DE7204134U - Landschaftsnachbildung mit vorgezeichneten Verkehrswegen, insbesondere für Modellbahnen - Google Patents

Landschaftsnachbildung mit vorgezeichneten Verkehrswegen, insbesondere für Modellbahnen

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2. Februar 1972 8 N 1600
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Landschaftsnachbildung mit vorgezeichneten Verkehrswegen, insbesondere für Modellbahnen
Die Neuerung betrifft eine Landschaftsnachbildung mit vorgezeichneten Verkehrswegen, Insbesondere für Modellbahnen, aus mehreren, wahlweise aneinanderfügbaren starren Anbauelementen.
Bei Landschaftsnachbildungen für Modellbahnen o. dgl. ist es bekannt, an eine Grundplatte einzelne Anbauplatten anzufügen. Ebenso ist es bekannt, einem Grundrahmen für die Grundplatte entsprechende Anbaurahmen für die Anbauplatten zuzuordnen. Auf diese Weise ist es dem Bastler möglich, seine Anlage - von einer Grundplatte ausgehend - ständig zu erweitern. Auf der Grundplatte können dabei ebenso wie auf den Anbauplatten beliebige Geländeformen, Gewässer, Wege, Trassierungen für Eisenbahnschienen, Schnellstraßen u. dgl. angebracht werden. Auch Geländeformationen wie Berge und Hügel - gegebenenfalls mit technischen Bauwerken wie Eisenbahntunnels u. dgl. versehen lassen sich auf diese Weise anbringen. Ebenso können zur Anpassung an die Gelände form Auffahrten oder Dämme für das erhöhte Anbringen des Gleiskörpers aufgestellt werden. Alle Teile lassen sich fest mit der tragenden Grundplatte und Anbauplatte verbinden, uo daß das gesamte Landschaftsbild aux einer tragenden Platte oder einem Tragrahmen eine feste körperliche Einheit bildet.
Anstelle von Grund- und Anbauplatten, auf welchen die Geländeformen nur im Grundriß vorgezeichnet sind, gibt es im Handel auch vollständige Grund- und Anbaueinheiten, bei welchen das Gelände ganz oder teilweise plastisch ausgeformt und mit Oberflächengestaltungen versehen, zum Teil also bedruckt oder beflockt ist.
Bei allen diesen zusammensetzbaren Baugruppen sind aber die einzelnen Anbauelemente einander in ganz bestimmter Art und Weise zugeordnet und können nur an eine größere und verhältnismäßig sperrige Grundeinheit angefügt werden. Selbst die Anbauelemente haben derartige Abmessungen, daß Versand und Lagerung übermäßig große Kosten erfordern. Zudem ergeben sich weitere Schwierigkeiten, wenn die Anlage zwischenzeitlich auseinandergenommen und später wieder zusammengesetzt werden soll. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat man schon versucht, als Aufbau-Grundlage einen rollbaren Teppich zu verwenden, der auf einer ebenen Unterlage abgerollt werden kann und die verschiedenen Geländeimitationen und Trassenführungen trägt, soweit dies in ebener Darstellung möglich ist. Um ein annähernd wirklichkeitsgetreues Landschaftsbild zu schaffen, muß man dann zahlreiche Einzelteile auf dem Teppich aufstellen und in der geeigneten Weise einander zuordnen. Wenn man die Rollbarkeit des Teppichs nicht beeinträchtigt, dann können diese Teile nur lose aufgestellt werden und ändern ihren Platz bei der geringsten Erschütterung. M'. Ist wird daher der Teppich auf einer tragenden Platte befestigt, und dann werden die räumlichen Geländeteile auf dem Teppich oder durch diesen hindurch auf der Unterlage befestigt. Der eigentliche Zweck, die Rollbarkeit, gebt dabei verloren, weshalb starre Geländeplastiken auch heute noch vorgezogen werden.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Landschaftsnachbildung; zu schaffen, welche die Vorteile des starren Geländeträgers und eines rollbaren Geländeteppichs weitgehend vereinigt, deren Nachteile jedoch vermeidet, Insbesondere also ein Landschaftsbild, das sich auf kleinem Raum verpacken läßt, aber das f^ste Anbringen beliebiger .räumlicher Geländetei.le und Bauwerke ermöglicht, wobei zudem dieses Landschaftsbild ohne wesentlichen Aufwand leicht geändert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden bei einer Landschaftsnachbildung mit vorgezeichneten Verkehrswegen, insbesondere für Mode 11bahnen, aus mehreren, wahlweise aneinanderfügbaren starren Anbauelementen neuerungsgemäß die Anbauelemente auf einer gemeinsamen Grundflächeneinheit aufgebaut und sind wahlweise in mehreren Richtungen mosaikartig aneinanderfügbar, wobei wenigstens ein Ende eines vorgezeichneten Verkehrsweges einen vorgegebenen Winkel mit der zugehörigen Elementenkante bildet und einen vorgegebenen Abstand von einer benachbarten Elementenecke hat.
Hier ist weder eine größere Grundanlage oder auch nur größere Grundplatte erforderlich, an welche sich möglicherweise kleinere Anbauplatten anfügen, noch ist man bei der Gelandegestaltung sonderlichen Beschränkungen unterworfen. Anstelle eines größeren Grundelementes kann man vielmehr mehrere Anbauelemente zu einer etwa gleichgroßen Grundeinheit zusammenfügen. Man hat dann nicht nur die Möglichkeit, an einer oder an mehreren Seiten der Grundeinheit weiterzubauenj, sondern kann auch - wovon vorzugsweise Gebrauch gemacht werden dürfte - diese Grundeinhoit an einer oder mehreren Linien auseinandernehmen und weitere Anbauelemente zv.lschenfügen, also "einbauen". Bei einer Eisenbahnanlage wird sich also in der Regel die Grundeinheit aus vier Antauelementen zusammensetzen, die eine kleinstmögliche Trassenschleife für das dort anzubringende Gleis bilden. Zieht man die beiden Kurvenabschnitte auseinander, so läßt sich durch Zwischenfügen von Anbauelementen mit geraden Trassenabschnitten die Schleife verlängern. Man kann auch im Trassenbogen unterteilen und ein gerades Stück Zwischenschalten. V/eitere Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich dadurch, daß man die Anbauelemente wahlweise in verschiedenen Richtungen - z. B. längs und quer - anfügen kann.
Die gemeinsame Grundflächeneinheit wird in der Regel ein Rechteck sein, dessen Seitenlängen ein ganzzahliges Verhältnis bilden, beispielsweise also 1 : 1 oder 2:1. Bevorzugt wird 2 : 3, weil man dann wahlweise an die gleicl·* Anschlußlänge zwei Elemente lünps oder drei Elemente quer anfügen kann. Die Gesamtfläche hat stets Rechteckform, und es 3 et zweckmäßig, die Verkehrswege senkrecht auf d^.e Anschlußkanten stoßen zu lasten.
Nach einem anderen Neuerungsvorschlag haben wenigstens einige Anbauelemente die Form von regelmäßigen Vielecken wie Dreiecke oder Sechsecke. Solchen vieleckförmigen Anbauelementen werden ζ we ckinäßi gerweise Ergänzungselemente zum Ausfüllen von Restflächen zur Bildung einer rechteckförmigen Gesamtfläche zugeordnet. Auch hier kann durch bestimmte Anordnung der Verkehrs wegenden an den Elementenkanten sichergestellt werden, daß beim Ansetzen der Außenelemente am Rand immer ein durchlaufender Verkehrsweg geschaffen wird. Es versteht sich, daß auf ähnliche Weise auch diagonal in bestimmtem Winkel verlaufende Linienführungen vorgesehen werden können. Bei plastischer Ausbildung der Anbauelemente sollten die vorgezeichneten Verkehrswegenden auch an den Elementenkanten in gleicher Höhenlage vorgesehen sein. Ebenso könnte dafür gesorgt werden, daß auch die übrigen Gelandeformationen an den Elementenrändern wenigstens annähernd glatt ineinander übergehen. Gegebenenfalls kann natürlich ein Elementenrand auch einen Geländebruch darstellen.
An den Anbauelementen können unmittelbar Kupplungsmittel zum Verbinden mit Nachbarelementen vorgesehen sein. Diese Mittel können durch an der Elementenunterseite Im Kantenbereich vorgesehene Nuten und in diese einsetzbare Kupplungsstäbe oder -klammern sein, die dort lösbar eingefügt v/erden. Man kann auch die Ränder benachbarter Anbauelemente, insbesondere mittels schwalbenschwanzartiger Kupplungsmittel, hinterschneidend ineinandergreifen lassen. Dabei brauchen die Kupplungsmittel nach oben nicht sichtbar zu sein, d.h. die obenliegenden Teile der Anbauelemente können in ebenen Randflächen bzw. gradlinigen Kanten aneinanderstoßen, während die hintergreifenden Kupplungsmittel darunter verdeckt vorgesehen sind.
Ein die Anbcuelemente tragender mehrteiliger erweiterbarer Gitt^rrahmen ist neuerungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß er aus einzelnen Stäben du^ch Kupplungsmittel lösbar zusammengesetzt ist, viobei die Kupplungslänge eines Jeden Rahmenstabes der ganzen oder halben Länge einer Seite der Anbauelemente angepaßt ist. Dabei sind zweckmäßigerweise die Rahmenstäbe . , deren Kupplungslänge einer ganzen Seitenlänge der Anbauelemente angepaßt ist, wenigstens in ihrer Längsmitte mit einem weiteren
Kupplungsmittel zur Verbindung mit an den Stabenden vorgesehenen Kupplungsmittel versehen. Man kann also einen Grundrahmen, der einer Grundeinheit von etwa vier Anbauelementen angepaßt 1st, etwa in der gleichen Weise wie diese Grundeinheit wieder auseinandernehmen und entsprechende Rahmenstäbe Zwischenschalten, den Rahmen also in der gleichen Weise wie die ganze Einheit erweitern oder ändern, wobei stets sichergestellt ist, daß alle Anbauelemente wenigstens im Randbereich unterstützt sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der Erfindung anhand der Zeichnung. Es zeigen
Flg. 1 eine Grundeinheit einer neuerungsgemäßen Landschaftsnachbildung,
Fig. 2 bis 4 aus der Grundeinheit nach Fig. 1 entwickelte Landschaftsnachbildungen,
Fig. 5 in räumlicher Darstellung eine Kupplungsstelle zweier in Längsrichtung aneinandergefügter Rahmenstäbe,
Fig. 6 eine Eckverbindung zweier Rahmenstäbe, Fig. 7 eine Kreuzungsstelle zweier Rahmenstäbe,
Fig. 8 einen Rahmen für eine Grundeinheit entsprechend Fig. 1,
Fig. 9 einen der Ausführung nach Fig. 2 zugeordneten Rahmen,
Fig. 10 einen Rahmen für die GelandeZusammenstellung nach Fig. 4,
Fig. 11, 12 und 13 drei weitere Rahmenausführungen für andere aus Nachbauelementen zusammengefügte Landschaftsnachbildungen,
Fir. I^ eine Landschaftsnachbildung unter Verwendung sechseckiger Anbauelemente und
Fig. 15 eine Grundflächeneinteilung unter Verv/endung von Anbauelementen in der Form gleichschenkliger Dreiecke.
In der Zeichnung sind mit A, B, C, D usw. einzelne jeweils unterschiedlich beschaffene Anbauelemente bezeichnet, die zunächst als ebene Plattenkörper betrachtet werden können. Jedes rechteckförmige Anbauelement hat die Seitenlangen s 1 = 3a und s 2 s 2a. Bei einer praktischen Ausführung ist a = 25 cm, so daß sich Seitenlängen von 50 cm und 75 cm ergeben.
Nach Fig. 1 sind die vier ersten Anbauelemente A bis D zu einer Grundeinheit mit 4a χ 6a bzw. 1,0 m χ 1,5 m Gesamtfläche zusammengesetzt. Jedes Anbauelement hat wenigstens ein aufgezeichnetes Trassenteil Al, Bl, Cl und Dl. Jedes dieser Trassenteile besteht im Prinzip aus einem zu einer Elementenecke hin liegenden 90°- Kreisbogen, z.B. DIl mit einem anschließenden kleineren geraden Trassenelement D12 und einem längeren Trassenelement D13. Diese beiden Trassenelemente stoßen jeweils unter dem Winkel r senkrecht auf die zugehörige Kante 11 bzw. den Rand des Anbauelementes und haben von der benachbarten Ecke 12 einen gleichgroßen Abstand b. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Trassen Al bis Dl bei entsprechender Ausrichtung der Anbauelemente stets exakt aufeinanderstoßen. Auf den vorgezeichneten Trassen können somit nach Belieben Verkehrslinien-Einrichtungen wie Gleise für Miniaturbahnen, Autobahnführungen, auch hochliegende Bahnkörper für Einschienenbahn usw. angebracht werden.
Wie die Darstellung, vor allem im Anbauelement B erkennen läßt, sind einmal die einzelnen Elemente selbst plastisch bzw0 dreidimensional ausgebildet, und zum anderen enthalten sie aufgesetzte räumliche Teile mit entweder Geländeerhebungen, Gebäuden u. dgl. So sind A2 und A3 weitere Trassenteile mit einem Bahnhofsgebäude A4; A5 ist ein Gehweg, A6 eine Erhebung; A7 und B7 sollen eine Brücke darstellen, B2 ein Rar, gier ge lande mit Güterbahnhof B3. Bi! ist wiederum eine Erhebung, die den Trassenteil Bl mit einem Tunnel B5 überspannt. Auf solche verschiedenartige Landschaftsdarstellungen, die im einzelnen bekannt sind, soll im folgenden nicht mehr eingegangen werden. Allerdings können Gehwege, Flußläufe u. dgl. in derselben V/eise an den Elementenkanten enden, wie dies für die Hauptstreckenführung geschildert wurde,
Wegen der Parallelführung der äußeren Trassenelernente mit gleichbleibendem Abstand b vom Elementenrand können beispielsweise jeweils die Anbauelemente A und D ebenso wie die Elemente B und C gegeneinander ausgetauscht werden, ohne daß sich am Aufeinandertreffen der Enden der TVassenteile etwas ändert. Dies gilt auch für die Führung df nneren Trassen, auf deren Verlauf der Übersichtlichkeit wegen nicht mehr eingegangen werden soll.
Ebenso ist dafür Sorge getragen, daß an den Elementenkanten Übergänge entstehen, wie sie in der Natur tatsächlich vorkommen. So enden dia Trassenteile stets in gleicher Höhenlage. Entweder schließt der ganze Rand in gleicher Höhenlage ab oder er ist so gestaltet, daß er auch freistehend bleiben kann, also einen Geländebruch, eine Felswand o. dgl. darstellt.
Die einfachste Weiterbildung aus der Grundeinheit ist in Fig. 2 gezeigt. Dort hat man einfach die Elementenpaare A, C und B, D auseinandergerückt und weitere Anbauelemente E,F mit geradlinigen Trassenführungen El und Fl so zwischengefügt, daß sich eine verlängerte Trassenschleife Al, El, Bl, Dl, Fl, Cl ergibt.
Nach der Darstellung in Fig. 3 hat man - wiederum ausgehend /on der Grundeinheit Fig. 1 - die Elementenpaare A, B und C, D in der anderen Richtung auseinandergerückt und dann zusätzlich zu den vorerwähnten Anbauelementen E und F, die jetzt quer zu den ersterwähnten Elementen angeordnet sind, ein Anbauelement H zwischengefügt. Die Gesamtabmessungen verhalten sich dann wie 6a zu 7a bzw. 1,50 m χ 1,75 m.
Bei der Darstellung Fig. 4 sind die Ausgangselemente A bis C nicht nur in einer Richtung, sondern ohne Änderung ihrer Parallellage in beiden Richtungen entsprechend ihren Seitenabmessungen auseinandergerückt worden, wofür zusätzlich die Anbauelemente G und J erforderlich geworden sind. Dort ist auch eine Linienführung G2, H2 und J2 erkennbar, die abweichend von der Trassenführung am Rande der Gesamtnachbildung angeordnet ist. Auf diese Weise kann eine weitere Trasse gelegt werden; man
kann aber auch do^t einen durchgehenden Schräghang, einen Wasserlauf o. dgl. nachziehen. Auch Diagonalführungen einer Trasse sind auf diese Weise möglich.
Wenn auch nur drei Komblnationsmöglichkelten dargestellt sind, so ist doch ohne weiteres erkennbar, daß durch Zufügen eines einzigen weiteren Anbauelementes jeweils ein wesentlich anderes Landschaftsbild gestaltet werden kann, beispielsweise aus fünf Elementen dadurch,, daß man ausgehend von Fig. 1 die Elemente C und D vertauscht, um 90° verschwenkt und eines der Elemente 0 oder F einfügt; ein Achterelement dadurch aus Fig. 3, daß man dort in der vorerwähnten V/eise mit den Elementen A, B oder C, D verfährt bzw. aus Fig. 4 eines der mittleren Elemente G oder J wegnimmt und die beiden angrenzenden - z.B. B und D - wiederum vertauscht und verschwenkt.
Auch mit vollem Aufbau lassen sich die einzelnen Anbauelemente relativ schnell auseinandernehmen und wieder zusammenfügen. Sie lassen sich entweder mit geeigneten Abstandhaltern in einer Säule mit den Seitenabmessungen 3a und 2a bzw. 75 cm und 50 cm stapeln oder aber hochkant nebeneinander auf dem Boden abstellen, in jedem Fall äußerst raumsparend unterbringen, wenn der Raum für die Anlage zwischenzeitlich für andere Zwecke benutzt wird. Die gleichen Vorteile ergeben sich bei einer Lagerung beim Herstellerwerk oder beim Händler. Mit den gleichen geringen Ab-
! messungen können die Eler.ente auch unter Einsparung erheblicher
Transportkosten zum Versand gegeben werden.
Die Ai.bauelemente können - wie schon erwähnt - selbst ebene j Platten sein, als tragenden Teil eine dünne ebene Platte aufweisen oder schon plastisch vorgeformt sein, beispielsweise durch ein Schaumstoff- oder anderes Kunststoffrelief gebildet : werden. Sie können durch unmittelbar an ihnen vorgesehene
Kupplungsmittel 2;u einem selbsttragenden großflächigen Gebilde zusammengefügt oder durch einen in den Fig. 5 bis 13 dargestellten Rahmen unterstützt werden, der sich aus einzelnen Stäben verschiedener Länge, meist lösbar, zusammensetzt. Alle diese Stäbe weisen am Ende eine Kupplungszunge 1 auf, deren
Höhe c der halben Höhe d eines jeden Stabes entspricht und deren Länge e etwa gleich ist der Breite f der einzelnen Stäbe. Diese Stäbe können somit gemäß Pig. 5 überdeckend aneinandergefügt und durch ein V/inkelprofil 2 bzw. eine Vierkanthülse an der Verbindungsstelle überlascht werden. Das V/inkelprofil wird mit Nägeln 3 befestigt, die jedoch wieder gelöst werden können.
Ebensogut kann man die Stabenden gemäß Fig. 6 rechtwinklig aneinanderfügen, wobei in der Regel ein einziger Nagel als Verbindungsmittel genügt. Längere Stäbe sind zudem an Zwischenstellen mit Kupplungsnuten 4 versehen, die wieder die Abmessungen der Kupplungszungen 1 haben. Man kann dort also durch Einlegen einer Kupplungszunge einen anstoßenden Stab anschließen oder aber zwei einander kreuzende Stäbe mit Fugeneingriff gemäß Fig. 7 verbinden.
Als "Kupplungslänge" ist im folgenden die Länge von Mitte zu Mitte der am Stabende vorgesehenen Kupplungsmittel bezeichnet. Anstelle der dargestellten Überlappungskupplung können auch andere geeignete Kupplungsmittel zur Anwendung kommen.
Wie die folgenden Figuren erkennen lassen, sind insgesamt vier Stablängen vorgesehen, schwarz angelegte Stäbe 5» mit Punktierung versehene Stäbe 6, schraffiert dargestellte Stäbe 7 und kürzere, als Leerfeld dargestellte Stäbe 8. Diese Stäbe haben im einzelnen folgende Kupplungslangen:
L5 = 3a = 0,75 m,
L6 = 2a = 0,50 m,
L7 = 1,5a = 37,5 cm und
LB = a = 0,25 m.
UeIm Zusammenfügen zu einem geschlossenen Rahmen ergibt sich, daß In jeder Richtung stets η + 1 Kupplungsstellen für η Stäbe vorbilden sind, d. h. die Außenabmessungen sinu in beiden Richtungen stets um die Etabbreite f größter als die von den Anbau-(jlementen f-edeckte Fläche. Der Rand der Anbauelemente liegt
τοπ/, λ η ι.
- ίο -
daher stets in der Mitte des Außenrahmens und - wie nachfolgend noch erläutert wird - auch in der Mitte der eingezogenen Rahmenverstrebungen,
So ist nach Fig. 8 der Außenrahmen an den Längsseiten jeweils gebildet durch einen längeren Stab 5 und zwei kürzere Stäbe 7 (3a + 2 χ 1,5a = 6a) und an den Querseiten durch einen mittleren Stab 6 und zwei kurze Stäbe 8 (2a + 2 χ a = 4a). Die Außen» abmessung, in der Mitte des Außenrahmens gemessen, entspricht also den Abmessungen des in Pig. I gezeigten Landschaftsbildes. Damit die innenliegenden Ränder der Anbauelemente ebenfalls eine Auflage erhalten, sind die allgemein mit 9 und 10 bezeichneten Außenrahmenteile durch ebenso beschaffene Gitterverstrebungen I3 und 14 in der Mitte aneinander abgestützt. Es ist also erkennbar, daß die beiden längeren Stäbe 3 und 6 in ihrer Längsmitte jeweils eine Kupplungsnut 4 aufweisen müssen.
Man kann auch den in Fig. 8 gezeigten Rahmen aus zwei E-förmigen Grundeinheiten und einem zwischenliegenden Einschubteil zusammengesetzt betrachten, wobei letzterer die drei Stäbe 5 mit Gitterstrebe 12 umfaßt. Im Prinzip könnte man die E-förmigen Randgruppen unmittelbar aneinanderfügen, die dann ebenso, wie die eingeschobene Baugruppe zwei Anbauplatten entsprechend Fig. 1 tragen würde.
Nach Fig. 9 ist eine weitere vorstehend erläuterte Mittelgruppe eingeschoben, so daß sich ein Gesamtauflagefeld für sechs Anbauelemente entsprechend Fig. 2 ergibt.
Der Rahmen Fig. 9 ist gemäß Fig. 10 in Querrichtung dadurch erweitert, daß man beispielsweise die obenliegenden Stäbe 8 ausgekuppelt und mit dem äußeren Rahmenteil soweit nach oben verschoben hat, bis dort jeweils weitere Stäbe 6 mit einer in deren Mitte durchgehenden Längsverstrebung eingesetzt werden können. Dieser Rahmen entspricht dem Landschaftsbild nach Fig. mit neuen Anbauelementen.
Gemäß Fig. 11 ist die im rechten Bereich unveränderte Rahmenausführung aus Fig. 10 links um ein Feld vermindert worden. Wie der Stab 51 erkennen läßt, besitzt dieser drei Kupplungsaussparungen 4, die einen Mittenabstand a = 25 cm haben. Bei den oben- und untenliegenden Stäben 52 ist wiederum eine Kupplungsaussparung etwas zur Mitte versetzt angeordnet. Die Stäbe 51 und 52 können grundsätzlich als Sonderstäbe gefertigt werden, da sie nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen. Man kann aber die ganzen Stäbe 5 unter den gegebenen Abständen % zahnstangenartig ausbilden.
Ein solcher Stab 51 ist wiederum in der aus Fig. 11 ersichtlichen Welse in Fig. 12 eingesetzt, wo insgesamt sieben Auflagefelder für Anbauelemente, allerdings in anderer Anordnung als in Fig. 3, gebildet sind. Auch in Fig. 13 ist ein solcher Stab 51 eingefügt. Ausgehend von Fig. 12 ist dieser Rahmen dadurch entwickelt worden, daß man aus dem in Fig. 12 gezeigten die obere Querverstrebung herausgenommen und die senkrechtlaufenden Teile entsprechend gekürzt hat.
Jedem Landschaftsmosaik läßt sich somit exakt der jeweilige Rahmen zuordnen, wobei gewährleistet ist, daß die einzelnen Anbauelemente stets an ihren Rändern auf Rahmenstäben voll aufliegen. Diese Vielfalt wird mit nur vier Rahmenstabgrößen erzielt, und der Rahmen kann trotz beibehaltener Demontierbarkeit auch bei Erstrecken auf größere Fläche außerordentlich stabil ausgeführt werden.
Nach Fig. 14 ist als Grundflächeneinheit für die verschiedenen Anbauelemente ein gleichseitiges Sechseck verwendet. Bei jedem der drei Anbauelemente L ist jeweils ein Trassenteil Ll eingezeichnet, das mit der zugehörigen Elementenkante 11 den Winkel 1 bildet und von der benachbarten Elementenecke den Abstand b hat. In gleicher Weise sind auf dem Element Q zwei Trassenteile Ql und Qk eingezeichnet, von welchen sich der ersterwähnte geradlinig zwischen die zwei Teile Ll und L2 der mittleren Nachbarelemente einfügt. Die in den Ecken der Gesamtfläche angebrachten Anbauelemente M, N, 0 und P sind Jeweils
mit Trassenteilen Ml bis Pl versehen, die einen 90°-Bogen
beschreiben. An den seitlichen Rändern sind trapezförmige Anbauelemente R und S angefügt, die halb so groß wie Sechseckelemente ausgeführt sind und deren Trassenteile Rl und Sl sich in die übrigen Trassenteile einfügen. Am oberen und unteren Rand sind dreieckförmige Ergänzungselemente U mit Trassenteilen Ul und zum Auffüllen einer gesamten Rechteckfläche an den Ecken rechtwinklige Dreiecke T ein- bzw. angefügt. Dadurch ergibt sich eine quadratische Fläche, die ein Aufbauen auf Rahmen nach der Darstellung in den Fig. 5 bis
ermöglicht. Es ist einmal eine ringsumlaufende Streckenschleife gegeben und zum anderen eine Zwischenstrecke durch zusätzliche Trassenteile R2, 02 und P2. Bei allen diesen Trassenteilen ist der gleichbleibende Abstand a von den
\ Elementenkanten ebenso eingehalten wie der Winkel i.
Dies gilt auch für die Landschaftsnachbildung in Fig. 15 mit
Anbauelementen V, W, X, Y und Ergänzungselementen Z, jeweils in der Form rechtwinkliger Dreiecke. Auch dort ist wieder die abschließende Rechteckform erreicht, und ein Weiterbati. nach allen Richtungen ist ebenso möglich wie der Aufbau auf dem vorgeschilderten Rahmengitter.
3r
a itQ

Claims (9)

Ansprü a e
1. Landschaftsnachbildung mit vorgezeichneten Verkehrswegen, insbesondere i'ür Modellbahnen, aus mehreren, wahlweise aneinanderfügbaren starren Anbauelementen, dadurcn gekennzeicnnet, daß die Anbauelemente (A-Z) auf einer gemeinsamen Grundflächeneinheit aufgebaut und wahlweise in mehreren Richtungen mosaikartig aneinanderfügbar sind, wobei wenigstens ein Ende eines vorgezeichneten Verkehrsweges einen vorgegebenen Winkel (r,i) mit der zugehörigen Elementenkante (11) biluet und einen vorgegebenen Abstand (b) von einer· benacnbarten Elementenecke (12) hat.
2. Landschaftsnachbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Grundflächeneinheit ein Rechteck ist, dessen Seitenlangen ein ganzzahliges Verhältnis bilden , insbesondere 2 : 3.
3. Landschaftsnachbildung nach Anspruch 1, dadurcn gekennzeichnet j daß wenigstens einige Anbauelemente (L-Z) die Form von regelmäßigen Vielecken wie Dreiecke (V-X) oder Sechsecke (L-Q) haben (Fig. 14, 15)·
4. Landschaftsnachbildung nacn Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den vieleckförmigen Anbauelemenfsn (L-Q, V-X) Ergänzungselemente (R-U, Z) zum Ausfüllen von Restflächen zur äilaurit, einer rechteckförmigen Gesamtfläche zugeordnet sind.
5. Lanuscnaftsnachbiluung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurcn gekennzeichnet, daß bei plastischer Ausbildung der Anbauelemente die End m der vorgezeichneten Verkehrswege auch
an den ülementenkanten (11) in gleicher Höhenlage vorgesehen sind.
6. Lancschaftsnachbildung nach einem uer Ansprüche 1 bin 5» gekennzeichnet uurch an uen Anbauelementen unmittelbar vorgesehene Kupplungsmittel zur Verbinuunfc mit wachbarelementen.
7. Lanaschaftsnachbildung nach Anspruch 6, uadurch gekennzeichnet , daß uie Händer benachbarter Anbaueleruente ninterschneidend ineinandergreifen, insbesondere schwalbenschwanzartige Kupplungsmittel aufweisen.
3. LandschaftsnachbilQung nach einem der Ansprücne 1 bis 7, mit einem die Anbauelemente tragenden mehrteiligen, erweiterbaren Gitterrahmen, dauurcn gekennzeichnet, daft der Rahmen aus einzelnen Stäben (5 bis c) jurcn Kupplungsmittel lösbar zusainmengesetzt ist, wobei uie Kupplun^slün^e (1 Ό - 1 ü) eines jeuen nahmenstabes uer ganzen oder halben Län^e einer Seite (s 1, s 2) uer Anbaueleu.ente angepaßt ist.
9. Landschaftsnachbiidixiie, nach Anspruch o, uauurch gekennzeichnet, daß Rahivienstäbe, aei-en r.applungslänge (1 5» 1 6) einer ganzen Seitenlänge (s 1, s 2) uer Anbaueleruente angepaßt ist, wenigstens in ihrer Lärgsn.itte ein /,eiteres Kupplungsmittel (4) zur Verbinuunö mit an den Stabenden vorgesehenen kupplungsmittel (i) aufweisen.
-—to
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