen, vornehmen, wodurch durch entsprechende Einregulierung der Strömungsenergie der Einzelstrahlen auf den tatsächlichen Energgiebedarf an den einzelnen Stellen eine weitere Steigerung der Energieersparnis erreicht wird.
  • In der Zeichnung in Abb. i ist eine solche 5fach unterteilte Düse im Schnitt quer zur Achse dargestellt, während Abb. 2 einen Schnitt längs zur Achse darstellt, und zwar sind in dem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel die Austrittsöffnungen für den Druckmittelstrahl in eine Abschlußplatte eingelassen, die auf das Druckmittelzuführungsrohr aufgeschraubt wird. Da der Schlackenfluß auf den aus der Mitteldüse austretenden Druckmittelstrahl unmittelbar auftrifft und somit dieser Strahl die größte Energie für die Verblasung benötigt, erhält die Düse i den -urößten Querschnitt. Die Austrittsöffnungen der seitlich von dieser Grunddüse angeordneten Düsenz und 3 sind entsprechend dem geringeren Energiebedarf der aus diesen Düsen austretenden und zur seitlichen Erfassung des Schlackenflusses bestimmten Druckmittelstrahlen schon wesentlich kleiner bemessen, während die Austritts-Öffnungen 4 und 5 in weiterem Verfolg des Erfindungsgedankens noch kleiner ausgebildet sind.
  • Abb. 2 läßt eine Erweiterung des freien Durchlasses für den Druckmittelstrahl von der Stelle des kleinsten Querschnittes 6 sowohl 7ur Austrittsseite7 als auch zur Eintrittsseite8 hin erkennen, und zwar ist die Erweiterung so vorgesehen, daß die Zusammenziehung des Düsenquerschnittes von der Eintrittsseite des Druckmittelstrahles bis zum engsten Querschnitt auf einer sehr ]an-"en Streck ze erfolgt, während die Erweiterung dieses engsten Querschnittes bis zum äußeren Düsenrand sich über eine wesenilich kürzere Länge erstreckt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung eines zum Zerblasen schmelzflüssiger Stoffe bestimmten Druckmittelstrahles zur Gewinnung von Schlackemvolle, Gesteinswolle o.dgl., gekennzeichnet durch die Anwendung einer Düse, deren freier Durchlaß zur Austrittsseite und zur Eintrittsseite desDruckmittelstrahles derart erweitertist, daß, die Zusammenziehung des Düsenquerschnittes von der Eintrittsseite des Druckmittelstrahles bis zum engsten Querschnitt auf kurze Strecke erfolgt, während die Erweiterung dieses engsten Querschnittes bis zum äußeren Düsenrand sich über eine wesentlich größere Länge erstreckt.
  2. 2. Düse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung in mehrere Einzelöffnungen aufgeteilt ist, deren Querschnitte nach dem tatsächlichen Energiebedarf der ihnen entströrnenden Druckmittelstrahlen bemessen sind.
DEH154307D 1938-01-11 1938-01-11 Verfahren zur Erzeugung eines zum Zerblasen schmelzfluessiger Stoffe bestimmten Druckmittelstrahles zwecks Gewinnung von Schlackenwolle, Gesteinswolle o. dgl. Expired DE724264C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936853C (de) * 1952-01-14 1955-12-29 Willem Cornelis Petrus Smout Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mineral- und Schlackenwolle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE936853C (de) * 1952-01-14 1955-12-29 Willem Cornelis Petrus Smout Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mineral- und Schlackenwolle

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