DE7204489U - Aus Platten zusammengesetzte Zwischenwand - Google Patents
Aus Platten zusammengesetzte ZwischenwandInfo
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Landscapes
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Description
Societe de Constructions Industrialisees Durneζ, Nanterre (Frankr.)
Aus Platten zusammengesetzte Zwischenwand.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine aus Leichtplatten,
z.B. aus Pressspanplatten zusammengesetzte Zwischenwand.
Für die Montage solcher Zwischenwände benutzt man gewöhnlich eine Schiene, die durch Anschrauben, Kleben oder Nageln am Boden befestigt
wird, und in die der Fuß einer Platte eingeführt wird. Die Platte wird sodann vertikal abgesetzt und an der Decke durch
schräges Anschrauben oder Annageln befestigt. Um die Befestigungsstellen und den Zwischenraum zwischen Decke und dem oberen Ende
der Platte zu verkleiden, werden anschließend seitliche Leisten z.B. aus Holz angebracht. Auch besteht die am Boden befestigte
Schiene häufig aus einem L-Profil und einer Fußleiste, diß auf
der Schiene und der Platte nach dem Anbringen befestigt wird.
Eine andere bekannte Einrichtung besteht darin, die Platte auf einer Schwelle oder in einer Schiene anzuordnen, die am Boden befestigt
ist. Um sie am Kopf zu halten, sind seitliche Vorrichtungen an der Decke und gegebenenfalls auch am Boden vorgesehen,
welche aus Winden mit zylindrischen Federn bestehen, die durch eine Schraubenmutter auf einer mit einem Gewinde versehenen Stange
oder einer Schraube unter ■ Druck gesetzt werden.
Diese verschiedenen Einrichtungen erfordern das Anbringen von Fixierungen und von Winden, deren Einjustieren zeitraubend und
vielfach auch schwierig ist.
720148918.5.72
Zur Vermeidung dieser Nachteile,soll die Montage der Zwischenwand
vereinfacht werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
eine aus Platten zusammensetbare Zwischenwand mit dem Kennzeichen,
daß diese aus einer symmetrischen Deckenschiene, einer mit ungleichen Schenkeln versehenen Bodenschiene und über den kurzen Schenkel
der Bodenschiene zwischen beiden Schienen einfügbaren Platten im wesentlichen besteht, wobei zwischen der oberen Begrenzung der
Platten und der Deckenschiene in Längsrichtung elastische Klemmbügel eingeschoben sind und mittels einer Rastverbindung ein Ergänzungsprofil
an dem kurzen Schenkel der Bodenschiene vorgesehen ist.
Nach der Erfindung sollen die benutzten elastischen Klemmbügel aus einem elastischen, im wesentlichen zu einem Oval gebogenen
Metallband bestehen, das eine Bodenfläche und ein über der Bodenfläche vorstehendes Verhakungsmittel aufweist. Das Verhakungsmittel
kann ein ausgeformter Kugelabschnitt oder ein ausgestanzter und nach unten abgewinkelter Zahn sein. Dieses Verhakungsmittel
wirkt mit der darunter liegenden Platte zusammen, um den Klemmbügel
zu befestigen, wenn dieser in Längsrichtung eingestoßen "wird.
Ein geeignetes Mittel, z.B. Schaumplastik oder mineralische Wolle kann in den freien Raum der oberen Schiene eingebracht werden,
um die Schallübertragung zu verringern.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der beigefügten Zeichnungen
noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine nach der Erfindung ausgebildete Wand im Querschnitt, i
Fig.2 eine Ausführungsform des elastischen Klemmbügels im Schnitt, !
Fig.3 eine Variante des elastischen Klemmbügels im Schnitt, l
Fig.4 eine andere Variante des Klemmbügels gemäß Fig.2, mit einem i
anderen Befestigungsmittel im Schnitt und J
Fig.5 einen senkrechten Schnitt durch den in Fig. 4 dargestellten
Klemmbügel.
Figur 1 zeigt eine fertig montierte Wand. Die symmetrische Schiene
2 ist mit Hilfe eines auf beiden Seiten selbstklebenden Schaumbandes 4 an der Decke 3 festgeklebt. Die mit ungleichen Schenkeln
6 und 7 versehene Schiene 5 ist mit Hilfe eines gleichen auf beiden Seiten selbstklebenden Schaumbandes 9 auf dem Fußboden 8 festgeklebt.Das
ergänzende Profil 10 ist an dem kurzen Schenkel 7 durch Einrasten befestigt. An dem oberen Teil der Wand ist der elastische
Klemmbügel 11 in Längsrichtung mit Kraft eingeführt.
Der elastische Klemmbügel 11 weist eine Fläche 12 auf, die auf der
Oberseite der Wand gleitet, sowie wenigstens einen darüberliegenden
gekrümmten Abschnitt^ der dazu bestimmt ist, mehr oder weniger zwischen der Decke und der Wand 1 eingedrückt zu werden. Die Erfindung
ist nicht auf die nur als Beispiele gezeigten Ausführungsformen gemäß Fig.2 und 3 beschränkt.
Der elastische Klemmbügel 11 ist mit einem Mittel zum Einhaken auf der Oberseite der Wand versehen. Dieses Einhakmittel ist beispielsweise
ein nach außen gewölbter Kugelabschnitt 14 (Fig.2 u.3), der über die Fläche 12 nach unten vorsteht. Dieser Kugelabschnitt
kommt in einer der vertikalen zylindrischen Öffnungen zum Einrasten, die gegebenenfalls in den Platten, um sie zu erleichtern, vorgesehen
sind.
Dieses Befestigungsmittel kann auch durch einen dreieckigen Zahn 15 (Fig.4 u.5) gebildet werden, der aus der Fläche 12 hervorragt,
der um eine seiner Kanten nach unten umgewinkelt ist und der beim Einführen des Klemmbügels eine hochkant gelegene Kerbe in die Wand
drückt.
Um eine aus Platten gebildete Wand zu montieren, ist es zuerst notwendig, die Schienen 2 und 5 beispielsweise mit Hilfe der
selbstklebenden Schaumbänaer 4 und 9 oder mittels anderer Mittel
zu befestigen. Eine Endplatte wird zunächst in die obere Schiene 2 eingeführt, sodann in die am Boden befindliche Schiene oberhalb
des kurzen Schenkels 7. In der Höhe des freien Randes der Wand führt man sodann einen elastischen Klemmbügel 11 ein, indem man
ihn unter Kraft einige Zentimeter hineindrückt.
Die erste Platte ist auf diese Weise befestigt. Dieses Verfahren wird Zug um Zug fortgesetzt.
Sodann wird das Ergänzungsprofil 10 an seinen Ort gebracht, dessen
Länge nicht unbedingt gleich der Breite einer Platte ist, indem es
hinter den kurzen Schenkel 7 einrastet, was auf Grund der Elastizität der Schiene möglich ist. Dieses Profil besteht vorzugsweise
aus Leichtmetall oder aus Plastik.
Claims (9)
1. Aus Platten zusammensetzbare Zwischenwand, dadurch gekennzeichnet,
daß diese aus einer symmetrischen Deckenschiene, einer mit
ungleichen Schenkeln versehen,a Bodenschiene und über den kurzen Schenkel der Bodenschiene zwischen beide Schienen einfügbaren
Platten im wesentlichen besteht, wobei zwischen der obei'en
Begrenzung der Platten und der Deckenschiene elastische Klemmbügel in Längsrichtung eingeschoben sind und ein Ergänzungsprofil mittels einer Rastverbindung an dem kurzen Schenkel der
Bodenschiene befestigt ist.
2. Zwischenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Klemmbügel aus einem elastischen, im wesentlichen
zu einem Oval gebogenen Metallband besteht, das eine Bodenfläche und ein über der Bodenfläche vorstehendes Verhakungsmittel
aufweist. ^
3. Zwischenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abmessungen des Klemmbügels sowie deren Form so gewählt sind, daß beim Einschieben desselben zunächst eine schwache und anschließend
eine kräftige Federwirkung auftritt..
4. Zwischenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
genannte Verhakungsmittel aus einer nach außen gewölbten Kugelkalotte besteht.
5. Zwischenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
genannte Verhakungsmittel aus einem ausgestanzten und nach außen abgebogenen Zahn besteht..
6. Zwischenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
an dem kurzen Schenkel der 3odenschiene befestigte Ergänzungsprofil
eine solche Höhe aufweist, daß die Längendifferenz der beiden Schenkel kompensiert wird.
7. Zwischenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
genannten Schienen aus Metall bestehen.
8. Zwischenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
genannten Schienen aus Plastik bestehen.
9. Zwischenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Raum ^ ^nerhalb der symmetrischen Schiene mit Schaumplastik
oder einer mineralischen V/olle zur Geräuschdämpfung
ausgefüllt ist.
ausgefüllt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7204489U true DE7204489U (de) | 1972-05-18 |
Family
ID=1277124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7204489U Expired DE7204489U (de) | Aus Platten zusammengesetzte Zwischenwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7204489U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2461891A1 (de) * | 1974-12-31 | 1976-07-08 | Haefele Kg | Wandelement mit einer befestigungseinrichtung |
| DE3616896A1 (de) * | 1986-05-20 | 1987-11-26 | Daldrop & Dr Ing Huber Gmbh & | Rastertrennwand fuer reinraeume |
| DE10041362A1 (de) * | 2000-08-23 | 2002-03-07 | Josef Klemens | Verbindungsprofil |
| DE10304358A1 (de) * | 2003-02-03 | 2004-08-12 | Wilhelmi Werke Ag | Trennwandelement zur Herstellung einer Raumtrennwand |
-
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2461891A1 (de) * | 1974-12-31 | 1976-07-08 | Haefele Kg | Wandelement mit einer befestigungseinrichtung |
| DE3616896A1 (de) * | 1986-05-20 | 1987-11-26 | Daldrop & Dr Ing Huber Gmbh & | Rastertrennwand fuer reinraeume |
| DE3616896C2 (de) * | 1986-05-20 | 1998-07-09 | Daldrop & Dr Ing Huber Gmbh & | Rastertrennwand für Reinräume |
| DE10041362A1 (de) * | 2000-08-23 | 2002-03-07 | Josef Klemens | Verbindungsprofil |
| DE10304358A1 (de) * | 2003-02-03 | 2004-08-12 | Wilhelmi Werke Ag | Trennwandelement zur Herstellung einer Raumtrennwand |
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