DE7216640U - Vorrichtung zur automatischen Beschichtung von Platten mit Duroplast-Laminat - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Beschichtung von Platten mit Duroplast-Laminat

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DIPL.-ING. A. GRÜNECKER .J..:'..'!' ί '.-* 8000 MÖNCHEN 22 j
DR.-ING. H. KINKELDEV ^^Z
DR.-ING. W. STOCKMAIR, Ae. E. (cauf inst of techn) Tolegrommc Monapol MOnclicn
PATENTANWÄLTE Tolcx O5-2C3ÄÖ
Neue Telefonnummer ab
G 72 166 40.6 New Ta/np.'-ono Nr. O1-JtI
Jl Sojiiember 1972 22 23 62
24. April 1975 G
Albert Pfleger
817 Bad Tölz
Bahnhofstr. 11
Vorrichtung zur automatischen Beschichtung von Platten mit Duroplat-Larainat
Die neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur automatischen Beschichtung von Platten mit Duroplast-Laminat.
Bekannt sind Verfahren und Vorrichtungen, mit denen fertig ausgehärtete Laminatbleche unter Druck und Wärme auf die zn beschichtenden Flächen im Rahmen eines Klebevorgangs aufgebracht werden. Andere Verfahren sehen vor, mit flüssigem Duroplast (Kunstharz( getränkte Fasorbahnen (zumeist Glasseide-Faserprodukte) auf die zu beschichtenden Flächen aufzularainieren und unter Druck aushärten zu lassen. Ein bekanntes Verfahren, das häufig praktiziert wird, ist das Vakuum-Verfahren, welches neuerdings soweit entwiekelt wurde, daß der Unterdruck in der Vakuumform zugleich zum Ansaugen der jeweiligen Harzmenge und zum schnelleren und intensiveren Durchtränken der vorher eingelegten FaserverStärkungen nutzbar gemacht wird.
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BanV.lon!en:H Aufhäuief, MSnchejf IC 53 J Qlßsi^ U^iZ1Y V3W1J5^V8 · Pos!sdied:icon!o München 46212
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Alle diese Verfahren sind für einen vollautomatischen Fertigungsablauf entweder nicht oder nur sehr bedingt und dann nur unter zu hohem Kostenaufwand anwendbar.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der A-I Ticrancre oTliiiifcoyhem Ayfc an sn.haffan. <1ϊα hai ai nf anhom Au-fhim
die Herstellung kunststoffbeschichteter Platten bei geringem Personal- und Arbeitsaufwand, hoher Fertigungsgeschwindigkeit und -kapazität auf wirtschaftliche und kostensparende Weise ermöglicht.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Plattenfördervorrichtung mit einem umlaufenden endlosen, Mitnehmer für die zu beschichtenden Platten auf v/eisende, Förderer vorgesehen ist, dessen oberes Ü?rum entlang einer Förder- und Bearbeitungsbahn verläuft, daß entlang der Förder- und Bearbeitungsbahn in der Bewegungsrichtung des oberen Trums des Förderers gesehen eine Zubringevorrichtung, eine Absaugvorrichtung, ^ine Heißluftzufuhrvorrichtung, Spritzköpfe zum Aufspritzen von Haftvermittler, Spritzköpfe zum Aufspritzen eines Kunstharz-Fasergemisches, Spritzköpfe zum Aufspritzen einer Feinbeschichtung und eine Preßvorrichtung angeordnet sind, und daß die Förder- und Bearbeitungsbahn in den Bereichen unter denrjSpritzköpfen Ausnehmungen aufweist.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung hat wesentliche Vorteile. Sie ist einfach und übersichtlich aufgebaut, gut zugänglich und leicht zu warten. In ihr werden die zu beschichtenden Platten entlang einer Förder- und Bearbeitungsbahn nacheinander an den einzelnen Bearbeitungsvorrichtungen vorbeigeführt und dabei automatisch mit
einer Beschichtung versehen und abschließend gepreßt. Durch die Ausnehmungen in der Förder- und Bearbeitungsbahn in den Bereichen unter den Spritzköpfen ist dabei gewährleistet, daß sich keine Materialrückstände aufbauen können und somit der Bewegungsablauf in der gesamten Vorrichtung nicht beeintrach-
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung in Verbindung mib der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Pig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Pig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
Die Vorrichtung weist eine als Gleitbahn 4- ausgebildete Förderund Bearbeitungsbahn auf, entlang welcher eine Anzahl von Bearbeitungsvorrichtungen angeordnet sind. Auf dem ersten Teil der Gleitbahn 4· werden vorgefertigte Plattenelemente 1' ritteis einer nicht dargestellten, üblichen Zubringervorrichtung 1 übereinander gestapelt. Die Plattenelemente Ί' legen sich dabei mit ihrer Vorderkante gegen eine Wand 5, welche an ihrem unteren Ende einen Schlitz 6 freiläßt, der so ausgebildet ist, daß nur das unterste Plattenelement in Arbeitsrichtung durch die beidseitigen, jeweiligen Mitnehmer 8 der umlaufenden Förderkette 3 aus dem Stapel herausgezogen wird.
Auf seinem Weg vom Stapel zu einer Preßvorrichtung 16 bewegt sich jedes zu beschichtende Plattenelement 1' zunächst unter einer Heißluftzufuhrvorrichtung 9 hindurch, welche eine Vorwärmung und im Verein mit der Absaugvorrichtung 7 eine Entstaubung der Oberfläche bewirkt.
Die folgenden Bearbeitungsvorrichtungen, die das Plattenelement durchläuft, v/eisen vorteilhaft photo elektrisch gesteuerte und in den erforderlichen Abständen fest angeordnete Spritzköpfe 10 zum Aufspritzen von Haftvermittler, Spritzköpfe 11 zum Aufspritzen eines Kunstharz-Fasergemisches und Spritzköpfe 12 zum Aufspritzen einer Feinbeschichtung auf. Dur^h Unterbrechungen 2 der Gleitbahn 4 wird vermieden, daß sich Harzrückstände auf der Gleitbahn aufbauen können.
Anschließend gelangt jedes mit noch nassem Laminat bedeckte Plattenelement in di.e Preßvorrichtung"^. Die Steuerung der Förderkette bringt diese jeweils zum Stillstand, nachdem ein Plattenelement eine preßgerechte Vorschu'bposition erreicht hat. Ein Pressentisch 13 bewegt sich nun nach oben und drückt das auf ihm liegende Plattenelement 1' bis zum Anschlag an Kalibrierleisten 15 gegen einen beheizten Obertisch 14. In der Kaiibrieinstellung wird das Plattenelement kurze Zeit bis zur ausreichenden Aushärtung des Laminats festgehalten.
Nach dem Aushärten läuft die Förderkette wieder an, wodurch das zuletzt beschichtete Plattenelement au. -er Preßvorrichtung 16 herausgefahren und das nächste noch nasse Plattenelement zugeführt wird. Zugleich laufen die verschiedenen Beaufschlagungsvorgänge jeweils an den nächsten, nachfolgenden Plattenelementen ab.
7216 6 4G 27.9.73

Claims (3)

Schutz ansprüche
1. Vorrichtung zur automatischen Beschichtung von Platten mit Duroplast-Laminat, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platt eufirdex-vorrichtung mit einem umlaufenden endlosen, Mitnehmer für die zu beschichtenden Platten aufweisende, Förderer vorgesehen ist, dessen oberes Trum entlang sin<?T Förder- und Bearbeitungsbahn verläuft, daß entlang der Förder- und Bearbeitungsbahn in der Bewegungsrichtung des oberen Trums des Förderers gesehen eine Zubringevorrichtung (i), eine Absaugvorrichtung (7), eine Heißluftzufuhrvorrichtung (9), Spritzköpfe (10) zum Aufspritzen von Haftvermittler, Spritzköpfe (11) zum Aufspritzen eines Kunstharz-Fasergemisches, Spritzköpfe (12) zum Aufspritzen einer Feinbeschichtung und eine Preßvorrichtung (16) angeordnet sind, und daß die Förder- und Bearbeitungsbahn in den Bereichen unter den Spritzköpfen (-10,11,12) Ausnehmungen aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Förderer als Kettenförderer mit zwei zu beiden Seiten der Förder- und Bearbeitungsbahn angeordneten endlosen Förderketten (3) ausgebildet ist, und daß an den Förderketten (3) Mitnehmer (8) zum Transport der zu beschichtenden Platten vorgesehen sind.
Danfckonloni H. Aulhäuior, ί
1 Postscheckkonto MDnchon 46212
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennz eichnet , daß die Preßvorrichtung (16) einen oberhalb der Förderbahn angeordneten beheizten Obertisch (14-) mit daran angeordneten, nach unten vorstehenden Kalibrisrleisten (15) und weiter einen unterhalb des oberen Trums des Förderers auf einer Heb- und Senkvorrichtung angeordneten, dem Obertisch gegenüberliegenden Pressentisch (13) aufweist.
DE7216640U Vorrichtung zur automatischen Beschichtung von Platten mit Duroplast-Laminat Expired DE7216640U (de)

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