DE7108398U - Faltbarer Wagen - Google Patents

Faltbarer Wagen

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DE7108398U
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Diess. Akt.Z. 3337/71
METARPLASTIC Societd a responsabi litä limitata, Via Triestlna - MUSILE DI PLAVE ( Venezia) /ITALIA Faltbarer Wagen
Die Neuerung bezweckt die Schaffung eines verbesserten faltbaren Wagens, insbesondere eines Servierwagens, der bei einfachem Aufbau in leichter Handhabung raumsparend zusammenlegbar ist. Weiterhin soll dieser faltbare Wagen sowohl in Gebrauchsstellung als auch in zusammengefalteter Stellung mit einteiligen Aufnahmewandungen ( Tabletts ) ausgestattet sein.
Gemäss der Neuerung wird diese Aufgabe bei einem neuerungsgemäesen Paltwagen durch ein, zwei vertikale, sich gegenüberliegende, in sich starre Seiten ( Flächen) und zwei vertikale,
sich gegenüberliegende, Ziehharmonika-artig zusammenfaltbar Seiten ( Flächen ) aufweisendes Wagengestell mit mindestens einer, mindestens abklappbar am Wagengestell gehaltenen und das Wagengestell in der Gebrauchsstellung formstabilisierenden einteiligen Aufnahmewandung, vorzugsweise Tablett gelöst.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsfens hat 5ss »sssngsstdie Form eines Parallelepipedons und die beiden vertikalen starren, aus horizontalen Längsleisten und vertikalen Streben gebildeten Flächen tragen auf ihren horizontalen Längsleisten- ~ paaren zwei im Abstand übereinander angeordnete einteilige Tabletts und die beiden anderen vertikalen Flächen bestehen jeweils aus zwei Rahmen, die mit den anliegenden Seiten durch ein Scharnier verbunden und ebenfalls durch ein Scharnier mit vertikalen Streben der starren Seiten des Gestells zum akkordeon-ähnlichen Falten nach innen beim Nichtgebrauch verbunden sind.
Die Tabletts können auf die Längsleisten des Wagengestellea aufgelegt und abnehmbar vorgesehen sein oder aber durch Scharniere od.dgl. an den Wagengestell-Längsleisten abklappbar gehalten sein, wobei die beiden Tabletts beim Zusammenfalten des Wagens in entgegengesetzte Richtungen nach unten und aussen bzw. nach O oben und innen verschwenkt werden.
Zur Verbindung der Rahmen untereinander und an den vertikalen Streben der starren Seiten sind Röhrenteile als Scharniere mit in waagerechter Ebene verlaufenden, eine Schwenkbewegung der Rahmen-Queratreben ermöglichenden Schlitzen vorgesehen, die ein zienharmonika-artiges Zusammenfalten der beweglichen Rahmen gestatten und gleichzeitig das Auseinandersehwenfcsn dieser Rahmen begrenzen.
Der neuerungsgemässe faltbare Wagen , insbesondere Servierwagen, zum Transport von Lebensmitteln od.dgl. ist einfach und kostensparend aufgebaut und mit wenigen Handgriffen in die
Nichtgebrauchsstellung zusammenfaltbar bzw. in die Gebrauchsstellung auseinanderfaltbar - dieser Wagen ist aufgrund seiner Konstruktion äusserst platzsparend zusammenlegbar.
Die Tablette des Neuerungsgegenstandes geben dem Wagengestell in der Gebrauchsstellung eine Forinstabilität und sind in günstiger Weise .leweile einteilig aus gebildet - die Tabletts behalten auch beim Richtgebrauch ihre einteilige Form bei.
JtL.
Auf den Zeichnungen ist ein AuBführungsbeispiel der Neuerung J dargestellt. Es zeigen : .J
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht eines faltbaren Wagens gemäss der Neuerung *
Pig. 2 eine Stirnansicht des Wagens in Gebrauchsstallung,
Wie aus den Figuren zu ersehen ist, hat ein Wagengestell des neuerunßsgemässen faltbaren Wagens die Form eines Parallelepipedons mit zwei sich gegenüberliegenden vertikalen starren Flächen 1 und I1 ( Seiten ), die aus je zwei senkrechten Rohrstreben 2 und zwei Längsleisten 3 und 3' bestehen. - Die anderen zwei vertikalen Flächen bestehen je aus einem kleineren Rahmenpaar M mit anliegenden vertikalen Seiten 5 und sind miteinander durch Scharniere 9 verbunden. Die der Seite 5 abgewendete Rahmenseite 5' befindet sich im Innern der entsprechenden Strebe 2 und setzt
Pig. 3 eine Stirnansicht des gefalteten Wagens, )
Pig. 4 einen vergrösserten Querschnitt gemäss Schnittlinie IV-IV der Pig. 2,
Fi<?. 5 einen vergrösserten Querschnitt gemäss Schnittlinie V-V der Fig. 3.
sich nach unten über die Längsleiste 3 hinaus fort, um einen Puss zu bilden, der mit einem drehenden Rädchen 6 versehen ist und sich um dieselbe Seite 51 dreht, Das Wagengestell ist vorzugsweise von einem Metallgestell gebildet.
Die zwei Seiten 5 und 5' jedes Rahmens 4 sind untereinander mit Hilfe eines Rohrteiles 7 in der Form eines Bogens von I8o° verbunden. Die Gesamtheit der genannten Seiten 5 und 51 und des Rohrbogens 7 ist als ein nach unten gebogenes, U-förmiges, einteiliges Rohrstück ausführbar. Die Seiten 5 und 5' jedes Rahmens 4 sind ausserdem durch ein Querleistenpaar 8 und 8' mit-
einander verbunden.
Die Seiten 5 der zwei aneinandergrenzenden Rahmen 4 werden untereinander durch Röhrenelemente 9 als Scharniere zusammengehalten, welche, in Übereinstimmung mit der Befestigung der Querleisten 8 und 8* , dieselben Seiten 5 umringen, sie jedoch frei um ihre eigene Achse kreisen lassen .
Jedes im Querschnitt 8-fÖrmige Röhrenelernen.t 9 weist zwei Schlitze Io zum Durchlassen dev Querleisten 8 und 8* auf, diese Schlitze Io erstrecken sich horizontal in einem Bogen von 9o° und ermöglichen den Querleisten 8, 8' Drehungen ( Verechwenkungen ) von 9o° in ihrer horizontalen Lage in Pfeilrichtung 13 . ( vergl. Pig. 4 ).
Während die untere Querleiste 81 direkt an der Seite 5' der Rahmen 4 befestigt ist, vereinigt sich die obere Querleiste 8 mit derselben Seite 5', nachdem sie die Strebe 2 durchquert hat . Diese Strebe 2 hat in Höhe jeder Querleiste 8 einen Schlitz 11, der sich horizontal über 9o° erstreckt und derselben Querleiste 8 eine Drehung ( Verschwenkung ) von 9o° auf horizontaler Basis in der den Schlitzen Io der Röhrenelementο 9 entgegengesetzten Richtung, d.h.in Pfeilrichtung 14 der Fig. 4 gestattet.
Die oberen Längeleisten 3 tragen ein einteiliges Tablett 12, welches durch ein Scharnier ( nicht dargestellt ) mit der Längsleiste 3 der Seite 1 verbunden ist und auf der Längsleiste 3 der Fläche l'ruht. In ähnlicher Weise tragen die zwei unteren Längsleisten 3' ein einteiliges Tablett 12r, welches durch ein nicht dargestelltes Scharnier mit der Längsleiste 3' der Fläche 1' verbunden ist und auf der Längsleiste 3* der Seite 1 ruht; die beiden Tabletts 12912' sind im Abstand übereinander im Gestell angeordnet.
Das Falten des Wagens verläuft folgendermassen :
Man dreht zuerst das Tablett 12 um die Längsleiste 3 um 27o° ( siehe Schwenkbogen "A") und lehnt es vertikal gegen die Fläche I, dann dreht man das untere Tablett 12* um 9o° ( siehe Schwenkbogen "B") in entgegengesetzter Richtung zum Tablett 12 und lehnt es vertikal gegen die Fläche 1* ( vergl. Fig. 2). Zuletzt faltet man das Gestell. Um dies zu tun, schiebt man die aneinandergrenzenden Seiten 5 der Rahmen 4 nach innen, indem man sie &u einem " Akkordeon" schliesst und gleichzeitig die Flächen 1 und 1' einander nähert. Die Schlitze Io und 11 der entsprechenden Röhrenelemente 9 und der streben 2 ermöglichen solche Drehungen ( Verschwenkungen) und darum nimmt der Wagen eine zusammengeklappte Stellung an ( Fig. 3). So nimmt der Wagen am wenigsten Platz ein und ist in Zeiten der Nichtbenutzung nicht sperrig .
Wenn man den Wagen zum Gebrauch aufklappen will, geht man in entgegengesetzter Weise vor :
Die Rahmen 4 , welche der Seite 5 gegenüberliegen, werden auf einheitliche Ebene gebracht und die Stellung kann wegen des Vorhandenseins der Schlitze Io und 11, welche die Drehung der Rahmen 4 bezüglich der Flächen 1 und 1' auf 9o° begrenzen, nicht überschritten werden. Dieselben Schlitze lo, 11 begrenzen die relative Drehung jedes Rahmens 4 in Bezug auf den anliegenden Rahmen Ί auf l8o°.
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Nachdem das Gestell dia Form eines Parallelepipedons angenommen hat, ordnet man die horizontalen Tabletts 12 und 12· so an, indem man sie um die jeweiligen Längsleisten 3 und 3'» in entgegengesetzter Richtung der Zusammenfaltung verschwenkt. Da die Länge der Tabletts 12 und 12· genau der der Längsleisten 3 und 3' und des Abstandes zwischen den entgegengesetzten Leisten 8,8' der Rahmen 4, wenn diese sich auf gleicher Ebene befinden, entspricht, wird das Wagengestell durch die Tabletts 12 und 12' formstabilisiert und kann nicht zusammengeklappt werden, wenn man dieselben Tabletts nicht aus ihrer horizontalen Lage bringt.
Selbstverständlich können die Tabletts 12 und 12* völlig abgenommen werden. In diesem Falle fehlt dann die Seharnierver= bindung mit den Längsleisten 3 und 3* und die Starrheit des Wagens wird, während er im Gebrauch ist, durch einfaches Auflegen der Tabletts 12,12' auf die Längsleisten 3 und 3* erreicht.

Claims (1)

  1. - 8 Schutzansprüche
    1. Faltbarer Wagen,, gekennzeichnet durch ein, zwei vertikale , sich gegenüberliegende, in sich starre Seiten und zwei vertikale, sich gegenüberliegende, ziehharmonika-artig zusammenfaltbar Seiten aufweisendes Wagengestell mit mindestens einer mindestens abklappbar am Wagengestell gehaltenen unJ das Wagengestell in der Qebrauchsstellung formstabilisierenden einteiligen Aufnahmewandung, vorzugsweise Tablett.
    2. Faltbarer Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wagengestell als Metallgestell die Form eines Parallelepipedons hat und die beiden vertikalen starren, aus horizontalen Längsleisten ( 3, 3' ) und vertikalen Streben ( 2 ) gebildeten Flächen ( 1,1') auf ihren horizontalen Längsleistenpaaren ( 3 und 3* ) zwei im Abstand übereinander angeordnete Tabletts (12, 12') tragen und die beiden anderen vertikalen Flächen
    der
    je aus zwei kleineren Rahmen (4) bestehen, diejmit/anliegenden Seite ( 5 ) durch ein Scharnier ( 9 ) verbunden und ebenfalls durch ein von den Streben ( 2 ) gebildetes Scharnier mit den vertikalen Streben ( 2 ) öer starren Flächen ( 1, I1 ) des Gestelles zum akkordion-ähnliehen Falten nach innen beim Nichtgebrauch verbunden sind.
    3. Faltbarer Wagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tabletts ( IJ!, 12* ) auf den horizontalen Längsleisten ( 3, 3* ) des Netallgestelles abnehmbar lagern.
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    ,: Λλ ■> 9 -
    Faltbarer Wagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell mit zwei Tabletts ( 1?, 12T ) versehen ist, von denen das obere ( 12 ) durch ein Scharnier mit der oberen Längsleiste ( 3 ) «iner starren Fläche ( 1 ) des Hetallgestelles verbunden ist und auf der anderen oberen Leiste ( 3 ) ruht, und das untere Tablett ( 12· ) durch ein Scharnier mit der unteren Leiste ( 3 ' ) der starren, gegenüberliegenden Fläche ( 1' ) verbunden ist und auf der anderen Leiste ( 3' ) aufliegt und zum Zusammenfalten des Gestells zuerst das obere Tablett ( 12) um 27o° um die eigene Leiste ( 3 ) und das untere Tablett ( 12' ) um 9o° in entgegengesetzter Richtung zur vorhergehenden, um die eigene Leiste ( 3* ) verdrehbar ist.
    5. Faltbarer Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht anliegenden, vertikalen Seiten ( 5f ) jedes Rahmenpaares ( 4 ) sich im Innern der vertikalen Streben ( 2 ) befinden und in Bezug auf sie drehbar sind.
    Faltbarer Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass die festen mit Querleisten ( 8, 8* ) der faltbaren Rahmen ( 4 ) verbundenen Streben ( 2 ) des Gestells mit Schlitzen ( 11 ) versehen sind, die zur Verschwenkung der Querleisten (8, 8* ) in horizontaler Ebene in einem Winkelbereich von 9o° sich horizontal, bogenförmig in einem Winkel von 9o° erstrecken.
    7. Faltbarer Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen ( Ί ) untereinander durch Röhrenelemente ( 9 ) als Scharnier«, die mit den Querleisten
    -I - Io -
    - Io - w
    ( 8, 81 ) in Verbindung stehen, verbunden sind und die Röhrenelemente ( 9 ) die aneinandergrenzenden Seiten ( 5 ) zusammenhalten sowie jedes Element ( 9 ) mit zwei sich je in einen Bogen von 9o° erstreckenden, den Querleisten ( 8, 81 ) eine Verschwenkung in waagerechter Ebene von 9o° eriiiögliohsnasn Schlitzen ( Io ) vergehen ist.
    Faltbarer Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die im Innern der Streben ( 2 ) befindlichen Seiten ( 5' ) der Rahmen ( Ί ),nach unten über die Querleisten ( 3' ) hinaus , fortsetzen und mit drehbaren Rädchen ( 6 ) versehen sind.
    710138830.9.71
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DE7108398U true DE7108398U (de) 1971-09-30

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