DE711699C - Druckgasschalter - Google Patents

Druckgasschalter

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DE711699C
DE711699C DEST56786D DEST056786D DE711699C DE 711699 C DE711699 C DE 711699C DE ST56786 D DEST56786 D DE ST56786D DE ST056786 D DEST056786 D DE ST056786D DE 711699 C DE711699 C DE 711699C
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DE
Germany
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liquid
switch
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DEST56786D
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English (en)
Inventor
Curt Schnevoigt
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STUDIENGES HOCHLEISTUNGSSCHALT
Studiengesellschaft fuer Hochleistungs Schalter GmbH
Original Assignee
STUDIENGES HOCHLEISTUNGSSCHALT
Studiengesellschaft fuer Hochleistungs Schalter GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/55Oil reservoirs or tanks; Lowering means therefor

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  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Druckgasschalter Die Erfindung betrifft einen Druckgasschalter, dessen Gasdruck zur Erzeugung einer Löschmittelströmung durch die Lichtbogenwärme selbst in einer allseitig geschlossenen Schaltkammer erzeugt wird. Tritt bei einem derartigen Schalter während der Stromunterbrechung keine zusätzliche Dampf- oder Gasbildung auf, so ist die erzielbare Abschaltleistung, bei der noch Löschung des Lichtbogens erfolgt, sehr klein.
  • Um die Leistungsfähigkeit eines solchen Druckgasschalters zu steigern, wurde empfohlen, bei Beibehaltung der Unterbrechungsstelle des Schalters in Gas in der Umgebung des Lichtbogens flüssigkeitsgetränkte Körper vorzusehen, mit deren Hilfe eine zusätzliche Drucksteigerung hervorgerufen werden kann. Das Material dieser schwammartigen Körper, die sich durch Kapillarwirkung mit Flüssigkeit füllen müssen, stellt für einen Raum mit den hohen Lichtbogentemperaturen einen sehr unzuverlässigen Stoff dar. Ein anderer Vorschlag geht dahin, den Lichtbogen in einem drucklosen Raum brennen zu lassen, der mit der Außenluft in ständig freier Verbindung steht, und im Gasraum einen engen Löschkanal anzuordnen, durch den der Lichtbogen hindurchgezogen wird. Hierbei wird während des Bestehens des Lichtbogens mit Hilfe von Fremdgas Flüssigkeit in den Löschkanal gepreßt. Die Löschflüssigkeit ist in der Druckgaszuführungsleitung in einer solchen Menge enthalten, daß sie unter der Wirkung des fremden Druckgases während des Unterbrechungsvorganges vollständig in den Löschkanal hineingetrieben wird. Dieser Ausführungsvorschlag betrifft aber einen Flüssigkeitsströmungsschalter, der von dem einfachen Aufbau eines Druckgasschalters, dessen Druckgas zur Erzeugung einer gasförmigen Löschmittelströmung allein durch die Lichtbogenwärme erzeugt wird, beträchtlich abweicht. Auch die geforderte Arbeitsweise ist kaum sicherzustellen. Die Strömungsgeschwindigkeit über den Lichtbogen hinweg hängt von vielen Faktoren ab. Läßt man schon die Stiftgeschwindigkeit im Löschkanal sowie die Form und Weite der verschiedenen Strömungsquerschnitte außer Betracht, so hängt die Strörnungsgeschwindigkeit außer von dem Druck des Fremdgases in erheblichem Maße von dem Gegendruck im Löschkanal ab. Dieser ist aber je nach der Kurzschlußstromstärke verschieden groß, so daß auch die Stauung der Flüssigkeitsströmung eine nicht im voraus bestimmbare Größe darstellt.
  • Auch sind Schalter bekannt, bei denen bereits Einrichtungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe für jeden Unterbrechungsvorgang Flüssigkeit in die Umgebung der Kontakte gebracht wird. Diese bekannten Schalter sind jedoch Expansionsschalter, deren Kontakte unter Flüssigkeit getrennt werden.
  • Durch die Erfindung soll im Gegensatz zu diesen bekannten Vorschlägen die Leistungsfähigkeit eines trockenen Druckgasschalters in der einfachen Ausführung mit Gasdruckerzeugung durch die Lichtbogenwärme selbst und zusätzlich aus Flüssigkeit gesteigert werden, ohne daß die Wirkungsweise dieser einfachen Druckgasschaltergattung verlassen wird.
  • Zu diesem Zweck ist bei einem Druckgasschalter, dessen Kontakte in einer allseitig geschlossenen Löschkammer@aangeordnet sind, deren Ausströmquerschnitt durch den beweglichen Kontaktstift geöffnet wird und dessen Gasdruck zur Erzeugung der Löschmittelströmung durch die Lichtbogenwärme selbst und zusätzlich aus Flüssigkeit erzeugt wird, wobei der zur Dampferzeugung dienende Flüssigkeitsvorrat der Kammer jeweils für jeden Abschaltvorgang zugeführt wird, erfindungsgemäß innerhalb der Löschkammer ein den Schaltstift umgebender und als Verdampfungsraum dienender Flüssigkeitsvorratsbehälter vorgesehen, dessen unteres Ende durch den Schaltstift im eingeschalteten Zustande des Schalters verschlossen gehalten wird und dessen oberes Ende zwecks Vermeidung einer Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsvorratsbehälter und dem übrigen Löschkammerraum einen großen Übergangsquerschnitt aufweist, wobei das Auffüllen des Vorratsbehälters mit Löschflüssigkeit unter Verwendung von bekannten Fördermitteln in der Zeit erfolgt, während der das untere Ende des Flüssigkeitsbehälters durch den beweglichen Schaltstift verschlossen ist.
  • Durch die Anordnung eines den Schaltstift umgebenden, die für einen Schaltvorgang benötigte zusätzliche Flüssigkeitsmenge fassenden Vorratsbehälters, also durch die Vereinigung von Vorratsbehälter und Verdampfungsraum, wird erreicht, daß die Vorratsmenge den Schaltstift in einer für die schnelle Verdampfung des Vorrats günstigen Lage umgibt. Der Lichtbogen wird in die kleine ..Flüssigkeitsmenge hineingezogen, die Flüssigkeit gelangt ohne besondere Hilfsmittel und ohne Kraftaufwand durch die eigene Schwere in den unteren engen Verbindungskanal zwischen dem Vorratsbehälter und dem übrigen Schaltraum und damit in die unmittelbare Nähe des Lichtbogens. Eine intensive Dampfbildung setzt ein, so daß augenblicklich der gesamte Flüssigkeitsvorrat innerhalb des Behälters verdampft und vergast ist. Durch die besondere Wahl des Zeitpunktes, in dem der Flüssigkeitsvorrat in die Löschkammer eingebracht wird, ist erreicht, daß die Einführung der Vorratsmenge mit geringem Kraftaufwand erfolgt, daß hierbei also kein bemerkenswerter Gegendruck in der Schaltkammer zu überwinden ist. Der Schalter kann mit Handbetätigung ausgeführt sein, da außer zum Spannen der Ausschaltfeder kein Kraftaufwand erforderlich ist. Durch die besondere Bemessungsregel für die vorrätig zu haltende Flüssigkeitsmenge, die nur so groß sein soll, daß die Vergasung des Vorrates bereits beendet ist, bevor die wirkungsvolle Expansion über den Lichtbogenpfad hinweg ins Freie einsetzt, hat man die Möglichkeit, den maximal erreichbaren Kammerdruck der Festigkeit der Schaltkammerwandung anzupassen. Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, daß bei einem einfachen Druckgasschalter ohne Fremderzeugung von Druckgas eine gute Abschaltleistung erzielt werden kann, sobald die in der Schaltkammer eingeschlossene Druckgasmenge nicht zu klein ist und in ihrer Gesamtheit auf einen für die Schaltkammerwandung noch zulässigen Maximaldruck gebracht wird. Bei jeder Abschaltleistung steht alsdann der der maximal zulässigen Beanspruchung in der Kammerwandung angepaßte höchste Kammerdruck für die Expansionsströmung zur Verfügung. Diese hohe Expansionsströmung über den Lichtbogenpfad hinweg, vereint mit der plötzlichen Druckabsenkung in der Schaltkammer, verursachen eine gute Lichtbogenlöschung.
  • Die übrigen Erfindungsmerkmale werden bei der Beschreibung der einzelnen Ausführungsbeispiele erläutert.
  • In der Abb. i ist in der Löschkammer i ein kleiner, den Schaltstift z umschließender Flüssigkeitsv orratsbehälter 3 eingebaut, der nach oben und unten in der Ausschaltstellung des Schaltstiftes mit dem umgebenden Löschkammerraum in offener Verbindung steht. Der untere Verbindungskanal .I des Behäl- i ters 3 mit dem Außenraum der Löschkammer ist so bemessen, daß er im eingeschalteten Zustand des Schalters durch den Schaltstift verschlossen ist.
  • Es ist empfehlenswert, den Schalteraufbau so durchzubilden, daß die untere Schaltkammerwand einen Hohlkontakt 5 als Gasauslaß besitzt, an dem sich unmittelbar in ungefähr gleich großer Weite des Hohlkontaktes ein Isolierzylinder 14 anschließt, während das dem festen Schaltkontakt 5 zugekehrte Kanalende des Vorratsbehälters 3 eine den Schaltstift eng umschließende Isolierhülse 7 enthält. Hierbei kann das dem festen Hohlkontakt 5 zugekehrte Kanalende mit einer den Sclhaltstift umschließenden Metallhülse 6 versehen sein, an der sich dann die mit gleich enger Bohrung versehene Isolierhülse 7, in der Ausschaltrichtung gesehen, anschließt. Die Metallhülse 6 bedingt, daß der durch sie hindurchgezogene Lichtbogen an der 'Wandung der Hülse Fuß faßt und in zwei Teillichtbögen weiterbrennt, wodurch der Löschvorgang erleichtert wird. Außerhalb der Löschkammer unterhalb des festen Hohlkontaktes 5 ist eine Gasführungswand 8 angebaut, in der ein durch Federkraft gestützter und mit dem Kontakt 5 in leitender Verbindung stehender Hilfskontaktbolzen 9 untergebracht ist. Die am unteren Kammerboden befestigte Glockenwand io dient zur Abschirmung der ausströmenden Löschgase. Weiterhin ist außerhalb der Löschkammer i eine kleine Kolbenpumpe i i angeschraubt, deren Kolben mitRückschlagventilen derart versehen ist, daß beim Niedergehen des Kolbens Flüssigkeit zu der oberen Kolbenseite übertritt, während beim Hochgehen des Kolbens die übergetretene Flüssigkeitsmenge in den Flüssigkeitsbehälter 3 gefördert wird. Die untere Kolbenseite der Pumpe steht vermittels einer Leitung 12, in der sich ein Rückschlagventil 13 befindet, mit einem kleinen Vorratsbehälter in Verbindung. Die Kolbenstange des Pumpkolbens ist an einem Schaltgestängeglied angelenkt. Das jedesmalige Aufladen des Behälters 3 mit Flüssigkeit geschieht während der Zeitdauer, in der sich der Kontaktstift im Hohlkontakt 5 bewegt. Da die für den Löschvorgang benötigte Flüssigkeitsmenge sehr klein ist, so genügt diese kurze Wegstrecke, um den Kolben seinen vorgeschriebenen Förderhub machen zu lassen. Es ist daher die Flüssigkeitsförderung in den Behälter 3 beendet, sobald der Kontaktstift 2 den festen Kontakt 5, der als Fingerkontakt ausgebildet sein kann, verläßt. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Flüssigkeitsförderung auf der letzten Wegstrecke des Einschaltvorganges oder auf der ersten Wegstrecke des Ausschaltvorganges erfolgt.
  • Der Löschvorgang spielt sich wie folgt ab: Die für die Löschung benötigte kleine Flüs-' sigkeitsmenge befindet sich bereits im Behälter 3, bevor der Kontaktstift 2 den Lichtbogen in den Behälter hineinzieht. Die Flüssigkeitszuführungsleitung ist verschlossen. Der zunächst entstehende Lichtbogen brennt in der Luft und erzeugt in der Löschkammer einen gewissen Druckanstieg. Dieser Druckanstieg genügt noch nicht, um in dem Kanal 14. eine wirkungsvolle Löschströmung zu erzeugen, da der durch den Lichtbogen in dem Kanal 1,4 hervorgerufene Gegendruck zu hoch ist. Gleitet der Kontaktstift durch die Metallhülse 6 und durch den Kanal s, so wird der Lichtbogen durch die Metallhülse unterteilt. Es brennt ein Teillichtbogen zwischen der Hülse 6 und dem Kontakt 5 und ein Teillichtbogen zwischen der Hülse 6 und dem Stift 2 - in den Flüssigkeitsbehälter 3 hinein. Die Flüssigkeit wird dort augenblicklich vollständig verdampft, und die hierdurch entstehende Drucksteigerung, zusätzlich zu dem schon vorhandenen Druck, überwindet den Sperrwiderstand des unteren Teillichtbogens in der Isolierhülse 14 und erzeugt eine kräftige Löschströmung durch den Kanal 1.4 und 4 hindurch. Die Lichtbogenstrecke wird während der Zeitdauer des Stroinnulldurchgangs gesäubert, wodurch eine Rückzündung vermieden wird. Der Hilfskontaktbolzen 9 hat lediglich die Aufgabe, den Lichtbogenfußpunkt aufzunehmen und eine Schleifenbildung des Lichtbogens zu verhindern.
  • Der Schalteraufbau in Abb. z ist der gleiche wie in Abb. i. Bei diesem Ausführungsbeispiel geschieht die zur Lichtbogenlöschung benötigte Auffüllung des Flüssigkeitsbehälters mit Hilfe eines außerhalb des -Schaltraumes liegenden Differentialkolbens 15, dessen beide Kolbenflächen mit dem Schaltraum in Verbindung stehen. Wird die Kontakttrennung eingeleitet, so setzt sich der Differentialkolben der Pump-vorrichtung bei dem geringsten Druckanstieg in der Löschkammer in Bewegung, und der geringe Förderhub ist längst beendet, bevor der Lichtbogen von dem Kontaktstift durch den Verbindungskanal in den - Flüssigkeitsbehälter 3 hineingezogen ist. An der höchsten Stelle des Schaltraumes befindet sich, wie in vielen Fällen üblich, eine i kleine Atembohrung in der Kammerwandung, die einen allmählichen Druckausgleich auch dann ermöglicht, wenn der Schalter eingeschaltet, also der Schaltraum verschlossen ist.
  • In vielen Fällen ist es wertvoll, an Stelle der Kolbenförderung für die Löschflüssigkeit, diese durch das natürliche Fallgewicht dem Flüssigkeitsbehälter zufließen zu lassen. Zu diesem Zweck ist bei der bereits beschriebenen Schaltereinrichtung nach Abb. i ein oberhalb der Löschkammer gelegener, unter dem Schalterdruck stehender Flüssigkeitsbehälter 17 vorgesehen, der mit dem Ringraum i9 in der Wandung des Vorratsbehälters 3 in Verbindung steht, wobei der Ausflußöffnung des Ringraumes i9 zum Schaltraum ein siebartiger Zylinder als Mundstück 2o vorgelagert ist, durch das infolge des natürlichen Flüssigkeitsgefälles Flüssigkeit hindurchtritt, sobald der Schaltstift den siebartigen Zylinder verlassen hat. Der Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels im Behälter 17 steht durch ein Druckaüsgleichsrohr ebenfalls mit dem Löschraum in Verbindung. Gelangt während des Ausschaltens der Lichtbogen in den Behälter 3, so verdampft durch die Lichtbogenhitze der Flüssigkeitsinhalt in dem siebartigen Mundstück -2o, wodurch der für den Löschvorgang erforderliche Druckanstieg in der Schaltkammer sichergestellt ist.
  • In besonderen Fällen ist es wünschenswert, einen etwas größeren Gestängehub für die Flüssigkeitsförderung zum Zylinderraum 3 nach der Abb. i zur Verfügung zu haben. Dieser größere Pumphub des Gestänges außerhalb des Schaltvorganges wird in einfacher Weise durch einen Totgang im Schaltgestänge ermöglicht, der vor Beginn des Ausschaltvorganges zurückgelegt wird. Die kleine Kolbenpumpe i i kann dann so angeordnet sein, daß sie entweder nach erfolgter Einschaltung des Kontaktstiftes 2 mit Hilfe des nachfolgenden Totganges des Gestänges die gewünschte Flüssigkeitsmenge in den Raum 3 fördert, oder aber, daß der Gestängeweg vor der Kontakttrennung zur Einfüllung der Flüssigkeit ausgenutzt wird. Im ersteren Falle ist der kleine Flüssigkeitsvorrat während der Zeitdauer des eingeschalteten Zustandes im Schaltergehäuse enthalten, während im zweiten Falle die Flüssigkeitsimpfung des Druckgasschalters erst kurz vor dem Ausschaltvorgang durchgeführt wird. Auch kann der Totweg des Gestänges bei der Schaltereinrichtung nach Abb. 3 dazu dienen, ein Verschlußorgan oberhalb des Röhrchens 18 zu öffnen, so däß Flüssigkeit zu dein Zylinderkörper 2o zutreten kann, während das Organ für die Zeitdauer des Schaltvorganges und der Offenstellung des Schalturs das Röhrchen 2o verschlossen hält.

Claims (6)

  1. PATI::ITaXSPRL7C'111?: i. Druckgasschalter, dessen Kontakte in einer allseitig geschlossenen Löschkammer angeordnet sind, deren Ausströmquerschnitt durch den beweglichen Kontaktstift geöffnet wird und dessen Gasdruck zur Erzeugung der Löschmittelströmung durch die Lichtbog, nwär ine selbst und zus s ätzlich au: Flihsigl_eit erzeugt wird, wobei der zur Dampferzeugung dienende Flüssigkeitsvorrat der Kammer jeweils für jeden Abschaltvorgangzugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Löschkammer ein den Schaltstift umgebender und als Verdampfungsraum dienender Flüssigkeitsvorratsbehälter (3) vorgesehen ist, dessen unteres Ende durch den Schaltstift im eingeschalteten Zustande des Schalters verschlossen gehalten wird und dessen oberes Ende zwecks Vermeidung einer Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsvorratsbehälter und dein übrigen Löschkammerraum einen großen Übergangsquerschnitt aufweist, und daß das Auffüllen des Vorratsbehälters mit Löschflüssigkeit unter Verwendung von bekannten Fördermitteln in der Zeit erfolgt, während der das untere Ende des Flüssigkeitsbehälters (3) durch den beweglichen Schaltstift verschlossen ist.
  2. 2. Druckgasschalter nach Anspruch i mit nach oben gerichteter Ausschaltbewegung des Kontaktstiftes, dadurch gekennzeichnet, dali die untere Schaltkaininerwand einen Hohlkontakt (5) als Gasauslaß besitzt, an den sich unmittelbar in ungefähr gleich großer Weite des Hohlkontaktes ein Isolierzylinder (ld.) anschließt, während das dem festen Schaltkontakt (5) zugekehrte Kanalende des Vorratsraumes (3) eine den Schaltstift eng umschließende Isolierhülse (7) enthält.
  3. 3. Druckgasschalter nach Anspruch i und 2, bei dem eine vom Schaltgestänge angetriebene Kolbenpumpe Flüssigkeit in den Behälter drückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Kolbenpumpe auf einer Wegstrecke erfolgt, die dem Einschaltvorgang bis zur Kontaktberührung nach- oder dem Ausschaltvorgang von der Kontakttrennung an vorgeschaltet ist. d..
  4. Druckgasschalter nach Anspruch i und 2, bei dem die Auffüllung des Flüssigkeitsvorratsbehälters (3) mit- Hilfe eines außerhalb der Schaltkammer liegenden Differentialkolbens erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kolbenflächen des Differentialkolbens (15) mit dein Schaltraum in Verbindung stehen.
  5. 5. Druckgasschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschickung des Flüssigkeitsbehälters (3) ein oberhalb der Löschkammer gelegener, unter dem Schaltkammerdruck stehender Flüssigkeitsbehälter (17) vorgesehen ist, der mit dem Ringraum (ig) in der Wandung des Vorratsraumes (3) in Verbindung steht, wobei der Ausflußöftnung des Ringraumes (i9) zum Schaltraum ein siebartiger Zylinder als Mundstück (2o) vorgelagert ist, durch das infolge des natürlichen Flüssigkeitsgefälles Flüssigkeit hindurchtritt, sobald der Schaltstift den siebartigen Zylinder verlassen hat.
  6. 6. Druckgasschalter nach Anspruch i, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgestänge beim Einleiten des Ausschaltvorgangs zunächst einen Totweg zurücklegt, bevor der Schaltstift bewegt wird, und daß dieser Weg dazu dient, ein Verschlußorgan des Röhrchens (i8) zu öffnen, so daß Flüssigkeit zu dem siebartigen Zylinder (2o) zutritt, während das Verschlußorgan für die Zeitdauer des Schaltvorganges und der Offenstellung des Schalters das Röhrchen (ao) verschlossen hält.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074121B (de) * 1954-06-18 1960-01-28

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074121B (de) * 1954-06-18 1960-01-28

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