DE7204351U - Wand oder Tischwaage - Google Patents
Wand oder TischwaageInfo
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Description
Wand- oder Tischwaage
Die Erfindung betrifft eine Wand- oder Tischwaage mit einem Gehäuse und einer über diesem angeordneter auf der Wägeeinrichtung
abgestützten Schale, wobei an der Gehäusevorderseite eine durch eine durchsichtige Abdeckung geschützte
Anzeigeeinrichtung mit einer Skalenscheibe angeordnet ist.
Solche Wand- oder Tischwaagen sind in vielfacher Ausführung bekannt. Beispielsweise hat dabei das Gehäuse unten einen
Vorsprung aus undurchsichtigem Material mit Wandteilen, auf denen sich die durchsichtige Abdeckung abstützt. Im übrigen
ist eine solche durchsichtige Abdeckung bekannt in Form einer in die vordere öffnung des Gehäuses eingesetzte Scheibe,
beispielsweise Glasscheibe.
Die Anzeigeeinrichtung, die eine Skalenscheibe besitzt, kann eine drehbare Skalenscheibe unter einem fest angeordneten
Zeiger haben oder aber auch eine fest angeordnete Skalenscheibe unter einem drehbar angeordneten Zeiger. Letzteres
wird bevorzugt.
Es ist bekannt, solche Gehäuse, insbesondere von Tischwaagen, in Vorderansicht oder in senkrechtem Schnitt parallel zur
Skalenscheibe im wesentlichen rechteckig auszuführen, wobei
das Waagengehäuse insgesamt einen kubischen Eindruck, jedoch
mit abgerundeten Kanten und Ecken macht. Diese Ausführung spricht nicht nur an, sondern hat auch den Vorteil, daß das
Gehäuse in engster Weise um die Wägeeinrichtung gebaut sein kann, die mittels eines Trägers aus einer öffnung des Gehäuses
herausragt.
Bei einer bekannten Waage nach Patent 1 5Ί9 308 ist die durchsichtige
Abdeckung mit seitlichen und oberen Wandabschnitten ausgebildet und sie stützt sich mit ihrem unteren offenen Rand
auf einer nach vorn vorspringenden Stufe d _. Gehäuses ab. Bei dieser bekannten Ausführung liegt beispielsweise der Zeiger
innerhalb der an sich unten offenen durchsichtigen Abdeckung.
Dieses Gehäuse mit dem unteren Vorsprung steht dann, wenn es z. B. von einem Wandhalter abgenommen ist, auf der Stellfläche,
wobei das Gehäuse selbst einen unteren Sockel bildet. Bei der bekannten Ausführung wird darüberhinaus die Abdeckung von oben
vorne locker eingesetzt, so daß die Abdeckung leicht lösbar ist, wenn nicht besondere Maßnahmen getroffen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wand- oder Tischwaage zu schaffen, bei welcher eine durchsichtige Abdeckung
zwar leicht anbringbar, aber praktisch durch Hand ohne zusätzliche Mittel unlösbar angeordnet ist, wobei darüberhinaus
eine besonders günstige Beobachtungsmöglichkeit der Skala unter allseitigem Lichteinfall gewährleistet ist.
Ferner soll in einer besonderen Ausführung eine sichere Aufstellung der Waage und weiterhin eine besonders günstige
Ausbildung der Schale vorgesehen sein.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dar>
die durchsichtige Abdeckung schalenartig ausgeführt und randweise mit Wandabschnitten
konform zur vorderen Gehäuseöffnung ausgeführt ist,
innerhalb deren Rands die Skalenscheibe zurücktretend angeordnet ist, und daß
an drra üelviuserand mehrere zu ihm parallele, langgestreckte
nutenartige Profilierungen innen verteilt angeordnet sind, in welche an dem Rand eines Wandabschnittes der schalenartigen
Abdeckung angeordnete, nach außen gerichtete Vorsprünge einschnappbar sind.
Die schalenartige Ausbildung bedeutet, daß die durchsichtige Abdeckung eine durchsichtige Vorderfläche aufweist, von der
allseitig abgewinkelte W.andab schnitte ausgehen, so daß die
Vorderfläche durch Wandabschnitte der schalenartigen Ausbildung
vor die Ebene der vorderen öffnung des Gehäuses vorgezogen ist. Dadurch ergibt sich der Eindruck einer leichten
rahmenartigen Einfassung, die funktionell eine gute Beleuchtung der Anzeigeeinrichtung bewirkt, und zwar auch, wenn eine
direkte Abstützung der Unterseite von einem Tisch vorgesehen ist. Weiterhin wird aber dabei erreicht, daß das Gehäuse selbst
nur die Wägeeinrichtung einzufassen braucht und nach vorn offen ist, ohne daß eine komplizierte Profilierung vorgesehen
wird, wie sie bei der bekannten Ausführung am unteren Rand vorhanden ist.
Die erfindungsgemäße Ausführung mit der schalenartigen Abdeckung, die einen herumlaufenden abgewinkelten Wandabschnitt
aufweist, hat darüberhinaus den Vorteil einer günstigeren Befestigung, weil aufgrund des durchgehenden Randes der Wandabschnitte
der schalenartigen Abdeckung eine Festigkeit der Basis für die Profilierungen, insbesondere Vorsprünge, vorgesehen
ist, welche einer Lösung widersteht.
Einbezogen wird, daß Messerschlitze zwischen aneinanderstossenden Randteilen des Gehäuserandes und der Wandabschnitte vorzugsweise
in der Nähe der Profilierungen angeordnet sind, um damit eine Lösung zu bewirken.
Es wird bevorzugt, daß die langgestreckten Vorsprünge an einem randweise verjüngten, nach innen abgesetzten Steg des Wandabschnitts
der schalenförmigen Abdeckung angeordnet sind.
Bei dieser Ausführungsform ergibt sich eine außen durchgehende glatte Fläche zwischen der schalenartigen Abdeckung und den
Gehäusewandteilen. Weiterhin wird dadurch das Federungsvermögen zum Einsatz der wechselseitigen Profilierungen verbessert,
Bei einer Ausführung, bei welcher das Gehäuse im senkrechten Schnitt parallel zur Skalenscheibe im wesentlichen rechteckig
ausgeführt ist, sieht eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die schalenartige Abdeckung mit im
wesentlichen rechtwinklig abgebogenen Wandabschnitten entsprechend
ergänzend ausgebildet ist. Hierdurch wird ein besonders fester Eingriff erreicht, weil eckweise die Ausdehnungsmöglichkeiten
oder Nachgiebigkeiten herabgesetzt sind.
Unter diesem Gesichtspunkt liegt eine besonders zweckmäßige Ausführungsform darin, daß wenigstens zwei natenartige Profilierungen
im Bereich der äußeren Enden eines Seitenrandes und die zugeordneten Vorsprünge an der schalenartigen Abdekkung
entsprechend außen an einem Seitenrand eines Wandabschnittes angeordnet sind. Hierdurch wird gerade noch die
Schnappwirkung erreicht, aber die Lösung der Teile voneinander erschwert.
Gemäß der besonders bevorzugten Ausführungsform sind aber an gegenüberliegenden Rändern von Gehäusewänden jeweils zwei in
der Nähe der Randenden angeordnete nutenartige Profilierungen angeordnet und an den zugeordnete*. Rändern gegenüberliegender
Wandabschnitte der schalenartigen Abdeckung entsprechende Vorsprünge
vorgesehen. Hierdurch wird eine besonders feste Halterung erreicht.
Die bisherige Ausführungsform bezieht ein, daß die schalenartige Abdeckung eine durchsichtige Vorderfläche und von ihr
abgebogene Wandabschnitte aufweist, die im wesentlichen rechtwinklig
zur Vorderfläche verlaufen.
- if -
Bevorzugt wird aber, daß die schalenförmige durchsichtige Abdeckung
Wandabschnitte unterschiedlicher Breite senkrecht zur Vorderfläche aufweist, wobei awei gegenüberliegende Wandabschnitte
verschiedene Breite haben und die diese randweise verbindenden Wandabschnitte eine sich übor ihre Länge ändernde
Breite aufweisen. Hierdurch hat Λ>β Vorderfläche eine schräge
Lage zum Gehäuse. Diese schräge ^age verbessert, wenn sie
nach oben zurücktretend vorgesehen ist, die Ablesbarkeit der Skala und auch den im allgemeinen von oben kommenden Lichteinfall
zur Beleuchtung der Skala.
Bevorzugt wird weiterhin im Sinne einer wirtschaftlichen und auch gut funktionierenden, zuverlässigen Ausführung, daß die
nutenartigen Profilierungen an den Außenseiten der Wandabschnitte durchgehend bleibender Breite, insbesondere an die Außenseiten
dieser Wandabschnitte in ihrer Ebene fortsetzenden Stegen
geringerer Wandstärke als die Wandabschnitte angeordnet sind, wobei diese Stege in Verlängerung der Innenfläche der
Wandabschnitte angeordnet sind und die stegartigen Profilierungen eine Höhe haben, daß sie innerhalb der gedachten Verlängerung
der Außenflächen der Wandabschnitte angeordnet sind.
Hierdurch wird ein nach außen geschlossener Übergang erreicht, wobei das Federungsvermögen wenigstens während des Einschnappvorgangs
durch die geringe Wandstärke verbessert wird.
In der besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist der breitere Wandabschnitt der schalenförmigen Abdeckung unten an dem unmittelbar aufstellbaren Gehäuse angeordnet.
Hierdurch ergibt sich die schräg nach oben gerichtete Vorderfläche. Besonders bevorzugt wird dabei aber eine Formgebung
der schalenförmigen Abdeckung und Zusammensetzung zwischen Gehäuse und Abdeckung derart, daß der untere Wandabschnitt
der Abdeckung und der untere Wandteil des Gehäuses, die beide die Stellfläche bilden, zueinander in einer senkrechten Schnittebene
senkrecht zur Skalenscheibe einen nach unten offenen stumpfen Winkel einschliessen, so daß für die Aufstellung
Auflagerlinien im wesentlichen am vorderen Bereich des unteren
Wandabschnittes der Abdeckung und am hinteren Bereich des unteren Wandteils des Gehäuses gebildet sind.
Hierduich wird eine besonders sichere Aufstellung erreicht,
was für Waagen wichtig ist, da ein Kippen oder eine unsichere Aufstellung schon die Funktion der Wägeeinrichtung verändern
kann.
Es wird dabei bevorzugt, daß die schalenförmige Abdeckung mit
dem unteren Wandabschnitt nach unten zur Auflagelinie ausladend vor dem Gehäuse ausgebildet ist.
Unter Verwendung der oben angegebenen Waagenschale auf einem aus dem Gehäuse nach oben herausgeführten plattenförmigen Träger
sieht die besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung vor, daß die Schale auf den plattenförmigen Träger, vorzugsweise
durch Klebung, befestigt ist und den zur Vorderseite gericht3ten Rand des Trägers durch eine nach unten gerichtete
Abwinklung mit einem Randsteg überdeckt.
Das ist insbesondere für Postwaagen oder andere Waagen, auf welche von vorn zu wiegendes Material aufgelegt wird, wichtig.
Dieses Material kann gerade bei Postwaagen unwillkürlich zugeführt werden, so daß es dabei unter die Plattform gelangt und
einen Arbeitsvorgang unterbricht oder stört. Die Abwinklung stellt dabei sicher, daß eine Zuführung der zu wiegenden Teile
auf die Oberseite der Schale erfolgt, wobei die Abwinklung auch stumpfwinklig zur Schalenoberfläche vorgesehen sein kann,
um etwa zugeführtes Material zwangsweise nach oben zu leiten.
Bevorzugt wird, daß die Schale in einem senkrechten Schnitt senkrecht zur Skalenscheibe ein nach unten offenes U-förmiges
Profil aufweist. Hierdurch wird eine symmetrische Schalenausführung geschaffen, die eine Bewegung der Schale im oben
genannten Sinne von beiden Seiten der Waage zuläßt.
Zweckmäßig weist die Schale eine im mittleren Bereich parallel zur Skalenscheibe verlaufende EL ncellung auf. Diese Eindellung
hat gerade bei Postwaagen den Vorteil, daß auch bestimmte Güter mittig angeordnet werden. Darüberhinaus besteht natürlich ein
weiterer Vorteil darin, daß bei der Befestigung der Schale eine gute Ausrichtung erleichtert wird. Dabei wird einbezogen,
daß der plattenförmige Schalenträger eine entsprechende Eindellung
aufweist, in welcher beiderseits einer den plattenförmigen Schalenträger stützende Säule Ausnehmungen angeordnet
sind. Diese Ausnehmungen stellen sicher, daß beispielsweise Klebemittel verdrängt werden können, so daß keine seitliche
Verla-gerung bei der Zusammenfügung der Schale und des Schalenträgers
auftritt.
Ferner wird durch den Teil des in die Ausnehmungen eintretenden Klebemittels eine besonders günstige Ausrichtung auch in Längsrichtung
der Eindellung automatisch erreicht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ; eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Ausführung einer Waage;
Fig. 2 a und b :
Seitenteilansicht von Eingriffsabschnitten
zwischen der durchsichtigen schalenartigen Abdeckung und der Gehäuseöffnung;
Fig. 3 ' eine Ansicht auf die Öffnung der schalenartigen
durchsichtigen Abdeckung;
Fig. 4 :, eine Seitenansicht auf Fig. 3;
Fig. 5 : eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht einer
anderen Ausführungsform;
Pig. 6 : eine vergrößerte Seitenteilansicht der
Waage nach Fig. 1; f
Fig. 7 : eine gegenüber Fig. 6 um 9o ° versetzte
Ansicht, teilweise im Schnitt.
Nach Fig. 1 besteht die Wand- oder TJsehwaage aus einem im
wesentlichen kubischen Gehäuse 1, das in Fig. 1 in Seitenansicht gezeigt ist. Dieses Gehäuse ist zur Vorderseite
offen, wobei sein Rand mit 2 bezeichnet ist. Dieses Gehäuse, das im Innern die Wägeeinrichtung aufweist, besitzt oben
eine nicht näher dargestellte öffnung, durch welche ein Träger 3 mit einer einteilig angeformten Platte h heraustritt,
auf der eine Waagenschale 5 angeordnet ist, die später noch näher beschrieben wird.
Der Rand 2 ist insbesondere rechtwinklig zur oberen Fläche 6 und zur Bodenfläche 7 des Gehäuses ausgeführt. Die von dem
Rand 2 umgebene öffnung ist nach vorn mit einer schalenartigen Abdeckung 8 abgedeckt. Diese schalenartige Abdeckung, die
beispielsweise auch in Fig. 3 gezeigt ist, hat Wandabschnitte 9, lo, 11, 12. Die Wandabschnitte 9» Io haben eine für sich
jeweils gleiche, aber gegeneinander unterschiedliche Breite, wie aus Fig. 4 erkennbar ist. Der untere Wandabschnitt Io ist
breiter ausgeführt. Die Wandabschnitte 11, 12 haben eine sich üler ihre Erstreckung ändernde Breite, so daß eine gleichmäßig
durchgehende Randlinie 13 der schalenartigen Abdeckung 8 erreicht wird. Die Wandabschnitte sind in Verlängerung ihrer
Innenfläche durch einen Steg 14 verlängert, der ringsherum läuft,
Auf diesem Steg befinden sich außen die zum Rand nach außen vorspringenden stegartigen Profilierungen 15, 16, 17, 18. Diese
stegartigen Profilierungen haben eine solche Höhe, daß sie
innerhalb der gedachten Verlängerung der Außenfläche der Wandabschnitte
angeordnet sind.
Fig. 2 a läßt erkennen, daß in den Wandteilen des Gehäuses, beispielsweise 19, nutenartige Profilierungen 2o vorgesehen
sind, in welche die stegartigen Profilierungen 15>
16 einschnappbar sind. Dabei ist am Rand 21 der Wandteile eine Abflachung 37 vorgesehen, die so tief ist, daß die Stege in
Verlängerung der Innenwandabschnitte mit diesen abgeflachten Randteilen die Stärke der Wandteile 19 des Gehäuses ergänzen.
Fig. 2 b zeigt bereits eine bevorzugte Ausführungsform, in
welcher der untere Wandabschnitt 22 der Abdeckung mit dem nach innen vorspringenden Steg 23 und der an ihm angeordneten stegartigen
Profilierung 2k einen spitzen Winkel zur Vorderfläche 25 der Abdeckung 8 aufweist. Dabei ist die Ansatzfläche, von
welcher der Steg 23 ausgeht, so zu einem entsprechend profilierten Rand des unteren Wandteils 28 des Gehäuses mit der
nutenartigen Profilierung 29 ausgerichtet, daß, was aus Fig. erkennbar ist, die untere Seite der Waage in einem Schnitt
senkrecht zur Skalenscheibe einen stumpfen Winkel aufweist, wobei ein Schenkel von dem Wandabschnitt 22 der durchsichtigen Abdeckung
und ein anderer Schenkel vom unteren Wandteil 28 bzw. (Bodenfläche 7) des Gehäuses 1 gebildet wird.
Hierdurch werden Auflagerlinien 39» ^o hinten und vorn bezüglich
der Seitenansicht der Waage geschaffen, was für eine hohe Genauigkeit wesentlich ist. Das wird durch eine einfache
Zusammenfügung der besonders ausgestalteten, durchsichtigen schalenertigen Abdeckung und des Gehäuses erreicht.
Die Anordnung der Profilierungen 15 bis 18 nach Fig. 3 ist
eine besonders bevorzugte Ausführung. Gerade bei der im wesentlichen rechteckigen Ausführung der öffnung, die im Bereich der
Ecken besonders stabil ist, ergibt sich auch bei dünnen Wandausführungen
eine nur schwer lösbare Schnappwirkung, da die Wandteile oder -abschnitte im Bereich der Ecken nicht oder nur
geringfügig eindrückbar sind. Dies wäre möglicherweise anders, wenn die Profilierungen im mittleren Bereich der Wandteile oder
-abschnitte angeordnet werden. Das wird zwar einbezogen, aber die Ausführung nach der Fig. 3 zeigt eine besonders feste und
somit weitgehend staub- und wasserdicht Verbindung.
Gemäß Fig. 5 sind die Profilierungen 15, 16 in gleicher Weise
angeordnet, jedoch am unteren Wandabschnitt ist eine Profilierung 30 im mittleren Teil des Wandabscb-iltts vorgesehen. Entsprechend
wäre bei dieser Ausführung auch die nutenartigeProfilierung im entsprechenden Wandteil des Gehäuses unten vorgesehen.
Diese Ausführung ermöglicht eine leichte Lösung durch die Eündrückbarkeit der mittleren Bereiche der Wandabschnitte
oder Wandteile.
Wenn auch nach Fig. 5 möglicherweise eine Lösung durch Eindrückung
von Wandteilen oder Wandabschnitten und dann eine Auseinanderklappung möglich ist, sieht die besonders starre
Verbindung nach Fig. 3 Hilfsmittel für eine Lösung dahingehend vor, daß an aneinanderliegenden Randteilen der schalenartigen
Abdeckung und der äußeren Ränder des Gehäuses geringfügige schlitzartige Aussparungen nach Art von Messerschlitzen vorgesehen
sind, in welche Instrumente einführbar und durch eine Verdrehung wirksam sind, um eine Auseinanderspreizung mit
Kraft zu erreichen. Das könnte durch die Querschnittprofilierung der ineinandergreifenden Profilierungen gesteuert
werden.
Nach den Fig. 6 und 7 besteht die Schale 5 aus einem insbeson
dere mittleren Teil mit nach unten abgebogenen Sandstegen 31>
32, die verhindern, daß ein auf die Schale zu führendes Gut unter der Obei-seite der Schale eingeschoben und gehemmt oder
zurückgestaucht wird.
Die Schale 5 hat eine mittlere Eindellung 33, welche sich in
eine Eindellung J>k des Schalenträgers einfügt, der auf dem
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bereits in Fig. 1 mit 3 bezeichneten Träger angeordnet ist. Hierdurch wird eine automatische Ausrichtung bewirkt, abgesehen
von einer Profilierung, die die mittige Aufbringung
bestimmter Güter fördert. Die ELndellung 33 ist insbesondere niedriger, als die Randstege 31» 32 nach unten reichen.
bestimmter Güter fördert. Die ELndellung 33 ist insbesondere niedriger, als die Randstege 31» 32 nach unten reichen.
Zwischen der Schale 5 und dem Träger sind zweckmässig Kissen
35, 36 aus Klebstoff zur bleibenden Befestigung angeordnet.
Dabei ist aber weiterhin einbezogen, daß in der ELndellung J>k
des Schalenträgers Ausnehmungen 3.7. angeordnet sind, die die ausgerichtete Befestigung fördern, und zwar insbesondere bei
der fließfähigen Einbringung eines Klebstoffes.
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Claims (1)
- Schutzansprüche1. Wand- oder Tischwaage mit einem Gehäuse und einer über diesem angeordneten auf der Wägeeinrichtung abgestützten Schale, wobei an der Gehäusevorderseite eine durch eine durchsichtige Abdeckung geschützte Anzeigeeinrichtung mit einer Skalenscheibe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige Abdeckung (8) schalen-mit Wandabschnittenartig ausgeführt und randweise ι konform zur vorderen Gehäuseöffnung ausgeführt ist, innerhalb deren Randes die Skalenscheibe zurücktretend angeordnet ist, und daß an dem Gehäuserand (21) mehrere, zu ihm parallele, langgestreckte nutenartige Profilierungen (20) innen verteilt angeordnet sind, in welche an dem Rand eines Wandabschnitts der schalenartigen Abdeckung (8) angeordnete, nach außen gerichtete Vorsprür^ge (15 bis 18, 30) einschnappbar sind,2. Wand- oder Tischwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen dem Rand der durchsichtigen Abdeckung(8) und dem Rand der Gehäuseöffnung insbesondere im Bereich der Profilierungen (20, 15 bis 18, 30) schlitzartige Profilierungen zur Einführung eines Werkzeugs angeordnet sind.KONTEN. DRESDNER BANK,f 7."SCHECK HAMBURG NR. 1937663» Wand- oder Tischv/aage nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die langgestreckten Vorsprünge (15 bis 18, 30) an einem randwei^e verjüngten, nach innen abgesetzten Steg (Η) des Wandabschnitts (9 bis 12) der schalenförmigen Abdeckung (0) angeordnet sind.l+. Wand- oder Tischwaage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenförmige Abdeckung (8) mit im wesentlichen rechtwinklig abgebogenen Wandabschnitten (9 bis 1£) ausgeführt ist.5. Wand- oder Tischwaage nach einem der Ansprüche 1 und 2, deren Gehäuse im senkrechten Schnitt parallel zur Skalenscheibe im wesentlichen rechteckig ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei nutenartige Profilierungen (20) im Bereich der äußeren Enden eines Seitenrandes und die zugeordneten Vorsprünge (15, 16) an der schalenartigen Abdeckung (8) entsprechend außen f.n einem Seitenrand eines Wandabschnittes (9) angeordnet sind.6. Wand- oder Tischwaage nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß an gegenüberliegenden Rändern von Gehäusewänden jeweils zwei in der Nähe der Randenden angeordnete nutenartige Profilierungen angeordnet sind und an den zugeordneten Rändern gegenüberliegender Wandabschnitte (9, 10) der schalenartigen Abdeckung (8) entsprechende Vorsprünge (15 bis 18) vorgesehen sind.7. Wand- oder Tischv/aage nach pinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenförmige durchsichtige Abdeckung (8) Wandabschnitte (9 bis 12) unterschiedlicher Breite senkrecht zur Vorderfläche aufweist, wcbei zwei gegenüberliegende Wandabschnitte (9, 10) verschiedene Breite haben und die diese randweise verbindenden Wandabschnitte (11, 12) eine sich über ihre Länge ändernde Breite aufweisen.8. Wand- oder Tischwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die nutenartigen Profilierungen (15 bis 18) an den Außenseiten dar Wandabschnitte (9, 1o) durchgehend bleibender Breite, insbesondere an die Außenseiten dieser Wandabschnitte in ihrer Ebene fortsetzenden Stegen (1/f, 23) geringerer Wandstärke als die Wandabschnitte angeordnet sind, wobei diese Stege in Verlängerung der Innenfläche der Wandabschnitte angeordnet sind und die stegartigen Profilierungen (15 bis 18, 30) eine Höhe haben, daß sie innerhalb der gedachten Verlängerung der Außenflächen der Wandabschnitte (9 bis 12) angeordnet sind.9. Wand- oder Tischwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der breitere Wandabschnitt (22,,lo) der schalenförmigen Abdeckung (8) unten an dem unmittelbar aufstellbaren Gehäuse (1) angeordnet ist.10. Wand- oder Tischwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennze-ichnet durch eine Formgebung der schalenförmigen Abdeckung (8) und Zusammensetzung zwischen Gehäuse (1) und Abdeckung (8) derart, daß der untere Wandabschnitt (22) der Abdeckung (8) und der untere Wandteil (38) des Gehäuses (1), die beide die Stellfläche bilden, zueinander in einer senkrechten Schnittebene senkrecht zur Skalenscheibe einen nach unter offenen stumpfen Winkel einschliessen, so daß für die Aufstellung Auflagerlinien (39» kO) im wesentlichen am vorderen Bereich des unteren WandabSchnitts (22) der Abdeckung (8) und am hinteren Bereich des unteren Wandteils (38) des Gehäuses (1) gebildet sind.11. Wand- oder Tischwaage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenförmige Abdeckung (8) mit dem unteren IVandabschnitt (22) vor dem Gehäuse (1) nach unten zur Auflarelinie ausladend ausgebildet ist.12. Wand- oder Tischwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit einer Waagenschale auf einem aus dem Gehäuse nach oben herausgeführten plattenförmigen Träger, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (5) auf den plattenförmigen Träger (k), vorzugsweise durch Klebung, befestigt ist und den zur Vorderseite gerichteten Rand des Trägers (if) durch eine nach unten gerichtete Abwinklung mit einem Randsteg (31) überdeckt.13· Wand- oder Tischwaage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (5) in einem senkrechten Schnitt senkrecht zur Skalenscheibe ein nach unten offenes U-förmiges Profil aufweist.U<. Wand- oder Tischwaage nach Anspruch 12 und 13> dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (5) eine im mittleren Bereich parallel zur Skalenscheibe verlaufende ELndellung (33) aufweist.15. Wand- oder Tischwaage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Schalenträger (1+) eine entsprechende Eindellung (3k) aufweist, in welcher beiderseits einer den plattenförmigen Schalenträger stützenden Säule (3) Ausnehmungen (i+1) angeordnet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7204351U true DE7204351U (de) | 1972-08-17 |
Family
ID=1277085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7204351U Expired DE7204351U (de) | Wand oder Tischwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7204351U (de) |
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- DE DE7204351U patent/DE7204351U/de not_active Expired
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