DE714152C - Ein- oder mehrfach gekruemmtes omegafoermiges Fugenblech zum Abdichten von Bauwerksfugen - Google Patents

Ein- oder mehrfach gekruemmtes omegafoermiges Fugenblech zum Abdichten von Bauwerksfugen

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Publication number
DE714152C
DE714152C DEV34464D DEV0034464D DE714152C DE 714152 C DE714152 C DE 714152C DE V34464 D DEV34464 D DE V34464D DE V0034464 D DEV0034464 D DE V0034464D DE 714152 C DE714152 C DE 714152C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
curved
omega
joints
sheet metal
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Expired
Application number
DEV34464D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Haefner
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Ver Deutsche Metallwerke AG
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/02Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
    • E01C11/04Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
    • E01C11/08Packing of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • Ein- oder mehrfach gekrümmtes omegaförmiges Fugenblech ' zum Abdichten von Bauwerksfugen Zum Abdichten von Fugen, insbesondere Dehnungsfugen in Ingenieurbauwerken aus Beton oder Mauerwerk, werden Bleche aus Kupfer, Eisen, Zink, Aluminium o. dgl. verwendet, die entweder in ebenflächiger Form als glattes oder gewelltes Blech einfach über die Fuge gelegt oder geklebt werden oder im Querschnitt l1- oder omegaförmig als Wulstbleche ausgebildet sind, wobei der Wulst in die Fuge gelegt wird und die Seitenflansche die benachbarten Bauwerksteile überdecken.
  • In einer Fläche durchlaufende Bleche der erstgenannten Art lassen sich den in einer Richtung gekrümmten Bauwerksflächen leicht anpassen, d.'h. die Überdeckung einer G-ewÖlbefuge ist mit einem ebenflächigen Blech ohne Schwierigkeiten möglich, da sich dieses ohne weiteres auf die nach einer Richtung hin gekrümmte Fläche aufbringen oder aufkleben läßt. Soll jedoch bei einer Fuge in einem Gewölberücken ein omegaförmiges Blech Anwendung finden, so ist es notwendig, dieses nicht mehr ebenflächige Blech in die dem Bauwerk entsprechende Form zu pressen, da der omegaförmige Wulst aus der Ebene des Bleches winkelartig herausspringt und sich ein derart abgewinkeltes Blec4einer gekrümmten Bauwerksfläche nicht mehr anlegt. Ähnliche Schwierigkeiten können noch in ver= stärktem Maß auftreten, wenn mit solchen Wulstbleclien beispielsweise Fugen abgedeckt werden sollen, die senkrecht zur Fahrtrichtung durch eine Brückenfahrbahn laufen und nicht nur die Fahrbahntafel, sondern auch die seitlicher erhöhten Bankette durchschneiden. Während in diesem Fall die Verlegung der Omegableche in der Ebne der Fahrhahntaf-l und in der Ebene der seitlichen Bankette ohne Schwierigkeiten möglich ist, müssen an den übergangssbellen von der Fahrbahntafel zum Bankett gewinkelte, etwa -- Z-förmige Bleche besonders geprägt werden, uni die Fuge lückenlos abdecken zu können.
    Bisher wurden solche gebogenen oder:.
    krümmten Wulstbleche, entweder, wie shöi,
    erwähnt, durch Pressen herbestellt oder
    an der übergangsstel.le ,auf Gehrung einge
    schnitten, in Z-Form gebracht und an den Gehrungsstellen verlötet oder verschweißt.
  • Das Prägen hat aus wirtschaftlichen Gründen keine praktisch,- Bedeutung, da die Maßverhältnisse in den Bauhöhen nie gleich sind und deshalb für jedes Bauwerk, für das im allgemeinen immer nur wenige Stücke benötigt werden, besondere Preßformen notwendig wären. Das Einschneiden der Bleche auf Gehrung und Verschweißen de-r.sich ergebenden Nähte hat sich in der Praxis @ebenfalls nicht bewährt, da die Übergangsteile steif und unelastisch ausfallen und bei Bewegungen im Bauwerk zum baldigen Reiben der Fugenbleche an diesen Stellen führen.
  • Die Erfindung hat für derart gekrümmte Wulstfugenbleche eine Bauart :entwickelt, die es gestattet, ohne besondere Werkzeuge für den Einzelfall gekrümmte Omegableche .auf einfachste Weise herzustelln. Nach der Erfindung'werden nicht wie bisher die gekrümmten Fugenbleche aus einem Blech geprägt oder nach Anbiegen des omegaförmigen Wulstes auf Gehrung geschnitten und verschweißt, sondern es kommt darauf an, daß die gekrümmt verlaufenden Bleche aus mehreren ebenen Einzelblechen zusammengefalzt werden.
  • Nach der Erfindung geschieht dies derart, daß zwei innerhalb der Fuge li-.gende, mit ihren Schnittwänden dem Verlauf der Fuge 'an der Oberfläche des Bauwerks sich anpassende ebene Blechstreifen durch Umbiegen ihrer inneren Kanten zu einem Wulst zusammengefaltet sind und daß ,an die äußeren Kanten seitliche, auf dem Bauiverlc aufliegende Flankenbleche an gefalzt sind.
  • Die Falze, die in der gleichen Richtung verlaufen wie die al)zudichtcnde Fuge, können durch einen Ölpapierstreifen, Bitumenfilm, Kunstharianstrich o. d.-.i. noch besonders gedichtet sein. Bei Blechen aus Leichtmetall, z. B. Aluminium- oder Aluminiumlegierungen. empfiehlt es sich, die Bleche noch durch Oberflächenbehandlung, z. B. durch Erzeugung einer Chrom-Aluminium-Oxydschicht und Behandlung mit Wasser- und alkalibeständigen Anstrichen, gegen Angriffe des Betons zu schützen. Es ist durch diese Zusammensetzung des Fugenbleches aus vier Bauteilen möglich, jeder Form der Bauwerksfläche gerecht zu *werden. Außerdem besitzt das fertige Blech ##'14 der zusammengesetzten Form eine höhere Elastizität, als die bisher üblichen geprägten - oder geschweißten Omegaformbleche.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist ein Oderschnitt durch das Omegablech. Wie ersichtlich, sind die beiden Blechteile i, z, die den Wulst bilden, bei 3 zusammengefalzt. Die Seitenflansche q., 5 sind mit diesen beiden Blechteilen i, z durch dio Falze 6 verbunden. Die Seitenränder der Flansche q., 5 sind bei 7 nach abwärts umgebogen, umwirksam mit dem Bauwerksteil neben der Fuge, in die der Wulstteil i, z eingreift, verankert zu werden.
  • Abb. a zeigt schaubildlich in Seitenansicht ein doppelt gekrümmtes ornegaförmig; s Wul.stblech, das den Zweck hat, eine Dehnungsfuge durch eine Falirbahnt.afcl: am übergang der gleichen Fuge durch das seitliche Bankett zu dichten und den Anschluß zwischen der Fugendichtung dz-r Fahrbahntafel und der Fugenabdichtung des Baiik-:ttes herstellt. Die Bezeichnungen sind dies°lbL#ii wies in Abb. i.
  • Abb.3 veranschaulicht, wie die durch Zusammenfalzen den Wulst bildenden Blechteile i, z aus einer Blechtafel & ,ausgeschnitten oder ausgestanzt werden können.
  • In dieser Weise l.asscn sich auf bequeme Weise ein.- oder mehrfach gekrümmte Omegafugenbleche durch Zusammenfalzen von Einzelblechstreifen herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abdichtung von Fugen an Ingenieurbauwerken, insbesondere von gekrümmt oder abgestuft verlaufenden Fugen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei innerhalb der Fuge liegende, mit ihren Schnittwänden dem Verlauf der Fuge an der Oberfläche des Bauwerks sich anpassende ebene Blechstreifen (i. z J durch Umbiegen ihrer inneren Kanten zu einem Wulst zusammengefalzt sind und daß an die äußeren Kanten seitliche, auf dem Bauwerk aufliegende Flankenbleche (4., 5 i angefalzt sind. a. Abdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstel.-l:en der Blechstreifen mittels ein, -s Dichtmittels, z. B. mittels Ölpapier. Bitumen oder hunstharzanstrich, abgedichtet sind.
DEV34464D 1938-01-11 1938-01-11 Ein- oder mehrfach gekruemmtes omegafoermiges Fugenblech zum Abdichten von Bauwerksfugen Expired DE714152C (de)

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