DE713615C - Frequenzrelaisanordnung, insbesondere fuer Zwecke der Fernkontrolle - Google Patents
Frequenzrelaisanordnung, insbesondere fuer Zwecke der FernkontrolleInfo
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- DE713615C DE713615C DER83665D DER0083665D DE713615C DE 713615 C DE713615 C DE 713615C DE R83665 D DER83665 D DE R83665D DE R0083665 D DER0083665 D DE R0083665D DE 713615 C DE713615 C DE 713615C
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- H01H57/00—Electrostrictive relays; Piezoelectric relays
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- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C19/00—Electric signal transmission systems
- G08C19/16—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J13/00—Circuit arrangements for providing remote indication of network conditions, e.g. an instantaneous record of the open or closed condition of each circuitbreaker in the network; Circuit arrangements for providing remote control of switching means in a power distribution network, e.g. switching in and out of current consumers by using a pulse code signal carried by the network
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Description
- Frequenzrelaisanordnung, insbesondere für Zwecke der Fernkontrolle Gegenstand der Erfindung ist eine Frequenzrelaisanordnun;g, insbesondere für Zwecke der Fernkontrolle, die sich beispielsweise zum Zwecke der Wellenkontrolle, Tourenzahlregulierun;g, aber ,auch für alle anderen Zwecke, bei denen eine Fernanzeige beliebiger Größen erforderlich ist, verwenden läßt.
- Die Anordnung arbeitet unter Verwendung von .an sich bekannten piezoelektrischen Frequenznormalen. Derartige Anordnungen sind an sich bekannt.
- Erfindumgsgemäßwerden zwei wenig gegeneinander verstimmte Piezokreise, die eine Anordnung in verschiedenem Sinne steuern, je nachdem. der eine oder der andere Piezokreis erregt wird, wie es an sich bekannt ist, mit einer gemeinsamen Schwingspule direkt parallel geschaltet, wobei der Verbindungspunkt zwischen der Schwingkreisspule und den beiden Schwingkreiskondensataren über eine Sperrdrossel mit dem Gitter eines Verstärkers verbunden ist und wobei die beiden Verbindungspunkte zwischen den Kondensatoren und :den Leuchtröhren. über getrennte Sperrdrosseln mit einer Stromquelle verbunden sind, deren Mitte -an der Kathode des Verstärkers liegt. Hierdurch läßt sich eine äußerst einfache Regulierung bzw. Steuerung einer beliebigen Maschine, beispielsweise auch eines Radiosenders, innerhalb .außerordentlich enger Frequienzgrenzenerreichen, da die verwendeten Fnequenznormale eine Abgleichung bis .auf wenige Hertz gestatten.
- In der Abbildung ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßenAnordnung dargestellt. Hierin bedeutet i die Eingangskreisspule, a und a' die piezoelektrischen Frequenznormale, 5, 5' und i o Kondensatoren, 3, 3' und q.. Drosseln, 6 und 6', 1a, 13 und 1q. Batterien, 7 einen Widerstand, 15 ein Anzeige- oder Steuerinstrument. Die Verstärkerröhre ist nicht besonders bezeichnet. Die Anlage arbeitet finit Ruhestrom. Wird nun durch einen bei i empfangenen Hochfrequenzimpuls einer der beiden Oszillatoren a und z' zum Schwingen angeregt, so bildet sich in der betreffenden Oszillatorröhre eine ionisiert; leitende Strecke aus, durch welche der Kreis der Batterie 6 oder 6' geschlossen wird, und demgemäß wird das Gitter der Verstärkerröhre entweder positiv oder negativ aufgeladen, der Ruhestrome des Anzeigeinstruments dementsprechend verstärkt oder geschwächt und das Instrument in der einen oder anderen Richtung aus der Ruhestellung abgelenkt. Wird beispielsweise das Frequenznorm,al z durch auftreffende hochfrequente Schwingungen seiner Eigenfrequenz erregt, so wird der Stromkreis r, 2, 3, 6', 7, q. bei 2 geschlossen, das Gitter der Verstärkerröhre positiv aufgeladen und der Ruhestrom des Anzeigeinstruments verstärkt. Wird dahin` gegen der Oszillator 2' erregt, so wird dIr... Stromkreis r, 2', 3', 6, ;, 4. bei 2' geschlossen: das Gitter der Verstärkerröhre negativ aufgeladen und der Ruhestrom des Instruments dementsprechend geschwächt. Die Anordnung ist außerordentlich empfindlich, da der eigentliche Steuerstrom der stationären Batterie entnommen wird, die derart bemessen werden kann, daß selbst bei der geringsten Ionisation, d. h. also, wenn die empfangenen hochfrequenten Impulse nur außerordentlich schwach sind, noch eine ausreichende Steuerwirkung erreicht wird.
- Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß man auf diese Weise einen beliebib-en Generator oder eine sonstige entsprechende Anordnung innerhalb zweier außerordentlich engen Grenzen, die durch die Frequenzdifferenz der beiden Frequenznormale bestimmt sind, konstant halten kann, z. B. ist es auf diese Weise möglich, einen Hochfrequenzsender, nachdem derselbe einmal entsprechend der Ruhestromstellung eingestellt worden ist, mit Hilfe geeigneter Regelvorrichtungen, beispielsweise solcher Vorrichtungen, die die Kapazität des Sendekreises @-erändern, innerhalb der :engen, durch die Differenz der beiden Frequenznormale bestimmten Grenzen konstant zu halten. Zweckmäßig kante das Einstellen eines solchen Senders zunächst unter Verwendung des optischen Effektes (Rufleuchtens) der Oszillatoren 2 und 2' als Anzeige von Hand erfolgen und nach erfolgter Einstellung eine mechanische, durch die erfindungsgemäße Anordnung gesteuerte Regelvorrichtung eingeschaltet werden, welche nunmehr die Konstanz des Senders aufrechterhält. Die beiden Kondensatoren 5 und 5' können zweckmäßig zu je r o ooo cm bemessen werden, der Kondensator ro erhält eine Größe von 2 bis q.7cF und dient zur Verhinderung kurzseitiger Pendehm,gen. Die Spannung der Batterien 6 und 6' ist so zu bemessen, daß sie zur Aufrechterhaltung der Ionisations- (Leucht- ) Ersch-e.inung im Oszillator an sich nicht ausreicht, so daß ein Stromübergang nur erfolgen kann, sobald der piezoelektrische Kristall durch Schwingungen seiner Eigenfrequenz erregt wird. Als Anzeigeinstrument kann ein Röhrenvoltmeter, als Regelvorrichtung ein beliebiges geeignetes Relais oder für bestimmte b--sondere Zwecke ein Steuerkondensator verwendet
'-Erfindung werden die beiden piezoelektrischen -_Resonatoren mit zwei Detektoren derart kombiniert, daß die bei Resonanz der Quarzresonatoren in den durch sie geschlossenen. Stromkreisen auftretenden Ströme durch die Detektoren gleichgerichtet werden und ein gemeinsames Anzeigeinstrument steuern, welches gleichzeitig *als ' Steuervorrichtung ausgebildet sein kann.tj rden. :'Gemäß einer weiteren Ausführungsform der
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Frequenzrelaisanordnung, insbesondere für Zwecke der Fernkontrolle, mit zwei wenig gegeneinander verstimmten Piezokreisen, die eine Anor dnung in verschiedenem Sinne steuern, je nachdem der eine oder der andere Pi,ezokreis erregt wird, dadurch gekennieichnet, daß diese beiden Piezokreise mit einer gemeinsamen Schwingkreisspule direkt parallel geschaltet sind, daß der Verbindungspunkt zwischen der Schwingkreisspule und den beiden Schwingkreiskondensatoren über eine Sperrdrossel mit dem Gitter eines Verstärkers verbunden ist und daß die beiden Verbindungspunkte zwischen den Kondensatoren und den Leuchtröhren über getrennte Sperrdrosseln mit einer Stromquelle verbunden sind, deren Mitte an der Kathode des Verstärkers liegt.
- 2. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonatoren über verschiedene Detektoren auf das gleich,-Anzeige- bzw. Regelgerät einwirken.
- 3. Verfahren zur Konstanthaltung von Röhrengeneratoren unterVer%vendungein,2r Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch Änderungen der Generatorfrequenz eine Veränderung der Sendekreiskapazität herbeigeführt wird. .1. Verfahren nach Anspruch 3 mit Hilfe zweier Piezokreise verschiedener Frequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Generators innerhalb der durch die Frequenzdifferenz der beiden Normale bestimmten Grenzen konstant gehalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER83665D DE713615C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Frequenzrelaisanordnung, insbesondere fuer Zwecke der Fernkontrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER83665D DE713615C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Frequenzrelaisanordnung, insbesondere fuer Zwecke der Fernkontrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE713615C true DE713615C (de) | 1941-11-11 |
Family
ID=7416983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER83665D Expired DE713615C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Frequenzrelaisanordnung, insbesondere fuer Zwecke der Fernkontrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE713615C (de) |
-
1931
- 1931-12-25 DE DER83665D patent/DE713615C/de not_active Expired
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