DE7201626U - Selbsttaetiger tuerschliesser - Google Patents

Selbsttaetiger tuerschliesser

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DE7201626U
DE7201626U DE19727201626 DE7201626U DE7201626U DE 7201626 U DE7201626 U DE 7201626U DE 19727201626 DE19727201626 DE 19727201626 DE 7201626 U DE7201626 U DE 7201626U DE 7201626 U DE7201626 U DE 7201626U
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Germany
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housing
cylinder bore
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door
dipl
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Description

ι ·
, PATENTANWÄLTE
DiPL-ING.LUDEWIG . dipl.-phys. BUSE . dipl-phys.MENTZEL
k6 Kennwort: Rahmengehäuse
Dorma-Baubeschlag GmbH & Go. KG, Ennepetal-Voerde, Breokerfelder Straße k2 - k8
Selbsttätiger Türschließer
Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen, im oberen Randbereich einer Türanordnung sichtbar anzuordnenden Türschließer mit einem eine als Arbeitsspeicher dienende Feder und eine Dämpfungsvorrichtung mit einem in einer Zylinderbohruni beweglichen Dämpfungskolben enthaltenden, im montierten Zustand als Quader erscheinenden Gehäuse. Bei einem bekannten ObentUrechließer dieser Art, dessen Schließerwelle mit einem Zahnritzel in einen als Zahnstange gestalteten Längenbereich des Dämpfungskolbens faßt, ist das Genäuse schauseitig etwa obenflächig ausgebildet. Dies führt zwar bei einwandfreier Oberflächenbeschaffenheit zu einem ansprechenden Aussehen, bedingt jedoch eine recht aufwendige Fertigung und einen hohen Werkstoffaufwand. Bei selbsttätigen Türschließern ist es im übrigen bekannt, von einer als Aufstandfläche dienenden Gehäusefläche Aussparungen ausgehen au lassen. Die damit erlangten Werkstoffeinsparungen sind wegen der geringen Tiefe solcher insbesondere zum Zwecke eines sicheren Aufliegens vorgesehener Aussparungen gering.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Türschließern der eingangs umschriebenen Art die Fertigung zu vereinfachen und den Werkstoffaufwand zu verringern. Dies
wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die beiden sich über die Gehäusehöhe und die Gehäuselänge erstreckenden Teile der die Zylinderbohrung umgrenzenden Wandung außenseitig im wesentlichen koaxial mit der Längsachse der Zylinderbohrung gekrümmt verlaufen und die im montierten Zustand freiliegende vertikale Gehäuselängsfläche durch eine sich den ebenen horizontalen Gehäuselängsseiten und den ebenen Gehäusestirnenden anschließende ebene Abdeckung gebildet ist. Bei einem Türschließer dieser Art läßt sich das Gehäuse im wesentlichen mit Wandstärken fertigen, die sich freizügig, d. hc unabhängig von der vorgesehenen Raumform nach den zu erwartenden Beanspruchungen bestimmen lassen. Die erforderliche spangebende bzw. oberflächenveredelnde Bearbeitung wird weitgehend begrenzt. Die für die sichtbare vertikale Gehäuselängsfläche vorgesehene Abdeckung läßt sich von einem Blechzuschnitt bilden, der ohne weiteres die vorgesehene Oberflächenbeschaffenheit auSeisen bzw. mit dieser versehen werden kann.
Bei einem erfindungsgemäßen Türschließer ergibt sich eine besonders ansprechende Ausbildung des Gehäuses, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein die Zylinderbohrung und den Federaufnahmeraum enthaltender etwa zylindrischer Basisteil des Gehäuses von einem ihm einstückig angeformten Rechteckrahmen mit in der Gebrauchslage horizontalen Längswänden umfaßt ist. Zur Erzielung einer ausreichenden Formfestigkeit bei minimalen Wanddicken des TUrschließergehäuses kann es sich empfehlen, die die Zylinderbohrung umgrenzende Wandung gegen die vom den Basisteil umfassenden Rechteckrahmen gebildeten ebenen Wände durch Rippen od. dgl. abzustutzen. Ferner sind in der Regel Nocken od. dgl. vorzusehen, durch die Aufnahmelb'cher für Befestigungsschrauben verlaufen. Ferner mag die die Zylinderbohrung umgrenzende Wandung Stutznocken od.dgl. tragen, die insbesondere auflagerseitig vornehmlich zur Ver-
- 3 -besserung der Formbeständigkeit dienen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem AusfUhrungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen selbsttätigen Türschließer schaubildlich,
wobei eine die vertikale Schaufläche bildende Abdeckung in eine Offenstellung zurückgeschoben ist,
Fig. 2 einen Schnitt II-II nach Fig. 3 oder 4,
Fig. 3 eine Seitenansicht des TUrschließergehäuses bei gelöster Abdeckung,
Fig. k eine Seitenansicht der Auflagerfläche des Türschließers.
Der dem AusfUhrungsbeispiel zugrundegelegte Türschließer umfaßt im wesentlichen ein Gehäuse 10 mit einer längsdurchlaufenden zylindrischen Bohrung zur Aufnahme eines Dämpfungskolbens und einer den Arbeitsspeicher bildenden Feder, dem eine seine schauseitige Vertikalwand bildende Abdeokung
11 zugeordnet ist. Vertikal durch das Gehäuse erstreckt sich eine Schließerwelle, die ein nur angedeutetes Hebelgestänge
12 führt. Das Türschließergehäuse 10 und das Hebelgestänge 12 werden am Türflügel und am Türrahmen bzw. am Türrahmen und am Türflügel befestigt. Das Hebelgestänge 12 dreht die Schließerwelle gemäß den Bewegungen der Tür. Beim öffnen der Tür wird in der Feder meohanisohe Arbeit gespeichert, die nach dem Freigeben der geöffneten Tür die Schließbewegung antreibt. Deren Geschwindigkeit wird durch die Dämpfungsvorrichtung wenigstens in Teilbereichen des Sohließweges beschränkt.
Das Gehäuse des Türschließers umfaßt im wesentlichen einen hohlzylindrischen Basisteil 13, der von einem ihm angeformten rechteckigen Rahmen mit etwa ebenen horizontalen Längswänden
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Ik, 15 und Stirnwänden l6, 17 umfaßt ist. Die Tiefe des Rahmens übersteigt den Außendurchmesser des Basiskörpers geringfügig.
Die erfindungsgemäße Aufgliederung des TUrschließergehäuses in einen etwa zylindrischen Basiskörper 13 und einen ihm angeformten Rahmen Ik- 17 führt zu einem besonders geringen Gewicht und ermöglicht eine zweckmäßige Fertigung. Die den Innenflächen der Längsrahmenstege benachbarten freien Keilräume des Gehäuses enthalten sich gegenüberliegende Nocken 18, 19 mit Bohrungen für Befestigungsschrauben. Vorzugsweise sind die Bohrungen zur Aufnahme von Senkschraubenköpfen eingesenkt. Auflagerseitig erstrecken sich von den Nocken aus Rippen 20 zum Basiskörper zu Abstützungszwecken. Außerdem können zumindest auflagerseitig über die Wandung des Basiskörpers Querstege 21 verlaufen, die zusätzliche Stützflächen bilden mögen.
Die im montierten Zustand als Quader erscheinende Gehäuseform wird durch die schon erwähnte Abdeckung vollendet, die die im tragenden Gehäuseteil 10 vorgesehenen Aussparungen dem Blick entzieht. Die Abdeckung 11 ist beispielsweise in eine flache Schwalbenschwanzführung des Gehäuses 10 einschiebbar. Sie könnte auch die Ränder der in der montierten Lage horizontalen Flächen des Gehäuses mit abgewinkelten Randleisten übergreifen.
Die Bohrung im Basiskörper des TUrschließergehäuses ist beidendig durch Stopfen 22 nach dem Einbau der zugeordneten Elemente schlidbar. Von einem Ende der Zylinderbohrung her erstreckt sich ein mit einem verstellbaren Drosselglied versehener Umströmkanal, der im oberen Winkelraum zwischen der Zylinderwandung und dem zugeordneten Rahmensteg bei
23 in Fig. 3 angeordnet ist. Das Stellmittel für die Drosselstelle bzw. eine ihm zugeordnete Abdeckung ist in Fig. 1 mit 2k bezeichnet.
Die schon eingangs erwähnte Schließerwelle durchdringt das Gehäuse 10 vertikal gerichtet. Sie trägt einseitig das Hebelgestänge 12 und andernends eine Kappe 25. Entsprechend der jeweils vorgesehenen Anbringungsart lassen sich das gebelgestänge und die Kappe austauschen,,
Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE
    DiPL-INO. LUDEWIG · dipl-phys. BUSE . dipl-phys. MENTZEL
    he
    - 6 -Ansprüche:
    Selbsttätiger, im oberen Randbereich einer Türanordnung sichtbar anzuordnender TUrsohließer mit einem eine als Arbeitsspeicher dienende Feder und eine Dämpfungsvorrichtung mit einem in einer Zylinderbohrung beweglichen Dämpfungskolben enthaltenden, im montierten Zustand als Quader erscheinenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden, sich über die Gehäusehöhe und die Gehäuselänge erstreckenden Teile der die Zylinderbohrung umgrenzenden Wandung außenseitig im wesentlichen koaxial mit der Längsachse der Zylinderbohrung gekrümmt verlaufen und die im montierten Zustand freiliegende vertikale Gehäuselängsfläche durch eine sich den ebenen horizontalen Gehäuselängsseiten (lh, 15) und den ebenen Gehäusestirnenden (l6, 17) anschließende ebene Abdeckung (ll) gebildet ist./
    Türschließer nach Anspnch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Zylinderbohrung und den Federaufnahmeraum enthaltender zylindrischer Basisteil (13) des Gehäuses (lO) von einem ihm einstückig angeformten Rechteckrahmen (lh - 17) mit in der Gebrauchslage horizontalen Längswänden (14, 15) umfaßt ist.
DE19727201626 1972-01-18 1972-01-18 Selbsttaetiger tuerschliesser Expired DE7201626U (de)

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