DE714602C - Elektrischer Schmelzofen fuer Metalle, Salze o. dgl. - Google Patents

Elektrischer Schmelzofen fuer Metalle, Salze o. dgl.

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DE714602C
DE714602C DES121197D DES0121197D DE714602C DE 714602 C DE714602 C DE 714602C DE S121197 D DES121197 D DE S121197D DE S0121197 D DES0121197 D DE S0121197D DE 714602 C DE714602 C DE 714602C
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melting furnace
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melting
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DES121197D
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

Landscapes

  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Elektrischer Schmelzofen für Metalle, Salze o. dgl. Elektrische Schmelzöfen für Metalle, Salze u. 4-l. werden meist durch strahlende Wärme erhitzt, die in äberhalb des Schmelzbades angeordneten Heizkörpern erzeugt wird. Diese Art der Beheizügg ist jedoch nicht in jedem Falle anwendbar, da -sie hohe Übertemperaturen der Heizkörper erfordert, um die Heizleistung in das Bad hineinzubringen, was bei empfindlichem Schmelzgut . (z. B. Aluminium) leicht zu einer schädlichen üherhitzun g der Badoberfläche führt. Überdies ist bei der Strahlungsbeheizung die Fortpflanzung der Wärme nach dem unteren Teile des Bades hin torvollkommen.
  • Man hat daher in manchen Fällen dem Schmelzbad die Heizwärme durch nach Art von Elektroden ausgebildete Stromleiter zugeführt und die Erwärmung des Bades durch direkten Stromdurchgang bewirkt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen derartigen $clunelzofen und besteht darin, daß der Boden des elektrischen durch eine Durchtrittsüffnungen für die Schmelze belassende Platte z. B. aus gesintertem Aluminiumoxyd gebildet wird und daß sich darunter ein Schmelzmasse enthaltender, lediglich vom Heizstrom durchsetzter und somit zur Beheizung der Schmelze- dienender Raum befindet. Durch eine derartige Ausgestaltung eines Schrnelzafens wird erreicht, daß infolge der im unteren Teil. der Schmelzmasse erzeugten Erwärmung sowohl eine gleichmäßige Wärmeverteilung als auch eine gute Raumausnutzung des Bades erzielt wird.
  • Es ist zwar schon bekannt, bei Salzbadöfen, deren Schmelzmasse zur Warmbehandlung von Nfe°tallgegenständen dient, seitlich Elektrodmi mit einer davor angeordneten Schutzwand vorzusehen, durch deren Vorhandensein der Heizs'rom nur einen bestimmten Teil des vom Schmelzgut erfüllten Raumes durchsetzt, gegen den der von keinerlei Stromlinien durchsetzte Raten des Schmelzbades abgegrenzt ist. Im Gegensatz zu der Erfindung :erschwert aber bei der bekannten Ausführung die seitliche Anordnung der Elektroden :eine gleichmäßige Durchwärmung des Bades sehr, weshalb die bekannte Art der Beheizung nur für yerhältnismäß:g tiefe Bäder brauchbar ist. Demgegenüber können bei der Erfindung auch verhältnismäßig niedere Bäder bzw. Schmelzbäder in nicht gefüll.e:em Zustand ohne Schwierigkeiten gleichmäßig beheizt werden, und es wird außerdem erreicht, daß beim Einbringen von Gut in den von keinen Stromlinien durchsetzten Raum die Berührungsgefahr mit den sonst seitlich im Bad vorgesehenen Elektroden auf ,ein Mindestmaß. verringert ist.
  • Gemäß der weiteren Erfindung werden im. Schmelzraum vom Schmelzgut erfüllte, von Isoliermasse umgebene enge Kanäle vorgesehen, die mit dem Behandlungsraum komimmizieren und an deren Enden die Elektroden verschiedenen Potentials angeordnet sind. Dadurch wird der :.Wachteil vermieden, daß wiegen des häufig sehr geringen Badividerstandes eine hohe Stromstärke des Heizstromes erforderlich ist, wodurch die Anlagen zur S@romzuführt:.ng verwickelt und kostspielig werden. Eine besonders vorteilhafte Ausführung :ergibt sich dadurch, daß die engen Kanäle durch die zwischen der Bodenplatte aus Isoliermaterial und dein aus nicht leitenden Material. bestehenden Tiegelboden ang:-ordn:e,@e Klötze aus Isoliermaterial gebildet werden.
  • Man ordnet dabei die Strotni-.ufülirurigsl:eiter zweckmäßig sämtlich auf .einer Seite des Schmelzraumes an und bringt auf der anderen Seite die in den Kanälen enthaltenen Schmnelzgutmengen in stromleitencw Verbindung miteinander.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Eifindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i .einen Schnitt durch einen mit Dreiphasenstrom betriebenen Schmelzofen. während Abb. 2 die zugehörige- Ob.eransiclit darstellt.
  • Der Schmelzofen bestellt aus einer von einem Blechmantel umschlossenen, heispiels-«-.eise durch Isolierpulver gebildeten wärme isolierenden Umhüllung r, einer Zwischenschicht a aus wärmeisolierendem Mauerwjerk und der aus hochfeuerfestem Stoff bestehenden Auskleidung 3 des wannenförmigen Schmelzrahmes, der das .Schmelzbad 4. enthält. Am Boden des Schmelzraumes befinden sich in der Querrichtung der Schmelzwanne verlaufende, finit der Schm:elzraumauskl@eidung3 fest verbundene, beispielsweise aufgematt"rtc flache Klötze 5, 6 aus feuerfeistem Stoff, zwischen denen schmale Kanäle 3, die mit Schmelzgut ,ausgefüllt sind, frei gelassen sind. Die Klötze 5, 6 und die Kanäle S sind nach dein oberen Teile des Schmelzbade s 4. hin durch eine Platte ; abgedeckt, die aus gesintertem Alnilii iitinlolyd besteht und von dri Stromeintrittsseite des Schmelzraumes bis fast an die Stromaustrittsseite desselben reicht. Die Stromzuführungsleiter die huispielsw-eise aus Ko=hle bestehen und in Rohre i i aus hitzebeständigem Isolierstoff einbesetzt sind. durchdringen das Mauerlverk des Ofens: in #,chräger Richtung, derart, daß die Anschlußstellen für die Stromhab e1 höher liegen- als das Schmelzbad, während die Enden der Stromztifii:hrungslcitei* ( i am Boden des Schmelzraumes in leitender Berührung mit dem Schmelzgut stehen. Es sind- vier derartige Stromzufü.hrungsleiter g vorgesehen, die zum Anschluß an die einzelnen Phaseneines Dreiphasennetzes oder -transformators dienen. Die drei Stromphasen sind in :`\bn. a durch dir, Bticlistabeti L1, V, 1i#' angedeutet. will zwar ist für die 'Stronipliri,en L', l1# je ciii 5tromzufü:hrungsleiter t@ vorgesehen, während für die dritte Stromphase U zwei parallel ge-=(-fialtete Zuführungsleiter c) von halber Stärkihestimmt sind. Die Klötze 5 und (3. mischen denen sich die Kanäle S befinden. sind nach der Stromzuführtrngsstelle hin abwechselnd von verschiedener Länge, derart. dalt dir Klötze i) an den den Stromzuführungsleitern@) gegenüberliegenden Stullen etctas ztirückspringen und dadurch Rahm fei: Schmelzgut frei lassen. während die Klötze ; bis all die Wandung des Schmelzraumes licranri@icheti und somit die den einzelnen Stromphaseil zugc ordneten Schmelzgutmengen auf du r Stromei@ntrittsseite der Wanne voneinander isolieren. Auf der entgegengesetzten Seitu des Schmelzraumes: stehen die die Kanäle °> erfüllenden. Schinelzgutmengen über die hier durchweg bis zur Wandung des Schmelzraum,es reichenden, trapezförmit verjüngten l-nden der Klötze 5, 6 hinweg miteinander iii stromleitender Verbindung, wodurch de-i- \u]lpunkt des Dreiphasensystems im Schmelzbade gebildet wird. Der ganz< <,fett ist mittels einer nicht dargestellten Vorrichtung tim eine Längsachse kippbar. Er !icsitzt auf dcid:en Stromzuführtingsleitern ti gejet@i@ier@ic-7enden Seite .eitle die Wandung durchbr;-chende Aus;-ußöffnun- i o. durch welche der verflüssigte Inhalt des Seliinelzraume-, iii der Kip-pstellu ig des Ofens abfließen kante.
  • Dadurch, daß die Abdeckplatte; atiscincni Stoff besteht. der zugleich elektrisch isolii -rend. und ;gut wärmeleitend ist. wird erreicht, daß sich die Wärine des in den Kanälen verflüssigten Schmelzgutes rasch deni übrigen Teile des Schmelzbades mitteilt und daU zugleich die Stromführung auf diejenigen Schmelzgutmengen beschränkt bleibt, die sieh jeweils innerhalb der Kanäle S. deren Gesatnteltterschnitt im Verhältnis zum Schmelzratini gering ist. befinden. Dadurch, daf> das verflüssigte Schmelzgut an dem der Stromzuführungsstelle abgekehrten Ende dc-r @btieclcplatte ; mit dem flüssigen Inhalt der Kriniil:e S kommuniziert. wird erreicht, dal3 aii dieser Stelle heißere Teile des Schmelzhades aus den Kanälen -8 in den oberen Teil des Schmelzraumes aufsteigen. und durch andere kühlere Teile des Schmelzbades ersetzt werden, die längs der Schmelzraumw@indur- ni,-dersinken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Schmelzofen für Mutalle, Salze o. dgl., bei dem der Heizstrom nur einen bestimmten Teil des vom Schmelzgut erfüllten Raumes durchsetzt. gegen den der voll keinerlei Stromlinien durchsetzte Raum des Schmelzbades abgegrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Heizstrom durchsetzte Raum sich längs des Bodens .erstreckt und gegcii den dariüberliegenden, keine Stromlinien enthaltenden Raum durch eine Durchtrittscrffntmgen belassende, die Bodenplatte im Behandlungsraum bildende Abdeckplatte, b eispielsiveise axis :gesintertem Aluminiumoxyd, .abgeschirmt ist. *
  2. 2. Schmelzofen ' nach _bispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, im Schmelzrauen vom Schmelzgut erfü lte, von Isoliermasse umgebene enge Kanäle vorgesdien sind, die mit dein B:ehandlungs:-raum des Bades kommunizieren, und an deren Enden die Elektroden verschiedenen Potentials angeordnet sind.
  3. 3. Schmelzofen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß :die .engen Kanäle durch zwischen der Bodenplatte aus lsaliermat:erial und dem aus nicht leitendem Material bestehenden Tiegelboden ngeordnete Klötze aus Isoli:ermat:erial gea bildet @`=erde@n.
DES121197D 1936-01-17 1936-01-17 Elektrischer Schmelzofen fuer Metalle, Salze o. dgl. Expired DE714602C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013154396A1 (en) 2012-04-12 2013-10-17 Dongbu Farm Hannong Co., Ltd. Herbicidal composition comprising uracil compound as active ingredient

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2013154396A1 (en) 2012-04-12 2013-10-17 Dongbu Farm Hannong Co., Ltd. Herbicidal composition comprising uracil compound as active ingredient

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