DE712485C - Verfahren zur Herstellung von mit einer festen Huelle umgebenen Fluessigkeitstropfen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit einer festen Huelle umgebenen Fluessigkeitstropfen

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DE712485C
DE712485C DEL97002D DEL0097002D DE712485C DE 712485 C DE712485 C DE 712485C DE L97002 D DEL97002 D DE L97002D DE L0097002 D DEL0097002 D DE L0097002D DE 712485 C DE712485 C DE 712485C
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Germany
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liquid
solid
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liquid drops
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DEL97002D
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Guenther Kraft
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/48Preparations in capsules, e.g. of gelatin, of chocolate
    • A61K9/50Microcapsules having a gas, liquid or semi-solid filling; Solid microparticles or pellets surrounded by a distinct coating layer, e.g. coated microspheres, coated drug crystals

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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von'mit einer festen Hülle umgebenen Flüssigkeitstropfen In der Pharmazie ist es häufig notwendig, übelschimeckende Produkte oder Stoffe. die mcht im Magen. sondern erst im Darm zur Wirkung gelangen sollen, mit einer Schutzschicht zu umgeben, die neutral schmeckt oder erst durch die alkalischen Säfte des Darmes aufgelöst wird. Zu den vorgenannten Zweden hat man die Arzneistoffe mit Gelatinekapseln umgeben. Die Herstellung der mit Flüssigkeit gefüllten Kapseln ist mit mancherlei Schwierigkeiten verknüpft. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, um flüssige Zubereitungen mit einer Schutzschicht zu umgeben.
  • Gemäß der Erfindung wird der zur Umhüllung dienende Stoff, beispielsweise Gelatine, Paraffin o. dgl., in einer Röhre geschmolzen. Die geschmolzene Gelatine- oder Paraffinschicht schwimmt dabei auf einem flüssigen Medium, welches gekühlt wird. Läßt man nun durch den geschmolzenen oder gegebenenfalls auch gelösten Umhüllungsstoff die flüssige Zubereitung, die sich mit dem flüssigen Umhüllungsstoff nicht mischen darf, hindurchtropfen, so tritt beim weiteren Fall durch das Kühlmedium eine Verfestigung des Umhüllungsstoffes ein, und am unteren Ende der Kühlflüssigkeit sammeln sich die mit einer festen Schicht umgebenen Tropfen des flüssigen Arznelmittels an. Durch geeignete Wahl der Größe der Abtropffläche kann die Menge des jeweils benötigten Arzneimittels recht genau eingestellt werden. Für die Dicke der wmgebenden Festschicht ist die Höhe der auf der Kühlflüssigkeit schwimmenden verflüssigten Festschicht maßgeblich. Sollte das spezifische Gewicht des flüssigen Arzneimittels geringer sein als das des verflüssigten, später zu verfestigenden Stoffes, so kann naturgemäß auch ein Aufsteigen der Flüssigkeitstropfen nach oben vorgenommen werden.
  • Durch das Verfahren gemäß der Erfindung ist es möglich, in kurzer Zeit große Mengen genau dosierter Flüssigkeitszub ereitungen mit einer Festschicht zu umgeben.
  • Sollen die Flüssigkeitstropfen mit der Festhaut festere Struktur erhalten, so stellt man aus der Flüssigkeit einen Schaum her und läßt den Schaum abtropfen. Auf diese Weise werden Schwämmchen erhalten, die mit Flüssigkeit gefüllt sind und eine feste Hülle haben.
  • Das Verfahren ist nicht nur zur Herstellung von mit einer festen Umhüllung umgebenen Arzneimitteln brauchbar, sondern kann naturgemäß auch in allen den Fällen Anwendung finden, in denen irgendeine kleinere Flüssig keitsmellge mit einer Festhaut umgeben werden soll.
  • In der Abbildung ist eine beispielsweise Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt. In einem Tropftrichter befindet sich eine flüssige Zubereitung, z. B. Glycerin, die mit einer Festschicht umgeben werden soll. Das unter dem Tropftrichter befindliche Rohr wird von einer Rühlflüssiglieit, z. B. Wasser oder Toluol. durchflossen, auf der der verflüssigte Feststoff, z. B. Paraffin oder Gelatine, schwimmt.
  • Der Feststoff wird z. B. durch Erwärmung durch eine Heizschlange verflüssigt.
  • Zur Herstellung von mit einer festen Hülle umgebenen Flüssigkeitstropfen läßt man die flüssige Zubereitung aus dem Tropftrichter in den verflüssigten Feststoff tropfen. den sie frei durchfällt. Nach Durchdringung der auls verflüssigtem Feststoff bestehenden Schicht tritt der Tropfen in die Kühlflüssigkeit ein. in der der Feststoff erstarrt. iA'rlENTANSPRi-CIIE: 1. Verfahren zur Herstellung von mit einer festen Hülle umgebenen Flassigkeitstropfen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Feststoff zu umgebende Flüssig-I;eit zunächst durch den verflüssigten Feststoff, mit dem sie nicht mischbar sein darf, hindurchtritt und danach in eine Kühlllüssigkeit gelangt, in der die Verfestigung des äußeren Hüllstoffes stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer festen Hülle zu umgebende Flüssigkeit zu einem Schaum verarbeitet wird, den man durch den verflüssigten Feststoff tropfen läßt.
DEL97002D 1939-02-01 1939-02-01 Verfahren zur Herstellung von mit einer festen Huelle umgebenen Fluessigkeitstropfen Expired DE712485C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2459898A1 (de) * 1973-12-20 1975-07-03 Unilever Nv Verfahren zum herstellen eines erhaerteten ueberzuges auf gegenstaenden

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