DE710582C - Einrichtung zur Fernabstimmung eines Empfaengers - Google Patents

Einrichtung zur Fernabstimmung eines Empfaengers

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Publication number
DE710582C
DE710582C DET50914D DET0050914D DE710582C DE 710582 C DE710582 C DE 710582C DE T50914 D DET50914 D DE T50914D DE T0050914 D DET0050914 D DE T0050914D DE 710582 C DE710582 C DE 710582C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillator
recipient
receiver
tuning
auxiliary
Prior art date
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Expired
Application number
DET50914D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Rhein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET50914D priority Critical patent/DE710582C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710582C publication Critical patent/DE710582C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernabstimmung eines Empfängers Es ist eine Einrichtung zur Fernabstimmung eines Empfängers bekannt, welche darin besteht, daß ein Empfänger verwendet wird, dessen Abstimmittel mittels eines Motors selbsttätig auf die Empfangsfrequenz scharf abgestimmt werden, während an der Fernbedienungsstelle ein über den gewünschten Abstimmfrequenzbereich des Empfängers stetig abstimmbarer Hilfsoszillator vorgesehen wird. Dieser überträgt über ein Kabel oder drahtlos die von ihm erzeugte Wechselspannung auf den Empfänger mit einer Amplitude, die größer ist als die Empfangsamplitude des stärksten einzustellenden Senders.
  • Bei dieser bekannten Anordnung ist nur ein kleiner einfacher Oszillator zur Fernsteuerung notwendig. Dieser braucht nicht besonders frequenzkonstant zu sein und muß ferner nur während des Abstimmvorganges selbst in Betrieb sein. Die Genauigkeit der Einstellung auf den gewünschten Sender ist trotzdem sehr groß, da der Empfänger sich nach beendeter Grobeinstellung durch den Hilfsoszillator selbsttätig genau auf den zu empfangenden Fernsender abstimmt, sobald die Hilfsschwingung abgeschaltet ist. Bei dieser bekannten Anordnung besteht jedoch der Nachteil, daß bei einer zu schnellen Einstellung :des Hilfsoszillators die Empfängerabstimmung nicht folgt. Man muß dann erst wieder die Abstimmstellung am Hilfsoszillator suchen, welche mit .der Empfangsabstimmung übereinstimmt. Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil.
  • Nach der Erfindung ist daher zwischen dem Einstellgriff des Hilf soszillators und dem Abstimmittel des Hilfsoszillators eine nachgiebige Kupplung vorgesehen, die das mit merklicher Reibung bewegliche Abstimmmittel der Bewegung des Einstellgriffes mit einer so stark verringerten Geschwindigkeit nachfolgen läßt, daß ein Außertrittfallen der Abstimmittel des fernabgestimmten Empfängers ausgeschlossen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Abbildung. Der als Überlagerungsempfänger mit fester Zwischenfrequenz ausgebildete fernabzustimmende Empfänger E besitzt als Abstimmittel einen Vorkreisdrehkondensator Cl und einen Oszillatordrehkondensator C.. Die gemeinsame Achse A der Drehkondensatoren wird durch einen Motorll1 verstellt. Die Steuerspannung für diesen :Motor wird einer Schaltungsanordnung D entnommen, welche ihrerseits an den Zwischenfrequenzv erstärker Z des Empfängers E angeschlossen ist und den Motor je nach dem Sinn der Abweichung der einfallenden Zwischenfrequenz von ihrem Sollwert so lange auf Rechts- oder auf Linkslauf schaltet; bis die einfallende Zwischenfrequenz mit dem Sollwert übereinstimmt. Die Schaltungs= anordnung D kann in üblicher Weise mit zwei gegensinnig gegen den Sollwert der Zwischenfrequenz verstimmten Kreisen oder einer ähnlichen Schaltung ausgerüstet sein.
  • In die Antennenbuchse des Empfängers wird einerseits die Zuleitung der Antenne A, über einen Widerstand R und andererseits das Ende einer abgeschirmten Kabelleitung K eingeführt, dessen anderes Ende zur Steuerstelle führt. An dieser befindet sich ein einfacher Röhrenoszillator H, dessen Frequenz mittels eines Einstellknopfes K über den gewünschten Abstimmfrequenzbereich des Empfängers E verändert werden kann. Der Oszillator H ist so bemessen, daß die von ihm am Empfängereingang erzeugte Wechselspannung von wesentlich größerer Amplitude ist als die am gleichen Punkt auftretende Wechselspannung des stärksten der etwa zu empfangenden Rundfunksender, also z. B. des Ortssenders. Dies kann gegebenenfalls durch passende Einstellung des Widerstandes R erreicht werden, der gleichzeitig eine Ausstrahlung der Hilfsschwingung über die Antenne Al vermindert: Stimmt die Frequenz der vom Oszillator H erzeugten Hilfsschwingung mit der Abstimmfrequenz des Empfängers E überein und wird die Hilfsfrequenz langsam über, den Abstimmbereich hinweg verändert, so folgt die Abstimmung ,des Empfängers praktisch ohne Verzögerung nach. Man kann auf diese Weise den Empfänger auf jede gewünschte Stelle des gesamten Abstimmfrequenzbereiches einstellen. Durch eine nicht dargestellte, aber an sich bekannte Einrichtung, welche bei laufendem Motor lI die Wiedergabe des Empfängers unterbricht, kann man verhindern, daß «-ährend des Abstimmvorganges Interferenztöne, die durch Überlagerung der Hilfsschwingung und der Schwingungen. der gleichzeitig einfallenden Fernsender entstehen, hörbar «-erden. Hat man den Empfänger ungefähr auf die Frequenz eines gewünschten anderen Senders eingestellt und schaltet man die Hilfsschwingung ab, so stellt sich der Empfänger nachträglich genau auf den gewünschten Sender ein, der gleichzeitig hörbar wird. Lm ein Außertrittfallen zu vermeiden, muß die Abstimmungsänderung des Hilfsoszillatos s H so langsam erfolgen, da;ß dieNachstimmeinrichtung des Empfängers E den Frequenzi'inderungen der Hilfsschwingung folgen kann. Dies wird im vorliegenden Fall dadurch gewährleistet, daß die Achse A' des frequenzbestimmenden Drehkondensators C des Hilfsoszillators H mit der Achse des Drehknopfes K nicht starr, sondern über eine nachgiebige Kupplung, und zwar erfindungsgemäß eine torsionsfähige dünne Feder B gekuppelt ist. Auf der Achse A' sitzt ein Zahnrad Zi, welches mit einem kleinen Zahnrad Z= in Eingriff steht. Auf der Achse des letzteren sitzt eine Windfahne W. Wird der Knopf K, an dessen Achse ein Zeiger Z befestigt ist, der vor einer nicht dargestellten Skala spielt, rasch um einen bestimmten Winkel gedreht, so folgt die Achse .'I' des Drehkondensators infolge der Verzögerungseinrichtung mit der notwendigen Verzögerung nach. Die Achse A' vollführt also die gleiche Drehung wie der Drehknopf K, aber mit erheblich verlangsamter Drehgeschwindigkeit.
  • Der Schalter S gestattet, die Betriebsspannungsquelle O des Hilfsoszillators H nach beendetem Einstellvorgang abzuschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Einrichtung zur Fernabstimmung eines Empfängers, dessen Abstimmittel durch einen Motor selbsttätig auf die Empfangsfrequenz scharf abgestimmt werden mittels eines über den gewünschten Abstiminfrequenzbereich des Empfängers abstimmbaren, an der Fernbedienungss teile befindlichen Hilfsoszillator, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Einstellgriff des Hilfsoszillators und dein Abstirnmittel des Hilfsoszillators eine nacligi-bige Kupplung eingeschaltet ist, die das niit merklicher Reibung bewegbare Abstimmittel der Bewegung des Einstellgriffes mit einer so stark verringerten Geschwindigkeit nachfolgen läßt, daß ein Außertrittfallen der Abstimmmittel des fernabgestimmten Empfängers ausgeschlossen ist. =. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Kupplung aus einer torsionsfähigen dünnen Feder besteht. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibung des A#bstiinmittels des Oszillators durch eine über eine Zahnradübersetzung angetriebene Windfahne erzielt wird.
DET50914D 1938-08-30 1938-08-30 Einrichtung zur Fernabstimmung eines Empfaengers Expired DE710582C (de)

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