DE711963C - Schaltungsanordnung fuer Ultrakurzwellenroehrengeraete - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Ultrakurzwellenroehrengeraete

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DE711963C
DE711963C DER94179D DER0094179D DE711963C DE 711963 C DE711963 C DE 711963C DE R94179 D DER94179 D DE R94179D DE R0094179 D DER0094179 D DE R0094179D DE 711963 C DE711963 C DE 711963C
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tubes
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B15/00Suppression or limitation of noise or interference
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/02Arrangements of circuit components or wiring on supporting structure
    • H05K7/04Arrangements of circuit components or wiring on supporting structure on conductive chassis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Ultrakurzwellenröhrengeräte Elektronenröhren werden gewöhnlich in Fassungen montiert, die Kontakte besitzen, die mit den Klemmen der Röhre zusammenarbeiten. Die üblichen Schaltelemente, wie Kondensatoren u. dgl., bilden getrennte Einheiten, die durch gewöhnliche Drahtverbindungen mit den Klemmen der Röhre durch die Fassung hindurch verbunden werden. Diese Drahtverbindungen führen Kapazitäten, Induktanzen und Ohmsche Widerstände in den Kreis ein, die bei sehr hohen Frequenzen von beachtlichem Einfluß sind. Bei sehr hohen Frequenzen können die dielektrischen Verluste durch die Isolation der Fassung zwischen den Klemmei, die mit den Hochfrequenzelektroden verbünden sind, oder zwischen Klemmen, die mit den Hochfrequenzelektroden und hochfrequenzmäßig geerdeten Elektroden der Röhre verbunden sind, gleichfalls beachtlich werden. Ferner werden große Kapazitäten zwischen den Elektrodenleitungen und große Induktanzen und Ohmsche Widerstände, herrührend von der zusätzlichen Leitungslänge, bei Verwendung der üblichen Fassungen in den Kreis eingeführt. Diese verhältnismäßig großen dielektrischen Verluste, Kapazitäten, Induktanzen und Ohmsche Widerstände sind Faktoren, die das Arbeiten einer Röhre bei ultrahohen Frequenzen stark beeinträchtigen können.
  • Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten ist es bekannt, bei einem Kurzwellenröhrensender mit galvanisch offenem, an Gitter und Anode angeschlossenem Leitersystem die das Schwingungssystem bildenden Leiter in nahem Abstand parallel zueinander so zu führen, daß sie als Belegungen eines die beiden Leiter hochfrequenzmäßig verbindenden Kurzschlußkondensators wirken. Außerdem werden bei dieser bekannten Anordnung die Gleichspannungszuleitungen durch besondere Kondensatoren hochfrequenzmäßig mit Erde bzw. dem Abschirmgehäuse verbunden. Diese letzte Maßnahme ist auch bei sonstigen Ulträkurzwellenschwingungserzeugern bekannt, ohne daß es jedoch gelungen wäre, eine konstruktive Lösung zu finden, durch die sämtliche schädlich wirkenden Leitungen vermieden werden. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Erdung unmittelbar an denjenigen Stellen vorzunehmen, 'an denen hochfrequenzmäßig Erdpotential herrschen soll, ohne dadurch aber galvanische Kurzschlüsse hervorzurufen. Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung für Ultrakurzwellenröhrengeräte, bei der eine leitende Montageplatte (Metallplatte) zur Halterung der Röhren und Zuführungsleitungen verwendet wird, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß diese Platte mit Ausschnitten zur Aufnahme der Schwingkreiselemente sowie der Röhre versehen ist, und daß die Zuführungen für die Betriebsspannungen unmittelbar von der Fassung für den Röhrenanschlußstift an in Form von Metallstreifen ausgebildet sind, die planparallel, durch Isolationszwischenlagen getrennt, auf der als künstliche Erde Gvirkenden Metallplatte befestigt sind, derart, daß Platte und Zuführungen gegeneinander relativ große Kapazitäten aufweisen.
  • Es ist an sich bekannt, Ultrakurzwellenröhren an Metallplatten zu befestigen. Hierbei wurde jedoch noch nicht die Möglichkeit ausgenutzt, die Metallplatte als künstliche Erde zum hochfrequenzmäßigen Kurzschluß der Elektrodenzuleitungen in unmittelbarer Nähe der, Röhre zu verwenden.
  • Die Erfindung soll an Hand der Abbildungen näher beschrieben werden. In den Abbildungen sind die gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die Röhre io ist beispielsweise eine an sich bekannte Röhre mit Ringquetschung, indirekt geheizter Kathode und radial stehenden Kontakten. Mit i i sind die Heizkontakte, mit 12 der Kathodenanschluß, mit 13 der Anodenanschluß und mit 14 der Gitteranschluß bezeichnet. Zwischen den Kontakten 13 und 14 liegen eine Spule i5 und ein Kondensator 16, die mit der Röhre einen Schwingkreis bilden. 17 ist der Gitterwiderstand, der an dem einen Ende mit der Gitterleitung und am anderen Ende durch eine Schraube 18 mit der metallenen Montageplatte i9 verbunden ist.
  • Diese Montageplatte ist mit einer länglichen Öffnung 2o versehen, in die die Röhre mit den dazugehörigen Schaltelementen hineinragt. Die Montageplatte ist zweckmäßig geerdet und trägt dünne Glimmerscheiben 21 und 22. Zur Zuführung des Stromes zur Kathodenheizvorrichtung sind auf der Glimtnerscheibe 2 1 --Nletallplatten 23 und 24 angeordnet, die an einem Ende mit U-förmigen, federnden Kontalctliiigelklemmen 25 und für die radialen Heizkontakte i i und am anderen Ende mit Klemmschrauben 27, 28 versehen sind, die die Platten 23 und 24. festhalten und an die die Heizspannungsquelle angeschlossen werden kann. Diese Platten 23 und 2q. bilden mit der Montageplatte i9 zwei Unileitungskondensatoren für die Heizvorrichtungsklenltnen.
  • Die =lnordnung dieser Klemmschrauben 27 und =8 auf der Montageplatte und ihre Isolierung von dieser ist ausführlich in Abb. 2 dar-@lestellt. Auf der I\'.üclcseite der Montageplatte liegt ci»e (@linnnerscheibe 2c@. Die Klemme läuft in einen Gewindeteil 3o aus und ist an der Montageplatte isoliert durch eine Mutter 31 befestigt. Auf diese Weise tragen die Klemmen die Platten 23 und 2..1. auf dem Glimmer und bilden zwei Urnleitungskondensatoren, während sie gleichzeitig der Röhre io die Heizspannungen liefern, ohne daß die Klemmen galvanisch kurzgeschlossen sind.
  • Die Isolierscheibe 21 enthält eine Öffnung 32, in der ein Kathodenverbindungsstück liegt, bestehend aus einer Platte 33, die in Berührung mit der Montageplatte 19 und mit dieser durch die Schraube 34 verbunden ist und die eine U-förmige Federklemme 35 zur Aufnahme des Kathodenkontaktes 12 besitzt.
  • An der Isolierscheibe 22 ist zwecks Zuführung der Anodenspannung eine Metallplatte 37 angeordnet, die mit der Montageplatte i9 einen Umleitungskondensator bildet und an der sich eine Klemmschraube 38 befindet, der die Anodenspannung über die mit der Spule i 5 verbundene Leitung 39 zugeführt wird.
  • Die vorliegende Anordnung stellt nicht nur eine neue Halterung für die Röhre dar, die sowohl eine Fassung als auch einen Kondensator enthält, sondern gleichzeitig eine Halterung der Röhre und der damit verbundenen Schaltelemente auf der Montageplatte i9 unter wesentlicher Verringerung der erforderlichen Drahtverbindungen. Die neue Anordnung verringert sowohl die Kapazität als auch die Induktanz zwischen den Elektrodenleitungen und den Röhrenklemmen und gestattet dadurch den Betrieb der Röhren mit sehr hohen Frequenzen. Durch die mehr oder weniger vollständige Beseitigung der Dielektrika zwischen den hochfrequente Ströme füh- renden Leitungen werden auch die dielektrischen Verluste beträchtlich verringert.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb.3 bis 5 ist die Montageplatte .do, die auch als Schirm zwischen den einzelnen Stufen eines mehrstufigen Senders oder Empfängers benutzt werden kann, mit einer Öffnung:Ii versehen, in der die Röhre io liegt. Konzentrisch zu dieser Öffnung ist ein Glimmerring 42 angeordnet, auf dem Metallplatten .d3 liegen, die mit der Montageplatte -to Überbrückungskondensatoren für die Röhrenkontakte bilden. Diese Platten laufen in Kontaktfedern -.q. aus, die die Gegenkontakte zu den Röhrenstiften bilden. Die mit der Kathodenplatte 12 verbundene Platte kann mit der Montageplatte 4o verbunden werden. Zwischen den Kontaktfedern können Teile des Glimmerringes herausgeschnitten werden, um die dielektrischen Streuverluste zwischen den Elektrodenklemmen zu verringern. Die Platten 43 sind an dem Is@ol.atorring 4.2 und .an der Montageplatte 4o in ähnlicher Weise befestigt, wie in Abb. 2 dargestellt. Auf der Montageplatte q.o liegt konzentrisch dazu ein Ring 46, vorzugsweise aus Isolierstoff, der mit seinem Flansch 47 durch Nieten 4ä an der Montageplatte befestigt ist und einen nach innen gerichteten zweiten Flansch 49 besitzt, der mit Einschnitten 5o versehen ist, durch die die Röhrenstifte hindurchgesteckt werden, wenn die Röhre auf der Montageplatte befestigt wird. An die Unterseite des Flansches 49 ist durch Niete 51 ein elastischer Glimmerring 52 befestigt, der mit Einschnitten 53 versehen ist. Wenn die Röhre eingesetzt ist, biegen die Klemmen i i die Teile des Isolierringes an den beiden Seiten des Einschnittes abwärts, so daß die Klemmen hindurchgehen können, und kehren in ihre ursprüngliche Stellung zur Schließung des Schlitzes 5o wieder zurück, nachdem die Röhre eingesetzt ist, worauf die Röhre um einen kleinen Winkel gedreht wird, so daß ihre Klemmen unter die Federkontakte 44 zu liegen kommen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Ultrakurzwellenröhrengeräte, bei der eine leitende Montageplatte (Metallplatte) zur Halterung der Röhren und Zuführungsleitungen verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Platte mit Ausschnitten zur Aufnahme der Schwingkreiselemente sowie der Röhre versehen ist, und daß die Zuführungen für die Betriebsspannungen unmittelbar von der Fassung für den Röhrenanschlußstift an in Form von Metallstreifen ausgebildet sind, die planparallel, durch Isolationszwischenlagen getrennt, auf der als künstliche Erde wirkenden Metallplatte befestigt sind, derart, daß Platte und Zuführungen gegeneinander relativ große Kapazitäten aufweisen.
  2. 2. SchaltungsanordnungnachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Röhre mit indirekt geheizter Kathode die Zuführungen zum Heizelement symmetrisch zur Zuführung für den Emissionsschichtträger (Kathode) angeordnet sind.
  3. 3. SchaltungsanordnungnachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkreiselemente freitragend ausgebildet sind und nur mit Hilfe ihrer eigenen Anschlußleitungen an den Zuführungsmetallstreifen bzw. Röhrenkontakten befestigt sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i unter Verwendung von Röhren mit radial zur Röhrenmitte verlaufenden Anschlußstiften, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungs-Metallstreifen zu den Elektroden an der der Röhre zugekehrten Seite mit Kontaktfedern versehen sind, die in der Formgebung den Anschlußstiften der Röhren angepaßt sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nachAnspruch i unter Verwendung von Röhren mit radial zur Röhrenmitte verlaufenden Anschlußstiften, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des zur Aufnahme der Röhre dienenden Ausschnittes in der Metallplatte mit einer Isolationsauflage versehen ist, auf der tangential zum Aussperrungsrand Federn zur Aufnahme der radialen Anschlußstifte angebracht sind, und daß die Federn breite Befestigungsflächen besitzen, welche relativ große Kapazitäten gegenüber der Metallplatte aufweisen.
DER94179D 1934-09-12 1935-09-10 Schaltungsanordnung fuer Ultrakurzwellenroehrengeraete Expired DE711963C (de)

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