DE721976C - Reibwechselgetriebe mit geteilter Kugel - Google Patents
Reibwechselgetriebe mit geteilter KugelInfo
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- DE721976C DE721976C DEM142270D DEM0142270D DE721976C DE 721976 C DE721976 C DE 721976C DE M142270 D DEM142270 D DE M142270D DE M0142270 D DEM0142270 D DE M0142270D DE 721976 C DE721976 C DE 721976C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H15/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
- F16H15/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
- F16H15/04—Gearings providing a continuous range of gear ratios
- F16H15/06—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
- F16H15/26—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B has a spherical friction surface centered on its axis of revolution
- F16H15/28—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B has a spherical friction surface centered on its axis of revolution with external friction surface
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
- Reibwechselgetriebe mit geteilter Kugel Die Erfindung bezieht sich auf ein Reibwechs,eIgetriebe, bei dein Kugelabschnitte 'als Reibkörper dienen, um die ein Mitnehmerring greift. Bei Reibwechselgetrieben dieser Art kommt eine ungeteilte Kugel zurr Anwendung, die mit dem Reibring nicht unmittelbar zusammenarbeitest. Vielmehr sind noch besondere Zwischenwellen ,eingeschaltet, die entweder als treibende oder als Kraft abnehmende Welle dienen. Dabei muß der eine Teil des Getriebes für die Änderung der Drehzahl .geschwenkt werden, wozu noch weitere besondere Mittel, z. B. biegsame Wellen, Kardangelenke u. dgl., erforderlich sind. Blei einem anderen Getriebe dieser Art muß ebenfalls ein Teil desselben verschwenkbar angeordnet .sein. Dazu ist der Motor ummittelbar in den die Kugelkalotten lagernden Körpier eingebaut. Das läßt sich jedoch nur in besonderen Fällen durchführen und setzt ein sehr großes Getriebie voraus, so daß es sich in kleinen Abmessungen nicht ausführen läßt, wenn auch die Kugel selbst in diesem Falle geteilt ist.
- Demgegenüber `besteht bei einem Reibwechselgetriebe die Erfindung darin, daßeine einseitig gelagerte Antriebsachse jeweils gleichzeitig ,als Träger auch der zweiten Halbkugel dient. Sie ist am Achsenstumpf abgeflacht, und ebenso sind auch beide Halbkugeln am ,größten übertragungsdurchmessler abgeflacht. Dadurch kann sein ungeteilter Klemmring übergreifen und als Kraftübermittler haftend gleiten. Dieser Klemmring ist überdies verstellbar und nimmt die beeiden unter Druck sich spreizenden Halbkugeln zusammenhaltend gegenseitig mit. Diablei kreuzt er sowohl die Antriebsachse als auch die beiden Halbkugeln axial. Bei dieser Ausgestaltung des Getriebes ist es möglich, sowohl die die Kraft einleitende wie auch die abgeblende Welle fest zu lagern. Das ganze Getriebe läßt sich deshalb als geschlossenes Ganzes in einem Gehäuse unterbringen und außerdem sehr klein bauen. Ferner sind besondere Zwischentriebe nicht mehr notwendig.
- Die Zeichnung stellt die Erfindung beispielsweise dar. . Abb. i ist ein senkrechter Schnitt des einen Beispiels nach Linie i-i in Abb. 2.
- Abb. z ist eine zugehörige Oberansicht mit Schnitt durch das Gehäuse nach Linie 2-z in Abb. i.
- Abb.3 zeigt den senkrechten Schnitt nach Linie 3-3 in Abb. q. .eines zweiten Ausführungsbeispiels für zwei hintereinandergeschaltete Kugelreibgetrieb e.
- Abb. ¢ ist ein waagerechter Schnitt nach Linie 4-4 in Abb. 3 mit Schnitt durch das Gehäuse und Oberansicht auf das Getriebe.
- Abb.5 zeigt ein drittes Beispiel mit vier kardanartig hintereinandergeschalteten Kugelreibgetriehen.
- Im Gehäuse a sind die beiden Kugelschalen b mit ihrer Welle c gelagert. Eine der Kugelschalen ist . auf der Welle c axial verschiebbar, aber nicht drehbar und steht unter Wirkung einer Feder d oder einer anderen; Kraft, die bestrebt ist, beide Kugelschalen auseinanderzudrücken. Die Kugelschalen werden von einem Reibringe umfaßt, der an seinem Tragkörper f von den Schrauben g mit Spiel gehalten ist, so daß sich der Reibringe auf der Kugel unter Ausnutzung seines Spiels gegenüber seinem Tragkörper f einstellen. kann. Der Tragkörper f ist mit seiner Welle h in einem Bügel l gelagert. Dieser ist mittels der Wellenzapfen lt, 1 im Gehäuse a schwenkbar gelagert und läßt sich von außen mit einem Handgriff m um diese Wellenzapfen schwenken. Von der Welle k wird die Kraft durch das auf ihr sitzende Zahnrad n auf das parallel bzw. benachbart gelagerte Zahnrad o übertragen und von diesem über Kugel- und Kegelräder p auf die Übertragumgswelle g zur Ableitung der Kraft. Naturgemäß könnte die Kraft auch an der Welle q eingeleitet und an der Welle c abgenommen werden, wenn das Getriebe zur Untersetzung benutzt wird. Die beiden Zahnrädern und o können in einem unterschiedlichen Größenverhältnis stehen, je nachdem in welchem Verhältnis die aufgenommene Kraft übersetzt werden soll.
- Durch Verschwenken des Bügels l mittels des Griffes m wird der Reibring mit seinem Tragkörper auf der Kugel b entsprechend eingestellt, also auf deren größten Durchmesser oder auf einen jeweils kleinenen, wodurch zwischengelegene Geschwindigkeitsübertragungen erhalten werden. Der Regelbereich umfaßt demgemäß den Schwingungsbereich des Bügels n aus der größtmöglichen Geschwindigkeit in paralleler Lage zur Welle c bis zu der kleinsten Geschwindigkeit, wenn sich der Reibringe der Welle c nähert. Verloren geht nur der Regelbereich entsprechend dem Durchmesser der Welle c der Kugel. Das ist praktisch ohne Bedeutung, weil die Reibflächen unmittelbar in der Nähe der Wellenachse keine griffige Reibung mehrergeben. Die Welle q für die Ableitung der Kraft ist durch den einen Wellenzapfen i des Bügels l geleitet. Die Abnahme der Krafterfolgt demgemäß im rechten Winkel zur Einleitung an der Welle c. Größere Regelbereiche lassen sich durch Wiederholung der Reibkörper mit Vollkugel erzielen.
- Ein solches Beispiel zeigen Abb.3 und für zwei in Reihe- geschaltete Reibgetriebe. Auf der Welle des Zahnrades o sitzt ebenfalls eine Kugel b, die vom Reibringe umfaßt wird. Dessen Tragkörper f ist mit seiner Welle im Gehäuse a gelagert. Die Kraft läßt sich an der Welle r des Tragkörpers f abnehmen, könnte jedoch auch durch eine Übersetzung ss auf der entgegengesetzten Seite des Gehäuses h auf der Welle 1 abgenommen werden. Die Einstellung der Geschwindigkeit erfolgt für beide Reibgetriebe mittels desselben Bügels 1.
- Bei dem Beispiel in Abb. 5 sind vier Reibgetriebe hintereinandergeschaltet, und zwar die beiden mittleren auf einer ausziehbaren Welle u. Diese lagert in einem Bügel v, der sich mittels des Griffes in verschwenken läßt. Die abnehmende Welle w ist in derselben Achse aus dem Gehäusea herausgeführt wie die einführende Welle c. Es ist auf diese Weise möglich, theoretisch einen Regelbereich von i : 16 bei vier Reibkörpein zu erzielen, was praktisch einen Regelbereich über etwa i : I 2 bis i : i q. ergibt.
- Damit der Reibringe nicht in der Stoßfuge der beiden Halbkugeln b geteilt «-erden ruß, sondern aus einem Stück bestehen kann, wie dargestellt, empfiehlt es sich, die beiden Halbkugeln am. Stoß in der Breite des Ringes e abzuflachen, wie bei x angedeutet, so daß der Ring ohne weiteres über die Kugelhälften eingeführt werden kann. Dies läßt sich unbedenklich so ausführen, weil diese Stelle für die Kraftübertragung praktisch nicht ausgenutzt wird. Durch die Herstellung des Reibringes e aus einem Stück läßt sich auch eine größere Genauigkeit erzielen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Reibwechselgetriebe mit geteilter Kugel, dadurch gekennzeichnet, daß eine einseitig gelagerte Antriebsachse jeweils gleichzeitig als Träger auch der zweiten Halbkugel dient, die am Achsenstumpf wie auch beide Halbkugeln am größten übertragungsdurchmesser der nvei Halbkugeln abgeflacht sind, damit ein ungeteilter Klemmring übergreifen kann und als Kraftübermittler haftend rollt.
- 2. Reibwechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß der an seinem Halter (f) nachstellbare Klemmring (e), der die zwei unter Druck spreizenden Halbkugeln (b, b) zusammenhaltend gegen- i seitig mitnimmt, auf ihnen gleitend haftet und sich sowohl mit der tragenden Antriebsachse als, auch den zwei Halbkugeln axial kreuzt. ' 3.
- Reibwechselgetriehe nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibring (e) auf der Kugel an seinem Mitnehmer (f) mit Spiel gehalten ist. ¢.
- Reibwechselgetriehe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbar gelagerte Reibkörper (e) mit ,einer übertragungswelle (p) parallel im gemeinsamen Rahmen (L) gelagert ist, von der die Kraft abgenommen wird.
- 5. Reibwechselgetriebie nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmewelle (g) durch das eine Rahmenlager (i) geleitet ist.
- 6. Reibwechselgetriebie nach Anspruch i bis 5, .dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Übertragungsreibkörper in Reihe geschaltet und mit .parallelen Wellen in ,demselben Schwenkrahmen (v) gelagert sind.
- 7. ReibwechselgetrIebie nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mittlere Reibkörper gleichachsig im Schwenkrahmen zwischen der gleichachsig gelagerten Aufnahme- und der Abgabewelle gelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM142270D DE721976C (de) | 1938-07-16 | 1938-07-16 | Reibwechselgetriebe mit geteilter Kugel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM142270D DE721976C (de) | 1938-07-16 | 1938-07-16 | Reibwechselgetriebe mit geteilter Kugel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721976C true DE721976C (de) | 1942-06-28 |
Family
ID=7335023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM142270D Expired DE721976C (de) | 1938-07-16 | 1938-07-16 | Reibwechselgetriebe mit geteilter Kugel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721976C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2942076A1 (de) * | 1979-10-18 | 1981-04-30 | Detlef 7531 Kieselbronn Hofmann | Stufenlos verstellbares getriebe |
-
1938
- 1938-07-16 DE DEM142270D patent/DE721976C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2942076A1 (de) * | 1979-10-18 | 1981-04-30 | Detlef 7531 Kieselbronn Hofmann | Stufenlos verstellbares getriebe |
| EP0027635A3 (en) * | 1979-10-18 | 1982-02-10 | Detlef Hofman | Continuously variable transmission |
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