DE712352C - Flugzeugbeplattung - Google Patents

Flugzeugbeplattung

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Publication number
DE712352C
DE712352C DEK159028D DEK0159028D DE712352C DE 712352 C DE712352 C DE 712352C DE K159028 D DEK159028 D DE K159028D DE K0159028 D DEK0159028 D DE K0159028D DE 712352 C DE712352 C DE 712352C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holes
aircraft
conical
metal
outside
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Expired
Application number
DEK159028D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Carl Klose
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/12Construction or attachment of skin panels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C2001/0054Fuselage structures substantially made from particular materials
    • B64C2001/0081Fuselage structures substantially made from particular materials from metallic materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)

Description

  • Flugzeugbeplattung Die Erfindung betrifft die Verwendung von Metallplatten, insbesondere Leichtmetallplatten, für den Flugzeugbau, insonderheit zur Aufnahme eines Überdruckes bei Kabinen für den Höhenflug, aber auch zur sicheren Befestigung einer eisabwehrsichernden Spachtelmasse.
  • Metallplatten, insbesondere Leichtmetallplatten, mit Durchlochungen zwecks Gewichtsersparnis sind im Flugzeugbau bekannt. Es ist auch bekannt, die gelochte Metallplatte bei ihrer Verwendung als Außenhaut für das Flugzeug auf ihrer dem Luftstrom ausgesetzten Außenseite mit einer die Löcher überdeckenden, aus Papier oder Stoff bestehenden Deckschicht zu versehen.
  • Die Erfindung besteht nun darin., daß die Löcher in der Metallhaut konisch ausgebildet sind, wobei der kleinere Durchmesser der konischen Löcher außen liegt, und daß auf die Außenseite der Metallplatte eine insbesondere die Vereisung abweisende und Korrosion verhindernde Spachtel- oder Überzugsmasse aufgebracht ist, die durch die konische Form der Löcher verankert ist.
  • Inder Zeichnung ist beispielsweise ein Teil einer Metallplatte gemäß der Erfindung mit der daraufliegenden, in die konischen Löcher der Platte eingedrungenen Spachtelmasse im Querschnitt dargestellt.
  • In der Abbildung ist i die Platte mit den konischen, düsenartigen Löchern a, deren kleinerer Durchmesser nach außen hin gerichtet ist. Die Platte i ist außen mit einer Spachtelmasse 3 abgedeckt, die in die konischen Löcher eingedrungen ist und dort fest verankert liegt. q. ist eine nach dem Innern zu liegende Dichtungshaut.
  • Der Erfindungsgegenstand hat folgende Vorteile Durch die besondere Ausbildung der Platten kann sich .das Metall selbst innerhalb der einzelnen Platten ausdehnen, ohne daß eine Ausbauchung der Platten stattfindet, was bei den hohen Temperaturunterschieden zwischen dem Flug in der Stratosphäre und den Landungsplätzen im heißen Klima besonders wichtig ist.
  • Weiterhin wird durch das Stanzen der Löcher in konischer Form eine Verfestigung des Metalls dadurch erzielt, daß das Metall beim Stanzen der konischen Löcher gestaucht wird. Dies ist ein besonderer Vorteil gegenüber der bisher üblichen Verwendung von zylindrischen Löschern.
  • Ferner wird die aufgestrichene Spachtel-oder Lackmasse, welche u. a. zum Schutze des Metalls gegen Korrosionserscheinungen und außerdem zur Eisabwehr dient, auf der Metallplatte fest verankert, so daß also der unterschiedliche Ausdehnungskoeffizient zwischen Metall und Spachtelmasse nicht zu einer Loslösung der Spachtelmasse führen kann.
  • Die Spachtelmasse wird beim Aufspritzen oder Aufziehen mit :dem Spachtelmesser in die düsenartigen, konischen Löcher ganz oder teilweise hineingestrichen und somit mit der Metallplatte fest verbunden. Die Spachtel-.masse wird sich also .auch in dem Metall ausdehnen können, ohne daß sie bricht, und somit stets eine glatte Oberfläche behalten. Da nicht nur die Flugzeugkabine selbst, sondern auch .die Tragflächen und andere wichtige Teile des Flugzeuges mit der Eisabwehrmasse bestrichen werden, so ist die Erfindung ganz besonders für den Gebrauch von Höhenflugzeugen von größter Wichtigkeit.

Claims (1)

  1. rAT1NTANSPRUCH: F lugzeugbeplattung, bei der eine gelochte Metallhaut auf ihrer Außenseite mit einer Deckschicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher konisch ausgebildet sind, wobei der kleinere Durchmesser der konischen Löcher außen liegt, und daß auf die Außenseite der Metallplatte eine insbesondere die Vereisung abweisende und Korrosion verhindernde Spachtel- oder überzugsmasse aufgebracht ist, die durch die konische Form der Löcher verankert ist.
DEK159028D 1940-10-23 1940-10-23 Flugzeugbeplattung Expired DE712352C (de)

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