DE72037C - Papierstoffwassersorfirer - Google Patents

Papierstoffwassersorfirer

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DE72037C
DE72037C DENDAT72037D DE72037DA DE72037C DE 72037 C DE72037 C DE 72037C DE NDAT72037 D DENDAT72037 D DE NDAT72037D DE 72037D A DE72037D A DE 72037DA DE 72037 C DE72037 C DE 72037C
Authority
DE
Germany
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water
pipe
paper
paper stock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72037D
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English (en)
Original Assignee
O. schmidt in Brohl a. Rhein
Publication of DE72037C publication Critical patent/DE72037C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/66Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SS: Papierfabrikation.
OTTO SCHMIDT in BROHL a. Rhein. Papierstoffwassersortirer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Papierstoffwassersortirer, welcher aus dem zur Herstellung von Papier gebrauchten Wasser die noch brauchbaren Theilchen dem Papierstoff wieder zuführt und das Wasser zu fernerem Gebrauch von allen Beimischungen, wie Schaum, OeI, Fetten u. dergl. befreit.
Fig. ι zeigt den Apparat und Fig. 2 die Aufstellung desselben.
Der Apparat besteht aus den Behältern A B und dem Bassin C, welche durch die Röhren II und III verbunden sind.
Durch das Rohr I wird das gesammte Wasser vom Schiff und den Saugkasten, eventuell auch Prefswasser von der Gautsche in den Behälter A gepumpt.
In demselben sind Zwischenwände angebracht, damit der Schaum, die Fette etc. auf der einen Seite von A aufsteigen, um durch einen Ueberfall abzulaufen. Das stoffhaltige Wasser geht zwischen Zwischenwänden α nach der anderen Seite von A und durch das Rohr II in den tiefliegenden Behälter B. Dieser Behälter B von länglicher Form liegt 1 bis 8 m tiefer als A. In demselben steht das an der einen Seite einfliefsende Wasser unter entsprechendem Druck. An der tiefsten Stelle des Behälters B ist das Rohr IV angebracht, durch welches der gröfste Theil des Wassers mit den in B abgesetzten Papierstoffen wieder zum Verdünnen des Stoffes auf die Papiermaschine geleitet wird.
Das Rohr IV wird mit einem Hahn oder Ventil versehen, um den Stoffwasserzulauf nach der Papiermaschine reguliren zu können. Ein drittes Rohr III, an der höchsten Stelle des Behälters B angebracht, führt das übrige, von allen specifisch schweren und den meisten specifisch leichten Papiertheilchen gereinigte Wasser in das hochliegende Bassin C. In B sind eine oder mehrere Zwischenwände angebracht, die eine schnelle Bewegung des Stoffwassers in -B verhindern und das Absetzen der Stoffe fördern. Das Bassin C kann ein einfacher Behälter sein von entsprechender Gröfse, mit einem Ueberlauf, welcher aber ca. 5 cm tiefer als der Ueberlauf in A liegt.
Aus C kann das Wasser an Stelle des erforderlichen frischen Wassers zum Verdünnen des Papierstoffes in den Stoffmühlen beim Füllen und Leeren derselben verwendet werden. Dieses Wasser enthält Leimstoffe und nur wenige, jedoch werthvolle feine Papierfasern und kann bei jedem Wechsel von Stoffen und Färbungen benutzt werden.
Will man jedoch ganz sicher gehen, dann nimmt man zwei Bassins oder ein Doppelbassin C1 und Cn. Das Wasser tritt aus Rohr III in C1 ein und, da das Quantum dieses Wassers, welches sich nur in geringer Bewegung befindet, nicht grofs ist, werden sich etwaige weitere Beimengungen absetzen, so dafs man durch ein in C1 nach unten gebogenes Rohr nur reines, Leimstoff enthaltendes Wasser nach C11 überführt. Aus dem Bassin C1 entnimmt man alsdann das Wasser zum Füllen der Stoffmühlen, aus Cn zum Leeren derselben und eventuell für die Saugkasten.
Alles Spritzwasser vom Sieb, Gautsche etc., welches wohl noch Faserstoffe, aber auch leicht andere Unreinheiten enthalten kann, darf nicht in das Stoffwasser geleitet werden, sondern
nach einem gewöhnlichen Stofffänger, indem die Fasern um so leichter aufgefangen werden, weil derselbe sich durch Leim- und Füllstoffe nicht mehr zusetzen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Papierstoffwassersortirer, bei welchem das bei der Verarbeitung von Papierstoff abfliefsende Wasser zur erneuten Verwendung dadurch wieder brauchbar gemacht wird, dafs es durch ein Rohr I in einen ersten, mit Zwischenwänden versehenen Behälter (A) gepumpt, daselbst von Schaum, Fetten etc. befreit, in einen zweiten, ebenfalls mit Zwischenwänden versehenen, tiefer liegenden Behälter (B) durch das Rohr (II) geführt wird, aus welchem durch ein an der tiefsten Stelle angeordnetes Rohr (IV) der dort abgesetzte Papierstoff mit dem gröfsten Theil des Wassers nach der Papiermaschine abgeleitet wird, während das von allen specifisch schweren und den meisten specifisch leichten Papiertheilchen gereinigte Wasser durch ein an der obersten Stelle angebrachtes Rohr (III) nach einem hochliegenden Bassin (C) geführt wird, aus welchem es an Stelle frischen Wassers zum Verdünnen des Papierstoffes in den Stoffmühlen beim Füllen und Leeren derselben wieder verwendet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72037D Papierstoffwassersorfirer Expired - Lifetime DE72037C (de)

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