DE718235C - Zwischen Transformator und Hochspannungsapparat (Elektronenroehre, Roentgenroehre o. dgl.) liegender geschirmter Hochspannungswiderstand - Google Patents

Zwischen Transformator und Hochspannungsapparat (Elektronenroehre, Roentgenroehre o. dgl.) liegender geschirmter Hochspannungswiderstand

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Publication number
DE718235C
DE718235C DEK156379D DEK0156379D DE718235C DE 718235 C DE718235 C DE 718235C DE K156379 D DEK156379 D DE K156379D DE K0156379 D DEK0156379 D DE K0156379D DE 718235 C DE718235 C DE 718235C
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Germany
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resistor
voltage
transformer
tube
tubes
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Expired
Application number
DEK156379D
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Inventor
Friedrich Krause
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GEWERKSCHAFT MATHIAS STINNES
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GEWERKSCHAFT MATHIAS STINNES
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C3/00Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
    • H01C3/14Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids the resistive element being formed in two or more coils or loops continuously wound as a spiral, helical or toroidal winding
    • H01C3/20Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids the resistive element being formed in two or more coils or loops continuously wound as a spiral, helical or toroidal winding wound on cylindrical or prismatic base

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  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Zwischen Transformator und Hochspannungsapparat (Elektronenröhre, Röntgenröhre o. dgl.) liegender geschirmter Hochspannungswiderstand Bei Hochspannungsanlagen für Kathodenstrahlröhren, Röntgenanlagen u. dgl. ist es bekannt, daß zwischen dem Transformator und der stromverbrauchenden Hochspannungsapparatur (Röntgenröhre u. dgl.) Widerstände in den Stromkreis eingeschaltet werden müssen. Dabei ließ es sich bisher nicht vermeiden, daß bei Erdung der Gesamtleitung an ihrem Ende, z. B. an der Hochspannungsapparatur, sich die entladende Restspannung über die Widerstände entlud. Sind in der Anlage nun wenig belastbare Widerstände, z. B. Hochohmdrahtkordel o. dgl., eingeschaltet, so kann eine plötzliche Erdung der Gesamtkapazität der Anläge die Zerstörung der Widerstände herbeiführen. Ferner traten infolge der unregelmäßigen Oberfläche der Widerstände Sprüherscheinungen auf, die sich durch Spannungsschwankungen störend bemerkbar machten.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft durch Schirmung der Widerstände einen Schutz derselben gegen überla.stung und Sprüherscheinungen beim Betrieb der Anlage. An Hand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung darstellt, wird diese näher erläutert.
  • Der Hochspannungsstrom fließt durch den Widerstand a in Pfeilrichtung von links nach rechts, also vom nicht gezeichneten Transformator aus über den zwischengeschalteten Widerstanda zur ebenfalls nicht dargestellten Apparatur (beispielsweise Elektronenmikroskop ). Der Widerstanda, der in einem Metallrohr c angeordnet ist, ist hier als Kordeliidderstand ausgebildet und auf einen nicht leitenden Stab b aus Isolierstoff aufgewickelt. der in einer in dem Rohre c sitzenden Buchse d verschraubt ist. Zwischen dem transformatornahen Ende des Widerstandes a und dem Rohre c besteht eine leitende Verbindung durch einen 'Drahte, während das andere Ende des Widerstandes mit einem Rohr f durch einen Draht g leitend verbunden ist. Zwischen den Rohren c und f befindet sich ein Zwischenstück h aus Isolierstoff, in welches die Rohre c und f eingeschraubt oder aufgesteckt sind. Es ist also eine dem Spannungsabfall durch den Widerstand angemessene Isolationsstrecke i zwischen den Rohren c und f eingeschaltet, so daß im Betrieb der Hochspannungsanlage kein überschlag vom Rohre zum Rohr/ stattfinden kann.
  • Desgleichen muß die zwischen dem Widerstand a und der Innenwand des Rohres c befindliche Strecke k so bemessen sein, daß bei Betrieb der Anlage kein Überschlag zwischen dem Rohre und dem Widerstand a auftreten kann. Das Rohre greift also über den auf den Stab b gewickelten Widerstand a hinweg und schirmt den Widerstand ab. Da das Rohre eine gleichmäßige Oberfläche hat und größeren Durchmesser besitzt als die unregelmäßige zum Sprühen neigende Oberfläche des Widerstandes a, wird dieser geschirmt. Außerdem schützt das Rohre den Widerstanda gegen mechanische Beschädigungen. Wird nun die Hochspannungsanlage an irgendeiner Stelle des Rohres/ geerdet, so wird die gesamte Anlage über die als Gleitfunkenstrecke wirkende Strecke 1 entladen, da das Rohr f Nullspannung führt und die Streckei nur zur Isolierung des zwischen den Rohren/ und c durch den Widerstanda auftretenden Spannungsabfalles im Betrieb der Anlage dient. Es gelingt somit, die Anlage unter -Schonung des Widerstandes a in kürzester Zeit zu entladen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zwischen Transformator und Hochspannungsapparat (Elektronenröhre, Röntgenröhre o. dgl.) liegender geschirmter Hochspannungswiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß über den Widerstand (a) ein Metallrohr (c) geschoben ist, das an dem transformatornahen Ende eine Buchse (d) enthält, mit der der Widerstand (a) in dem Rohr befestigt ist und das an dem apparaturnahen Ende durch ein Isolierstück (h) abgeschlossen ist, an das ein Metallrohr (f) derart angeschlossen ist, daß zwischen den Rohren (c und f) eine Isolierstrecke (i) entsteht, die so bemessen ist, daß sie die im Betrieb zwischen dem Rohr (f) durch den Widerstand (a) und den Gesamtstrom entstehende Spannungsdifferenz isolieren kann, während sie bei Erdung des Rohres (f) nicht zur Isolierung ausreicht, sondern durch Gleitentladung die Entladung der gesamten Anlage unter Ausschaltung des Widerstandes (a) bewirkt, und daß das Rohr (c) mit dem transformatornahen Ende des Widerstandes (a) durch einen Draht (e) und das andere Ende des Widerstandes mit dem Rohr (f) durch einen Draht (,7-, leitend verbunden ist.
DEK156379D 1939-12-21 1939-12-21 Zwischen Transformator und Hochspannungsapparat (Elektronenroehre, Roentgenroehre o. dgl.) liegender geschirmter Hochspannungswiderstand Expired DE718235C (de)

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