DE7204154U - Rolle für Fördervorrichtungen - Google Patents
Rolle für FördervorrichtungenInfo
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- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
19. Januar 1972 V/Re
Mein Zeichen: St 14/23
Anmelderin; Firma Hans vom Stein oHG
5679 Dhünn / RhId. Neueηweg
Bezeichnung: Rolle für Fördervorrichtungen
Die Erfindung betrifft eine Rolle für Fördervorrichtungen, die aus einem Mantelrohr mit nach innen umgerollten Rändern
besteht, welche mit in den Enden des Mantelrohres angeordneten, ringförmigen Rollenböden aus Kunststoff in
Eingriff stehen, wobei in diesen Rollenböden die Rollenac.hse ggf. in Wälzlagern gelagert ist und je eine ringförmige
Staubschutzkappe aus Kunststoff gegen die Außenseiten der Rollenböden bzw. der Wälzlager elastisch anliegt.
Rollen dieser Art sind für verschiedene Anwendungszwecke
in Fördervorrichtungen als Rollen, Röllchen usw. bekannt. Bei den bekannten Rollen mit nach innen umgerollten Seitenrändern
bildet der Rollenboden einen im Querschnitt U-förmigen, nach außen offenen Ring, der an den freien
Enden seiner Schenkel nach außen abgewinkelte Ringstege aufweist, die sich gegen die Seite des uragerollten Randes
des Mantelrohres bzw. gegen die Außenseite des äußeren Wälzlagerringes anlegen, wobei diese Rollenböden infolge
ihres U-förmigen Querschnittes eine elastische Druckkraft
außen gegen die Innenseite des umgerollten Randes des Mantelrohres
und innen gegen die Außenseite des inneren Wälzlagerringes ausüben, wenn sie unter elastischer Verformung
in die offene Seite des Mantelrohres eingesteckt werden. Diese elastische Verformung des Rollenbodens liefert
dabei im allgemeinen die Haltekraft, durch die der Rollenboden im seitlichen Rand des Mantelrohres gehalten
wird, wobei die an den freien Enden der Flansche des Rollenbodens angeordneten Ringstege verhindern, daß der Rollenboden
nach innen in das Innere des Mantelrohres durchrutscht. Außer der beschriebenen elastischen Anpreßkraft
zwischen Rollenboden und umgerolltem Rand des Mantelrohres verwendet man noch Kleber oder Schweißverbindungen,
um den Rollenboden im Rand des Mantelrohres festzuhalten. Diese bekannten Rollen sind aus verschiedenen Gründen
unbefriedigend. Selbst wenn Kleber oder Schweißverbindungen angewendet werden, die die Herstellung und Montage
der Rolle aufwendig machen, sind derartige Verbindungen im Dauerbetrieb häufig nicht fest genug. Unvermeidbare
Maßtoleranzen zwischen dem Rollenboden und den Rändern des Mantelrohres ergeben unterschiedlich festen und ggf.
schlechten Sitz des Rollenbodens im Mantelrohr. Die Belastung der Rolle im Betrieb führt zu Walkarbeit, durch
die die Verbindung zwischen Rollenboden und Mantelrohr gelockert wird. Wenn der Rollenboden und das Mantelrohr
aus verschiedenen Werkstoffen, beispielsweise aus Kunststoff und Metall, bestehen, löst sich die Verbindung
zwischen dem Rollenboden und dem Rand des Mantelrohres infolge unterschiedlicher Temperaturdehnung der beiden
Werkstoffe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rolle zu
schaffen, die überaus einfach durch elastisches Ineinanderschnappen
der einzelnen Teile montiert werden kann und dennoch auch bei hoher Belastung im Dauerbetrieb
fest bleibt, ohne daß Riebe- oder Schweißverbindungen erforderlich wären. Die Rolle gemäS der Erfindung soll
aus wenigen einfachen Einzelteilen bestehen und dennoch den höchsten Anforderungen im Betrieb genügen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einer Rolle der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch,
daß im Umfangsrand der Rollenböden eine der Außenkontur der umgerollten Ränder des Mantelrohres entsprechende
Rastrille ausgebildet ist.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Rollenböden einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit nach
außen liegendem Steg aufweisen, wobei die Rastrille in
des Rollenbodens
der Außenseite des äußeren Flansches OKXx&axfcxxxxfc ausgebildet
ist.
Auf diese Weise entsteht eine Rolle, bei der die Rollenböden durch einfaches, elastisches Einschnappen in den
Rand des Rollenmantels montierbar sind und dennoch auch bei hoher Belastung sicher im Rand des Mantelrohres festgehalten
bleiben. Die vergleichsweise hohe Steifheit des umgerollten Randes des Mantelrohres in Verbindung mit der
elastisch energischen Anpressung der Rastrille im Umfang des Rollenbodens führt zu einem absolut festen Sitz des
Rollenbodens im Mantelrohr.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß di~ Rollenböden eine vor die Innenseite der Wälzlager
ragende Schürze aufweisen, die mit einem Ringvorsprung elastisch gegen den inneren Wälzlagerring anliegt, während
Nasen oder Ringvorsprünge der Rollenböden elastisch vor die außenseite des äußeren Wälzlagerringes ragt, so daß
das Wälzlager bei der Montage einfach in den Rollenboden eingedrückt werden kann und durch die Nasen oder Rastvorsprünge
in diesem festgehalten wird, während die Schürze das Eindringen von Schmutz oder Staub von der Rolleninnenseite
her in das Wälzlager verhindert.
Zweckmäßig weisen die Staubschutzkappen einen passend durch den inneren Wälzlagerring ragenden, rohrförmigen
Steg auf, an dessen Ende nach außen vorspringende Nasen oder ein Ringvorsprung passend hinter die Rückseite des
inneren Wälzlagerringes greift, so daß nach dem Ineinanderdrücken des Wälzlagers in den Rollenboden und der
Staubschutzkappe indes Innenring des Wälzlagers, was mit wenigen Handgriffen einfach möglich ist, das Wälzlager
gegen eindringenden Staub oder Schmutz von innen oder außen einwandfrei geschützt ist. Auf der Innenseita des
rohrförmigen Steges der Staubschutzkappe kann zwischen diesem und der Achse noch eine Distanzbüchse angeordnet
sein.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfinduing
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines der Erläuterung und nicht etwa der Abgrenzung des Erfindungsgedankens dienenden Ausführungsbeispiels, wobei auf die
beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird, die eine Ausführungsform der Rolle gemäß der Erfindung im Längsschnitt
zeigt.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel der Rolle weist ein Mantelrohr 10 auf, dessen beide Ränder 12 nach innen umgerollt
sind. Das Mantelrohr 10 kann aus Kunststoff oder Metall bestehen und die umgerollten Ränder 12 verleihen
dem Mantelrohr 10 eine große Steifheit und Festigkeit.
Die allgemein mit 14 bezeichneten Rollenböden bestehen aus elastisch verformbarem Kunststoff. Sie haben zur Rollenachse
34 konzentrische, ringförmige Gestalt und einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, wobei der Steg
die Seitenwand der Rolle bildet, während in der Außenseite des äußeren Flansches 15 eine Rastrille 18 ausgebildet
ist, die passend zum umgerollten Rand 12 des Mantelrohres 10 gestaltet ist. Der innere Ringflansch 17 das Rollenbodens
14 liegt gegen den Außenumfang des äußeren Wälzlagerringes 20 an und weist an seinem freien Rand eine
Schürze 19 auf, die mit einem Ringvorsprung 27 elastisch gegen die Innenseite des inneren Wälzlagerringes 21 anliegt
und somit das Eindringen von Staub und Schmutz vom Inneren der Rolle in das Wälzlager verhindert. Zwischen
den beiden Wälzlagerringen 20 und 21 liegen in entsprechenden Rillen der Wälzlagerringe die Kugeln 22. Ein
weiterer Ringvorsprung 26 oder entsprechend angeordnete, vorspringende Nasen ist bzw. sind auf der Innenseite des
Ringflansches 17 des Rollenbodens 14 in Höhe des Steges 16 derart angeordnet, daß der äußere Wälzlagerring 20
passend zwischen die Schürze 19 und den Ringvorsprung 26 eingerastet werden kann.
Eine allgemein mit 28 bezeichnete Staubschutzkappe weist eine außenliegende Schürze 29 auf, He elastisch gegen
die Außenseite des äußeren Wälzlagerringes anliegt und das Eindringen von Staub oder Schmutz von außen in das
Wälzlager verhindert. Ferner weist die Staubschutzkappe
28 einen rohrförmigen Steg 30 auf, dessen Au3enriurchmesser dem Innendurchmesser des inneren Wälzlagerringes 21
gleich ist und der an seinem freien Ende außenseitig einen Ringvorsprung 31 oder entsprechende Nasen aufweist, die
hinter den iar^Tren Rand des inneren Wälzlagerringes 21
greifen. Eine Distanzbuchse 32 sitzt passend auf der Rollenachse 34 im Inneren des rohrförmigen Steges 30. Bis zu
dieser Stelle der Beschreibung sind die beiden Enden der Rolle gleich.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Rollenachse 34 einen Klemmring oder Kragen 33 auf, der fest auf
der Achse 34 sitzt und im Gebrauchszustand an der Innenseite
des in der Zeichnung linken Rollenbodens liegt. Im mittleren Teil der Rollenachse 34 ist auf dieser ein weiterer
Klemmring oder Kragen 36 befestigt, gegen den ein Ende einer Feder 37 anliegt, die mit ihrem anderen Ende
gegen einen gleitend auf der Rollenachse 34 angeordneten Gleitring 35 anliegt. Zur Montage der Rolle gemäß der Erfindung
kann man daher die Achse 34 in Richtung des bei 38 dargestellten Pfeiles in der Rolle verschieben, so daß
man die Rolle zwischen zwei fest angeordneten Führungsbacken durch einfache Verschiebung der Rollenachse 34
montieren kann.
Man erkennt, daß die beschriebene Rolle aus wenigen, einfachen Teilen besteht, die auf folgende Weise einfach und
720415^27.4.72
schnell ohne jedes Werkzeug montierbar sind. In den Rollenboden
14 wird das Wälzlager 20,21,22 eingedrückt, bis der Ringvorsprung 26 vor die Vorderseite des äußeren Wäizlagerringes
20 einschnappt Ie Staubschutzkappe 28 wird dann mit ihrem rohrförmigen Steg 30 in den inneren Wälzlagerring
21 eingeschoben, bis der Ringvorsprung 31 hinter den inneren Wälzlagerring 21 einschnappt. Nun wird das
ganze in den umgerollten Rand 12 des Mantelrohres 10 eingedrückt, bis der umgerollte Rand 12 in die Rastrille 18
einschnappt und folglich der Rollenboden fest im Mantelrohr 10 sitzt. Nachdem dies mit dem in der Figur linken
Ende der Rolle geschehen ist und ggf. die Distanzhülse eingeführt worden ist, wird die Rollenachse 34 eingeführt
und schließlich auf die gleiche Weise am anderen Ende der Rolle der Rollenboden 14 in das Mantelrohr 10 eingeschnappt,
nachdem das Wälzlager und die Staubschutzkappe sowie ggf. der Distanzring in den Rollenboden 14 eingedrückt
worden sind.
Claims (5)
1) Rolle für Fördervorrichtungen, bestehend aus einem Mantelrohr mit nach innen umgerollten Rändern, die mit in den
Enden des Mantelrohres angeordneten ringförmigen Rollenböden aus Kunststoff in Eingriff stehen, wobei in diesen
Rollenböden die Rollenachse ggf. in Wälzlagern gelagert ist und je eine ringförmige Staubschutzkappe aus Kunststoff
gegen die Außenseiten der Rollenböden bzw. der Wälzlager elastisch anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß im
Umfangsrand der Rollenböden Q-4) eine der Kontur der umgerollten
Ränder (12) des Mantelrohres (10) entsprechende Rastrille (18) ausgebildet ist.
2) Rolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenböden (14) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
mit außen liegendem Steg (16) aufweisen, wobei die Rastrille (18) in der Außenseite des äußeren Flansches
(15) des Rollenbodens (14) ausgebildet ist.
3) Rolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennze' ;hnet, daß
die Rollenböden (14) eine vor die Irmensieite der Wälzlager
(20,2J,22) ragende Schürze (19) aufweisen, die mit einem Ringvorsprurig (.21) elastisch gegen den inneren
Wälzlagerring (21) anliegt, während Nar2n oder ein Ringvorsprung
(26) der Rollenböden (14) elastisch vor die Außenseite des äußeren Wälzlagerringes (20) ragt.
4) Rolle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubschutzkappen (28) einen passend durch den inneren
Wälzlagerring (21) ragenden, rohrförmigen Steg (30) aufweisen, an desien Ende nach außen vorspringende Nasen
oder ein Ringvorsprung (31) passend hinter die Rückseite des inneren Wälzlagerringes (21) greift.
5) Rolle nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine auf der
Innenseite des rohrförmigen Steges (3G) zwischen diesem und der Achse (34) angeordnete Distanzbüchse (32).
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7204154U true DE7204154U (de) | 1972-04-27 |
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ID=1277014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7204154U Expired DE7204154U (de) | Rolle für Fördervorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7204154U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1682437B1 (de) * | 2003-09-10 | 2008-02-27 | Gurtec Gmbh | Rolle für einen förderer, insbesondere gurt- oder bandförderer |
-
0
- DE DE7204154U patent/DE7204154U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1682437B1 (de) * | 2003-09-10 | 2008-02-27 | Gurtec Gmbh | Rolle für einen förderer, insbesondere gurt- oder bandförderer |
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