DE7104534U - Vogelnisthohle - Google Patents

Vogelnisthohle

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DE7104534U
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DE
Germany
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nest
insert
shaped
tubular part
box according
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DE7104534U
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Pfannenberg GmbH
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Pfannenberg GmbH
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Description

Vogelnisthöhle
Lie Erfindung betrifft eine Nisthöhle mit einem Außengehäuse und einem aus diesem herausnehmbaren becherförmigen Einsatz.
Eine Vogelnisthöhle muß einen sicheren Schutz vor Raubzeug, wie Katzen, Marder usw. bieten und muß weiter so beschaffen sein, daß kein Kondenswasser in das Nest eindringen und die erforderliche Wartung leicnt vorgenommen werden kann. Zudem muß eine solche Vogelnisthöhle mit wenigen Handgriffen sicher zu befestigen sein. Bekannte einwandige Nisthöhlen aus Kunststoff sind wegen dem sich bei Teoperaturschwankungen bildenden Kondenswasser, das zu einer Durchnässung des Nestes führt, vollkommen ungeeignet. An dieser Tatsache ändern auch Entwässerungsöffnungen im Boden der Nisthöhle nichts, denn zuerst saugt sich naturgemäß das Nest voll Wasser und erst, wenn dieses vollkommen durchnäßt ist, kann überschüssiges Wasser durch die Entwässerungsöffnungen austreten. Es ist auch bekannt, Nisthöhlen aus Kunststoff mit einem becherartigen Einsatz aus Styropor zu versehen. Ein solcher Einsatz aus Styropor zeigt jedoch
einmal den Nachteil, daß er nur eine begrenzte Lebensdauer hat, also bei mangelnder Wartung ganz ausfallen kann, und zum anderen den Hachteilj daß das von aen wänden heraulauieüde Koaiensw&GGcr in den Styroporbehälter hineinlaufen kann, da dieser an den Wänden anliegen kann. Bei den bekannten Kästen ist für die Wartung, Säuberung und Beobachtung der Boden des Kastens herausnehmbar, was bei einer Besichtigung während der Brutzeit zu einer großen Gefährdung des Geleges führt Wenn an diesem herausnehmbaren Boden außerdem noch die Kaäbenbefestigv ~ bracht ist, ist einmal die Besichtigung noch schwierige! an zum anderen dazu führen, daß die Wartung und Säuberung dec Kastens ganz unterbleibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nisthöhle zu schaffenr in der das im Nest liegende Gelege vor Raubzeug, Kondens- und Spritzwasser sicher ist und die zudem gut zu warten und billig herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Außengehäuse einen rohrförmigen Teil iiat, dessen oberes Ende mit einem das Pluglocn aufweisenden kastenförmigen Vorbau versehen und mit einem lösbaren Deckel verschlossen ist, und daß der das Nest aufnehmende becherförmige Einsatz durch Nocken von CiJ'. Wänden des rohrförmigen Teiles allseitig auf Abstand gehalten wird.
den - 3 - Teil angefoiaten kastenförmigen
Durch 1st an den rohrförmigen vor fiaubzeug und vor Spritzwasser
Vorbau ein sicherer Schutz
■fcet: rte iiaa Ire ^-λΗτ»*"
einmal weit vom Flugloch entlernt und zum anderen nur über einen winkligen Weg zu erreichen ist. Sie Zugänglichkeit für die Vögel wird hii*gegen durch diese bauliche Maßnahme nicht erschwert. Da der kaatenförmige Vorbau, also das Oberteil der Misthöhle, mit einem abnehmbaren Deckel verschlossen ist, an dem keine Befestigungselemente für die ffisthöäe selbst angebracht 8ina, ist ein unproblematisches Beobachten bzw. Reinigen der Bisthöhle möglich.
Da sich das Hest am Boden des relativ hohen rohrförmigen Teiles befindet, ist der das Nest aufnehmende becherförmige Einsatz an seinem oberea Ende vorteilhafterweise mic stufenförmigen Ausschnitten versehen, deren Breite so auegelegt ist, daß sie ein Klammern und Klettern der Vögel ermöglichen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die das Flugloch aufnehmende Qiebelwand auswechselbar, so daß der Kasten mit verschiedenen fluglochdurchmessern versehen werden kazm.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung warden im folgenden anhand der Zeichnung närter beschrieben, in dieser zeigen:
flg. 1 eine erfindungsgemäße Hlsthöhle in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 eine auswechselbare Giate"1 vand mit Flugloch,
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht der Nisthöhle bei abgenommenem Deckel,
Fig. 4 eine Nisthöhle mit lest eingebauter Giebelwand und geöffnetem Deckel,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Nisthöhle nach Fig. 4 und
Fig. 6 einen senkrechten Teilschnitt,in dem die Deckelbefestigung sichtbar ist.
In der Zeichnung ist mit 1 die Nisthöhle im gesamten, mit 2 der das Nest aulnehmende rohrförmige Teil, mit 3 der oben am Teil 2 angeformte kasteniörmige Vorbau mit seiner Giebelwand 4 und mit 5 der aie Nisthöhle nach oben hin abschließende Deckel bezeichnet. In der Giebelwand 4 ist das Flugloch 6 angeordnet. Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, kann aie das Flugloch aufnehmende Giebelwand austauschbar gemacht werden, um in ein und denselben Kasten Flugxöcher mit unterscniediich großen Durchmessern einsetzen zu können. Für ein Austauschen aer Giebelwand braucht lediglich der Deckel entfernt zu werden und die Giebelwand aus einer Führungsschiene 7 herausgezogen zu werden. Im eingescho-
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benen Zustand wird die Giebelwand durch den Deckel in ihrer Lage festgehalten, so daß weitere Beiestigungseleinente nicht notwendig sina.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Giebelwand 4 einstückig mit dem kastenförmigen Vorbau 5 ausgeführt. Der Vorbau 3 samt dem Teil 2 ist mit einem umlaufenden Flansch 8 versehen, der einmal der Nisthöhle eine ausreichende Stabixität geben solx und zum anderen für die Befestigung des Deckels 5 dient. An seiner hinteren Seite,mit der die Nisthöhle an einem Baxnj einer Wand usw. befestigt werden soll, ist der rohrförmige Teil 2 abgeflacht, um eine An Lagefläche 9 für eine stabile Befestigung des Kastens zu schaffen. Unten am rohrförmigen Teil 2 ist an dessen hinterer aftgat&TBCfatoea: Seite eine Lasche 10 angebracht, in der gleichfalls wie in der Anlagefläche 9 Befestigungslöcher 11 vorgesehen sind. Soll die Nisthöhle lediglich angehängt werden, so dient hierfür eine in der oberen Anlageflache vorgesehene öffnung 12. Durch die starre Befestigung des Kastens mittels Schrauben oder Nägeln ist gewährleistet, daß der Kasten ee. rt bei starkem Wind absolut ruhig Hängt.
Der Deckel 5 ist mit einem . laufenden senkrecht zur Deckeiflache stehenden Rand 13 versehen, der über den Plansch 8 des
Ansatzes 3 und des Teiles 2 greift und so einen sicheren Schutz gegen in Eindringen von Wasser schafft. Lediglich im hinteren Teil im Bereich der Anlageflache 9 hat der Deckeirana 13 eine Ausnehmung für die Befestigungsschrauben. An seinen Längsseiten ist der Deckel 5 mit federnden Befestigungslaschen 14 versehen, die unter den Plansch 8 greifen und so den Deckel fest auf den Plansch pressen. Wie Pig. 6 zeigt, kann die Lasche 14- aus einem winklig gebogenen Teil bestehen, dessen eine Winkelhälfte 15 einen Griff bildet, der das Abnehmen und Aufsetzen des Deckels 5 erleichtert.
Im rohrförmigen Teil 2 ist ein bis zum Ansatz 3 reichender Einsatz 16 angeordnet, der durch Socken 17 und 18 sowohl vom Boden 19 als auch von der senkrechten Wand auf Abstand gehalten wird. Dieser aus Kunststoff gefertigte Einsatz hat in seinem Boden kleine Entwässerungsöffnongen 20, durch die eventuell im Best 21 enthaltene Feuchtigkeit ablauien kann. Das Kondenswasser, das sich an den kalten Außenwänden der Nisthöhle niederschlägt oder das eventuell durch das Flugloch 6 eingedrungene Wasser läuft an der Innenwand des zylindrischen Teiles herunter und durch Entwässerungsöffnungen 22 im Boden 19 aus der Nisthöhle wieder heraus, ohne in das Nest 21 selbst eindringen zu können. Durch die im Vergleich zu den Öffnungen 20 des Einsatzes relativ großen Entwässerungsöffnungen 22 der Nisthöhle selbst ist weiter eine ausreichende Luftzirkulation für eine Trocknung gewährleistet, ohne daß der Brutraum übermäßig abgekühlt wird.
Der Einsatz 16 selbst ist becherförmig ausgebildet, und hat in seinem unteren Teil glatte Seitenwände, während der obere Teix des Einsatzes mit stufenförmigen Einschnitten 23 versehen ist. Die Stafenbreite ist so ausgelegt, daß ein Klammern u.id Klettern der Vögel ermöglicht wird. Zur Reinigung des Bisu^czes kann dieser bei geöffnetem Deckel nach jben aus der Histhöhle herausgehoben werden. Der Boden des Einsatzes geht Über eine Abrundung alt großem Radius in den senkrechten Teil des Absatzes über, was für die Reinigung des Einsatzes von Torteil ict.

Claims (14)

- 8 Schut ^ansprüche:
1. Nisthöhle mit einem Außengehäuse und einem aus diesem herausnehmbaren becherförmigen Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengehäuse einen rohrförmigen Teil (2) hat, dessen oberes Ende mit einem das Flugloch (6) aufweisenden kastenförmigen Vorbau (3) versehen und mit einem lösbaren Deckeχ (5) verschlossen ist, und daß der das Nest aufnehmende becherförmige Einsatz (16) durch Nocken (17, 18) von den Wänden des rohrförmigen Teiles (2) allseitig auf Abstand gehalten wird.
2. Nisthöhle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengehäuse und der Einsatz aus Kunststoff bestenen.
3. Nistnöhle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (16) nur im rohrförmigen Teil (2) angearbaet ist.
4. Nisthöhle nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des becherförmigen Einsatzes (16) zum Boden hin glatt sind und zur öffnung nin stufenförmige Einschnitte (23) naben.
5. Nisthöhle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Einsatzes (16) kJ eine Entwässerungslöcher (20) angebracht sind.
6. Nisthöhle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (19) des rohrförmigen Teiles des AuSengehäuses Entwässerungs- and Lüftungslocher (22) angebracht sind.
7. Hi^thönle nach einem der vorhergehe ic"?n Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der kastenförmige Torbau (3) uni das obere Ende des rohrförmigen Teiles (2) einen gemeinsamen umlaufenden. Flansch (8) haben.
Θ. Histhohxe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine das Plugloch (6) auΓτ*riurende auswechselbare Giebelwand (4).
9. Miethöhle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeicnnet, daß der ronrförmige Teil (2) eine mit Befestigungelöchera (11, 12) versehene Anlagefläche (9) aufweist.
Ij. listhöhle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, aaß das AuOengehäuse in Verlängerung der Rückwand dee rohrförmigen Teiles (2) eine Lasche (10) mit Befestigungsiöchern (11) aufweist.
11. Nisthöhle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel {5) mit einem umlaufenden, zur
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Deckelfläche senkrechten und das Außengehäuse übergreifenden Rand mV) versehen ist.
12. Nisthöhle nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (5) an seinen Längsseiten mit federnden Befestigungslaschen (14) versehen ist, die unter den Flansch (8) greifen.
13. Nisthöhle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (5) gewölbt ist.
14. Nisthöhle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Einsatz (16) der ü-bergang vom Eoden zu den Seitenwänden abgerundet ist.
DE7104534U Vogelnisthohle Expired DE7104534U (de)

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DE7104534U true DE7104534U (de) 1971-05-19

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3632887A1 (de) * 1986-09-27 1988-04-07 Schnause Rolf Vogelnistkasten mit herausnehmbarem nisteinsatz
DE4114415A1 (de) * 1991-05-03 1992-11-05 Papenfoth Axel Dipl Ing Nisthoehle
DE202015103629U1 (de) 2015-06-16 2016-09-19 Alfred Fuchs Regenwasserdichter Nistkasten
DE102016124864B3 (de) * 2016-12-19 2018-01-25 Alfred Fuchs Vogelhaus

Cited By (5)

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DE102016124864B3 (de) * 2016-12-19 2018-01-25 Alfred Fuchs Vogelhaus

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