DE7216632U - Spielztug m Form eines stilisierten Lebewesens - Google Patents

Spielztug m Form eines stilisierten Lebewesens

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DE7216632U
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Description

Spielzeug in Form eines stilisierten Lebewesens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spielzeug mit der Nachbildung eines Tier- oder Menschenkopfes.
Spielzeuge in Form von Nachbildungen von Lebewesen sind in vielen Ausführungsformen bekannt. Besonders stark verbreitet sind Puppen in den verschiedensten Varianten und Tiernachbildungen aller Art, so z.B. auch sogenannte Schlaftiere aus Textilmaterialien, häufig aus langhaarigem Plüsch. Bei Puppen sind auch wandelbare Ausführungen bekannt, die insbesondere durch Verstellung der Gliedmaßen verändert werden können. Beispielsweise kann eine Puppe sowohl eine sitzende als auch eine stehende Gestalt darstellen. Auch sind Puppen bekannt, die insgesamt aus flexiblem Material bestehen, so daß ihre Haltung außer einer Verstellung der Gliedmaßen variiert werden kann. Allen bekannten wandelbaren Nachbildungen von Lebewesen ist jedoch gemeinsam, daß entweder gar
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weitgehend vorgegebene (p Va-
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keine ganz bestimmte,
riationsmöglichkeiten der Gestalt möglich sind. Die Förmveränderung ist deshalb kaum mit schöpferischer Phantasie oder mit einer Übung der Handfertigkeit verbunden*
Durch die Erfindung nun soll ein Spielzeug in Form der stilisierten Nachbildung eines Lebewesens so ausgebildet werden, daß es bei der Verwandlung seiner Gestalt sowohl die schöpferische Phantasie des spielenden Kindes beansprucht als auch eine Übung der Handfertigkeit mit sich bringt.
Das erfindungsgeaäße Spielzeug mit der Nachbildung eines !Pier- oder Menschenkopfes ist dadurch gekennzeichnet, daß am kopfseitigen Halsansatz ein flexibler Schwanz angesetzt ist, der eine so große Länge hat, daß er sich zu einem stilisierten Körper verknoten läßt.
Bei der Herstellung eines Körpers aus dem flexiblen Schv^mz ist sowohl ein Phantasievolles Nachdenken des spielenden Kindes erforderlich als auch eine Reihe von Handgriffen, die zur Verknotung des Schwanzes ausgeführt werden müssen. Dadurch sind die spielenden Kinderhfin.de beschäftigt, was auch Portschritte in der Handfertigkeit mit sich bringt und zum anderen ist das spielende Kind geistig in einer Weise beschäftigt, die die schöpferische Phantasie des Kindes för-
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dert. Der Nutzen des erfindungsgemäßen Spielzeuges ist deshalb wesentlich gröSer als der Nutzen der sonet üblichen Tier- oder Menschennachbildungen, die sich nicht oder nur in eng begrenztem Rahmen verändern lassen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Schwanz nicht nur flexibel, sondern auch in einem ge-■ wissen Naße derart elastisch, daß er sich gerade zu strecken versucht. Dadurch entsteht eine Tendenz zu nicht zu engen Knoten, was für die Formgebung von Vorteil ist.
Gemäß einer vorteilhaften Y~ fcerbildung der Erfindung ist am Kopf mindestens eis Ohr mit einem Schlitz oder einer anderen öffnung angeordnet, durch den bzw. die der Schwanz durchsteckbar ist. Das Hindurchstecken des Schwanzes durch den Schlitz oder die öffnung im Ohr kann einmal zur Fixierung des Schwanzr λ endes derart dienen, daß sich seine Verknotung nicht von selber löst und zum anderen bei dsr Verknotung selber» z.B. zur Erzielung einer bestimmten Kopfhaltung, dadurch ausgenutzt werden, daß der Schwanz durch das Ohr hindurchgezogen wird.
Ein zweckmäßiges Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Schwanzes und seiner Länge ist 1 : 30. Selbstverständlich kommen, auch andere Verhältnisse in Betracht, d.h. der Schwanz kann im Verhältnis zu seinem Durchmesser auch länger oder
72 Wf S215.2.7s
kürzer sein. Auch kommen diverse Größen in Betracht, so Ξ.Β. Grc£s2. mit einer -Schwan 5? län ge von ca* 1 ms Bei einem Verhältnis von Sohwanzdurchmesser zu Schwanzlänge von 1 : würde der Durchmesser dann ca. 3,5 cm sein. Diese Größe eignet sich gut für die Arbeit mit Kinderhänden und führt zu verhältnismäßig großen, ansehnlichen Gestalten.
Der Schwanz und vorzugsweise auch der Kopf bestehen aus einer Hülle, die mit flexiblem Material gefüllt ist. Insbesondere kommt für die Hülle textiles Material in Betracht, z=B* Erotteegewebe oder Plüschgewebe. Das flexible Material kann s.S. sus SchauEfloeken bestehen^ Solche Schaumflocken können mit einer Stopfmaschine, wie sie an sich zur Füllung von Polsterteilen bekannt und gebräuchlich ist, in die Hülle eingebracht werden. Die Füllung des Schwanzes kann jedoch auch aus einem zusammenhängenden Strang aus Schaumstoff bestehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
»
Pig. 1 ein Spielzeug gemäß der Erfindung, bei dem der Kopf als stilisierte Nachbildung eines Hundekopfes gestaltet ist,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie H-II in Fig. 1 in einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten Maßstab,
Fig. 3 eine Darstellung, bei der der Schwanzteil des Spielzeuges auf eine bestimmte Art verknotet ist und
Fig. 4 eine Darstellung, bei der eine andere Art der Verknotung angewendet wurde.
Das Spielzeug hat einen Kopfteil 1 und einen Schwanzteil Am Kopfteil sind Ohren 3 und 4 angeordnet. Das Ohr 4 ist größer ausgebildet als das Ohr 3 und hat eine öffnung 5. Der Schwanzteil 2 hat einen etwa kreisrunden Querschnitt vom Durchmesser d. Der Schwanzteil 2 setzt dort am Kopf 1 an, wo sonst der Hals ansetzen würde. Man könnte deshalb den Schwanzteil 2 auch als eine Verlängerung des Halses betrachten. An der Ansatzstelle des Schwanzteiles am Kopf ist eine Schleife 6 angeordnet, die in erster Linie eine ästhetische Funktion hat.
Das Spielzeug besteht aus einer Hülle, die mit flexiblem Material gefüllt ist. In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Hülle des Schwanzteiles 2 dargestellt. Im dargestellten Fall sei angenommen, daß die Hülle aus einem Frotteegewebe
besteht, das zunächst als Band vorliegt und durch eine Naht 8 zu einem schlauchförmigen Gebilde geformt wurde. Das untere Ende 10 ist ebenfalls durch eine Naht abgeschlossen. Der Kopfteil 1 kann, muß jedoch nicht, ebenfalls aus einer Hülle aus Frotteegewebe mit einer Füllung aus flexiblem Material bestehen. Auch die Ohren 3, 4 bestehen zweckmäßigerweise aus dem gleichen Textilstoff wie die Hülle, also z.B. einem Frotteegewebe.
Der Schwanzteil 2 ist mit Flocken 9 aus Schaumstoff gefüllt, die beispielsweise mittels einer Stopfmaschine eingebracht sein können. Auch der Kopfteil 1 kann mit solchen Schaumstoffflocken gefüllt sein. Am Halsansatz des Kopfes können Kopfteil 1 und Schwanzteil 2 miteinander vernäht sein.
Bei der Bildung des Schwanzes aus einer Hülle und einer Ausstopfung aus Schaumstoffflocken ist der Schwanz sowohl flexibel als auch in einem gewissen Maße elastisch* Diese Elastizität wirkt sich hinsichtlich der Formgebung in dem Sinne sus, daß eine Tendenz zu nicht zu engen Knoten entsteht. Eine entsprechende Elastizität läßt sich auch mit anderen Mitteln erzielen, z.B. mit einer Füllung in Form eines zusammenhängenden Stranges aus Schaumstoff.
In den Fig. 3 und 4 ist gezeigt, daß sich der Schwanzteil 2 zu beliebigen Körperformen verknoten läßt. Zwei solcher
Körperformen sind dargestellt. Es sind jedoch vielerlei weitere Varianten möglich. Bei der Verknotungsart nach Fig. 3 ist der Schwanzteil 2 auch durch die Öffnung 5 im Ohr 4 hindurchgezogen, wodurch man dem Kopf 1 die in Fig. 3 dargestellte Schräglage geben kann. Bei einer anderen Art der Verknotung könnte auch nur das Ende des Schwanzes 2 im Ohr fixiert werden. Bei der in Fig. 4 dargestellten Körperform wurde darauf verzichtet, den Schwanzteil 2 durch die Ohröffnung hindurchzuziehen.
Durch den langen Schwanzteil ist auch die Möglichkeit gegeben, das Tier an einem laufstall festzubinden. Die Fig. und 4 zeigen liegende Tiere. Es ist aber ohne weiteres möglich, auch sitzende Gestalten durch entsprechende Verknotung des Schwanzteiles zu bilden.

Claims (9)

Schutzansprüche:
1. Spielzeug mit der !fachbildung eines Tier- oder Menschenkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß am kopfseitigen Halsansatz ein flexibler Schwanz (2) angesetzt ist, der eine so große Länge hat, daß er sich zu einem stilisierten Körper verknoten läßt.
2. Spiel-aeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwanz in dem Sinne elastisch ist, daß er sich gerade zu strecken versucht.
3. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopf (1) mindestens ein Ohr (4) mit einem Schlitz (5) oder einer anderen öffnung angeordnet ist, durch den bzw. die der Schwanz (2) durchsteckbar ist.
4. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Schwanzdurchmessers (d) zur Schwanzlänge ca. 1 : 30 ist.
5. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Schwanzes ca. 1 m ist.
6. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwanz ^2) und vorzugsweise auch der topf (1) aus einer Hülle (7) bestehen, die mit flexiblem Material (9) gefüllt ist.
7. Spielzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (7) aus textilem Material besteht, z.B. aus i'rotteegewebe oder Plüschgewebe.
8. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Jüllungsmaterial aus Schäumstoffflocken (9) besteht.
9. Spielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Füllung des Schwanzes aus einem zusammenhängenden Strang aus Schaumstoff besteht.
7218632 15.2.73
DE7216632U Spielztug m Form eines stilisierten Lebewesens Expired DE7216632U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8810326U1 (de) * 1988-08-16 1988-10-20 Gabler, Thilo, 4050 Mönchengladbach Spielfigur

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8810326U1 (de) * 1988-08-16 1988-10-20 Gabler, Thilo, 4050 Mönchengladbach Spielfigur

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