DE718880C - Als gelaendegaengiges Panzerfahrzeug ausgebildeter Landminenraeumer mit Raeumgeraet - Google Patents

Als gelaendegaengiges Panzerfahrzeug ausgebildeter Landminenraeumer mit Raeumgeraet

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Publication number
DE718880C
DE718880C DEB177987D DEB0177987D DE718880C DE 718880 C DE718880 C DE 718880C DE B177987 D DEB177987 D DE B177987D DE B0177987 D DEB0177987 D DE B0177987D DE 718880 C DE718880 C DE 718880C
Authority
DE
Germany
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mines
rollers
vehicle
clearing
armored
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Expired
Application number
DEB177987D
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English (en)
Inventor
Dr Adolf Bischlager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLF BISCHLAGER DR
Original Assignee
ADOLF BISCHLAGER DR
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/12Means for clearing land minefields; Systems specially adapted for detection of landmines
    • F41H11/16Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles
    • F41H11/30Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles with rollers creating a surface load on the ground, e.g. steadily increasing surface load, for triggering purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Als geländegängiges Panzerfahrzeug ausgebildeter Landminenräumer mit Räumgerät Gegenstand der Erfindung ist ein Räumgerät zum Unschädlichmachen von Tret- oder Landminen.
  • Im neuzeitlichen Kriege wird jede Partei dort, wo ein Angriff erwartet werden kann, das Vorgelände mit Minen belegen, da diese ein vorzügliches Mittel sind, um vorgehende Kampfwagen mit Erfolg aufzuhalten und zu vernichten.
  • Bekannt sind bemannte Panzertanks ö. dgl. mit hünenräumgeräten, die schwere Walzen vor sich herschieben, welche die Minen durch den von ihnen ,ausgeübten Druck zum Entzünden. bringen.
  • Diese Räumtanks besitzen als Räumgerät ausladende kranähnliche Ausleger, an deren freiem .Ende eine breite Stäblrolle oder Walze an einem Drahtseil vor dem Tank hergeschoben wird. Diese einzige. am Drahtseil vorgeschleppte Stahlolle übt einen höheren Bodendruck ,aus als die Raupen des Tanks, um so die Minen vor dem überfahren durch -den Tank zum Entzünden zu bringen. Eine solche einzige Rollre setzt dem Explosionsdruck der Mine ihr volles Gewicht entgegen. Bei der bekannten Anordnung kann die ganze nicht unterbrochene Stahlrolle dem Druck der Explosionswelle nicht .ausweichen. Deshalb ist die Brauchbarkeit des Geräts starker Abnutzung unterworfen, abgesehen davon, daß die im Fahrzeug befindlichen Bedienungsmannschaften das ständige Explodieren der Minen wenige Meter von ihnen. entfernt nicht lange ertragen können.
  • Bemannte Landminenräumer müssen immer eine gewisse Höhe haben. Sie werden, von der Tankabwehr schnell erledigt. Es ist daher sehr .das Räumgerät niedrig ziz halten, weil es schwer ist, flach am Bodcn dahingleitende Ziele zu treffen.
  • Es ist an sich ein aus der Ferne drahtlos gesteuerter, unbemannter Minensucher für Panzertruppen bekannt, der aber offenbar wegen seiner Nachteile nicht eingeführt ist.
  • Es handelt sich dabei um ein Raupenfahrzeug, das auf einem gewöhnlichen Lastwagen aufgebaut ist. Irgendwelche Vorrichtungen zum Räumen der Minen sind in keiner Weise zu erkennen. Das Fahrzeug wird :auch ausdrücklich nur :als Minensucher bezeichnet. Das Vorhandensein von Minen wird offenbar dadurch festgestellt, daß die Minen :explodieren und das Fahrzeug beschädigen. Auf diese Weise wäre immerhin das Vorhandensein eines Minenfeldes festgestellt. Weiter soll das Fahrzeug ferngesteuert sein. Empfangsgeräte, wie Antennen für die Fernsteuerung, sind gleichfalls nicht erkennbar. Wenn auch der Gedanke vorhanden ist, Minen durch ein unbemanntes Fahrzeug zu räumen, so ist der Weg, der zu diesem Zweck führen soll, überhaupt nicht angedeutet.
  • Demgegenüber sieht die vorliegende Erfindung ein unbemanntes, stark gepanzertes, ferngesteuertes Panzerfahrzeug in Lenkverbindung mit einem bemannten, nachfolgenden gepanzerten Kampfwagen vor, das vermöge seiner Räumeinrichtung ohne unmittelbare Bedienung durch Mannschaften zum Säubern des Geländes von Minen geeignet ist.
  • Ein solches unbemanntes, nur Mi:nenräumztvecken dienendes Fahrzeug kann wesentlich niedriger gehalten sein als ein Fahrzeug, in welchem sich noch die Bedlenu,ngsmannschaften aufhalten müssen. Neben .einer geringeren Treffbarken des Geräts wird auch eine Ersparnis an Gewicht erzielt, welche sich aus dem niedrigen Bau des Fahrzeugs ergibt, so daß eine entsprechend stärkere Panzerung gewählt werden kann, die das Fahrzeug schußfester macht. Dieses Minenräuinb rät ohne Mannschaften kann die ganze Heftigkeit des ersten feindlichen Feuers auf sich nehmen, ohne gebrauchsunfähig zu werden.
  • Dieses Räumgerät i nach der Erfindung ist in an sich. bekannter Art zur drahtlosen Fernsteuerung mit Antenne 8 und Empfangsgerät 6 ausgestattet. Es wird von dem nachfolgenden Steuerfahrzeug 4., welches seinerseits mit Antenne und Kommandosender 5 ausgerüstet ist, bedient. Um gegenseitige Störungen in den Ernpfa.ngsgeräten der einzelnen Minenräumfahrzeuge zu verhindern, ist vorgesehen, daß die Steuerung durch gebündelte (gerichtete) Wellen oder über Kabel erfolgt. Die Art derartiger Befehlsübertragungen mit gebündelten Wellen ist in der Fernlenktechnih von Fahrzeugen. bekannt und daher auch nicht Gegenstand der Erfindung. Gegenüber dem bekannten Gerät mit einer einzigen an einem kranartigen Ausleger hängenden Rollre oder Walze, welche durch ihr Gewicht die =Minen zum Entzünden bringt, st- bei der Ei- fil.dul.g, ähnlich wie bei eilfein anderen bereits vorgeschlagenen Räumgerät in Panzerwagenforrn mit Besatzung, eine größere Zahl kleinerer, nebeneinander ain Schubstangen befestigter, eigene Heb- und Senkbewegungen ausführender Walzen vorgesehen, welche, um eine gemeinsame hintere Achse am vorderen Fahrgestell schwenkbar, vor dem Räumtank hergeschoben werden.
  • Der Bodendruck jeder einzelnen Walze reicht zum Zünden der Mine aus. Die Unterteilung der Rollen oder Walzen nach der Breite des Fahrzeugs vermindert die Gewalt der Rückstöße der hochgehenden Walzen bei jeder Explosion von Minen. Ferner weicht die Einzelwalze dem Explosionsdruck viel leichter aus, so daß die Gebrauchsfähigkeit des Geräts um ein Vielfaches verlängert wird. Um im-Augenlblick der Explosion einer Mine die Rolle oder Walze in erhöhtem Maße voin Gewicht der Schubstange zu entlasten, ist diese nach der Erfindung durch zivischengesetzte Schraubenfedern unterteilt, welche, dein Explosionsdruck nachgebend, das Hochschnellen des Räumgeräts einschließlich Ausleger und Walze elastisch beeinflussen.
  • In der Zeichnung ist das Räumgerät an einem Ausführungsbeispiel angegeben. Es besteht nach der Erfindung .aus einem stark gebauten, unbemannten Panzerfahrzeug i auf Raupen oder Gleisketten mit Räumauslegern 2, die in an sich bekannter Weise Rollenoder Walzen 3 von entsprechendem Gewicht zur nachAfcklichen Auflage .auf dem `Boden vor sich herschieben, um die Minen, auf die sie stoßen, zur Explosion zu bringen.
  • Dabei sind die Walzen und Ausleger der Breite des Fahrzeugs entsprechend in einer Mehrzahl nebeneinander angeordnet und einizeln für sich hebbar und senkbar eingerichtet. Gegenüber einer bekannten Ausführung eines einzigen bekannten Räumkampfwagens mit Auslegerarmen und nebeneinander angeordneten Walzen oder Rollen wird nach der Erfindung das unbemannte Fahrzeug von einem ihm iin Abstand folgenden Panzerwagen a ferngelenkt, so dar? es überall im Gelände, auch unter feindlichem Feuer, Minen beseitigen kann.
  • Um schließlich die Brauchbarkeit des Räumgeräts weiter zu erhöhen und die übertragung der Erschütterungen durch die hochgehenden Mienen .auf das Mindestmaß herabzusetzen und um schließlich die Lenkeinrichtungen im Falhrzewg in ihrer Betriebssiclierheit zu erhalten, sind nach der Erfindung die als Schubstangen ausgebildeten Auslegerarme 2 durch zwischengesetzte Schraubenfedern g unterteilt, damit sie dem Druck der hochgehenden Minen leichter nachgeben können und dadurch die Lagerung der Auslegerarme am vorderen Gestell entlasten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Als geländegängiges Panzerfahrzeug ,ausgebildeter Minenräumer mit Räumgerät mit Auslegerarmen und Druckrollen @o,der Walzen zum Auffinden und gleichzeitigen Unschädlichmachen von Landminen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegerarme des Such- und Räumfahrzeugs durch zwischengesetzte Schraubenfied@ern unterteilt sind, die als elastische Verbindungsglieder der geteilten Auslegerarme den Exploslonsdruck der gezündeten Minen aufnehmen und dadurch die hochgehobenen Druckrollen Moder Walzen und die Auslegerarmee entlasten. z. Unhema unter, drahtlos gelenkter Panzerwagen ,als Minensucher für Landminen mit Räumeinrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe von. einem nachfahrenden gepanzerten, an sich bekannten Kampfwagen über Kabel oder gebündelte Wellen mit an sich bekannten Steuerungseinrichtungen ferngelenkt wird.
DEB177987D 1937-04-06 1937-04-06 Als gelaendegaengiges Panzerfahrzeug ausgebildeter Landminenraeumer mit Raeumgeraet Expired DE718880C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3771413A (en) * 1972-05-01 1973-11-13 Us Army Mine neutralization device
FR2509849A1 (fr) * 1981-07-15 1983-01-21 Kaelble Gmbh C Engin demineur de voies de circulation
FR2618540A1 (fr) * 1986-11-07 1989-01-27 Desvigne Claude Jean Engin de deminage
WO1998014748A1 (en) * 1996-09-30 1998-04-09 Hontiaske Strojarne, A.S. A mine-disposal assembly and the way of its operating

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FR2509849A1 (fr) * 1981-07-15 1983-01-21 Kaelble Gmbh C Engin demineur de voies de circulation
FR2618540A1 (fr) * 1986-11-07 1989-01-27 Desvigne Claude Jean Engin de deminage
WO1998014748A1 (en) * 1996-09-30 1998-04-09 Hontiaske Strojarne, A.S. A mine-disposal assembly and the way of its operating

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