DE720229C - Kathodenstrahlroehre mit aus beweglichen Elekmenten bestehendem Lichtsteuerschirm zur Projektion von Fernsehbildern - Google Patents
Kathodenstrahlroehre mit aus beweglichen Elekmenten bestehendem Lichtsteuerschirm zur Projektion von FernsehbildernInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/74—Projection arrangements for image reproduction, e.g. using eidophor
- H04N5/7416—Projection arrangements for image reproduction, e.g. using eidophor involving the use of a spatial light modulator, e.g. a light valve, controlled by a video signal
- H04N5/7425—Projection arrangements for image reproduction, e.g. using eidophor involving the use of a spatial light modulator, e.g. a light valve, controlled by a video signal the modulator being a dielectric deformable layer controlled by an electron beam, e.g. eidophor projector
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Description
- Kathodenstrahlröhre mit aus beweglichen Elementen bestehendem Lichtsteuerschirm zur Projektion von Fernsehbildern Es ist eine Anordnung zur Projektion von Fernsehbildern bekannt, bei der innerhalb einer Kathodenstrahlröhre sein aus zahlreichen ein Raster bildenden beweglichen Zungen bestehender Lichtsteuerschirm vorhanden ist. Die Zungen sind bei dieser Anordnung durch einen eine gewisse Leitfähigkeit besitzenden Kitt mit dem Träger verbunden. Im ungeladenen Zustand: sind sämtliche Lichtventile geöffnet, während bei Aufladung der Zungen Anziehungskräfte zwischen den Zungen und dem Träger auftreten sollen. Dabei besteht der Nachteil, daß sich die Zungen in einem nur schwachen Feld bewegen, so daß die Anordnung entsprechend unempfindlich ist.
- Es ist .weiterhin bei derartigen Anordnungen bekannt, durch ein zusätzlich angeordnetes Gitter ein stärkeres Feld zu erzeugen, um den Lichtsteuerschirm damit empfindlicher zu machen. Der Nachteil der bekannten Anordnung besteht darin, daß es außerordentlich schwierig ist, einen entsprechend fein gerasterten Schirm dadurch herzustellen, daß einzelne Kläppchen an einem Trägergerüst befestigt werden.
- Gemäß der Erfindung bestehen in einer Kathodenstrahlröhre mit aus beweglichen Elementen zusammengesetztem Lichtsteuerschirm zur Projektion von Fernsehbildern oder anderen Aufzeichnungen, dessen Elemente in einem abgetrennten Raum der Röhre angeordnet sind und sich in einem die Empfindlichkeit erhöhenden Feld befinden, das durch zwei beiderseits der Elemente befindliche Elektroden erzeugt wird, diese Elemente aus zahlreichen losen Plättchen, die im nicht angeregten Zustand flach auf der Schirmunterlage aufliegen und unter dem Einfluß des Kathodenstrahls und des die Empfindlichkeit erhöhenden Feldes sich mehr oder weniger aufrichten.
- Besonders zweckmäßig ist es, die Steuerelemente auf zeitlich konstantem Potential zu lassen und die Lichtsteuerung durch örtliche Veränderung des äußeren Feldes hervorzurufen, indem z. B. gegenüber den Teilchen eine Fläche aus Isolierstoff vorgesehen ist, wie es auch an sich bekannt ist, die durch den Kathodenstrahl aufgeladen wird. Das konstante Zusatzfeld erzeugt man z. B. in der Weise, daß man einen Metallschirm, z. B. eine durchsichtige Metallisierung oder ein feindrahtiges Netz, auf einem durchsichtigen Isolator derart in bezug auf die gesteuerte Fläche anordnet, daß sich zwischen beiden die Steuerelemente befinden.
- In den Fig. i bis q. sind als Ausführungsbeispiele Schnitte durch Steuerschirme gezeigt, bei denen das Potential der Steuerelemente konstant bleibt. Der Einfachheit halber ist in allen Fällen eine Steuerung des Lichtdurchganges zugrunde gelegt. Es sei jedoch betont, daß die Erfindung nicht auf diese Art der Lichtsteuerung beschränkt ist, sondern daß auch andere Größen, wie z. B. das Reflexionsvermögen, durch die Lagenänderung der Teilchen verändert werden können. Die Röhre läßt sich außer zur Projektion von Fernsehbildern auch zur Wiedergabe von Wechselstromkurven u. dgl. verwenden. Die Herstellung von Lichtsteuerschirmen hei Verwendung derartiger loser Plättchen macht keine Schwierigkeiten, und es ist möglich, jede gewünschte Rasterfeinheit zu erzielen.
- In allen vier dargestellten Fällen trifft der gesteuerte Kathodenstrahl von oben auf die Isolierfläche 9 und erzeugt auf ihr ein Ladungsbild, welches dem empfangenen Bild entspricht. Die Steuerung tritt dabei durch die veränderliche Stärke des äußeren Feldes ein. Da auch Isoliersubstanzen, wie z. B. Glas, beim Auftreffen von Kathodenstrahlen geeigneter Geschwindigkeit durch Sekundäremission eine positive Aufladung annehmen, kann auch in diesem Falle mit negativen und positiven Aufladungen gearbeitet werden. Das Maß der Aufladung kann dabei z. B. durch den Strahlstrom geregelt werden.
- Die Steuerelemente io sind bei der Fig. i als lose Plättchen ausgebildet, die im Ruhezustand schräg auf einer geriffelten Glasunterlage i i liegen. Auf der anderen Seite der Glasschicht i i ist eine dünne, durchsichtige Metallisierung 12 aufgebracht, die auch durch ein feindrahtiges Netz. ersetzt «erden kann. Die Plättchen i o behalten stets das gleiche Potential, richten sich jedoch, wenn auf die Fläche g der Kathodenstrahl. auftrifft. entsprechend der dort entstehenden Ladung mehr oder weniger auf. Die Verhältnisse müssen dabei so gewählt werden, daß die Plättchen im Ruhezustand in einem möglichst feldfreien Raum liegen. Trifft nun der Strahl auf die Fläche g, so entsteht ein Feld. welches in den Plättchen positive und negative Ladungen ,influenziert. Es entstehen also Dipole. Infolge ihrer schrägen Lage entsteht ein Drehmoment, und sie richten sich auf. Bei genau parallel zwischen den Feldelektroden liegenden Plättchen würden sich die Zugkräfte das Gleichgewicht halten.
- Die Anordnung der Fig.2 unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, daß die Plättchen im Ruhezustand waagerecht liegen. Da jedoch ebene Plättchen in diesem Falle keimen Drehmoment erhalten würden, sind sie am einen Ende gekrümmt ausgebildet. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei Fig. i. Selbstverständlich brauchen die Plättchen bei dieser Anordnung nicht alle gleich groß und auch nicht gleich geformt oder gleich orientiert zu sein.
- Bei Fig.3 sind die Plättchen durch ein Pulver aus kleinen unregelmäßig schuppenartigen geformten Teilchen verschiedener Größe ersetzt, welche auf einer aufgerauhten Unterlage i i angebracht sind. Bei der Anordnung nach Fig. ¢ sind wiederum ebene Elemente verwendet, die jedoch diesmal leitend sein mögen und, um ein Drehmoment zu erzeugen, auf einer leicht geneigten U nterlage 13 angeordnet sind. Um die leitenden Elemente voneinander zu trennen, ist ein isolierendes Netz i¢ vorgesehen, welches auf die Platte 13 aufgelegt oder in sie eingedrückt ist.
- Statt undurchsichtige, den Lichtdurchgang unmittelbar steuernde Zungen oder Plättchen zu verwenden, können auch doppelbrechende Kristalle benutzt werden, deren optische Achse im Ruhezustand mit der Lichtrichtung übereinstimmt, also normalerweise senkrecht zur Unterlage liegt. Der Steuerschirm wird dann mit polarisiertem Licht bestrahlt und durch ein zweites, senkrecht zum ersten orientiertes Polarisationsprisma hindurch projiziert. Diese Anordnung besitzt den Vorteil, daß das Feld normalerweise dunkel ist, und zwar auch an den Stellen, wo sich gar keine Kristalle befinden. Es ist also nicht mehr unbedingt notwendig, daß die Steuerelemente eine Ununterbrochene oder nahezu lückenlose Schicht bilden. Bei Aufrichtung der Kristalle tritt an den betreffenden Stellen eine mehr oder weniger starke Aufhellung lein. Im Gegensatz zu bekannten Anordnungen wird im vorliegenden Fall der optische Zustand der einzelnen Elemente nicht geändert, sondern nur ihre Lage. Zur Durchführung dieses Verfahrens ist beispielsweise die Anordnung nach Fig. q. benutzbar, wobei das Lichtbündel zweckmäßig senkrecht zur Trägerschicht 13 verläuft.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Kathodenstrahlröhre mit aus beweglichen Elementen bestehendem Lichtsteuerschirm zur Projektion von Fernsehbildern oder anderen Aufzeichnungen, bei dem die Elemente in einem abgetrennten Raum der Röhre angeordnet sind und sich in einem die Empfindlichkeit erhöhenden Feld befinden, welches durch zwei beiderseits der Elemente befindliche Elektroden ,erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente aus zahlreichen losen Plättchen bestehen, die im nichtangeregten Zustand flach auf der Schirmunterlage aufliegen und unter dem Einfluß des Kathodenstrahls und des die Empfindlichkeit erhöhenden Feldes sich mehr oder weniger aufrichten.
- 2. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elemente auf einer geriffelten -, aufgerauhten oder schräg angeordneten Isolierfläche befinden, die gegebenenfalls durchsichtig ausgebildet ist.
- 3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente gekrümmt sind oder daß im wesentlichen ebene Teilchen einen gekrümmten Ansatz aufweisen.
- Kathodenstrahlröhre nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente aus unregelmäßig geformten,' schuppenartigen Teilchen bestehen, die pulverförmige Beschaffenheit aufweisen.
- 5. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch r, 2 oder ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente aus kleinen doppelbrechenden Kristallen bestehen, deren optischer Zustand durch den aufzeichnenden Kathodenstrahl nicht verändert wird und die so zwischen gekreuzten Polarisationsprismen angeordnet sind, daß ihre optische Achse im Ruhezustand mit der Richtung des gesteuerten Lichtbündels übereinstimmt.
- 6. Kathodenstrahlröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente .auf konstantem Potential bleiben und das Aufrichten der Teilchen durch Veränderung des äußeren Feldes bewirkt wird.
- 7. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 6, dadurch . gekennzeichnet, daß die die Veränderungen des äußeren Feldes ,erzeugende Elektrode durch eine Isoher-,ob.erfläche gebildet ist, die durch den Strahl aufgeladen wird. B. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das die Elemente beeinflussende konstante Zusatzfeld durch ,einen Metallschirm, eine gegebenenfalls durchsichtige Metallisierung oder ein feindrähtiges Netz auf deinem durchsichtigen Isolator erzeugt wird, der derart in bezug auf die gesteuerte Elektrode .angeordnet ist, daß sich zwischen beiden die Steuerelemente befinden.
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| DE720229C true DE720229C (de) | 1942-04-29 |
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