DE712366C - Schwebstoffilter, insbesondere fuer Atemschutzgeraete - Google Patents

Schwebstoffilter, insbesondere fuer Atemschutzgeraete

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DE712366C
DE712366C DED63574D DED0063574D DE712366C DE 712366 C DE712366 C DE 712366C DE D63574 D DED63574 D DE D63574D DE D0063574 D DED0063574 D DE D0063574D DE 712366 C DE712366 C DE 712366C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Schwebstoffilter, insbesondere für Atemschutzgeräte Die Erfindung betrifft ein insbesondere- für Atemschutzgeräte geeignetes Schwebstoffilter, dessen Filtermasse aus unregelmäßig gelagerten kurzen Fasern besteht. Bei einem bekannten Schwebstoffilter dieser Art wird die aus natürlichen oder künstlichen Fasern bestehende Filtermasse durch Bürsten in die sie bildenden Einzelfasern aufgelöst und dann zu einer neuen, lose geschichteten und nur wenig zusammengedrückten Masse zusammengeballt. Eine in dieser Weise hergestellte Filtermasse weist zwar eine gute Filterwirkung auf, ist aber nur in geringem Maße elastisch und gegen mechanische Beanspruchungen wenig widerstandsfähig, so daß sich bei Erschütterungen des Filters zwischen Gehäusewandung und Filtermasse infolge der Zusammensackung der Filtermasse leicht Kanäle bilden können.
  • Diese Nachteile der bekannten, aus kurzen Fasern bestehenden Filtermasse sollen gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß in der aus kurzen Fasern bestehenden Filtermasse lange Fasern gelagert sind, welche die aus kurzen Fasern bestehende Filtermasse zusammenhalten. Es können auch in der aus kurzen Fasern bestehenden Filtermasse dünne Schichten aus zusammenhängenden langen Fasern oder dünne Schichten aus Gewebe, z. B. Gaze, gelagert sein.
  • Die Herstellung eines Schwebstoffilters, bei dem in der aus kurzen Fasern bestehenden Filtermasse dünne Schichten aus zusammenhängenden langen Fasern gelagert sind, erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß die kurzen Fasern und die langen Fasern schichtweise abwechselnd aufeinander abgelagert werden.
  • Die langen Fasern, welche in der aus kurzen Fasern bestehenden Filtermasse gelagert sind, wirken nach Art eines Skeletts und halten die Filtermasse derart zusammen, daß diese eine ausreichende mechanische Festigkeit und Elastizität aufweist, die ein Zusammensacken der Filtermasse bei Erschütterungen verhindern. Die Filtermasse kann ferner unabhängig vom FiltergehäuseinlangenBahnenhergestelltwerden, aus denen die Filterkörper in der erforderlichen Größe ausgestanzt oder ausgeschnitten werden, worauf sie in fertigem Zustande in das Filtergehäuse eingesetzt werden. Zweckmäßig wird der Filterkörper um. ein geringes Maß größer hergestellt, als die lichte Weite des Gehäuses ist, damit beim Einsetzen des Filterkörpers in das Filtergehäuse infolge der Elastiz'tät der Filtermasse eine gute Randabdichtung erreicht wird und sich infolgedessen ein Festkitten oder -kleben der Filtermasse an der Gehäusewandung erübrigt.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele eines Schwebstoffilters nach der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
  • Abb. x zeigt eine aus kurzen Fasern a bestehende Filtermasse, in der lange Fasern b abgelagert sind. Die Herstellung eines solchen Filters erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß die kurzen Fasern a und die langen Fasern b gleichzeitig abgelagert werden.
  • Bei der in Abb. 2 dargestellten Filtermasse sind die kurzen Fasern@a und die langen Fasern b schichtweise angeordnet. Für die aus langen Fasern b bestehenden Schichten c können sehr dünne Vliese aus langen Fasern, beispielweise die bekannten Milchfiltrationsscheiben, verwendet werden.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Filtermasse sind zwischen einzelnen Schichten aus kurzen Fasern a dünne Schichten aus Gewebe d, z. B. weitmaschige Gaze, angeordnet. Die kurzen Fasern a dringen hierbei durch die Maschen der Gewebe d hindurch, so daß eine innige Verbindung zwischen den zu beiden Seiten der Gewebeschichten angeordneten Schichten aus kurzen Fasern erreicht wird.

Claims (3)

  1. hATLNTANSYRÜCIIL: i. Schwebstoffilter,insbesonderefürAtemschutzgeräte, dessen Filtermasse aus unregelmäßig gelagerten kurzen Fasern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß in der Filtermasse lange Fasern (b) gelagert sind, welche die aus kurzen Fasern (cc) bestehende Filtermasse zusammenhalten.
  2. 2. Schwebstoffilter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der aus kurzen Fasern (a) bestehenden Filtermasse dünne Schichten (c) aus zusammenhängenden langen Fasern (b) gelagert sind (Abb. 2).
  3. 3. Schwebstoffilter nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß in der aus kurzen Fasern (a) bestehenden Filtermasse dünne Schichten aus Gewebe (d), z. B. Gaze, gelagert sind (Abb. 3). q.. Verfahren zurHerstellung eines Schwebstoffilters nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd die kurzen Fasern (a) und die langen Fasern (b) schichtweise aufeinander abgelagert werden.
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