DE719782C - Mehrlaschige Metallkette zum Lauf zwischen gegeneinander verschiebbaren Kegelscheiben - Google Patents

Mehrlaschige Metallkette zum Lauf zwischen gegeneinander verschiebbaren Kegelscheiben

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DE719782C
DE719782C DEP77701D DEP0077701D DE719782C DE 719782 C DE719782 C DE 719782C DE P77701 D DEP77701 D DE P77701D DE P0077701 D DEP0077701 D DE P0077701D DE 719782 C DE719782 C DE 719782C
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DE
Germany
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conical disks
rollers
pull tabs
metal chain
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Expired
Application number
DEP77701D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albrecht Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG
Original Assignee
PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • F16G5/18V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts in the form of links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Mehrlaschige Metallkette zum Lauf zwischen gegeneinander verschiebbaren Kegelscheiben Für. Kettengetriebe mit einander gegenüberliegenden, gegeneinander verschiebbaren Kegelscheiben sind mehrlaschige Metallketten bekannt, die in jedem Glied ein Paar den Flankendruck gegeneinander. übertragende, in-Ausnehmungen der Zuglaschen käfigartig geführte und radial rollfähig gelagerte Übertragungsmitte1 aufweisen. Dabei können die Glieder abwechselnd mit- :einer ungleichen Anzahl von Zuglaschen ausgerüstet sein. Diese Metallketten zeigen verschiedene Nachteile, die ihre Anwendung für höchste Dauerleistungen begrenzen.
  • Die bisherigen Iscttenbauarten weisen eine recht große Länge der einzelnen Glieder, also eine große Kettenteilung auf, so daß sich ein ungiinstig es Verhältnis zwischen der tragenden Länge der Übertragungsmittel und der Kettenteilung ergibt. Von .der Gliedlänge hängt die Zahl der gleichzeitig im Eingriff mit den Kegelscheiben stehenden: Übertra= gungsmittel- sowie die Auftreffgeschwindigkeit der Übertragungsmittel auf die Kegelscheiben ab. Je größer die Kettenteilung -ist, um so kleiner ist die Zahl der gleichzeitig tragenden-Glieder und damit auch die übertragbare Umfangskraft (bei gegebener Belastung eines Ei,xizelgl.iedes), und um so größer ist die Auftreffgeschwi,ndigkeit, durch deren Höhe der Wirkungsgrad ungünstig beeinflußt und die Kettengeschwindigkeit begrenzt wird.
  • Die langen Kettenglieder besitzen auch ein im Verhältnis zur tragenden Länge der Über-. tragungsmittel und zur Verschleißfläche der Gelenkbolzen hohes Gewicht.
  • Zu diesen den Wirkungsgrad ungünstig beeinflussenden und die ül)ertragungsleistung begrenzenden Umständen, die sich aus der großen Kettenteilung ergeben, kommt noch die Reibungswärme, die beim Ein- und :ausrollen des Übertragungsmittelpaares jedes Gliedes an. den kegeligen Getriebescheiben entsteht. Zweck der Erfindung ist, die übertragungsleistung zu erhöhen und den Wirkungsgrad zu steigern, indem Mittel angegeben werden, die Kettenteilung und das Kettengewicht zu verkleinern und die Reibungswärme zu verringern.
  • Das wird durch eine Verkleinerung der Länge der übertragungsmittel erreicht, die möglich ist, ohne ihre tragende Länge zu verkürzen. Bisher besaßen die als übertragungsmittel verwendeten Rollen sehr stark abgerundete Kanten, wodurch sie viel länger als die tragende Rollenlänge waren. Eine leichte Abrundung der Kanten, die eine Verkürzung der Gesamtlänge der Rollen bei gleichbleibender tragender Länge mit sich gebracht hätte, verbot sich mit Rücksicht auf die starken Kerbspannungen, die sonst in den Ecken der sie aufnehmenden im wesentlichen rechteckigen Ausnehmungen der Zuglaschen aufgetreten wären.
  • Durch die Erfindung wird dadurch Abhilfe geschaffen, daß die Ausnehmungen der Zuglaschen für die zur Verminderung der Laschenlänge schmal gehaltenen Rollen an den Enden der Langseiten zur Verminderung von Kerbspannungen Ausrundungen aufweisen. Es @ergibt sich dadurch .eine Verkleinerung der Kettenteilung und eine Gewichtsverminderung. Auch bringen die Ausrundungen besonders bei starkem axialem Kettenzug eine Verringerung der beim Einrollen und Ausrollen entstehenden Reibung der Rollen an den Zuglaschen mit sich, da die Gleitflächen an den Rollenstirnseiten in der Nähe des größten Durchmessers wegfallen und somit nur ;ein kleinerer Reibungsradius wirksam ist.
  • Die Ausrundungen der Ecken der Ausnehmungen der Zuglaschen haben eine gleichmäßige Verteilung der Zugspannungen in den die Ausnehmungen auf den Schmalseiten begrenzenden Längsstegen zur Folge, so daß diese Längsstege schmaler als früher gemacht werden könnten. Da aber die Außenstege außer den Längszugkräften noch die vom Druck der Kegelscheiben auf die Rollen herrührenden, radial nach außen gerichteten Querkräfte aufnehmen müssen, kann sich diese Maßnahme bei ihnen nicht so auswirken. Demgemäß sind erfindungsgemäß die den Achsen der Kegelscheiben zugewendeten inneren Längsstege der Zuglaschen schmäler als die äußeren Längsstege. Auch hierdurch wird eine Gewichtsverringerung erzielt.
  • Schließlich trägt zu dem erstrebten Ziel die Maßnahme bei, daß die durch die Achsen der beiden Gelenkbolzen des Gliedes bestimmte Ebene die Berührungsstellen der Rollen mit den Kegelscheiben schneidet. Dadurch wird erreicht, daß jedes Rollenpaar vollkommen radial und ohne jedes Gleiten zwischen den Kegelscheiben einrollt und ausrollt.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i einen Längsschnitt durch ein Kettenstück, Fig. 2 den Querschnitt nach der Linie II-II und Fig.3 den Querschnitt nach der Linie Il;I-III der Fig. i mit Teilen der Kegelscheiben, zwischen denen die Kette läuft, Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. i, wobei in .einem Glied die Rollen weggelassen sind, um ehe Ausnehmungen der Zuglaschen deutlicher zu zeigen, und Fig. 5 eine Seitenansicht zweier Kettenglieder in ihrer Lage zwischen den Kegelscheiben. Die Kette «eist Gelenkbolzen i auf, auf denen Zuglaschen 2 mit Festsitz befestigt und Zuglaschen 3 mit Gelenkbüchsen 4 gelenkig aufgeschoben sind. Die in größerer Zahl vorhandenen Zuglaschen 3 sind so zwischen den Zuglaschen 2 angeordnet, daß außen je eine Zuglasche 2 sitzt, die aus den festsitzenden Zuglaschen 2 gebildeten Glieder also breiter als die aus den beweglichen Zuglaschen 3 gebildeten sind. Die unmittelbar nebeneinanderliegenden Zuglaschen 3 sitzen soweit als möglich paarweise auf je einer gemeinsamen Gelenkbüchse 4.
  • Sämtliche Zuglaschen weisen Ausnehmungen 5 zur Aufnahme von Rollen 6 auf, von denen je zwei in jedem Kettenglied einander berührend liegen. Die im wesentlichen rechteckigen Ausnehmungen 5 sind an den Enden der Langseiten mit verhältnismäßig großen Ausrundungen 7 versehen, während die Rollen 6 nur leicht abgerundete Kanten 8 haben.
  • Die inneren Längsstege 9 der Zuglaschen sind schmaler als die äußeren Längsstege i o. In den Fig. 2 und 3 sind Teile der Kegelscheiben i i eingezeichnet, zwischen die sich die Rollen 6 einklemmen und dabei den Flankendruck gegeneinander übertragen. In Fig.5 ist die gegenseitige Lage zweier Kettenglieder zwischen den Kegelscheiben dargestellt. Die Kegelscheiben i i und die Rollen 6 berühren einander in ellipsenähnlichen Flächen 12. Die Lage der Rollen 6 und der Gelenkbolzen i im Glied ist nun so gewählt, daß die durch die Gelenkbol.zenachsen jedes Gliedes gelegte Ebene E-E die Flächen i 2 schneidet. Sitzt in Fig. 5 das Kettenglied 23 bereits fest zwischen den Kegelscheiben, dann- kippt bei der eingezeichneten Drehrichtung (Pfeil 24) das von links ankommende weitere Glied 22 beim Einkeilen zwischen die Kegelscheiben um den durch das Glied 23 bereits festgelegten Bolzen 21 und beschreibt dabei einen kurzen Kreisbogen, der genau in die Radialrichtung 25 fällt und auf den Rollenachsen senkrecht steht. Demgemäß führen die Rollen 6 auf den Kegelscheiben eine reine Rollbewegung ohne jedes Gleiten aus, wodurch die geringste i Reibung erzeugt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrlaschige Metallkette zum Lauf zwischen gegeneinander verschiebbaren Kegelscheiben mit je einem Paar von den Flankendruck gegeneinander übertragenden, in Ausnehmungen der Zuglaschen käfigartig geführten und radial rollfähig gelagerten Mitteln in jedem Glied, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (5) der Zuglaschen (2, 3) für die zur Verminderung der Laschenlänge schmal gehaltenen Rollen (6) an den Enden der Langseiten bekannte Ausrundungen (7) aufweisen, durch welche sowohl in bekannter Weise eine Verminderung der Kerbspannungen als auch eine Begrenzung der Gleitflächen an den Rollstirnseiten auf einen möglichst kleinen Reibungsradius erreicht werden kann.
  2. 2. Mehrlaschige Metallkette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Achsen der Kegelscheiben (i i) zugewendeten inneren Längsstege (9) der Zuglaschen (2, 3) schmaler als die äußeren Längsstege (io) sind.
  3. 3. Mehrlaschige Metallkette "nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Lage der Rollen (6) und-der Gelenkbolzen . (i) jedes Gliedes zueinander, daß die durch die Achsen der beiden Gelenkbolzen (i) des Gliedes bestimmte Ebene (E-E) diie Berührungsstellen (12) der Rollen (6) mit den Kegelscheiben (i i) schneidet.
DEP77701D 1938-07-31 1938-07-31 Mehrlaschige Metallkette zum Lauf zwischen gegeneinander verschiebbaren Kegelscheiben Expired DE719782C (de)

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DE (1) DE719782C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141843B (de) * 1955-02-18 1962-12-27 Reimers Getriebe K G Einstrangige Gliederkette als UEbertragungsorgan fuer stufenlos regelbare Kegelscheiben-Reibgetriebe
DE1146316B (de) * 1961-03-27 1963-03-28 Carl Schild Laschenkette fuer stufenlos verstellbare Kegelscheibenumschlingungstriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1141843B (de) * 1955-02-18 1962-12-27 Reimers Getriebe K G Einstrangige Gliederkette als UEbertragungsorgan fuer stufenlos regelbare Kegelscheiben-Reibgetriebe
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