DE721474C - Verlaengerbares Fahrzeug, insbesondere Kampfwagen mit Raupenantrieb - Google Patents

Verlaengerbares Fahrzeug, insbesondere Kampfwagen mit Raupenantrieb

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DE721474C
DE721474C DEE51651D DEE0051651D DE721474C DE 721474 C DE721474 C DE 721474C DE E51651 D DEE51651 D DE E51651D DE E0051651 D DEE0051651 D DE E0051651D DE 721474 C DE721474 C DE 721474C
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DE
Germany
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drive
vehicle
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vehicle according
rails
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Expired
Application number
DEE51651D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Eckard
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

  • Verlängerbares Fährzeug, insbesondere Kampfwagen mit Raupenantrieb Fahrzeuge und insbesondere Kampffahrzeuge o. dgl. sind oft vor die Notwendigkeit gestellt, Hindernisse in Form von Gräben, Trichtern usw. überqueren zu müssen, die die Wagenbaulänge mehr oder weniger weit überschreiben. Um dies - zu ermöglichen, gehen bekannte Vorschläge dahin, entweder Spezi.alfahrzeuge zur Herbeibringung besonderen -Überbrückungsmateri 1s mitzuführen oder das Fahrzeug selbst mittels vorn und hinten. um--schlagbar angebrachter Verlängerungsbeile zum Überbrücken brauchbar zu machen, die dann außer Gebrauch störend über dem Fahrzeugkörper liegen.
  • Diese Maßnahmen sind nicht nur umständlich, sondern entsprechen auch den neuzeitlichen. Bedürfnissen in keiner Weise mehr. Es muß mindestens verlangt werden, daß jedes Fahrzeug die dem angegebenen Zwecke dienenden Hilfsmittel selbst mit sich führt, und zwar so, daß @es dadurch in seiner äußeren Form und für seineeigentliche Aufgabe nicht im geringsten beeinträchtigt wird, also auch den, Gebrauch seiner zu Überbrückungszwekken dienenden Hilfsmittel ohne weiteres während der Fahrt möglich macht.
  • Gemäß der Erfindung wird der angegebenen Voraussetzung jetzt dadurch entsprochen, daß mit dem Laufwerk des Fahrzeuges kuppelbare Verlängerungsstücke vorgesehen sind, die, schienenartig ausgebildet, zu beiden Seiten des Fahrzeuges den Fahrachsen zugeordnet lagern und, mit diesen in Antrieb gebracht, den Laufwerkkörp.er als solchen verlängernd, nach vorn und hinten über das Fahrzeug hinauslaufen. Hierdurch ist erreicht, daß das Fahrzeug nicht nur seine ganz normale Gebrauchsform beibehält, sondern daß es auch selbst beim Überqueren der Hindern;sse auf seinen Verlängerungen fahrbar bleibt, was z. B. bei umklappbar angebrachten Hilfsmitteln völlig ausgeschlossen ist.
  • Die Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnungen, näher erläutert. Es. zeigen in beispielsweiser Ausführung Fig. i bis q. einen Panzerkampfwagen in verschiedenen Gebrauchsstellungen mit eingezogenen und mit ausgefahrenen Verlängerungsstücken, Fig.5 eine Querschnittansicht durch die Laufwerkanordnung des Wagens mit den neuen Verlängerungsschienen, Fig.6 in vergrößerter Teilansicht die Anordnung der Verlängerungsschienen in ihrer urbetätigten Mittelstellung sowie Fig. 7 und 8 die Gesamtanordnung des Laufwerkgetriebes der einen Wagenseite mit auf Ausfahren und mit auf Einlaufen geschalteten Verlängerungsschienen.
  • Fig. i läßt ohne weiteres erkennen, wie der Kampfwagen i durch die angebrachte Verlängerungsanordnung weder rein äußerlich noch in seiner normalen Gebrauchsfähigkeit in keiner Weise beeinträchtigt ist. In Fig.2 ist der Wagen dargestellt mit im Ausfahren begriffener Verlängerungsanordnung. Auch hierbei ist klar ersichtlich, wie sich dieser Vorgang ohne jede Behinderung im kampfbereiten Fahren abspielen kann. Die Fig.3 und q. lassen die Wirkungsweise der neuen Anordnung in ihrem ausgefahrenen Graben-, Trichter- u. dgl. Hindernisse überbrückenden Zustand erkennen und wie es sich dabei ausgesprochen um eine Verlängerung des Raupenlaufwerkes handelt.
  • Im einzelnen besteht die neue Verlängerungsanordnung aus Laufschienen 2 bis 5, die zu beiden Seiten des Fahrzeuges an und längs den Fahrachsen 6 und 7 sitzend angeordnet sind, und zwar vorzugsweise paarweise zus.ammengefaßt beidseitig dieser zu diesem Zweck vorteilhaft nicht über die ganze Fahrzeugbreite durchgeführten Achsen 6 und Die Ausbildung dieser Schienen 2 bis 5 ist dabei so gewählt, daß sie die beidseitig aus ihren. Lagerarmen 8 und 9 vorstehenden Achsstücke von oben und unten mit ihrem durchlaufend ausgesparten Längskanal io umgreifen. Diese Schienenpaare 2 und 3 bzw. q. und 5 sind dabei ferner derart gelagert, daß sie aus einer Mittelstellung heraus, in der sie die Achsstücke 6 und 7 nicht berühren (Fig. 6), gegenläufig vertikal verstellt werden können, um sie dann mit diesen Achsen wechs@elweis:e von oben und unten in Antriebskantakt zu bringen, so daß von diesen Schienenpaaren durch die in Umlauf befindlichen Laufachsen 6 und 7 die .eine Schiene nach vorn und die andere nach hinten zum Auslaufen gebracht wird. Zur einwandfreien Betätigung dieses Vorganges kann ein gegenseitiger Eingriff der genannten Teile mittels -einer Zahnung i i o. dgl. vorgesehen sein.
  • Eine gegenseitige Steuerung der Schienen 2 und 3 sowie q. und 5 in der angegebenen Weise läßt sich zwangsläufig in einfacher Art z. B. ,erreichen mittels einer über dem Schienenpaar sitzenden Waagebalkenanordnung 12, die durch ihre Einstellarme 13 und. i ¢ die Schienen aus ihrer Mittelstellung wechselweise nach oben und unten verschiebt, so daß sie dadurch in Antrieb mit ihren Betätigungsachsen gebracht, nach entgegengese tzter Richtung vorwärts und rückwärts auslaufen und, sobald sie in die Gegenlage vertikal verstellt sind, wieder eingezogen werden.
  • Es steht andererseits aber auch im Belieben der einzelnen Konstruktion, die beiden Schienen des gleichen Schienenpaares auch unabhängig voneinander betätigbar zu machen, ganz wie es dem Bedarf entspricht, so daß dann also gegebenenfalls nur die nach vorn laufenden Schienen zur Wirkung kommen oder umgekehrt nur die nach hinten gehenden. Gleichfalls ist es möglich, den zwangsläufigen Antrieb zwischen Achse und Schiene bei Erreichung der maximalen Ausfahrstellung oder der eingezogenen Ruhestellung auch selbsttätig z. B. mittels Anschlagsteuerung, die dann die Kupplung der Schienen von ihren Antriebsachsen löst, zu unterbrechen.
  • Sobald das auf den Achsen 6 und 7 sitzende eigentliche Laufrad den Boden verlieren sollte, kann .es bei über dem Hindernis in Bodenberührung gebracht aufgesetzten, ausgefahrenen Schienen dann mit seiner Achse auf diesen Schienen weiterlaufen, bis es nach der Überwindung des Hindernisses selbst wieder Boden fassen kann.
  • Wie die Figuren zeigen, haben die Schienen 2 bis 5 hinreichende Bodenfreiheit, so daß sie erst bei Wirksamwerden des Hindernisses zur Arbeit kommen. Diese Schienen sind übrigens, wie gestrichelt eingezeichnet, zweckmäßig ebenso wie die Räder 15 mit einem durch Rollen 16 getragenen und geführten Raupenlaufwerk 17 versehen. Auch besitzen die Verlängerungsschienen vorzugsweise einen ausgesparten, möglichst leicht und trotzdem hinreichend biegungsfest gewählten Querschnitt.
  • - Es ist noch darauf hinzuweisen, daß die angegebene neue Anordnung sich in ihrer Anwendung nicht nur auf Kampfwagen beschränkt, sondern im Bedarfsfall auch bei beliebigen andersartigen Fahrzeugen in Gebrauch genommen werden kann und insbesondere auch für Fahrzeugmodelle aller Art, z. B. für Spielwarenzwecke.
  • Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß bei der neuen Anordnung natürlich die Raupenketten der Verlängerungsschienen in irgendeiner geeigneten Weise mit dem Wagenantrieb laufend in Verbindung gebracht werden, sobald diese Schienen ausgefahren sind.

Claims (6)

  1. PATEN TANSPRÜCIiF: i. Verlängerbares Fahrzeug, insbesondere Kampfwagen mit Raupenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Laufwerk (6, 7) kuppelbare Verlängerungsstücke (2 bis 5) vorgesehen sind, die, lawfschienenartig ausgebildet, zu beiden Seiten des Fahrzeuges den Fahrachsen (6, 7) zugeordnet lagern und mit diesen in Antrieb gebracht, den Laufwerkkörp:erals solchen verlängernd, nach vorn und/oder nach .hinten über das. Fahrzeug hinaus auslaufen und bei Umschaltung wie.-der eingezogen werden.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fahrzeugsaite zwei Verlängerungsschienen (2 und 3 bzw. 4 und 5) .zugeordnet sind, die vorzugsweise zu beiden Seiten der unverschlebbaren Triebräder (15) sitzen und von denen die eine nach vom und die andere nach hinten auslaufend steuerbar äst.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungsschienen (2, 3 und 4, 5) so ausgebildet sind, daß sie ihre Triebachsen (6 bzw. 7) von oben und unten übergreifen und aus einer antriebsfreien Mittellage (Fig.6) durch vertikale Vtrstellung wechselweise von oben und/oder von unten mit den Triebachsen in kraftübertragende Verbindung kommen.
  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise zusammengehörigen Verlängerungsschilenen (2 und 3 bzw. 4 und 5) in ihrer vertikalen Verstellb.arkeit zwangsläufig gegenläufig gesteuert miteinander verbunden sind.
  5. 5. Fahrzeug nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungsschlenen ebenfalls selbst ein vorzugsweise mit Raupenketten (i 7) versehenes Laufwerk (16) tragen.
  6. 6. Fahrzeug nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß leine Anschlagsbetätigung- o. dgl. vorgesehen ist, .die die Verlängerungsschienen bei vollendeter Ausfahr- oder Einzugsstellung selbsttätig in die antriebsfreie Mittellage umsteuert.
DEE51651D 1938-09-24 1938-09-24 Verlaengerbares Fahrzeug, insbesondere Kampfwagen mit Raupenantrieb Expired DE721474C (de)

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