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Anordnung zum Parallelbetrieb von Stufenschaltern
Es ist bekannt, beim Parallelbetrieb von
Schaltern Ausgleichsdrosseln anzuordnen, die eine Überlastung eines der Schalter verhindern.
Die gebräuchliche, in Fig. 1 schematisch dargestellte Schaltung der Ausgleichsdrossel D ist aber nicht verwendbar, wenn es sich um die Frage des Parallelbetriebes von Stufenschaltem bei Regeltransformatoren für grosse Stromstärken handelt. Ist der Stufenschalter nämlich ein sogenannter Nullpunktsschalter, bei dem alle drei Phasen gleiches Potential haben und deren Wurzelpunkte konstruktiv vereinigt sind, so ist es nicht möglich, zwischen den einzelnen Schaltern und dem gemeinsamen Wurzelpunkt Drosselspulen anzuordnen, ohne an den Schaltern weitgehende konstruktive Änderungen vorzunehmen. Dazu kommt, dass die Schalter dann nicht mehr gleiches Potential hätten, so dass derart die besonderen Vorteile der Nullpunktsschaltung, die sich eben aus dem gemeinsamen Potential ergeben und einen besonders einfachen mechanischen Antrieb zulassen, aufgehoben wären.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, den Parallelbetrieb von Nullpunktsschaltem ohne konstruktive Änderungen desselben zu ermöglichen, u. zw. besteht dieser Weg darin, die Stufenwicklung so oft auszuführen als parallel arbeitende Stufenschalter angeordnet werden sollen und die Ausgleichsdrossel zwischen Stufen-und Stammwicklung anzuordnen. Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es bedeutet W die Stammwicklung, F die Regelwicklung, S den Stufenschalter (Lastwähler oder Stufenwähler mit getrenntem Lastschalter) und D die Ausgleichsdrossel. Die Drossel D ist dabei für die höchste an ihr auftretende Differenzspannung, nämlich für die Stufenspannung, auszulegen.
Bemerkt sei, dass bei höheren Stromstärken die Regelwicklung meist ohnehin aus mehreren parallel geschalteten Leitern gewickelt wird, so dass die übrigens an sich für andere Ausführungen bereits vorgeschlagene Ausführung mehrerer besonderer parallel geschalteter Regelwicklungen keine nennenswerte Komplikation bedeutet.
Auf den praktisch besonders wichtigen Fall der Umlenkschaltung mit einer Grobstufe, deren Spannung gleich der Summe der Spannungen der Feinstufe ist und die wahlweise zwischen Stammwicklung und Feinstufe geschaltet wird, ist diese Anordnung aber nicht ohne weiteres anwendbar. Würde man nämlich in sinngemässer Anwendung obigen Erfindungsgedankens die Ausgleichsdrossel zwischen Grob-und Feinstufen legen, so müsste der Umschalter (Wender)-von anderen schwerwiegenden Komplikationen abgesehen-für einen mehrfachen Strom ausgelegt werden als die übrigen Teile des Stufenschalters, was wieder zu einer besonderen Ausführung dieses Schalters nötigen würde, die aber gerade vermieden werden soll.
Gemäss einem weiteren Erfindungsgedanken . werden in diesem. Fall auch die Grobstufen des Transformators mehrfach ausgeführt und die Ausgleichsdrossel zwischen Grobstufe und Stammwicklung gelegt. Dabei hat es aber fürs erste den Anschein als ob jetzt die Drossel nicht für die Spannung einer Feinstufe, sondern für die ganze grobe Stufenspannung auszulegen wäre, was nun allerdings zu einer kaum mehr tragbaren Vergrösserung der Drossel führen würde. Eine genauere Untersuchung zeigt aber, dass in Wirklichkeit beim Arbeiten der Stufenschalter auch in diesem Fall stets höchstens die Feinstufenspannung an der Drossel liegt, so dass man mit derselben Dimensionierung wie früher das Auslangen findet. Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Anordnung gemäss der Erfindung.
Die Bezeichnungen sind dieselben wie in Fig. 2.
G bedeutet die Grobstufen und U die Umschalter (Wender).
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Parallelbetrieb von Stufenschaltern bei Regeltransformatoren, insbesondere für höhere Stromstärken, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelwicklung in an sich bekannter Weise mehrfach ausgeführt wird, u. zw. so oft, als parallel arbeitende Schalter vorhanden sind und dass eine Ausgleichsdrossel zwischen Stammwicklung und den parallel geschalteten Feinstufe angeordnet ist.
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