AT154074B - Anzapftransformator mit Schaltspule. - Google Patents

Anzapftransformator mit Schaltspule.

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AT154074B
AT154074B AT154074DA AT154074B AT 154074 B AT154074 B AT 154074B AT 154074D A AT154074D A AT 154074DA AT 154074 B AT154074 B AT 154074B
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Austria
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coil
switching coil
switching
winding
bandage
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Inventor
Rudolf Kuechler
Original Assignee
Aeg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Anzapftransformator   mit   Sehaltspule.   



   Es ist bekannt, Anzapftransformatoren in der Weise auszubilden, dass der zur Regelung dienende Teil der   Hochspannungswieklung   in Form einer Schaltspule ausgeführt und zwischen zwei in Reihe geschalteten und aus einzelnen Lagen oder Scheiben hergestellten Röhrenspulen des nicht zur Regelung dienenden Teiles der Hochspannungswicklung angeordnet ist. Die zwischen zwei Anzapfungen der Schaltspule liegenden Windungen erstrecken sich über die ganze Spulenlänge und liegen vorzugsweise nach Art einer mehrgängigen Schraube ineinander, woraus sich eine hohe Kurzschlusssicherheit der Schaltspule ergibt, da trotz des Zu-und Abschaltens von Windungen beim Regelvorgang keine durch die Stromkräfte hervorgerufenen unsymmetrischen dynamischen Beanspruchungen an der Schaltspule auftreten können. 



   Wenn nun die Sehaltspule für eine feinstufige Spannungsunterteilung eingerichtet ist und dementsprechend nur wenige Windungen zwischen zwei Spulenanzapfungen liegen, so weisen die Windungen, da sie ja über die ganze Spulenlänge verteilt werden müssen, eine sehr starke Steigung auf. 



  Es sind dann besondere Mittel erforderlich, um der Schaltspule die nötige mechanische Festigkeit zu verleihen, durch die der gesamte Wicklungsaufbau kompliziert und verteuert wird. 



   Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass bei einer Wicklungsanordnung der vorbesehriebenen Art, bei der sich die Schaltspule zwischen zwei Röhrenspulen der Hochspannungswicklung befindet, die aussenliegende Röhrenspule als Bandage auf die Schaltspule aufgebracht wird. Man vermeidet auf diese Weise besondere Versteifungsmittel für die Schaltspule und erhält trotzdem auch bei hohem Steigungswinkel der einzelnen Windungen zwischen zwei Anzapfungen eine mechanisch feste Spule. 



   Man kann hiebei beispielsweise so verfahren, dass bei der Herstellung des Transformators zunächst die Schaltspule auf der Wickelbank auf ein zylindrisches Rohr passenden Durchmessers aufgewickelt und auf diese Schaltspule dann ein Teil der Stammwicklung als Bandage daraufgewickelt wird. Zur Isolation zwischen Schaltspule und Bandagenwicklung genügt die Leiterisolation, weil man zweckmässig für die Bandagenwicklung einen solchen Teil der Stammwicklung benutzen wird, der bezüglich des Potentials der Schaltspule am nächsten kommt. Der auf diese Weise hergestellte, aus Schaltspule und einem Teil der Stammwicklung bestehende Wickelkörper besitzt eine derartige gute mechanische Festigkeit, dass er ohne weiteres von dem Rohr abgezogen werden kann und für sich verwendbar ist. Es wird also in der Tat durch die Bandage eine Verfestigung der Schaltspulenwindungen erzielt. 



   Mitunter wird auch bei Anzapftransformatoren der vorbeschriebenen Art die Isolation zwischen den einzelnen Röhrenspulen überhaupt durch besondere Zylinder aus Hartpapier od. dgl. gebildet. 



  In diesen Fällen kann man wie oben ausgeführt vorgehen, wobei der Isolationszylinder zugleich als Grundlage für das Aufwickeln der Schaltspule verwendet wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiele verdeutlicht. 



   Auf dieser ist mit 1 der Eisenkern des Anzapftransformators bezeichnet, welchem beim Ausführungsbeispiel die Niederspannungswicklung 2 benachbart ist. An diese schliesst sich die Hoch-   spannungswicklung an, die in mindestens zwei Röhrenspulen 3 und 4 unterteilt ist, zwischen denen sich die Schaltspule befindet. Dabeiist erfindungsgemäss die aussenliegende Röhrenspule 4 als Bandage   

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 unmittelbar auf die Schaltspule   5   aufgewickelt. Die einzelnen zwischen den Anzapfungen liegenden Windungen der Schaltspule 5 liegen in bekannter Weise nach Art einer mehrgängigen Schraube ineinander und erstrecken sich über die ganze Spulenlänge.

   Beim Ausführungsbeispiel besitzt die Schaltspule 5 drei Schaltwicklungen, so dass insgesamt zwischen der Klemme U und den Klem-   men -3   vier verschiedene Spannungen abgenommen werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anzapftransformator mit einer zwischen zwei aus einzelnen Lagen oder Scheiben hergestellten, in Reihe geschalteten Hochspannungsröhrenspulen angeordneten Schaltspule, deren zwischen zwei Anzapfungen liegende Wicklungsteile sich über die ganze Schenkellänge erstrecken und nach Art einer mehrgängigen Schraube mit starkem Steigungswinkel aufgewickelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenliegende Hoehspannungsröhrenspule (4) als Bandage auf die Schaltspule (5) aufgebracht ist, EMI2.1
AT154074D 1936-05-23 1937-05-21 Anzapftransformator mit Schaltspule. AT154074B (de)

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DE154074T 1936-05-23

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AT154074B true AT154074B (de) 1938-08-25

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ID=29412360

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AT154074D AT154074B (de) 1936-05-23 1937-05-21 Anzapftransformator mit Schaltspule.

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AT (1) AT154074B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6071051A (en) 1991-08-28 2000-06-06 Louise A. Rollins Casting repair apparatus and method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6071051A (en) 1991-08-28 2000-06-06 Louise A. Rollins Casting repair apparatus and method

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