DE7205181U - - Google Patents

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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

IMpI.-lag. Dr.-lag. HKIMK KICKELS
PATKHTAVWAIT
48 BIELEFELD/WESTF.
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Detmolder Str. U/H. 18.1.1972
Wilhelm Wenzlaff, 4972 Löhne, Beethovenstraße 11
"Vorrichtung zum Schneiden von nachgiebigen Werkstoffen"
Der Gegenstand der Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden von nachgiebigen Werkstoffen, insbesondere Schaumstoffe.
Es sind Vorrichtungen zum Schneiden von nachgiebigem Werkstoff, wie z.B. Schaumstoffen, Textilien, Ton, Backwerk od. dgl, mit beliebig langen Schnittstrecken als allgemein zum Stand der Technik gehörend bekannt.
Zu den ältesten Vorrichtungen gehören die sogenannten Handschneidwerkzeuge. Bas Schneiden von Schaumgummi, Schaumkunststoffen und ähnlichen Werkstoffen, mit den herkömmlichen Handschneidwerkzeugen, verursacht aber große Schwierigkeiten, "besonders wenn es sich um verhältnismäßig dicke Platten aus sehr weichem Stoff handelt.
In Erkenntnis dieser Schwierigkeiten hat die einschlägige Industrie, bequem in einer Hand zu führende, motorisch angetriebene Geräte mit kleinen Abmessungen und geringem Gewicht entwickelt, deren Antrieb einerseits den Werkzeugen die erforderliche reziprok oszillierenden Bewegungen erteilt und andererseits einen möglichst ruhigen vibrationsfreien Gang gewährleistet.
Auch ist eine Vorrichtung zum Schneiden von nachgiebigem Werkstoff, wie axifgezeigt, bekanntgeworden, die zwei in ihrer Längsrichtung entgegengesetzt zueinander bewegte, dünne, "biegsame Bänder bzvr. Trume eines endlosen Bandes besitzt« Hierbei besitzt mindestens
eines der Bänder eine Schneidkante« An der Arbeits- und Schneiästelle laufen die Bänder so nahe aneinander, daß sie zusammen nur einen Schnitt bilden.
Mit den "bekannten Vorrichtungen können infolge ihrer konstruktiven Gestaltung, dementsprechend nur geradlinige Schnitte ausgeführt werden. Demgegenüber bezweckt die Neuerung, auch kompliziert profilierte, ungerade verlaufende Schnitte in nachgiebigem Werkstoff auszuführen, insbesondere gekrümmte und mehr oder weniger komplizierte Umrißformen von größeren Körpern.
Diese Aufgabe ist auch bei einer anderen bekannten Schneidmaschine nicht gelöst, bei der nur ein endloses Schneidband an der Arbeits- und Schneidstelle zwischen zwei mit mehreren Rollenpaaren versehenen Führungen derart geführt ist, daß es nur wenig vor diesen Rollen vorsteht, wobei die Rollenpaare auf einer flach gekrümmten Schneidbahn liegen«, Eine solche Führung ist für das Schneiden in nachgiebi-
-K-
gem Werkstoff der eingangs genannten Art ungeeignet, weil der Werkstoff der Schneide nachgibt«, Außerdem lassen sich die Rollenführungen, die im Verhältnis zur Dicke des Bandes quer zu diesem viel Raum einnehmen, nicht zusammen mit ihrem Träger durch den Schnitt des Werkstücks derart hindurchführen, daß dessen angeschnittene Teile ungehindert beidseitig der Führung vorbeitreten können. Praktisch können also mit dieser bekannten Maschine nur Werkstücke ausgeschnitten werden, die in der Einschneidrichtung des Bandes dünner sind, als dieses vor die Führungsrollen vorsteht, und darüber hinaus nur längs einer flach gekrümmten Schneidbahn. Die Neuerung schafft es, daß entsprechend profilierte und auch kompliziert verlaufende, weitgehend ungerade Schnitte, auch mit Krümmungen von 90° und mehr, im Werkstoff mit beliebig langer Schnittstrecke bzw. über beliebige Werkstoffdicke hergestellt werden können.
Nach der Neuerung wird die gestellte Aufgabe gelöst durch ein Maschinengestell mit eingesetztem separaten höhenverstellbarem Tischrahmen und dem in der vertikalen Ebene schwenkbaren, umlaufend
angetriebenen Schneidwerkzeug, wobei das Maschinengestell zwecks Schwenkung des S<°" neidwerkzeuges von 0 bis 180° einen Elektromoi _■ mit angeflanschter Exzenterscheibe, welche über ei' "euelstange und Zahnstange mit einem Zahnseg^. . c, angeordnet am Drehpunktlager für die beidseitig, oberhalb des Tischrahmens liegenden Schneidwerkzeuggehäuse, kraftschlüssig verbunden ist, aufweist, und daß auf der dem Motor gegenüberliegenden Seite an dem Maschinengestell ein zweiteiliges Gestänge, wobei das eine Gestängeteil mit dem Drehpunktlager oder dem rechten Gehäuse derart gelenkig verbunden ist, daß bei Schwenkung der Gehäuse und somit des Schneidwerkzeuges um das Drehpunktlager eine separate, im Tischrahmen liegende Tischplatte unter gleichzeitiger Auswanderung nach vorne od. hinten derart stufenlos anhebbar ist, daß die quadratisch, rechteckigen od, dgl. Werkstoffzuschnitte mit Radien zwischen und 20° versehen werden können, angeordnet ist«,
Ein weiteres Merkmal der Neuerung ist darin zu erblicken, daß das über Motor angetriebene Schneid-
band nachstellbar ausgebildet ist und die Gehäuse je eine UmIenkscheibe für das Schneidband aufweisen, wobei an dem einen Gehäuse ein den oberen Trum des Bandes aufnehmender Führungskanal angeordnet ist und derselbe eine aus zwei lose umlaufenden, schräg zum Schneidband gerichteten Rollen gebildete Bandschleifvorrichtung aufweist.
Im unteren Ende der Pleuelstange sind zwecks Schneiden von viertel oder halben Radien zwei im Abstand voneinander liegende Lageraugen eingebracht.
Damit die separate Tischplatte beim Anheben und Absenken eine Führung erfährt, weist der Tischrahmen an seinen Schmalseiten je eine feste, jedoch schwenkbeweglich gelagerte Führungsschiene auf. Entsprechende Führungsbolzen der Tischplatte greifen in diese Führungsschienen ein«,
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Zum Zwecke der Einjustierung von Tischrahmen, Schneidwerkzeug und Tischplatte, sind Handhebel mit bekannten Gegenständen und Stellskalen an dem neuerungsgemäßen Maschinengestell vorgesehen. Mit der separaten Tischplatte ist ein in der horizontalen Ebene über Handrad und Skala verschieb- und einstellbarer Anschlag verbunden«
Letztlich soll noch erwähnt werden, daß an dem, dem Antriebsmotor gegenüberliegenden Gehäuse ein dem Schwenkausgleich dienendes Gewichtstück angeflanscht ist.
Die Neuerung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, in denen ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist und zwar zeigen:
Pig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung; Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Figur 1, gesehen von der Antriebsseite her;
Fig. 3 eine Teilvorderansicht; Fig. 4 eine zweite Seitenansicht;
Figo 5 Seitenansicht der Schneidbandjustiereinrichtung, mit geschnittenem Bandgehäuse ;
Pig. 6 das mit Gewichtsausgleich ausgestattete Gehäuse im Schnitt und
Fig. 7 die separate Tischplatte in vergrößerter Seitendarstellung und damit verbundenem horizontal verstellbarem Anschlag.
In den Figuren 1 bis 4, ist das neuerungsgemäße Maschinengestell mit 1 bezeichnet. Separat in diesem Maschinengestell 1 ist ein höhenverstellbarer Tischrahmen 2 angeordnet. Beidseitig weist das Maschinengestell 1 je ein Drehpunktlager 9 auf, welches der schwenkbeweglichen Aufnahme und Halterung der Schneidwerkzeuggehäuse 10 und somit des Schneidwerkzeuges 3 selbst dient. Damit nach der Neuerung das Schneidwerkzeug 3 von 0 bis 180° in der vertikalen Ebene verschwenkt werden kann, ist in dem FuB des Maschinengestells 1 ein bekannter Elektromotor 4 mit/ohne Untersetzungsgetriebe angeordnet. Der Elektromotor 4 ist mit einer angeflanschten Exzenterscheibe 5 ausgerüstet. Über eine Pleuelstange 6, Zahnstange 7 und Zahnsegment 8 erfolgt die Schwen-
kung des Schneidwerkzeuges 3, welches in Form eines endlos umlaufenden Sägebandes ausgebildet iste Die Gehäuse 10 beinhalten je eine Umlenkscheibe 14 für das Sägeband 3. Der Antrieb des Bandes 3 erfolgt über einen bekannten Elektromotor 27.
In dem Tischrahmen 2 ist eine separate Tischplatte höhenverstellbar geführt angeordnet, Über ein zweiteilig ausgebildetes Gestänge 11,12 ist diese Tischplatte 13 entweder mit dem Drehpunktlager 9 oder einem der Gehäuse 10 derart verbunden, daß bei Schwenkung des Schneidwerkzeuges 3 die Tischplatte stufenlos anhebbar ist. Damit nun die Tischplatte 13 gleichzeitig nach vorne und hinten auswandern kann, sind in dem Tischrahmen 2 und zwar an den Schmalseiten feste, jedoch um den Anlenkpunkt umschwenkbare Führungsschienen 18, in welche die Stützfüße 13' der Tischplatte 13 eingreifen, angeordnet. Mit einem der Gehäuse 10 ist ein Führungskanal 15 fest od. lösbar verbunden, wobei dieser Kanal 15 der Aufnahme des obenliegenden Trums des Schneidwerkzeuges 3 dient. Ein Auswandern des Schneidbandes 3 im Bereich der
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Arbeite- und Schneidstelle ist somit nicht gegeben. Am Ende des Kanals 15 befindet sich eine Schleifeinrichtung 16 für das Schneidband 3. Diese Einrichtung besteht aus zwei losen umlaufenden, unter Federdruck ode dgl. stehenden Rollen, wobei beide Rollen 16 schräg zu dem Schneidband 3 stehen.
Die eingangs aufgeführte Pleuelstange 6 weist zum Schneiden von viertel od. halben Radien zwei übereinanderliegend e Lageraugen 17 auf, die mit dem Zapfen der Exzenterscheibe 5 verbindbar sind. Zur Einjustierung von Tischrahmen 2, Schneidwerkzeug 3 und Tischplatte 13 sind Handhebel 19, 20 und Stellskalen 21,22 und vorgesehen. Mit der separaten Tischplatte 13 ist ein Anschlag 26 verbunden, wobei dieser Anschlag 26 über ein Handrad 24 mittels Gestänge 41 in der waagerechten Ebene verschiebbar ist.
Die Arbeitsweise der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist im einzelnen wie folgt. Der Formling aus nachgiebigem Werkstoff, wie eingangs aufgezeigt, welcher beschnitten, d.h. mit Radien versehen werden soll, wird auf die Tisch-
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platte 13 aufgelegt. Das Pesthalten des Formlinge kann von Hand od. über geeignete Spannmittel erfolgen«, Der Tischrahmen 2 wird über die Gestänge 34,32 vermittels des Handhebels 19 in die erforderliche ]
Arbeitshöhe gebracht. Die Skala 21 zeigt dabei die ;[
einzelnen Höhenstufen für die Tischrahmenstellung 2
an. Zwischen den Gestängeteilen 34 ist zwecks Ver- >
i bindung derselben 34 untereinander und gleichmäßigem Anheben des Tischrahmens 2 eine Verbindungsstange 33 ;· od. dgl» eingebracht« Der Anschlag 26 wird über Hand- ν rad 24 und Gestänge 41, welches 41 in einer Pührungs- < buchse 42 ist, in die erforderliche Stellung verschoben. Die Skala 25 zeigt hier die Einstellwerte desselben 26 an. Nachdem Tischrahmen 2 und Anschlag 26 in die erforderlichen Stellungen gebracht und arretiert worden sind, wird der Motor 27 für das Schneidband 3 eingeschaltet. Die Kraftübertragung auf das Schneidband 3 erfolgt über Keilriemen und entsprechend ausgebildeten Scheibe 36, wobei diese Scheibe 36 auf der gleichen Achse gelagert ist wie die TJmlenkscheibe 14. Nach Einschaltung des Motors 4 wird die Exzenterscheibe 5 in Drehung versetzt, und die Zahnstange 7 erhält über die Pleuelstange 6 ihre schwingenden Bev/egungen. Diese
Bewegungen übertragen sich auf das Zahnsegment 8, und da das Zahnsegment θ mit den Gehäuse 10 des Schneidbandes 3 kraftschlüsdig verbunden ist, führt auch das umlaufende Schneidband 3 in der vertikalen Ebene Schwingbewegungen aus. Die Anzahl der Schwingbewegungen beträgt beim Ausführungsbeispiel 12 pro Minute, wobei die Schwingbewegungen kontinuierlich od. diskontinuierlich sein können. Die Schwingbewegungen, welche auch als Schwenkbewegungen bezeichnet werden dürfen, werden infolge der konstruktiven Gestaltung der neuerungsgemäßen Vorrichtung mittels Gestänge 11, 12 und 31 auf die Tischplatte 13 derart übertragen, daß diese Tischplatte 13 sich im Rhythmus der Schwenkbewegungen des Schneidbandes 3 hebt und senkt. Das Maß, um welches sich die Tischplatte 13 anheben soll, ist an der Skala 23 einstellbar« Damit die Tischplatte gleichmäßig angehoben wird, sind im Tischrahmen 2 entsprechend ausgebildete Hebelgestänge 35 angeordnet. Infolge der beidseitig am Tischrahmen 2 innenliegend schwenkbeweglich ausgebildeten Führungsschienen 18 ist die Möglichkeit gegeben, daß die Tischplatte 13 während des Hubes zusätzlich nach vorn, d.h. in Richtung Schneidband 3 ode nach hinten bewegt werden kann«
Es darf in diesem Zusammenhang ausgeführt werden, daß der auf der Tischplatte 13 be dliche Formling selbstverständlich alle Bewegungen aerselben 13 mit ausführt.
Der Tischrahmen 2 läßt sich über die vorbeschriebenen Mittel von 35 cm bis auf 85 cm Arbeitshöhe verstellen. Über die Teile 20 und 38 ist eine Verstellung der Schneideinrichtung 3, 14 bis maximal 20 cm bezüglich der Höhe gegeben. Durch die Schwenkung des Schneidtandes 3 in der vertikalen Ebene sowie Verstellung desselben 3 in der Höhe und der Kubbewegung der Tischplatte 13 unter gleichzeitiger Auswanderung derselben 13 in der horizontalen Ebene, lassen sich Formlinge von 6 cm bis 40 cm Dicke mit Radien versehen. Die Radien können dabei infolge Verstellung des Anschlages 26 zwischen 3° und 20° liegen,, Alle geschnittenen Radien lassen sich gezogen, flach ode abgesetzt erstellen. Durch veränderte Anordnung der Lageraugen 17 auf der Exzenterscheibe 5 können, wie eingangs aufgezeigt, viertel od. halbe Radien geschnitten werden. Unter Zurhilfenahme eines Zusatzgerätes, auf welches hier in einzelnen nicht näher eingegangen werden soll, lassen sich aus dem Formling
auch volle Radien und sonit Rollen schneiden. Zwecks Erzielung einer guten Schnittkante läuft das Schneidband 3 mit etwa 900 Umdrehungen pro Minute um. Teuren die Rollen 16 schärft sich das 3and 3 selbsttätig. Bei der Rückpendelung des Schneidbandes 3 bzv· dessen Führungskörper sorgt das Gewichtstück 28 für einen sogenannten Pendelausgleich. Damit das Schneidband 3, falls erforderlich, nachgespannt werden kann, befindet sich an dem einen Gehäuse 10 eine entsprechende Stelleinrichtung 39, 40, vermittels derselben läßt sich die Unlenkscheibe 14 in der horizontalen Ebene verstellen und das Schneidband 3 erfährt eine Spannung auf Zug.

Claims (6)

- 15 Schutzansprüche
1. Vorrichtung mit endlos umlaufend^ui Schneidwerkzeug zum Schneiden von nachgiebigen fcoffen, insbesondere Schaumstoffe, gekennzeichnet durch ein Mpschinengestell (1) mit eingesetztem separaten höhenverstellbarem Tischrahmen (2) und dem in der vertikalen Ebene schwenkbaren, umlaufend angetriebenen Schneidwerkzeug (3), wobei das Maschinengestell (1) zwecks Schwenkung des Schneidwerkzeuges (3) von 0 - 180° einen Elektromotor (4) mit angeflanschter Exzenterscheibe (5)t welche über eine Pleuelstange (6) und Zahnstange (7) mit einem Zahnsegment (8), angeordnet am Drehpunktlager (9), für die beidseitig oberhalb des Tischrahmens (2) liegenden Schneidwerkzeuggehäuse (10), kraftschlüssig verbunden ist, aufweist,, urd dadurch gekennzeichn et, daß auf der den Motor (4) gegenüberliegenden Seite an dem Maschinengestell (1) ein zweiteiliges Gestänge (11, 12), wobei das Gestänge (11) mit dem Drehpunktlager (9) oder dem rechten Gehäuse (10) derart gelenkig verbunden ist,
daß bei Schwenkung der Gehäuse (10) und somit des Schneidwerkzeuges (3) um das Drehpunktlager (9) eine separate, im Tischrahmen (2) liegende Tischplatte (13) unter gleichzeitiger Auswanderung nach vorne od. hinten derart stufenlos anhebbar ist, daß die quadratischen, rechteckigen od. dgl. Werkstoffzuschnitte mit Radien zwischen 3 und 20 versehen werden können, angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, da3 das über ?!otor (27) angetriebene Schneidband (3) nachstellbar ausgebildet ist und die Gehäuse (10) je eine Umlenkscheibe (14) für das Schneidband (3) aufweisen, wobei an den einen Gehäuse (10) ein den oberen Trum des Bandes (3) aufnehmender Führungskanal (15) angeordnet ist und derselbe (15) eine aus zwei lose umlaufenden, schräg zum Schleifband gerichteten Rollen (16) gebildete Bandschleifeinrichtung aufweist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichne t, daß die Pleuelstange
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(6) an ihrem unteren Ende zwecks Schneiden von viertel oder halben Radien zwei im Abstand voneinander angeordnete Lageraugen (17) aufweist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tischrahmen (2) an seinen Schmalseiten je eine feste, jedoch schwenkbeweglich gelagerte Führungsschiene (18), in denen Stützfüße (131) der Tischplatte (13) geführt sind, aufweist»
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a durch gekennzeichnet, daß zur Einjustierung von Tischrahmen (2), Schneidwerkzeug (3) und Tischplatte (13) Handhebel (19, 20) mit bekannten Gestängen und Stellskalen (21, 22, 23) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der separaten Tischplatte (13) ein in der horizontalen Ebene über Hnndrad (24) und Skala (25) verschieb- und einstellbarer Anschlag (26) verbunden ist»
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7, Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Motor gegenüberliegenden Gehäuse (10) ein dem Pendelausgleich dienendes Gewichtstüclc (28) angeflanscht ist.
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