DE72152C - Verschlufs für Büchsen und Gefäfse - Google Patents

Verschlufs für Büchsen und Gefäfse

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Publication number
DE72152C
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DE
Germany
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lid
cans
closure
vessels
liner
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72152D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. BRINTON in Harrisburg,' Kelker Street 401, und J. B. BAILEY in Harrisburg, South Street 31, Pennsylvanien
Publication of DE72152C publication Critical patent/DE72152C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Verschluß für Büchsen und Gefäfse.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. April 1893 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss für Büchsen und Gefäfse, welche zur Aufbewahrung von Backmehl, Gewürz und dergleichen dienen. Der Verschlufs ist gekennzeichnet durch einen mit flacher Ausbauchung versehenen, bündig mit der Büchsenwandung liegenden Deckel und einer diesen Theil des Deckels und den Büchsenkörper eng umschliefsenden und beide mittelst Klebstoffes mit einander vereinigenden Umhüllung.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die mit dem neuen Deckelverschlufs versehene Büchse dar, während Fig. 2 eine Ansicht der Büchse zeigt.
Der Buchstabe A bezeichnet den Körper der Büchse oder des Gefäfses, welcher von cylindrischer oder irgend einer anderen zweckmäfsigen Form sein kann, während der Buchstabe B den zugehörigen Deckel bezeichnet, dessen unterer Theil C in den Körper A der Büchse eingepafst ist, wie aus Fig. ι ersichtlich ist, und dessen oberer Theil C denselben Durchmesser wie der untere Theil C erhält. Zwischen dem oberen und unteren Theil des Deckels befindet sich ein flacher, nach aufsen hin vorstehender Theil D, ein Absatz, welcher mit der Aufsenseite der Büchse bündig liegt und eine Verlängerung der letzteren bildet, wenn der Deckel aufgesetzt ist. Der flach ausgebauchte Theil des Deckels hat also nahezu oder genau denselben Durchmesser wie der Körper der Büchse. Es wird dadurch unter anderem der Vortheil erzielt, dafs der äufsere umhüllende Mantel (Etiquette), wenn er um die Büchse ,herumgelegt wird, kein Bestreben hat, sich zu verziehen oder an den Rändern Falten zu bilden. Der Mantel legt sich vielmehr glatt um die Büchse herum an, ohne dafs es nöthig wäre, seine Ränder oben und unten besonders zuzuschneiden. Diese mühevolle Arbeit an dem Mantel ist aber bei denjenigen gewöhnlichen Büchsen oder Gefäfsen unumgänglich nothwendig, welche mit einem Deckel versehen sind, dessen Durchmesser gröfser ist als der des Büchsenkörpers, denn die Umhüllung mufs dann der Form des letzteren entsprechend gestaltet werden, was viel Sorgfalt erfordert. Ein weiterer Vortheil des neuen Büchsenverschlusses besteht darin, dafs der Deckel durch den Mantel, welcher seinen ausgebauchten Theil -D umschliefst, festgehalten wird, wodurch ein ebenso sicherer Verschlufs des Deckels mit der Büchse als bei den bisher üblichen Deckelverschlüssen erzielt wird, jedoch mit dem Unterschied, dafs hierbei die zeitraubende Arbeit zum Anpassen des Mantels an die mit verschieden grofsem Durchmesser ausgestatteten Büchsen und Deckel der bisherigen Bauart erspart bleibt.
Es ist noch zu bemerken, dafs der obere Rand des Büchsenkörpers keinen vorspringenden Flantsch oder Kranz trägt, sondern seine glatte, gerade Oberfläche beibehält, wodurch wiederum Arbeit erspart wird.
Es ist den Erfindern wohl bekannt, dafs es nicht neu ist, den Durchmesser der Verschlufsdeckel gleich dem der Büchsen zu machen und beide Theile mittelst einer besonderen, innen angebrachten steifen Lasche zu ver-
binden. Den Erfindern ist ferner bekannt, dafs es Deckelverschlüsse giebt, bei denen der Rand des Deckels doppelt um den oberen Rand der Büchse gefalzt ist, den Umfang der letzteren überragt und daher einen gröfseren Durchmesser als die Büchse besitzt. Auf diese eben erwähnten Formen von Büchsenverschlüssen soll aber hier kein Anspruch erhoben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verschlufs für Büchsen und Gefäfse, bestehend einerseits aus einem aus einem Stück gebildeten, mit einer flachen Ausbauchung versehenen Deckel, welche Ausbauchung in der Verlängerung der Büchsenwandung liegt und denselben Durchmesser wie die Büchse hat, während der untere, sich dicht an die Innenwand der Büchse anschmiegende Theil des Deckels den ursprünglichen Durchmesser beibehält und andererseits aus einer den Büchsenkörper sowohl, als auch den ausgebauchten flachen Theil des Deckels eng umschliefsenden Umhüllung, welche unter Anwendung eines Klebmittels eine gute Vereinigung des Büchsenkörpers mit dem Deckel herbeiführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72152D Verschlufs für Büchsen und Gefäfse Expired - Lifetime DE72152C (de)

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