DE712176C - Verfahren zum Befestigen von Kennfenstern in Stoepselkoepfen fuer elektrische Sicherungen - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von Kennfenstern in Stoepselkoepfen fuer elektrische Sicherungen

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DE712176C
DE712176C DES139967D DES0139967D DE712176C DE 712176 C DE712176 C DE 712176C DE S139967 D DES139967 D DE S139967D DE S0139967 D DES0139967 D DE S0139967D DE 712176 C DE712176 C DE 712176C
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Germany
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plug
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electrical fuses
plug heads
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Expired
Application number
DES139967D
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Inventor
Rolf Reibenstein
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H69/00Apparatus or processes for the manufacture of emergency protective devices
    • H01H69/02Manufacture of fuses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befestigen von Kennfenstern in Stöpselköpfen für elektrische Sicherungen Es ist bekannt, bei Stöpselköpfen für elektrische Sicherungen das zur Beobachtung es Unterbrechungsmelders dienende Kennfenster durch einen Sprengring oder durch Kitten zu befestigen. Beide Befestigungsarten sind sehr umständlich und ,erfüllen in vielen Fällennicht die heute gestellten Forderungen bezüglich der Wärme- und Feuchtigkeitsbeständigkeit. Die erste Befestigungsart erfordert ferner im Hinblick auf die großen Stückzahlen, in denen Stöpselköpfe hergestellt werden, einen großen Metallaufwand.
  • Nach der Erfindung wird das Kennfenster in den Stöpselkopf einglasiert, indem die Glasur auf Stöpselkopf und Kennfenster gleichzeitig aufgebracht wird und darauf das Scharfbrennen des Stöpselkopfes mit dem eingesetzten Fenster erfolgt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen nach d--m erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Stöpselkopf im Längsschnitt.
  • Der vorzugsweise aus Porzellan bestehende Stöpselkopf i enthält, wie üblich, die mittlere Öffnung a zur Aufnahme des Gewindekorbes und die in die öffnung a mündende mittlere öffnung 3 mit einem Absatz q. zur Aufnahme des Kennfensters 5.
  • Der Stöpselkopf i wird in bekannter Weise vorgcbrannt. Danach wird das Kennfenster 5 in den Absatz q. des Stöpselkopfes eingelegt und die Glasur 6 derart aufgebracht, daß sie sowohl den Stöpselkopf i als auch das Kennfenster 5 vollständig bedeckt. Darauf erfolgt das Scharfbrennen des Stöpselkopfes mit dem eingesetzten Fenster und dadurch das Bei festigendes Fensters in dem Stöpselkopf ohne zusätzliche Mittel. Das Fenster %ird also in dem gleichen Arbeitsgang, in dem die Glasur aufgebracht -wird, in dem Stöpselkopf befestigt. Zur Vermeldung von Wärmespannungen werden für die Glasur und das Fenster Glasarten mit gleichem Wärmeausdehnungskoeffizienten gewählt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann überall da angewendet werden, wo die Aufgabe gestellt ist, ein Fenster in einem keramischen Körper zu befestigen, z. B. auch bei elektrischen Entladungsgefäßen mit Kennfenstern.
  • Durch das Verfahren nach der Erfindung ist das Befestigen von Kennfenstern in Stöpselköpfen gegenüber den bekannten Befestigungsarten wesentlich vereinfacht und beschleunigt worden, was bei in Massen hergestellten Gegenständen, wie Stöpselköpfen, besonders wesentlich ist. Ferner zeichnen sich die nach dem :erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Stöpselk öpfe durch eine besonders wärme- und feuchtigkeitsbeständige Verbindung des Fensters mit dem Stöpselkopf aus.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII: Verfahren zum Befestigen von Kennfenstern in Stöpselköpfen für elektrische Sicherungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennfenster (5) in den Stöpselkopf (i) einglasiert wird, indem die Glasur auf Stöpselkopf und Kennfenster gleichzeitig aufgebracht wird und darauf das Scharfbrennen des Stöpselkopfes mit dem eingesetzten Fenster erfolgt.
DES139967D 1940-01-31 1940-01-31 Verfahren zum Befestigen von Kennfenstern in Stoepselkoepfen fuer elektrische Sicherungen Expired DE712176C (de)

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