DE7200769U - Schaustell-, Lagerhaltungs- und Vorratsmöbelstück für Brillen - Google Patents
Schaustell-, Lagerhaltungs- und Vorratsmöbelstück für BrillenInfo
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Dipl.-lng. WERNER COHAUSZ · Dipl.-lng. Wl LH ELM FLORACK. DipUng. RUDOLF KNAUF
Dipl.-lng. WERNER COHAUSZ · Dipl.-lng. Wl LH ELM FLORACK. DipUng. RUDOLF KNAUF
4 Düsseldorf, Schumannstraße 97
Erich SPOHR
4 Düsseldorf
Konkordiastr. 54
Konkordiastr. 54
Schaustell-, Lagerhaitungs- und
Vorratsmöbelstuck für Brillen
Die Brille ist sowohl Gebrauchs- als auch Modegegenstand. Infolgedessen setzt sich das Brillensortiment eines Optikers
nach Formen, Farben und/oder Größen aus Einzelstücken zusammen. Aus diesem Grunde können nicht jedem
der in einem Optikerladen tätigen Verkäufer eigene Anpaßtische oder Brillenbühnen nach Patent 1 221 087 zur Verfügung
gestellt werden. Vielmehr ist es erforderlich, das vollständige Sortiment an einer zentralen Stelle des
Geschäftsraumes anzuordnen, womit sich die Notwendigkeit zur Ausbildung von Schaustell-, Lagerhaitungs- und Vorratsmöbelstücken für Brillen ergibt. Damit ein derartiges
Möbelstück den an dieses zu stellenden Anforderungen entspricht, sind eine Reihe von Bedingungen zu erfüllen,
deren wichtigste darin besteht, daß die Verkäufer von ihren Sitzen mit zugehörigen Anpaßtischen aus das Möbelstück
erreichen und die zur Schau gestellten Brillen bzw. Brillengestelle, nach Vorwahl durch den Käufer, dem Möbelstück
entnehmen und dem Kaufinteressenten zunächst einmal aufsetzen zu können, um festzustellen, ob den allgemeinen,
objektiven Voraussetzungen einer richtigen Anpassung
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entsprochen werden kann. Damit ist bereits die zweite Bedingung genannt, der nachzukommen ist. Dem Kaufinteressenten
muß die Brille, um eine richtige Vorwahl ermöglichen zu können, durch das Schaustellmöbel bereits
in einer Lage gezeigt werden, die beim Tragen der Brille selbst vorhanden ist. Anderenfalls wäre es nicht möglich,
den subjektiven Voraussetzungen, also der Erzeugung eines bestimmten, geschmacklichen Eindruckes bereits anläßlich
der Vorwahl nachkommen zu können. Eine dritte Bedingung ist daher dahin zu nennen, daß mehrere Verkäufer, welche
das gleiche Schaustell-, Lagerhaltungs- und Vorratsmöbelstück verwenden sollen, sich bei dessen Benutzung nicht
gegenseitig stören. Damit hängt die Erfüllung der vierten Bedingung zusammen, daß das gesamte, von dem Optiker
geführte Sortiment sowohl für den Kaufinteressenten als
auch für den Verkäufer voll übersehbar ist, wobei es einer Selbstverständlichkeit entspricht, daß das Passungsvermögen
des Verkaufsmöbelstückes entsprechend umfangreich ist, so daß praktisch das gesamte Sortiment
untergebracht werden kann. Eine Nebenbedingung ist dahin zu nennen, daß die Brillen selbst so gedrängt unterzubringen
sind, daß selbst bei Zurschaustellung des gesamten Sortimentes innerhalb des Geschäftsraumes kein Gebilde
entsteht, das diesen Raum optisch zerreißt und der Erscheinung nach so erdrückend wirkt, daß bei den präsumtiven
Käufern Zwangsvorstellungen in Form der sogenannten Platzangst entstehen, womit psychologische Nachteile die
Vorteile zu-nichte-machen würden, die durch Erfüllung
der bereits genannten Bedingungen entstehen müssen. Bereits an die Selbstverständlichkeit grenzende Anforderungen
bestehen schließlich darin, daß die Ausstellungs stücke staubdicht unterzubringen sind und daß die hierzu
dienenden Abdeckungen die Praktikabilität des Verkaufsmöbels
nicht einschränken oder gar aufheben. Schließlich muß die Möglichkeit entstehen, das Verkaufsmöbelstüok
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formschön ausbilden zu können, um auch ein ästhetisch befriedigendes, zur Besichtigung einladendes Zentralstück
des Geschäftsraumes ausbilden zu können.
Damit ist bereits die Aufgabenstellung vorliegender Erfindung genannt, der dadurch zu genügen ist, daß ein
Schaustell-, Lagerhaitungs- und Vorratsmöfeelstück für
Brillen erfindungsgemäß zu einer Säule stapel- und drehbare Tragteller für die Brillen aufweist, deren Randbereiche
mit peripher aufeinanderfolgenden Aufnahmen für die Brillen besetzt sind, wobei die Querschnitte
der Aufnahmeräume durch deren Ausbildung nach Art von Bikonvexlinsen eine Brillenstellung erzwingen, die mit
der Lage übereinstimmt oder annähernd übereinstimmt, in der die Brillen getragen werden.
Anläßlich der Ausführungsbeispiele soll erörtert werden, aus welchen Gründen dadurch den vielfältigen, oben genannten
Bedingungen und Voraussetzungen zu entsprechen ist. An dieser Stelle soll nur darauf hingewiesen werden,
daß Aufnahmeräume von der Querschnittsgestaltung bikonvexer Linsen ohne weiteres dadurch entstehen, daß Besatzstücke
mindestens in den Randbereichen der Tragteller perpher aneinandergereiht sind, die im Querschnitt nach
Art von Bikonkavlinsen verlaufen. Die Projektion einer modernen Brille entspricht nämlich der Querschnittsgestaltung
einer bikonvexen Linse. Sind also die die Zwischenräume zwischen den Brillen ausfüllenden Besatzs tücke
im Querschnitt bikonkav ausgestaltet, dann ist infolge der Möglichkeit, an der Stelle kleinster Erstreckung
eines bikonkaven Querschnittes die Bemessung gerade nooh so zu halten, daß der aus fertigkeitstechnischen
Gründen unbedingt erforderliche Zusammenhalt der größere Wandstärken aufweisenden BesatzStückbereiche gewährleistet
ist, der Forderung entsprochen, die größtmögliche Anzahl von Brillen auf Tragtellern gleicher Größe unterzubringen.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung seien anhand der Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 zeigt die in Betracht kommenden räumlichen Verhältnisse in schematischer Darstellung,
Pig. 2 zeigt die Unterbringung einer Reihe von Tragtellern mit nach oben und unten abnehmenden
Durchmessern aus Polymethacrylaten, getragen durch eine verfahrbare Grundplatte,
während
Fig. 3 die Tragteller der Einrichtung nach Fig. 2 mit den in Betracht kommenden Besatzstücken
veranschaulicht;
Fig. 4 zeigt eine verkleinerte Untersicht auf die Kugelschale nach Fig. 2, in Pfeilrichtung IV
veranschaulicht;
Pig· 5 gibt in schematischer Darstellung eine gegenüber
den Figuren 2-4 abgeänderte Ausführungsform der Abkleidung der Tragteller wieder.
Fig. 1 läßt in der Draufsicht auf den Randbereich eines Tragtellers gemäß der Erfindung erkennen, welches Aussehen
die Projektion auf eine in der Tragstellung befindlichen Brille moderner Ausbildung besitzt und in welcher
Weise Randbesatzstücke des Tragtellers dieser Formgebung
angepaßt sind. Man erkennt die aufgestellten Brillen 1 mit den Gläserfassungen 11, den Nasenruckenuberbruckungen
12, den Seitenschenkeln 13, 14 sowie den Gelenken 16,
Demgemäß sind zur Aufnahme der Brillen 1 in den Räumen mit dem Querschnitt dickwandiger, bikonvexer Linsen an
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diese Räume angrenzende Besatzstücke 2 erforderlich,
deren Querschnitte etwa denen bikonkaver Linsen entsprechen, wobei es zweckmäßig ist, die Stellen 21 geringster
Wandstärke so geringfügig zu bemessen, wie das mit Rücksicht auf die Festigkeit der Besatzstücke vor
dem Anbringen auf die Teller 4 erforderlich ist. Deren periphere Randkantenbegrenzung ist bei 4l zu erkennen.
Sowohl die Teller 4 als auch die Besatzstücke 3 bestehen zweckmäßig aus durchsichtigen Kurfibha,rzen, wie sie in
Form etwa von Polymethacrylaten bekannt sind.
Wie Fig. 2 beispielsweise zeigt, sind eine Reihe von Tellern 42, 43, 44 usw. mit verschiedenen Durchmessern
so übereinander angeordnet, daß sie mit einer hohlkugelförmigen Verkleidung 5 umgeben sein können. Nur der
obere Tellerstape] aus den Tellern 42, 43, 44 usw. ist gezeigt. In der gleichen Weise könnte ein unterer Tellerstapel
auf der Tragachse 51 angeordnet sein. Wie Fig. 3 zeigt, tragen die Teller 42, 43, 44 usw. Buchsen 52, 53,
54 usw., über die die Teller auf nicht dargestellten Querstiften der Achse 5I drehbar aufgelagert sind.
Jede andere Lagerbauart kann an die Stelle der gezeigten und beschriebenen treten. Ein unterer Abschlußteller
auf der Achse 51 trägt die türangelartigen Gelenke 56, 57, 58 und 59, die zur verschwenkbaren Anordnung der
segmentförmigen Teile 45, 46, 47 und 48 dienen, die in
ihrer Gesamtheit uie Hohlkugel 5 ergeben, Durch Abklappen dieser Segmente nach unten kann die Bestückung der
Tragteller 42, 43, 44 usw. mit Brillen 1 erfolgen. Nach
dem Zurückklappen der Segmente 45 - 48 in die Ausgangslage
sind die Brillen staubsicher geschützt. In der gleichen Weise werden Brillen entnommen und wieder eingeordnet,
wennnach Auswahl keine Doppelstücke zur Verfügung stehen. Im anderen Falle dienen die entnommenen
Brillen nur als Muster, nach deren Bestimmung die Muster wieder als Ausstellungsstücke Verwendung finden.
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Die Aohse 51 1st in der Grundplatte 6 verankert. Diese
trägt zweokmäßlg Rollen oder Kugeln 61, mit deren Hilfe
die Grundplatte 6 verfahrbar ist.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Pig, 5 haben die Tragteller
4 gleiche Durchmesser. Zur Verkleidung dienen Hohlrlngzylindermantelabschnitte
71, 72, die so ausgebildet sind, daß der Außendurchmesser des Hohlringzylindermanteltelles
72 mit dem Innendurchmesser des Hohlringzylindermanteles
71 unter Belassung des notwendigen FUhrungsspieles übereinstimmt. Dadurch kann entweder der
bewegliche Teil 7I oder der bewegliche Teil 72 in den
stationären Teil 71 verschwenkt werden, so daß bei aufgeklapptem
Hohlringzylindermantel die Bestückung der Trag teller 42, 43, 44 usw. erfolgt, worauf bei der Benutzung
des Gerätes in der bereits beschriebenen Weise analog zu derjenigen des Gerätes nach den Figuren 2 und
3 vorgegangen wird. An die stelle von zwei Hohlringzylindermantelteilen
kann selbstverständlich jede andere Zahl von Teilen treten.
Es liegt im Wesen der Erfindung, daß die Höhe der Besatzstücke nicht mit der Höhe von Brillen, die maximal
60 mm beträgt, übereinstimmen muß. Vielmehr ist es zweckmäßig, den Besatzstücken 3 allenfalls die Hälfte
dieser Höhe zu geben. Die Teller 4 können also in einem Abstand von etwa 65 mm aufeinanderfolgen, so daß sich
bei hohlkugeliger oder hohlzylindrischer Ausführung des Möbelstückes zahlreiche Musterformen von Brillen
bzw. Brillengestellen unterbringen lassen. Selbstverständlich sind nicht nur die Randbereiche der Tragteller
mit Besatzstücken 4 so zu versehen, wie es in Pig. 3 dargestellt ist, sondern in der gleichen Weise können
auch die weiter zentral liegenden Tragflächen der Ringe
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mit Besatzstücken versehen sein, bis sich diese auf
einem kleinsten Durchmesser schließend berühren.
Auf dem gesamten Umfang derartiger Möbelstücke sind Anpaßtlsohe in allen Radialrichtungen aufstellbar, so
daßuiter Einbeziehung der für den Optiker und den Kaufinteressenten,
gegebenenfalls dessen Begleiter benötigten Räume auf gegebener Grundfläche des Ladens eine
Reihe von Verkaufshandlungen gleichzeitig durchführen lassen.
Dadurch, daß die Tragteller einzeln beweglich sind, ist der Bedingung zu genügen, daß sich die Verkäufer nicht
gegenseitig stören, da die gleichzeitige Auswahl desselben Brillenmodelles durch mehrere Verkäufer ein ausgesprochener
Ausnahmefall ist. Es bedarf keiner weiteren Ausführungen an dieser Stelle, um dartun zu können, daß
das vorgeschlagene Verkaufsmöbel allen zu stellenden Anforderungen entspricht.
Es ist nicht wesensnotwendig, den Verkleidungen hohlkugelige, oder hohlzylindrische Ausbildungen zu geben.
Es besteht beispielsweise auch die Möglichkeit, Verkleidungen nach Art der Verdecke der Kabriolettform von
Kraftfahrzeugen zu geben. Es besteht die weitere Möglichkeit der glocken- oder haubenförmigen Ausbildung der
Verkleidung, wobei die zum Hochziehen oder Absenken der Glocken erforderlichen Aufhängemittel durch die
Raumdecke hindurch geführt sein können, so daß die elektromotorischen Antriebe mit ihren Steuerleitungen unsichtbar
werden, wobei diese Steuerleitungen zu an den
Anpaßtischen in Treppenhausschaltung vorgesehenen Schaltern führen, über die von jedem Anpaßtisch aus die
Glocken oder Hauben auf- und abwärts bewegt werden können. Es besteht die weitere Möglichkeit, die Ver-
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kleldungen als Lichtleiter auszubilden, so daß in den
Randbereichen der Schalen oder Zylindermantelteile Lichterscheinungen aufgrund des Tyndalleffektes auftreten,
wobei durch Wahl leicht grünlich oder rötlich angefärbter Gläser oder Kunstharze diese Effekte auch
an den Rändern der Tragteller und Besatzstücke hervorgerufen werden können, so daß die Brillen Indirekt
beleuchtet sind. Ebenso liegt es im Wesen der Erfindung, daß ihnen als Hohlwellen ausgeführten Tragachsen 51
von den Anpaßtischen aus gesteuerte Mitnehmer für die Tragteller vorgesehen sein können, so daß das nach der
Vorwahl des Kaufinteressenten in Betracht kommende
Brillengestell, das vorzugsweise mit einer Nummer versehen ist, durch Betätigung des die gleiche Nummer aufweisenden
Schalters unmittelbar in den Sehbereich des Kaufinteressenten verlegbar ist, wobei ein Endschalter
die weitere Bewegung des Tragtellers abschließt, so daß dieser in der in Betracht kommenden Lage stehen bleibt,
während das ausgesuchte Modell unmittelbar vom Anpaßtisch aus entnehmbar und dem Kaufinteressenten anpaßbar
ist. Es besteht die weitere Möglichkeit, Einrichtungen der geschilderten Art reihenweise in Glasschränken
unterzubringen, welche den Geschäftsraum allseitig begrenzen. In diesem Falle wird zwar auf die zentrale
Anordnung des Verkaufsmöbels zu verzichten sein, es besteht aber die ebenso vorteilhafte Möglichkeit, eines
etwa rechteckigen, insbesondere in Tiefenrichtung des Gebäudes langgestreckten Geschäftsraumes mit reihenweise
aufgestellten Anpaßtischen auszurüsten. In einem solchen Falle treten die Tragteller an die Stelle der
Schubladen oder englischen Züge, die für frühere Bauarten der hier in Betracht kommenden Art kennzeichnend
sind. In einem solchen Fall hat zweckmäßig jedes Brillengestell einen für dieses Muster kennzeichnenden Platz,
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wobei durch Anbringung von Organisationsfarben nach dem gesamten, zur Verfügung stehenden sichtbaren Spektrum,
durch Farbmarkierungen und Beschriftungen, insbesondere der Randbereiche und Sektoren die Auswahl- und Anpaßarbeit
seitlich auf ein Minimum beschränkt werden kann, was insbesondere für die Kaufinteressenten von Bedeutung
ist, die aufgrund ihrer zeitlichen Belastung nicht in der Lage sind, längere Wartezeiten ohne Unmutsbekundungen
auf sich zu nehmen.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf einzelne der vorstehend beschriebenen Merkmale und sie hat einschließlich
deren Gesamtkombination sowie sämtliche Teilkombinationen der Merkmale zum Gegenstand, soweit letztere
technisch sinnvoll und ausführbar sowie brauchbar sind, auch wenn vorstehend die jeweils erzielbaren, neuen
technischen Wirkungen nicht genannt und im einzelnen beschrieben sind. Ebenso werden sämtliche, in der Zeichnung
dargestellten Einzelheiten als solche und in ihrem funktioneilen Zusammenhang als beschrieben vorausgesetzt.
L·
ansprüche:
- Io -
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Claims (1)
- - lO -■eansprüche1. Schaustell-, Lagerhaitungs- und Vorratsmöbelstück für Brillen, dadurch gekennzeichnet, daß es zu einer Säule stapel-, außerdem drehbare Tragteller (4) aufweist, die mindestens In den Randbereichen mit peripher aufeinanderfolgenden Aufnahmen für die Brillen (1) versehen sind, wobei die Querschnitte der Aufnähmeräume durch Ausgestaltung nach Art von Bikonvexlinsen eine Brillenstellung zulassen, die mit der Lage Übereinstimmt oder annähernd übereinstimmt, in der die aufgenommene Brille getragen wird.2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzwingung der Brillenlage in Tragstellung an die Aufnahmeräume angrenzende Besatzstücke (5) dienen, die im Querschnitt nach Art bikonkaver Linsen ausgestaltet sind.3. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus Tragtellern (4) bestehende Säule als Ganzes drehbar ist.4. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 - j5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragteller (4) im Verhältnis zueinander drehbar sind.5. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragteller (4) aus durchsichtigen Werkstoffen bestehen.6. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Besatzstücke (3) aus durchsichtigen Werkstoffen bestehen.11. Jan. 19737. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragteller (j5) im eröffenbaren Umschließungsraum einer Hohlkugel (5) aus lichtdurchlässigem Werkstoff angeordnet sind.8. Möbelstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkugel ab- und zurückklappbare Wandungsteile (45, 46, 47, 48 usw.) aufweist.9. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragteller (4) im Hohlraum eines eröffenbaren Hohlringzylinders (7) angeordnet sind.Io. Möbelstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlringzylinder Zylindermantelabschnitte (71, 72 usw.) mit zur Zylinderachse parallelen Randkanten und mit einer Abstufung der den Mantelflächen zugeordneten Durchmesser derart aufweist, daß der Durchmesser der äußeren Begrenzungsfläche eines der Zylindermantelabschnitte unter Belassung des Führungsspieles mit dem Durchmesser der Innenbegrenzungsfläche eines weiteren, von der Zylinderachse entfernteren Zylindermantelabschnittes übereinstimmt.11. Jan. 1973 7200769-W
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7200769U true DE7200769U (de) | 1973-01-11 |
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