DE721098C - Einrichtung zur UEbertragung der Kolbenbewegung auf ein Taumelglied einer Kolbenmaschine - Google Patents

Einrichtung zur UEbertragung der Kolbenbewegung auf ein Taumelglied einer Kolbenmaschine

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DE721098C
DE721098C DEN41923D DEN0041923D DE721098C DE 721098 C DE721098 C DE 721098C DE N41923 D DEN41923 D DE N41923D DE N0041923 D DEN0041923 D DE N0041923D DE 721098 C DE721098 C DE 721098C
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Germany
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piston
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Expired
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DEN41923D
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English (en)
Inventor
Wichert Hulsebos
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NAAMLOOZE VENNOOTSCHAP HULSEMO
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NAAMLOOZE VENNOOTSCHAP HULSEMO
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H23/00Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings
    • F16H23/04Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members
    • F16H23/06Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members with sliding members hinged to reciprocating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Einrichtung, zur Übertragung der Kolbenbewegung. auf ein Taumelglied einer Kolbenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übertragung der Kolbenbewegung auf ein Taumelglied einer Kolbenmaschine, das an den-. mit dem Kolben zusammenarbeitenden Stellen beiderseitig mit einer Druckfläche- versehen`' ist, die sich auf Flächen von Gleitstücken, welche sich zwischen den Druckflächen und zwei senkrecht zur Kolbenachse stehenden Leitflächen an der Innenseite eines Auges des Kolbens oder der Kolbenstange befinden, abwälzen können, bei der- die am weitesten vom Kolben entfernt liegende Leitfläche- mit, einem einen Teil des Auges' bildenden lösbaren Endteil verbunden ist und bei der in der Verlange-. rang der Zylinder Führungen für -die Kolben liegen. - - --Bei derartigen Maschinen bestanden bisher Schwierigkeiten, die Druckflächen. der Gleitstücke so auszubilden,. daß :sie der starken Beanspruchung bei` den komplizierten Abwälzbewegungen im Dauerbetrieb. standhalten. Man glaubte bisher; diese -Schwierigkeit dadurch. beheben zu' können; daß man die Druckflächen und- demgemäß- auch die Gleitstücke so groß wie praktisch möglich dimensionierte; weil man fälschlich mit einer einigermaßen gleich=' mäßigen Verteilung des Gesamtdruckes aufdie gesamten Druckflächen und Gleitflächen rechnete. Man hat dementsprechend bisher den mit dem Kolben verbundenen Endteil im Durchmesser möglichst ebenso groß gemacht-Ivie. den Kolben selbst, um den gesamten, im ,Gehäuse vorhandenen Raum für die Herstellung eines möglichst- großen Auges. zur-Aufnähme eines Armes des Taumelgliedes nutzbar zu machen.
  • Die Erfindung beruht demgegenüber '-auf der Erkenntnis, daß es nicht nur 'zwecklos, sondern sogar schädlich für die Druckverteilung an den Druckflächen und den Bestand der Gleitstücke ist, wenn diese im- Durchmesser ebenso groß öder nahezu -ebenso groß wie. der zugehörige Kolben bemessen werden.' Gemäß: der * Erfindung wird nun auch die -von der Maschinenmittelachse aus gemessene radiale Abmessung des Auges im Gegensatz zu den bisherigen Bauweisen kleiner als der Kolbendurchmesser ausgebildet, und zwar derart, daß zwischen dem Auge und der Innenwandung der Kolbenführungen genügend Raum zum Anbringen von Mitteln zur Geradführung des Kolbens vorhanden ist. Dabei ist der Innendurchmesser der Kolbenführungen vorzugsweise dem des Zylinders gleich.
  • Auf diese Weise werden beträchtliche Vorteile gegenüber den bekannten Bauweisen erzielt, bei denen eine Verlängerung der Zylinderwandung selbst die Geradführung der großen Kolbenerdteile bildete. Bei diesen bekannten Konstruktionen mußte die Verlängerung der Zylinderfläche zusammen mit dieser außerordentlich genau bearbeitet werden, und der Kolben mußte über seine ganze Länge einschließlich der Führungsstücke des Kalbenendteiles genau dem Zylinderdurchmesser angepaßt werden. Dies erforderte sehr umständliche und zeitraubende Arbeitsgänge. Auch erschwerte diese Bauweise den Zusammenbau der Maschine wegen der einstück.igen Ausbildung des Kolbens mit den an die Zylinderverlängerung anliegenden Gleitführungen außerordentlich.
  • Nach - der erfindungsgemäßen Bauweise kann nun die Bearbeitung der Gleitflächen-und Führungsstücke für den Kolbenerdteil unabhängig von der Bearbeitung der Zylinderflächen außerhalb der Maschine erfolgen. Ferner ist der Einbau dieser Stücke und der Kolben sehr vereinfacht.
  • Ein weiterer Vorteil der neuen Bauweise liegt in der Verringerung des Gesamtgewichtes der Kolben einschließlich des Kolbenendteiles, denn die Kolbengeweichte bilden Kräftepaare, die durch die Zentrifugalkräfte zweier auf der Welle angebrachter Gegengewichte ausgeglichen werden müssen, die nun gleichfalls entsprechend leichter ausgebildet werden können. Schließlich wirkt sich die geringere Masse der Kolben günstig als eine Verringerung der Wärmeableitung aus, so daß wiederum die Verbrennung verbessert wird.
  • Zur weiteren Vereinfachung der. Ausbildung und vor allem auch der Fertigung und des Zusammenbaues der Kolben und der zugehörigen Führungsteile mit der Maschine ist gemäß der Erfindung vorzugsweise vorgesehen, daß die Führungen durch Ansätze der Zylinder gebildet werden, in deren Innerem Organe zur Geradführung des Kolbens befestigt sind, die mit einer Fläche am Kolbenendteil zusammenarbeiten. Stattdessen kann in j edem Zylinderansatz ein Leitorgan mit einer ebenen, dem Kolben zugekehrten Fläche befestigt sein und außerdem zwischen jedem l Zylinderansatzpaar im Innern ein Leitorgan angeordnet sein, das Leitflächen für die in den Zylinderansätzen beweglichen- Kolben aufweist. Ferner ist der Endteil des Kolbens vorzugsweise mit Längsbolzen an den gegenüberliegenden Augenteilen befestigt und nicht wie bisher einstöckig mit diesem Augenteil verbunden. - .
  • Der Kolben einschließlich Endteil kann auf diese Weise leicht aus schmiedbaren Aluminiumlegierungen hergestellt werden.
  • An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erörtert.
  • Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt eines Kolbens gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i im linken Teil und rechts eine Ansicht gemäß dein Pfeil P der' Fig. i, Fig. 3 im unteren Teil eine -Draufsicht und oben einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i, Fig. 4 einen Schnitt IV-IV gemäß der Fig. i, Fig. 5 einen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform -Fig. 6 links einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 und rechts eine Ansicht gemäß dem Pfeil P der Fig. 5, Fig. 7 einen Längsschnitt einer dritten Ausführungsform, Fig. 8 einen Längsschnitt einer vierten Ausführungsform, Fig. 9 einen Teil eines Querschnittes eines Zylinderblockes mit den Kolben und den zugehörigen Geradführungen.
  • Gemäß Fig. i bis 4 ist am Kolbenhauptteil i ein Schaft 2 befestigt. Der Schaff besitzt hier einen ringförmigen Querschnitt und einen Flansch 2a, der mittels Hammerkopfbolzen 3 am Kolbenkörper befestigt - ist. Zwischen deal Flanschen 2a, und dem Kolbenboden i" kann eine Isolierplatte 21 argeordnet sein, um Wärmeableitungen den Schaft entlang herabzusetzen. Der Schaft ist vorzugsweise ein aus einer Aluminiumlegierung geschmiedeter Teil. Das Kolbenende ist augenförmig. Dieses Auge wird durch -den Schaft 2, zwei Ansätze --b des Schaftes und einen mittels Längsbolzen 5 am Schaft befestigten Endteil 4 gebildet.
  • Der Endteil 4 besteht auch aus geschmiedetem Leichtmetall und dient gleichzeitig zur Geradführung des Kolbens. Zu diesem Zwecke weist der Endteil 4 Ansätze- 6 auf, die an U-förmigen Leisten 7 entlang gleiten, die mittels Hammerkopfbolzen 8 an einen Ansatz 9 der Zylinderwand festgezogen sind.
  • Das Auge besitzt eine möglichst geringe: Dicke und weist im Inneren zwei Ebenen o-und II senkrecht zur Kolbenachse auf. Diese Ebenen sind mit Platten 12 und 13 überdeckt; auf denen im Betriebe Gleitstücke 14 und 15 gleiten.- Auf diesen Gleitstücken wälzen sich an Armen 16 des Taumelgliedes 17 befestigte Kegelflächen i$ und i9 ab,. die sehr kleine Abmessungen haben können.
  • Die Platte 12 ist mit vorragenden Teilen 2o versehen, die verhindern, daß Schmiermittel von der Verbindungsstelle von Kolben und dem Taumelglied her gegen den Kolbenboden ia geschleudert wird und,diesen zuviel kühlt.
  • Gemäß Fig. 5 ist der Kolbenkörper i mit dem Schaft 2 zu einem einzigen leichtmetallenen Schmiedestück ausgebildet. Der günstige, leichte und trotzdem feste Querschnitt des Schaftes geht aus der linken Hälfte der. Fig. 6 hervor. Die übrigen Teile entsprechen denen gemäß Fig. i bis q..
  • Gemäß Fig. 7 ist der Schaft 2 mittels Schraubgewinde 22 an einem Teil 23 des Auges befestigt.- Hinsichtlich der übrigen Teile wird auf die Beschreibung der vorhergehenden Figuren hingewiesen.
  • Fig. 8 zeigt eine der Fig. 7 ähnliche Konstruktion, bei der nun aber der augenförmige Teil 23 selbst als Ölfänger Zia aus,-gebildet ist.
  • Die Geradführung des Auges geschieht hier an zwei Seiten, und zwar durch ein Leitstück 24, das mittels Bolzen 25 gegen den Ansatz 26 der Zylinderwand 27 angezogen ist und mit Ebenen 28 und 29 des Auges zusammenarbeitet (Fig.9), und ferner mittels Platten 3o, die mit Bolzen 31 unten an den Ansätzen 26 der Zylinderwand befestigt sind. Gerade Flächen 32 jeder Platte 3o führen die Ebenen 33 an den augenförmigen Teilen der benachbarten Kolben..

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Einrichtung zur Übertragung der Kolbenbewegung auf ein Taumelglied einer Kolbenmaschine, das an den mit dem Kolben zusammenarbeitenden Stellen beiderseitig mit -einer Druckfläche versehen ist, die sich auf Flächen von Gleitstücken, welche sich zwischen den Druckflächen und zwei senkrecht zur Kolbenachse stehenden Leitflächen an der Innenseite eines Auges des Kolbens oder der Kolbenstange befinden, abwälzen können, bei der die am weitesten vom Kolben entfenrt liegende Leitfläche mit einem einen Teil des Auges bildenden lösbaren Endteil verbunden ist und bei der in der Verlängerung der Zylinder Führungen für die Kolben liegen, dadurch gekennzeichnet,. daß die von der Maschinenmittelachse aus gemessene radiale Abmessung des Auges kleiner als- der Kolbendurchmesser ist, und zwar derartklein, daß zwischen dem Auge und der Innenwandung der Kolbenführungen (g, z6), deren Innendurchmesser vorzugsweise dem des Zylinders gleich ist, genügend Raum zum Anbringen von Mitteln (7, 24" 30) zur Geradführung des Kolbens (i) vorhanden ist.
  2. 2. Einrichtung, gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen durch Ansätze (9) der Zylinder gebildet werden, in deren Organe (7) zur Geradführung des Kolbens (i) befestigt :sind, die mit einer Fläche (6) am Kolbenendtel zusammenarbeiten.
  3. 3. Einrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Zylinderansatz (26) ein Leitorgan (24) mit einer ebenen, dem Kolben zugekehrten Fläche (28, 29) befestigt ist und daß zwischen jedem Zylinderansatzpaar (26) im Innern ein Leitorgan (3o) angeordnet ist, das Leitflächen (32) für die in den Zylinderansätzen beweglichen Kolben (r) aufweist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Endteil (4) mittels zweier Längsbolzen (5) an den gegenüberliegenden Augenteilen (2b) befestigt ist.
DEN41923D 1938-04-20 1938-05-01 Einrichtung zur UEbertragung der Kolbenbewegung auf ein Taumelglied einer Kolbenmaschine Expired DE721098C (de)

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DE (1) DE721098C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118986B (de) * 1952-10-08 1961-12-07 Christa Beyer Tonaufnahme- und Tonwiedergabegeraet
WO2017123656A3 (en) * 2016-01-11 2017-10-05 National Oilwell Varco, L.P. Direct drive pump assemblies
US11035348B2 (en) 2018-08-28 2021-06-15 National Oilwell Varco, L.P. Reciprocating pumps having a pivoting arm

Cited By (5)

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EA034444B1 (ru) * 2016-01-11 2020-02-07 Нэшнл Ойлвэл Варко, Л.П. Насосные агрегаты с прямым приводом
US11105322B2 (en) 2016-01-11 2021-08-31 National Oilwell Varco, L.P. Direct drive pump assemblies
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