DE7208934U - Behältnis mit Abrollhilfe für blattförmiges Material auf Rolle - Google Patents
Behältnis mit Abrollhilfe für blattförmiges Material auf RolleInfo
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Description
II· <
Hamburg, 23. 2. 1972
sy st
Die Neuerung betrifft ein Behältnis rur Aufnahme von blattförmigem Material,
wie beispielsweise von Pergamentpapier, dünnen Metallfolien, dünnen Kunststoffolien oder -beuteln u. dgl.« die u. a. als Haushaltsware, zum Einwickeln
von Lebensmitteln u. dgl. vielfältige Verwendung finden, auf Rolle.
Es hat sich gezeigt, daß die Entnahme des blattförmigen Materials durch Abziehen von der Rolle bei den bisher im Handel befindlichen Faltschachteln
häufig dadurch erschwert ist, daß sich beim Abziehen der Katerialbahn diese
zwischen der oberen, freien Vorderseitenkante und der Innenseite der Deckwand
verklecant, wodurch ein weiteres Abziehen des Materials recht mühsam oder sogar
unmöglich wird und z. B. bei dünnen Metallfolien zu verknitterten, unansebn-
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lichen Bahnabschnitten führen kann oder bei weniger reißfesten Materialien,
ζ. B. Pergamentpapier« Seidenpapier u. dgl. ein ungewolltes, verfrühtes Abreißen
bewirken kann.
Vorliegende Neuerung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die aufgezeigten Nachteile
durch eine einfache, funktionstüchtige Vorrichtung zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch ein Behältnis gelöst, das aus einer
Faltschachtel mit vier langen Seiten, einer an der als Deckseite ausgestalteten langen Seite angelenkten Verschlußseite und Endverschlußklappen besteht und im
übrigen einen beliebigen Zuschnitt besitzen kann, und das dadurch gekennzeichnet ist, daß die vordere Seitenwand in einen oberen und einen unteren Teil
gegliedert ist, wobei der obere Teil an den unteren angelenkt und im geschlossenen
Zustand der Schachtel mit zwei Endverschlußklappen über je eine Perforierungslinie
verbunden ist. Nach dem öffnen der Schachtel, aber vor der
ersten Entnahme, löst man den oberen Teil der vorderen Seitenwand an den Perforierungslinien von den Verschlußklappen und knickt oder biegt sie um die
Faltlinie schräg in das Innere der Schachtel ab. Dadurch wirkt dieser Teil der vorderen Seitenwand beim Abziehen der Materialbahn von der Holle als
Abrollhilfe, indem sie sich zwischen Rolle und abzuziehende Materialbahn legt und dadurch für eine leichte Abhebung des blattförmigen Materials von der Rolle
sorgt, wodurch ein Verklemmen des Materials in der Schachtel mit allen damit verburdenen Nachteilen praktisch völlig vermieden wird.
Selbstverständlich kann das neuerungsgemäße Behältnis zweckmäßig auch mit
anderen, an sich bekannten Ausstattungen versehen werden. So ist es beispielsweise
sehr vorteilhaft, die gemäß der Neuerung mit einer Abrollhilfe ausgestattete Faltschachtel auch an geeigneter Stelle mit einer Abreißvorrichtung
zu versehen, beispielsweise mit einer gezahnten Abreißschiene aus Metall oder Kunststoff, die z. B. unter der vorderen Längskante der Bodenwand befestigt
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sein kann. Ferner kann der untere Teil der Verschlußseite zwecks leichteren
Öffhens der original verschlossenen Schachtel als Abreißlasche ausgebildet
sein» die mit dem oberen Teil der Verschlußseite über eine Perforierungsllnle verbunden ist und mit dem In geschlossenem Zustand der Schachtel darunter
liegenden Teil der vorderen Seltenwand durch Kleben» Heften u. dgl. beispielsweise streifen- oder punktförmig fest verbunden ist. Diese Abreißlasche kann
dabei so ausgebildet sein» daß sie in geschlossenem Zustand der Schachtel die Zahnreihe der Abreißschiene vor Beschädigung durch äußere mechanische Einwirkungen schützt» beispielsweise dadurch» daß sie die Zahnreihe verdeckt.
Bei einer bevorzugten AusfUhrungsform des neuerungsgemäßen Behältnisses beträgt die Höhe des oberen Teiles der vorderen Seitenwand weniger als die Hälfte»
Jedoch mehr als ein Fünftel der Gesamthöhe der vorderen Seitenwand.
Anhand von auf den beiliegenden Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Neuerung nochmals eingehend erläutert» ohne jedoch
darauf beschrankt zu sein.
Es zeigen
Figur 2: eine perspektivische Darstellung einer aufgerichteten» halb
geöffneten Faltschachtel.
Figur 3: einen Querschnitt (IH) der in Figur 2 dargestellten» halb
geöffneten Faltschachtel mit dem herausragenden Ende des in der Schachtel aufgerollten blattförmigen Materials.
Der in Figur 1 dargestellte Faltschachtelzuschnitt besteht aus den Seitenwandfeldern 1, 2, 3» 4* einem Verschlußseitenfeld 5, das sich aus einem
oberen Seitenfeld 52 und einer damit durch eine lerforierungsllnie 53
verbundenen Abreißlasche 51 zusammensetzt» sowie aus den Endverschlußklappen
• it· · · ί
9, 10, 10a, 11, 12, IJ, IJa und 14.
Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich» 1st das Seitenfeld 1 gemäß der
Neuerung In ein Teilfeld 16 und ein Teilfeld 17 geteilt, die über eine Faltlinie
l8 miteinander verbunden sind. Das Teilfeld 16 ist ferner über je eine
Perforierungslinie 15 mit den Endverschlußklappen 9 und 12 verbunden.
Wie aus der aufgerichteten, halb geöffneten Faltschachtel in Figur 2 zu
ersehen ist, ISBt sich das obere Teilfeld 16 nach Trennen der beiden Perforlerungslinien
15 um die Faltlinie 18 in das Innere der Schachtel ab-
( biegen oder abknicken.
Die in Figur 2 dargestellte Schachtel unterscheidet sich im Zuschnitt von dem
der Figur 1 Insofern, als das vordere Seltenwandfeld 1 in Figur 2 schmaler
als die übrigen Seitenwandf eider 2, 3 und 4 ist, wogegen im Zuschnitt der
Figur 1 alle Seitenwandf eider die gleiche Breite besitzen. Durch das
schmalere Seitenwandfeld 1 der Figur 2 ergibt sich bei aufgerichteter
Schachtel zwischen der freien oberen Kante der vorderen Seltenwand und der Innenseite der Deokwand eine schlitzförmige öffnung, die durch das schrage
Abknicken des oberen Seltenwandteils 16.der vorderen Seitenwand 1 noch ver-.,
breitert wird. Man erhaTt eine breitere Austrittsöffnung für das zu entnehmende
blattförmige Material und begünstigt dadurch das leichte, unbehinderte Abrollen der Materialbahn in besonderem Maße.
Figur 3 zeigt einen Querschnitt III durch die in Figur 2 dargestellte
Schachtel, wobei die in der Schachtel aufgerollte Materialbahn schematisch gezeigt ist. Hier ist deutlich zu erkennen, wie die abgeknickte Abrollhilfe
16 zwischen der Materialrolle und der abgezogenen Materialbahn liegt.
720893*22.6.72
Claims (2)
1. Behältnis zur Aufnahme von blattförmigem Material auf Rolle, bestehend
aus einer Faltschachtel mit vier langen Seiten (1), (2), (3), (4) und einer an der Seite (4) angelenkten Verschlußseite (5) sowie angelenkten
Endverschlußklappen, dadurch gekennzeichnet, daü der obere Teil (16) der
vorderen Seitenwand (l) über eine Faltlinie (18) mit dem unteren Teil (17)
derselben Seitenwand (1) und über je eine Perforierungslinie (15) mit den
beiden Endverschlußklappen (9) und (12) verbunden ist.
2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des oberen
Teils (l6) der vorderen Seitenwand (1) weniger als die Hälfte, Jedoch mehr als ein Fünftel der Gesamthöhe der vorderen Seitenwand (l) beträgt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7208934U true DE7208934U (de) | 1972-06-22 |
Family
ID=1278331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7208934U Expired DE7208934U (de) | Behältnis mit Abrollhilfe für blattförmiges Material auf Rolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7208934U (de) |
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- DE DE7208934U patent/DE7208934U/de not_active Expired
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