DE720896C - Blitzschutzsicherung und Erdungsschalter - Google Patents

Blitzschutzsicherung und Erdungsschalter

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Publication number
DE720896C
DE720896C DED80093D DED0080093D DE720896C DE 720896 C DE720896 C DE 720896C DE D80093 D DED80093 D DE D80093D DE D0080093 D DED0080093 D DE D0080093D DE 720896 C DE720896 C DE 720896C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lightning protection
spark gap
protection fuse
earthing switch
metallic
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Expired
Application number
DED80093D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Viehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
Original Assignee
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/50Structural association of antennas with earthing switches, lead-in devices or lightning protectors

Landscapes

  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description

  • Blitzschutzsicherung und Erdungsschalter Zum Schutz von Funkgeräten gegen Blitze, die in,die Antennen einschlagen, ist es üblich, an der Einführung der Antennen in dein Geräteraum eine Schutzfunkenstrecke und einen Erdungsschalter anzubringen.
  • Bei sehr heftigen Blitzschlägen kommt es trotz dieser Schutzmaßnahme vor, daß ein. Teil des Blitzstroms die Funkgeräte beschädigt, obwohl die Schutzfunkenstrecke angesprochen hat, auch wenn der Erdungsschalter eingeschaltet war. Diese Erscheinung beruht darauf, daß die Zuführungen zum Schalter und zur Schutzfunkenstrecke einen nicht vernachlässigbaren (induktiven) Widerstand haben. Der an diesem Widerstand entstehende Spannungs:abfan genügt, um bei heftigen Blitzen einen merldichen Strom auch über die Funkgeräte zu treiben, dne hierdurch beschädigt werden.
  • Der Ge genstand :der Erfindung besteht nun darin, daß bei Anordnung .der gegen Blitz zu sichernden Funkgeräte meinem metallisch abgeschirmten Raum bis auf die Schutzstrecke eine vollständige :metallische Schließung @ermöglicht wird, ohne daß -durch ,die Antenneneinführung,eine Öffnung in der Wandung des Raumes bestehen bleibt. Die Funkgeräte werden in Ueen Raum i untergebracht, der erfindungsgemäß @dädurch ,gegen das Fließen des Parallelstroms geschützt - wird, @daß die Antenne 5 durch eine konzentrische Elektrode 2, z. B. als Zylinderfunkenstrecke, hindurchgeführt wird. Die Teile 2 und 5 bilden somit eine konzentrische Schutzfunkenstrecke. Der kreisförmige Querschnitt ergibt hierbei die günstigste Form, aber auch andere Querschnitte sind möglich, soweit sie eine Funkenstrecke mit nach ,allen Seiten gleichen überschla;gsbedin;gwngen ,geben. Die Wirksamkeit der Schutzfunkenstrecke 5 bis 2, auf die es dann ankommt, wenn z. B. Blitze -unverrnutet auftreten, wird erfindungsgemäß. durch ihre konzentrische Bauweise und die allseitige metallische Verbindung der Elektrode 2 mit der Abschirmung wesentlich erhöht, da sich der Blitz über sie den überschlagsweg (auf -der Außenseite des Raumes i) so aussuchen kann, wie er ihm am bequemsten ist; der Blitz spürt hierdurch weniger Neigung, zum Teil auf der Antenne weiter in das Innere dies Raumes zu laufen. Dies ist besonders wichtig bei Flugzeugfunkanlagen, da hier der Blitz das in seinem Wege liegende System Antenne-Flugzeug in den verschiedensten Richtungen durchschlagen kann. Diese Funkenstrecke kann mit Hilfe des konzentrischen Ringes 3 überbrückt werden, wie gestrichelt eingezeichnet ist. Zum Verschieben des Ringes 3 dient z. B. ein Hebelwerk 6. Die Antenne läßt sich durch den Ring 3 so erden, daß sich die Funkgeräte q. in einem vollkommen geschlossenen Faradayschen Käfig befinden, so d:aß kein Anteil des Blitzstroms mehr in das Innere des Raumes eindringen kann. Diese Bauart ermöglicht es ferner, durch entsprechende Einstellung der Ruhelage des verschiebbaren Ringes in an sich bekannter Weise die Größe der Schutzfunkenstrecke verschieden @einzustellen und damit den j,eiveiligen Verhältnissen, z. B. der Senderspannung und bei Flugzeugen auch der Höhe bzw. Luftdichte, anzupassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blitzschutzsicherung und Erdungsschalter zum Schutz von Funkgeräten, die in einem metallisch ,abgeschirmten Raum untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß :der Raum (i) bis auf die Sicherheitsfunkenstrecke metallisch vollständig abschließbar ausgebildet ist. a. Blitzschutzsicherung und Endungsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennendurchführung (5) die Mittelelektrode einer konzentrischen Sicherheitsfunkenstrecke bildet, deren Außenelektrode (a) mit der metallischen Abschirmung (i j allseitig in leitender Verbindung steht. 3. Blitzschutzsicherung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Erdung die Sicherheitsfunkenstrecke durch einen konzentrischen Metallring (3) kurzgeschlossen wird. q.. Blitzschutzsicherung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand .der Funkenstrecke durch Verschieben der Ruhestellung des konzentrischen Metallringes auf bestimmte Werte einstellbar ist.
DED80093D 1939-03-22 1939-03-22 Blitzschutzsicherung und Erdungsschalter Expired DE720896C (de)

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