DE7118348U - Schleifscheibenbefestigung - Google Patents

Schleifscheibenbefestigung

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DE7118348U
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threaded bushing
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Beschreibung
zum Gebrauchamustergesuch
der Firma Gebrüder Lukas, 525 Engelskirchen
betreffend!
"Schleifscheibenbefestigung"
Die Neuerung betrifft eine Schleifscheibenbefestigung, und zwar für einseitig gelagerte Schleifscheiben, beispielsweise Handschleifgeräte; sie weist jedoch auch Vorteile bei der Befestigung bestimmter Maschinenschleifscheiben auf.
überlicherweise sind die Schleifscheiben oder Schleifkörper mit einem Schaft verbunden, der in das Futter der Antriebmaschine eingespannt ist. Manchmal wird der Schaft einfach in die Schleifscheibe eingekittet oder eingepreßt, doch sind solche Werkzeuge nur für begrenzte Umfangsgeschwindigkeiten sicher genug. Bevorzugt wird eine BefesA,itung, bei der der Schaft einen Gegenflansch aufweist, der an einer Planseite der Scheibe anliegt. Die Scheibe weist eine durchgehende Bohrung auf, durch die ein Gwindefortsatz des Schaftes ragt, und auf diesen wird eine sich an der anderen Planseite der Scheibe anlegende Unterlegscheibe geschoben, die mittels einer Mutter gesichert wird» Derartig befestigte Scheiben sind, besonders wenn die Unterlegscheibe gleich groß wie der Flansch
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ist und beide einen dem Scheibendurchmesser angepaßte GrUBe besitzen, für höchste Umfangsgeschwindigkeit geeignet. Allerdings hat diese befestigungsart den Nachteil, daο eu£ der freien Seite der Schleifscheibe der Oewindefortsatz mit der Nutter herausragt, was die Handhabung des Werkzeugs - insbesondere bei Handschleifern - beeinträchtigt. Ein anderer Nachteil dieser Befestigung liegt bei sogenannten Topfscheiben vor. Diese arbeiten mit der kreisscheibenförmigen Planseite, und wenn diese bis auf die Höhe der Befestigungsmutter abgearbeitet ist, muß man die Scheibe als verbraucht wegwerfen, obwohl sie noch längere Zeit verwendet werden könnte, wenn die vorkragende Befestigung nicht hinderlich wäre.
Bei den letztgenannten Scheiben wurde deshalb kürzlich eine Äusführungsrörm auf den Markt gebracht (Hersteller* Uni= Versal Grinding Wheel Company Ltd., Stafford / England), bei der in die Topfscheibe eine Gewindebuchse eingesetzt ist, in die der Gewindefortsatz des Schaftes einschraubbar ist. Allerdings ist diese Art der Befestigung nur für sehr niedrige Umfangsgeschwindigkeiten sicher genug.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Schleifscheibenbefestitung an einem Schaft, der einen an einer Planseite der Schleifscheibe anliegenden Flansch sowie einen Gewindefortsatz zum Einschrauben in eine in der Schleifscheibe befestigte Gewindebuchse aufweist, zu schaffen, die in ihrer Wirkungeweise - das heißt, hinsichtlich der sicheren Halterung der Schleifscheibe ohne die Gefahr, daß diese von der Befestigungsstelle ausgehend springt - der bisher bestbewährten Befestigungsart mit Unterlegscheibe und Mutier gleichkommt, trotzdem aber keine über die freie Scheibenseite hinaus vorspringenden Teile aufweist.
üiese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Gewindebuchse auf der dem Schaft abgekehrten Seite einen T»It UBT Seheifeenplanseite büild ig en Gegenflansch gleichen Durchmessers wie der Schaftflansch mit in den Schleifscheibenkörper eingreifenden Verankerungen aufweist.
Schraubt man bei dieser Befestigungsart den Gewindeforteatz des Schaftes in die Gewindebuchse, bis der Schaftflansch an dem Scheibenkörper anliegt, so spannen der Flansch und der Gegenflansch den Scheibenkörper zwischen sich kraftschlUssg fest. Die Verankerungen des Gegenflansches geben dem Scheibenkörper zusätzlichen Halt, so daß noch ein gewisser Formschluß erreicht wird. Ein solches Wf^kzeug ist für höchste Umfangsgeschwindigkeiten geeignet, erlaubt unbehindertes Hantieren beim Jreihandschleifen oder - in Verbindung mit Topfscheiben - Ausnutzung der Seheibe bis zur vollständigen Abnutzung des Kranzes, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Arbeitegeschwindigkeit unterwerfe zu sein.
Es sei darauf hingewiesen, daß derartige Gewindebuchsen far einen völlig anderen Zweck seit vielen Jahrzehnten auf dem Markt sind, und zwar fUr die Verbindung von Möbelteilen, insbesondere bei zerlegbaren Schränken« Dort dienen allerdings die Verankerungen der Verdrehsicherung der Buchsen im Holz.
Aus Kostengründen wird man vorzugsweise, die Gewindebuchse mit dem Gegenflansch einstückig ausbilden, beispielsweise als Tiefziehteil. Mehrteilige Gewindebuchsen sind selbstverständlich ebenfalls möglich. Die Verankerungen können dann aus dem Gegenflanschabschnitt ausgestellt, ausgedrückt oder, beispielsweise in Form von Zapfen, eingesetzt sein. Die Zapfen
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können gegebenenfalls noch einen Verstärkungen oder Armierungsring tragen. Der Gegenflansch kann Bohrungen zur Aufnahme eines Werkzeugs aiufweisen, wenn die Scheibe vom Schaft: gelöst werden solid der sein sr seit= zu diesem Schlüsselflächen besitzen kann.
Es ist zweckmäßig, die Gewindebuchse auf der dem Schaft abgekehrten Seite zu schließen oder wenig&ens so weit zu verengen, das der Gewindefortsata des Schaftes nicht mehr hindurchpaßt, damit nicht aus Unachtsamkeit die Scheibe von der falschen Seite aufgeschraubt werden kann und somit der Sinn der Erfindung verloren ginge.
Die Gewindebuchse kann in keramisch gebundene Schleifkörper eingekittet sein, wobei die Scheibe von vornherein mit Ausnehmungen für die Verankerungen versehen ist. Bei kunstharzgebundenen Schleifkörperη wird die Gewindebuchse bei der Herstellung kalt oder heiß eingepreßt. Besonders bei glasfaserarmierten Scheiben ist dies sehr vorteilhaft, weil bei diesen ein fest eingepreßter Schaft eine komplizierte, teure Form haben müßte, während bei der Befestigung gemäß der Erfindung ein und derselbe Schaft für viele Scheiben paßt; die Kosten für die Gewindebuchse fallen demgegenüber nicht mehr ins Gewicht.
Es empfiehlt sich, bei der Montage von Scheibe u.nd Schaft eine etwas federnde Beilage zwischen den Schaftflanschen und die Scheibe einzulegen, damit eine gewisse Rückdrehsicher ieit erzielt wird. Alternativ kann auch der Schaftflansch -?it einer Aufrauhung oder Flachdachverzahnung versehen sein, die ein Lösen der Verschraubung mit der Scheibe aufgrund des Trägheitsmoments der letzteren beim Abbremsen des Antriebs verhütet.
Die Neuerung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Befestigung g<snäß der Erfindung, und
Fig. 2 stellt eine zweite Ausführungsform dar.
In Fig. 1 ist eine übliche zylindrische Schleifscheibe 10 im Teilschnitt gezeigt, in die gemäß der Neuerung eine Gewindebuchse 12 mit einem Gegenflansch 14 und Verankerungszacken 16 bei der Herstellung eingepreßt ist. Es handelt sich bei der Schleifscheibe 10 um einen kunstharzeebundenen glasfaserarmierten Schleifkörper; man erkennt einige der Glasfaserrovings im Schnitt.
Die Außenseite des Gegenflansches 14 schneidet bündig mit der in der Zeichnung unten liegenden Planseite der Scheibe 10 ab. Der Gegenflansch hat eine Jfunde Außenform, aus der durch Einschneiden die Zacken 16 ausgestellt sind, die gemäß dem nach innen hochkragen und fest im Schleifkürper verankert sind. In den Gegenflansch sind zwei Bohrungen 18 eingebracht, von denen in der Zeichnung nur eine erkennbar ist und die »um Eingriff eines Werkzeugschlüssels dienen, um die Scheibe von den Schaft zu lösen. Der Schaft für die Scheibe nach Fig. 1 entspricht dem nach Fig. 2, so daß auf diese Bezug genommen werden kann. Die dem Schaft zugekehrte - in der Zeichnung obere - Stirnseite der Gewindebuches ist bei 20 etwas nach innen abgefast, damit der Flansch des Schaftes mit Sicherheit an der Fläche der Scheibe selbst anliegt und nicht etwa an der Gewindebuchse 12.
Flg. 2 ζlegt eine abgewandelte Ausführungsform Im Axialschnitt, hier zur Befestigung einer Topfscheibe 30 an einem Schaft 32. Der Schaft weist einen Bund 34 mit Schlüsselflächen 36 auf sowie einen Flansch 38, von dessen Umfang ein Kragen 40 axial vorspringt. Der Kragen 40 kann auf der der TopfScheibenoberseite 42 zugekehrten Fläche aufgerauht oder flachverzahnt sein; hier ist alternativ eine dünne Beilage 44 aus etwas elastischem Material vorgesehen, die ein unbeabsichtigtes Lösen der Topfscheibe 30 verhindert.
In die Topfscheibe ist auch hier eine Gewindebuchse 46 eingepreßt, die im wesentlichen der nach Fig. 1 entspricht, sich jedoch in einigen Punkten von jener unterscheidet.
Anstelle der ausgestellten Zacken sind in den Gegenflansch 48 der Gewindebuchse Stifte oder Zapfen 50 so eingefügt, beispielsweise eingenietet, die ihrerseits von einem Armierungsring 52 umschlossen sind.
Ferner ist die Gewindebuchse an ihrem Gegenflanschende bei 54 etwas nach innen eingezogen, damit der Schaft nicht von dieser (falschen) Seite aus eingeschraubt werden kann. Alternativ kann diese Seite der Buchse auch ganz verschlossen sein. Bei Topfscheiben besteht zwar die Gefahr falschen Aufschraubens weniger, doch bei einer Scheibe, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, sollte ein "narrensicherer" Hinweis auf die richtige Seite gegeben sein.
Es ist wichtig, daß der Schaftflansch und der Gegenflnsch der Buchse gleichen wirksamen Durchmesser aufweisen, damitkeine verspannenden Momente auf den Scheibenkörper ausgeübt werden, die diesen zum Zerspringen bringen könnten.
- Schutzanaprüche -

Claims (12)

SchutzansprUche
1. Schleifscheibenbefestigung an einem Schaft, der einen an einer Planseite der Schleifscheibe anliegenden Flansch sowie einen Gewindefortsatz zum Einschrauben in eine der Schleifscheibe befestigte Gewindebuchse aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchs« ' ') auf der dem Schaft abgekehrten. Seite einen mit der Scheibenplanseite bündigen Gegenflansch gleichen Durchmessers wie der Schaftflansch mit in den Schleifscheibenkörper (10) eingreifenden Verankerungen (16) aufweist.
2. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß lie Gewindebuchse (46) mit dem Gegenflansch (14) und den Verankerungen (16) einstückig ausgebildet ist.
3. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse ein Tief-sieht eil ist, auβ dessen Gegenflanschabschnitt Zacken als Verankerungen ausgestellt sind.
4. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse ein Tiefziehteil ist, aus dessen Gegenflanschabschnitt Nocken als Verankerungen ausgedrückt sind.
5. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse mit dem Gegenflansch (14) einstückig ausgebildet ist und in den Gegenflansch (50) als Verankerungen (16) eingesetzt sind.
6. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Veratärkungsring, der die Zapfen umschließt.
7. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenflansch Bohrungen zur Aufnahme eines Werkzeugs aufweist.
8. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, < T 2 Gewindebuchse für d&s Einpressen in kunstharzgebunden*! i,-nleifscheibenkörper ausgebildet ist.
9. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse für das Einkitten in keramisch gebundene Schleifscheibenkörper ausgebildet ist.
10. Schleifscheibenbefestigung nach einem der vorangehenden Ansprüche» dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse auf der Gegenflanschseite geschlossen ist8
11. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schaftflansch und der Scheibe eine Rückdrehsicherung aus mindestens etwa-ε elastischem Material angeordnet ist.
12. Schleifscheibenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft auf der der Scheibe abgewandten Seite des Flansches einen Bund mit Schlüsseleingriffsflächen (36) aufweist.
DE7118348U Schleifscheibenbefestigung Expired DE7118348U (de)

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DE7118348U true DE7118348U (de) 1974-10-31

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