DE7205129U - Tragtasche - Google Patents

Tragtasche

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DE7205129U
DE7205129U DE19727205129 DE7205129U DE7205129U DE 7205129 U DE7205129 U DE 7205129U DE 19727205129 DE19727205129 DE 19727205129 DE 7205129 U DE7205129 U DE 7205129U DE 7205129 U DE7205129 U DE 7205129U
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spring
compartment
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camera
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DE19727205129
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Description

Patentanwalt ' . :
Dipl.-Ing. Walter Jaefcisch 7 StuttOkfl N. MwaalstraJU 40 A 0 f C C
Ing. Karl Voekenhuber, Λ-1180 Wien, Pölzleinsdorlcrstraßc 11.8 10, Fet), 1072
DDr.Raimund Ilauser, A-10-10 Wien, Golclegg-Gasse 2.
Tragtasche
Die Neuerung bezieht sich auf eine Tragtasche für ein Aufnahme- oder Wiedergabegerät od.dgl. ,vorzugsweise für Kameras, mit zumindest einem, das Gerät aufnehmenden Fach und einem dieses Fach verschließenden Deckel od.dgl. ,sowie mit einer mit einer dem Deckel gegenüberliegenden Wandung verbundenen Fcdereinrichtung, z.B. einer Schraubenfeder.
Tragtaschen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt gewoi"den. Häufig weisen solche Tragtaschen verschiedene Fächer auf, in denen Zubehör, wie Mikrophone, Filter od.dgl. aufbewahrt werden. Eine Schwierigkeit besteht dabei insoferne, als mindestens das Gerät, gegebenenfalls aber auch einzelne Zubehörteile für eine Aufnahme rasch griffbereit sein müssen. Um dies zu erreichen, sind bisher verschiedenen Vorschläge gemacht worden, bei denen mit dem Öffnen des Deckels der Tasche entweder die einzelnen Wandung ·η der Tasche auseinanderklappen oder das Gerät an einem Tragriemen herausgezo.;oa wird. Diese Lösungen haben verschiedene Nachteile. Meist ist es zwar relativ rasch und leicht möglich, das Gerät der Tasche zu entnehmen, hingegen ist das Zusammenklappen der Taschjnwandungen verhältnismäßig umständlich und zeitraubend. Diejenigf.-n Konstruktionen, bei denen das Gerät am Umhängerriemen der Tasche selbst
herausgezogen wird besitzen wiederum den Nachteil, daß lästigerweise die Tas'che dadurch ständig am Gerät baumelt und nur schwer von ihm lösbar ist. Allen diesen Konstruktionen ist aber überdies gemeinsam, daß wohl der Inhalt eines Faches leicht herausbefördert werden kann, nicht aber der Inhalt mehrerer Fächer.
Zwar ist nun schon die Idee aufgetaucht, für das Entnehmen einer Kamera aus einer Tasche einen Kraftspeicher, also eine Federeinrichtung, zu verwenden. Bei dieser bekannten Konstruktion war ein Schieber vorgesehen, mit Hilfe dessen die Kamera aus der Tasche herausgezogen werden konnte, worauf der Schieber durch eine Feder in seine ursprüngliche Stellung gebracht wurde. Der Benutzer einer solchen Tragtasche muß beim Herausziehen der Kamera mit einer Hand die Tasche, mit der anderen Hand den Schieber ergreifen, wobei er einer dritten Hand zum Entnehmen der Kamera bedurft hätte. Diese bekannte Konstruktion schien somit der Fachwelt zu beweisen, daß durch die Verwendung einer Federeinrichtung ein Fortschritt nicht erzielbar sei.
Durch die Neuerung sollen die geschilderten Nachteile vermieden werden, und die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin , daß zumindest in dem das Gerät aufnehmenden Fach die Federeinrichtung das Gerät im Sinne eines Herausstoßens bei geöffnetem Deckel beaufschlägt, und daß vorzugsweise die Tasche als Damenhandtasche mit mehreren Fächern auogebildet ist. Hiebei kann im Rahmen der Neuerung die Federeinrichtung sowohl von Zug- als auch Druckfedern gebildet sein. Um bei Kameras mit vorgebautem Objektiv Platz zu sparen, entspricht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung die lichte Weile der Schraubenfeder etwa dem Objektivdurchmesser, wobei sie vorzugsweise einen länglichen, beispielsweise elliptischen Querschnitt aufweist. Dadurch umfaßt die Spiralfeder das Objektiv, das somit auch ohne Objektivdeckel vor Beschädigung besser geschützt ist, wobei Platz gewonnen wird.
Weitere Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Die Fig.l und 2 veranschaulichen schematisch zwei verschiedene Ausführungsformen der Neuerung in Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Eine Tragtasche 1 für Kameras ist als Damenhandtasche ausgebildet und weist
außer einem bei solchen Taschen üblichen Hauptfach 2 an iln-er Vorderseite zwei Seitenfächer 3,4 auf. Das Seitenfach 4 ist für die Aufnahme einer Kamera 5 bestimmt. Ebenso wie das Seitenfach 3 mittels eines Deckels 6 verschiebbar ist, so ist dem die Kamera 5 aufnehmenden Fach 4 ein Deckel 7 zugeordnet. Bei Öffnen dieses Deckels 7 soll es nun rasch und sicher ermöglicht werden, die Kamera 5 zu erfassen, um gegebenenfalls Schnappschüsse aufnehmen zu können. Zu diesem Zweck ist mit einer dem Deckel 7 gegenüberliegenden Wandung 8 des Faches 4 eine Federeinrichtung in Form einer Schraubenfeder 9 zweckmäßig über Lappen 10 verbunden. Damit das Dach 4 im Querschnitt flach gehalten werden kann, weist dementsprechend die Spiralfeder 9 einen flachen, beispielsweise elliptischen Querschnitt auf. Dabei ist der geringste lichte Durchmesser der Spiralfeder 9 so gewählt, daß der etwa dem Durchmesser eines an der Kamera 5 vorragenden Objektivs 11 entspricht. Somit wird das Objektiv 11 von der Feder 9 umfaßt, wobei sich das eine Ende der Feder 9 am Kamerakörper selbst abstützt. Gegebenenfalls mag es aber zweckmäßig sein, zur Vermeidung von Kratzern an der Oberfläche der Kamera zwischen dem • oberen Ende der Feder 9 und dem Kamerakörper einen verschiebbaren Boden vorzusehen.
Sobald die Kamera 5 in das Fach 4 geschoben wird, wird die Feder 9 zusammengedrückt, und es gelangt die Kamera 5 in die strichliert dargestellte Stellung 5a. In dieser Stellung liegen die einzelnen Windungen der Spiralfeder 9 eng aneinander. Das Objektiv 11 befindet sich hiebei in der Stellung 11a, in welcher Stellung es die Wandung 8 nicht berührt. Somit wird auf diese Weise auch ohne Aufsetzen einer Schutzkappe auf das Objektiv ein - Zerkratzen desselben durch Staubteilchen od. dgl. vermieden. Sobald der Deckel 7 des Faches 4 geöffnet wird, entspannt sich die Feder 9, und die Kamera 5 wird in die in Fig. 1 dargestellte Stellung geschoben, m der sie vom Benutzer leicht erfaßt werden kann. Die Neuerung -ist keinesfalls auf Tragtaschen für Kameras in der in Fig. 1 dargestellten Form beschränkt. Es kann beispielsweise zweckmäßig sein, auch andere Fächer, beispielsweise das Fach 3, mit einer Federeinrichtung entsprechend der Feder 9 od.dgl. zu versehen, um auch Zubehörteile, wie Vorsatzobjektive od.dgl. rasch zur Hand zu haben. Beispielsweise wäre es auch denkbar, ein Fach außer dem Fach 4 oder an Stelle desselben
to^, τ
. für die Aufnahme eines Kassettentonbandgerätes auszubilden. In diesem Falle ist von der ' Federeinrichtung ein verhältnismäßig großes Gewicht zu bewegen. Zweckmäßig kann dabei das das Gerät aufnehmende Fach in ähnlicher Weise ausgebildet sein, wie dies an Hand einer Modifikation des Faches 4 aus Fig. 1 in Fig. 2 dargestellt ist. Dieses Fach 4 besitzt außer der dem Deckel 7 gegenüberliegenden Wandung 8 noch einen verschiebbaren Boden 12. Die Seiten dieses Faches 4 sind mittels Rohren 13,14 versteift. Die Rohre 13, 14 bestehen entweder aus Metall oder steifem Kimststoff und sind bei eüwr flachen Ausbildung des Faches 4 an den Schmalseiten desselben, bei einer Ausbildung für größere Geräte, wie Kassettentonbandgeräte, zu viert in jeweils einer dcv vier Seiterikanten angeordnet. Jedes der Rohre 13,14 weist an der dem Inneren des Faches 4 zugewandten Seite einen Schlitz 15 auf. In jedem der Rohre 13 bzw. 14 ist eine Zugfeder 16 bzw. 17 angeordnet, die jeweils mit ihrem oberen Ende entweder an der Oberseite der Rohre 13 bzw. 14 selbst oder, wie dargestellt, am Deckel 7 befestigt süid. Diese letztere Befestigungsart besitzt den Vorteil, daß beim Öffnen des Deckels 7 zusätzlich ein Zug auf die • Federn 16 bzw. 17 ausgeübt wird, der ein Heben des Bodens 12 bewirkt, sodaß die Federn selbst nicht übermäßig stark ausgebildet sein müssen.

Claims (2)

  1. Schutzans, Jche
    1, Tragtasche für ein Aufnahme- oder Wiedergabegerät od.dgl., vorzugsweise für Kameras, mit zumindestens einem Fach und einem dieses Fach verschließenden Deckel od.dgl., sowie mit einer mit einer dem Deckel gegenüberliegenden Wandung verbundenen Federeinrichtung, z.B. einer Schraubenfeder, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in dem das Gerät ( 5) aufnehmenden Fich (4) die Federeinrichtung ( 9,16,17) das Gerät im Sinne eines teilweisen Herausstoßens bei geöffnetem Deckel ( 7 ) beaufschlägt und daß vorzugsweise die Tasche (1) als Damenhandtasche mit mehreren Fächern ( 3,4 ) ausgebildet ist.
  2. 2. Tasche nach Anspruch 1, für Kameras mit vorgebautem Objektiv, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Schraubenfeder (9 ) dem Objektivdurchmesser etwa entspricht, wobei sie vorzugsweise einen länglichen, beispielsweise elliptischen Querschnitt aufweist.
DE19727205129 1971-03-05 1972-02-11 Tragtasche Expired DE7205129U (de)

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AT193871A AT302032B (de) 1971-03-05 1971-03-05 Tragtasche für ein Aufnahme- oder Wiedergabegerät od. dgl.

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DE7205129U true DE7205129U (de) 1972-05-04

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AT302032B (de) 1972-09-25

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