DE718671C - Anzapftransformator fuer grosse Leistung mit konzentrischen Wicklungen auf der Oberspannungsseite - Google Patents

Anzapftransformator fuer grosse Leistung mit konzentrischen Wicklungen auf der Oberspannungsseite

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DE718671C
DE718671C DEA73575D DEA0073575D DE718671C DE 718671 C DE718671 C DE 718671C DE A73575 D DEA73575 D DE A73575D DE A0073575 D DEA0073575 D DE A0073575D DE 718671 C DE718671 C DE 718671C
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winding
switching coil
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transformer
voltage side
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DEA73575D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
    • H01F29/025Constructional details of transformers or reactors with tapping on coil or windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Anzapftransformator für große Leistung mit konzentrischen Wicklungen auf der Oberspannungsseite Es ist bekannt, bei Transformatoren mit Anzapfungen die Wicklung so auszubilden, ,daß :die zwischen den Anzapfungen liegenden Widdungsteile über die ganze Schenkellänge gleichmäßig verteilt sind. Diese Anordnung ergibt eine hohe Kurzschlußsicherheit, da keine durch die Stromkräfte hervorgerufenen unsymmetrischen dynamischen Beanspruchungen der Wicklung auftreten können. Bei konzentrischem Wicklungsaufbau erhält man :dabei für :die Anzapfwindungen eine besondere sog. Schaltspule, die bei Vorhandensein mehrerer Anzapfungen nach Art einer mehrgängigen Schraube ausgebildet ist.
  • Diese Anordnung 'hat in isolationstechnischer Hinsicht -den Nachteil, daß die Schaltspule gegenüber dem nicht geregelten Teil der Wicklung, der sog. Stamm"#vicklung, für die volle Spannung .der letzteren isoliert sein räuß, da zwischen den freien Enden der Stammwicklung und :der Schaltspule :die volle Phasenspannung herrscht.
  • Erfindungsgemäß wind eine Verbesserung dadurch erzielt, -daß der nicht geregelte Wicklungsteil nicht, wie üblich, aus einem Wicklungszylinder besteht, sondern als sog. Logenwicklung ausgebildet ist, die sich aus mehreren in Reihe geschalteten Wicklungsröhren zusammensetzt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das freie Ende ider Schaltspule gegenüber dem benachbarten Ende der Stammwicklung eine viel kleinere Spannungsdifferenz besitzt, die nur einen Bruchteil :der Phasenspannung beträgt. Infolgedessen braucht man die Schaltspule gegen den nicht geregelten Wicklungsteil nur für die Spannung einer benachbarten Wicklungsröhre .dieses Wicklungsteils zu isolieren, wodurch -der ganze Transformator verkleinert und verbilligt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt :die Abbildung schematisch die Wicklungsanordnung eines Schenkels, dessen Begrenzung mit z bezeichnet ist. Dem Schenkel zunächst liegt die in beliebiger Weise ausgebildete Unterspannungswicklunga, die von der Oberspännungswicklung konzentrisch umgeben ist. Letztere besteht aus vier Wicklungslagen 3 bis 6, welche die Stammwicklung bilden, und einer Schaltspule 7. Die Schaltspule ist in an sich bekannter Weise als dreigängige Schraube ausgebildet, so daß zwischen der Klemme x einerseits und den Klemmen zsl, u., ic, und u4 andererseits insgesamt vier verschiedene Spannungen entnommen werden können.
  • Da die Stammwicklung als Logenwicklung ausgebildet ist und vier Lagen besitzt, so entfällt auf jede Lage nur etwa i/4 der Phasenspannung abzüglich der auf die Schaltspule entfallenden Spannung; zwischen. .dem oberen Ende ;der Wicklungslage 6 und dein oberen Ende der Schaltspule? tritt also nur eine Spannungsdifferenz von etwa 2s °% der Phasenspannung abzüglich der auf die Schaltspule entfallenden Spannung auf, und infolgedessen braucht die Schaltspule gegex-= über der Stammwicklung nur für die'e; niedrige Spannung isoliert zu werden. Würde man dagegen die Stammwicklung in üblicher Weise als einen einzigen Zylinder ausbilden, so würde die Spannungsdifferenz zwischen dem oberen Ende der Schaltspule und dem benachbarten Ende .der Stammwicklung gleich der vollen Spannung der letzteren sein.
  • Da :die Schaltspule bei :dem Anzapftransformator für große Leistung gemäß der Erfindung selbst einen Teil der Stammwicklung bildet, so kann man sie an beliebiger Stelle der Stammwicklung einschalten, also z. B. in der Mitte der Stammwicklung als besondere Wicklungslage. Man kann auch die Anordnung so treffen, daß die Schaltspule die innerste Wicklungsröhre bildet; :dies wird insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn es sich um einen Drehstromtransformator handelt, bei dem die Nullpunktverbindung an die innersten Wicklungsröhren angeschlossen werden soll. In diesem Falle .kommt die Schaltspule an dem Nullpunkt zu liegen, wo sie gegen Sprungwellenbeanspruchung gesichert ist. Die Ausbildung der Isolationsanordnung ist in -dem Ausführungsbeispiel zwecks Vereinfachung,der Darstellung nicht angedeutet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anzapftransformator für große Leistung mit konzentrischen Wicklungen auf der Oiberspannungsseite, beidem die zwischen den Anzapfungen liegenden Wicklungsteile als besondere, über die ganze Wicklungslänge verlaufende Schaltspule ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht geregelte Wicklungsteil der Oberspannungswicklung aus mehreren in Reihe geschalteten Wicklungsröhren besteht und daß die Schaltspule gegen den nicht geregelten Wicklungsteil nur für die Spannung einer benachbarten Wicklungsröhre dieses Wicklungsteils isoliert ist. :
  2. 2. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltspule den nicht geregelten Wicklungsteil umgibt.
  3. 3. Transformator nach Anspruch i, in Drehstromausführung, bei .dem die Nullpunktsverbindung an die innersten Wicklungsröhren angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltspulen die innersten Wicklungsröhren bilden.
DEA73575D 1934-07-03 1934-07-04 Anzapftransformator fuer grosse Leistung mit konzentrischen Wicklungen auf der Oberspannungsseite Expired DE718671C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239008B (de) * 1961-01-04 1967-04-20 Licentia Gmbh Leistungs-Stufentransformator fuer hoehere Reihenspannungen
DE1254754B (de) * 1962-11-28 1967-11-23 Smit Nijmegen Electrotec Stufentransformator

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239008B (de) * 1961-01-04 1967-04-20 Licentia Gmbh Leistungs-Stufentransformator fuer hoehere Reihenspannungen
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