DE710320C - Membranverdichter - Google Patents

Membranverdichter

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DE710320C
DE710320C DEC54818D DEC0054818D DE710320C DE 710320 C DE710320 C DE 710320C DE C54818 D DEC54818 D DE C54818D DE C0054818 D DEC0054818 D DE C0054818D DE 710320 C DE710320 C DE 710320C
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Germany
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membrane
liquid
membranes
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DEC54818D
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Inventor
Henri Corblin
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/0009Special features
    • F04B43/0081Special features systems, control, safety measures
    • F04B43/009Special features systems, control, safety measures leakage control; pump systems with two flexible members; between the actuating element and the pumped fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Membranverdichter Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Membranverdichter oder Meinbranpumpen, insbesondere-'für die Verdichtung von Gasen, bei welcher eine Membran in einer im allgemeinen doppelkegelförmigen Kammer schwingt, welche zwischen zwei Platten gebildet ist, zwischen deren Rändern die TNIembran eingespannt ist. Die Ansauge- und Förderventile sind in einer dev Platten angebracht, während die andere Platte Löcher besitzt, durch welche eine Flüssigkeit (im allgemeinen Öl oder Glycerin) tritt, welche durch einen Pumpenkerlben bewegt wird, der diese Flüssigkeit während seiner hin und her gehenden Bewegung ansaugt und zurückdrücl#t, so daß er die Membran durch Einwirkung auf die der dem Gas zugewandten Seite entgegengesetzten Seite bewegt.
  • Die vorliegen.,de Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche die unmittelbare- und sichere Feststellung einer Durchbohrung oder eines Risses in der Membran des Verdichters gestattet. Die Membran kann nämlich auf der Seite der Gasplatte oder der Ventilträgerplatte durchbohrt oder eingerissen werden, und zwar durch ein hartes Teilchen metallischer oder anderer Art, welches durch die Rohrleitungen und das Ansaugeventil zwischen die Gasplatte und die Membran dringt. Dieses Teilchen drückt sich schließlich in die Meinbran ein und verursacht ein kleines Loch. Auf der Seite der Platte mit den Löchern für den Durchtritt der Flüssigkeit kann die Membran unter dem Einfluß eines sich auf dieser Platte befindenden harten Teilchens ebenfalls durchbohrt werden. Andererseits ermüdet das Metall der Membran nach einer längeren Betriebsdauer des Verdichters und reißt, und es erscheinen feine Spalte an verschiedenen Punkten dieser Membran.
  • Da diese Durchbohrung oder das Reißen der Membran einen merklichen Wirkungsgradverlust des Verdich--te-r-s--u-n-#d--a-n-d-er-e-T#TUe-r-Srä-n-,de -zur -ro-=ge#7t, w-eIche nach einiger Zeit die Stillsetzung der Maschine erforderlich machen, ist es wichtig, sofort und in sicherer Weise von der Bildung einer Durchbahrung oder eines Risses benachrichtigt züi werden. Man beinerkt allerdings, daß der #'erdichter nicht richtig arbeitet: er '- macht mehr - Lärm im Betrieb, das Gas 1)e,-innt-aU-Gehause des Verdichters auszutreten, oder das durch den Kolben zurückgedrückte Öl oder Glycerin tritt allmählich in die Gaskainmer und die Förderleitung ein. .#us diesem Grunde bringt man übrigens Z, hinter dem Förderventil eine mit einem Ab- t iaßhalin versehene kleine Metalltasche an, %velclie gegebenenfalls die Feststellung des Übertritts von 01 oder# Glycerin gestattet. .Nfan beinerkt auch einen von dem Gehäuse ausgehenden Gerue ji, wenn es sich uni einen z. B. i-ni#-X-m'm-ö-nialz arbeitenden '-,\leinbraii-Diese verschiedenen Mittel gestatten jedoch nicht die sofortige und unmittelbare Fest-"#-teiru-n9-je-r -Emlung einer Durchbohrung oder eines Wisses in der 'Membran des Verdichters und die Beseitigung dieses Übelstandes ohne Verzug durch den Ersatz der zerstörten Mernbran.
  • Die erfinclun#smäßige Vorrichtung ist dab durch gekennzeichnet, daß drei Membranen vorgesehen sind, die mit ihren vollen Flächen gegeneinander gepreßt sind, wobei die mittler-, Membran einen bis zu ihrem Umfang reichenden radialen Schlitz oder deren mehrere besitzt, so daß bei einer Durchbohrung oder einen Riß einer der ,1#,ußentnen-ihranen dag durch diese Durchbohrung oder diesen Riß tretende Gas oder die Flüssigkeit durch den Schlitz oder die radialen Schlitze der Zwischenmeinbran nach außen austreten kann# Die Zeichnungen stellen als Beispiel einige Ausführungsforinen der Erfindung dar.
  • V),b. i ist ein lotrechter Axialschnitt des Meinbranverdichters mit der erfindtingsmäßigen Vorrichtung.
  • Abb. 2 ist ein Grundriß der Zwischenmeinbran.
  • Abb. 3 stellt in größzrei-n Maßstab eine l-#-iii7elheit der Abb. i dar.
  • #Abb. 4 ist eine der Abb. i entsprechende Ansicht einer Abwandlung.
  • Abb. - ,ta, 41), 4C stellen getrennt die drei Membranen des Verdichters nach Abb.,4 dar. Abb. #3 ist eine den i und 4 entsprechende Ansicht einer anderen Abwandlung.
  • Abb. 5a, 5b, 5c, 5d, 5e stellen getrennt die verschiedenen Membranen des Verdichters nach 5 dar.
  • Bei bekannten 'Membranverdichtern kann eine kreisförmige, metallische, an ihrem Umfan- zwischen zwei Platten a mid b (Abb. i,) enigespamite 'Membran in eintr im allgel# - t# ine#, 111U11 fl(-)Iii)ellze"elförtni'-en Kammer schwin-Cr en. Die obere Platte a trägt das Ansati.-1-ventil al und das Förderventil a# für das zu verdichtende Gas. Die untere Platte 1) besitzt Löcher bl für den Durchtritt einer Flüssikei . t mit Schmierwirkung (Öl oder Glvcerin), durch einen in einem Pumpenkörper cl arbeitenden Kolben c zurückgedrückt wird. Die beiden Platten a, und b werden durch Bolzen d, gegeneinander gepreßt und mit dem Pumpenkörper vereinigt. Die durch den Kolben c 7urückgedrückte Flüssigkeit übermittelt der -Membran die hin und her gehende Bewe-,x ".,un- des Kolbens c, so daß das durch das l# Ventil a,' in den oberen Teil el der doppelkegelförtnigen Kammer zwischen den Platteii angesatigte Gas durch die Membran durch las Ventil a2 hinausgefördert wird.
  • Ar. Stelle einer einzigen Membran benutzt man nun erfindungsgemäß mehrere kreisförmige konzentrische, genau übereinandergelegte Membranen gleichen Durchmessers, welche hinsichtlich des Arbeitens des dichters wie eine eilizi-e 'Membran wirken. Bei der Ausführungsform der Abb. i bis 3 sind drei derartige Mernbranen vorgesehen. Die beiden äußeren Membranen (die obere Membran f und die untere Membran ") sind den bisher benutzten Membranen gleich, d.h. sie sind voll, während die Zwischenmeinbranh zahlreiche schmale, z. B. i mm breite, sieh bis züi dein Umfang der Membran erstreckende Z, radiale Schlitze h' besitzt. In der Mittc- dieser Membran h ist ein kleiner, voller Teil beibehalten worden. Die geringe Breite dieser k> Schlitze gestattet keine Verformung der beiden anderen äußeren Membranen, deren richtiges Anlegen gegen die Platten a, und b gesichert Z, c bleibt, und die Abdichtungen erfolgen wie bisher -Metall auf Metall.
  • Wenn eine der beiden Außentnembranen selbst nur ein kleines Loch bekommt oder reißt, gewahrt man dies sofort. Denn das durch das so gebildete Loch tretende Gas oder die Flüssigkeit tritt in die Schlitze h' der Zwischenmembran und gelangt nach auf ' 'en, wo alsdann ein Pfeifen auftritt, wenn es sich um Gas handelt, wenn die obere 'Jembrani durchbohrt oder gerissen ist, oder ein ',%ti;-fluß von Öl oder Glycerin, wenn die untere Membran g zerstört ist.
  • Alan sieht, daß es wirldich ein sonderbarer Zufall wäre, wein die drei -_NIembranen, nämlich die obere, untere und mittlere, gleichzeitig durchbohrt oder reißen würden., ohne (laß man es bemerkte. Der größeren Sicherheit wegen kann inan jedoch an Stelle von drei Membranen fünf folgendermaßen übereinandergelegte Membranen benutzen: eine volle Membran, eine Membran init radialen Schlitzen, eine zweite volle Menihran, ein,.-Membran mit radialen Schlitzen wid schlieflilich eine dritte volle Membran. Wenn jetzt eine Durchbohrung oder ein Riß in den beiden äußeren vollen Membranen (obere Membran und untere Membran) auftritt, wird,dies nicht nur sofort durch den Austritt von Flüssigkeit oder von Gas angezeigt, sondern es bleibt noch die zwischen den beiden Membranen mit radialen Schlitzen angeordnete volle Membran übrig, welche den normalen Betrieb des Verdichters ermöglicht.
  • Es ist nicht nötig, eine große Zahl von radialen Schlitzen in der Zwischenniembran oder den zwischen den vollen Membranen angeordneten Z-wischenmembranen vorzusehen. Es genügt, wenn die Zwischenmeinbran einen einzigen sich bis zu dem Umfang erstreckenden radialen Schlitz besitzt, damit bei einer Durchbohrung oder einem Riß * einer der vollen Mernbranendas Gas oder die Flüssigkeit bis zu dem Umfang des Membransatzes austritt, indem sie den Weg des geringsten Widerstandes verfolgen, welcher durch diesen radialen Schlitzgebildet wird.
  • Die Abb. 4, 4 a, 4b, 4c stellen diese Ausführungsform der Erfindung dar. Die Zwischenmembran k (Abb. 4b) besitzt einen einzigen radialen Schlitz Itl. Der übrige Aufbau ist der gleiche wie auf Abb. i bis 3, außer daß die Zwischenmembran h an der Stelle, an welcher der radiale Schlitz h' den Umfang erreicht, -einen Fortsatz oder eine Fahne h- besitzt, durch welche sich der Schlitz hl ebenfalls erstreckt. Die Außenmembranen f, g sind ebenfalls mit einer Fahne oder einem Fortsatz f2, g2 versehen, welche die gleichen Abmessungen haben, aber voll sind. Wenn die drei Menibranen in den Verdichter eingebaut sind, liegen sie genau aufeinander, wobei die Fahnen /', 9 2, h' aufeinander fallen und zwischen den Platten a und b vorspringen (Abb. 4). Man kann an diese übereinanderliegenden Fahnen ein kleines Rohr oder einen Gummischlauchi anschließen, die in einen mit Wasser gefüllten Behälter münden. Sobald Gas oder Flüssigke#t durch den rad#Yalen Schlitz h' der Zwischenmembran austritt, wenn die untere Miembran f oder die obere Membran - durchbohrt oder gerissen ist, gelangt das Gas durch das Rohr oder den Schlauch i in den Behälter j, und es steigen eine Gasblase oder Glasblasen oder ein Tropfen oder Tropfen von Öl oder Glycerin an die Oberfläche der Flüssigkeit in diesem Behälter und zeigen so unmittelbar die zu ersetzende Membran an.
  • Die einzi-e Membran mit einem radialen Schlitz kann auch benutzt werden, ohne daß Fortsätze oder Fahnen f2, g2, h2 am Umfang der Membran vorhanden sind.
  • Bei der Ausführungsform der Abb. 5, 5a, 51), 5c, 5d ist ein Satz von fünf Membranen vorgesehen, bei dem zwei Membranen mit einem einzigen radialen Schlitz mit drei vollen Membranen abwechseln. Der Meinbransatz umfaßt von unten nach oben: die volle Membran k, die Membran 1 mit dem Radialschlitz 11, die volle Membran m, die Membran it mit Radialschlitz itt unddie volle Membran o. Die volle Zwischenmernbran m besitzt zwei gegenüberliegende Fahnen wr', von denen eine auf den Fahnen 12, kl der darunterliegenden Membranen 1, k liegt, während die andere auf den Fahnen n', 02 der daraufliegenden Membranen it, o liegt. Anstatt einander gegenüberzuliegen, können die Fahnen in2 der vollen Zwischeninembran m auch auf derselben Seite des Verdichters liegen. Das wäre dann auch für die Fahnen k',I', n2, 01 der Membranen k, 1, n, o der Fall. Ein in einen Behälter q mündender Schlauch oder ein Rohr p ist mit den übereinanderliegenden Fahnen k',12"nt2 der Membranen k, 1, m verbunden. Ein zweites in einen mit Flüssigkeit gefüllten Behälters mündendes Rohr oder ein Schlauch r ist mit den übereinanderliegenden Fahnen M2, n2, 02 der Membranen m, n, o verbunden. Wenn die untere Membran k durchbohrt oder zerrissen wird, tritt Öl oder Glycerin durch den Radialschlitz 11 der Membran 1 in das Rohr p und den Behälter q. Wenn die obere Membran o durchbohrt oder zerrissen wird, treten Gasblasen durch den Radialschlitz n' der Membran it in das Rohr r und die Flüssigkeit des Behälters s. So wird unmittelbar- angezeigt, daß -die eine oder die andere der Außenmenibranen k, o oder alle beide zerstört sind und ersetzt werden müssen. Da jedoch die Undichtig gk eiten am Anfang unbedeutend sind, kann der Verdichter in der Zwischenzeit dank des Vorhandenseins der zwischen den beiden Meinbranen 1 und it mit Radialschlitz angebrachte Zwischenmembran in mit demselben Wirkungsgrad weiterarbeiten.
  • - Bei fünf zwischen den Platten eingespannten Membranen erhält sich der Wirkungsl-rad des Verdichters ohne Veränderung so, wie er bei einer einzigen Membran ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Vorrichtung zur Anzeige von Fehlern an der Membran eines Membranverdichters, bei welchem ein Pumpenkolben durch eine Flüssigkeit mit Schmierwirkung (Öl oder Glycerin) einer Membran eine hin und her gehende Bewegung erteilt, welche in einer Kammer von allgemein doppelkegeliger Form schwingt, welche zwischen zwei Platten eingerichtet ist, zwischen ,deren Rändern die Membran an ihrem Umfang eingespannt ist, wobei die eine Platte das Ansauge- und das Förderventil des durch die Membran zu verdichtenden Gases trägt, während die andere Platte Löcher zum Durchtritt der von dem Kolben bewegten Flüssigkeit auf die gegenüberliegenden Seite der Membran besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß drei mit ihren vollen Flächen gegeneinander gepreßte Membranen (f, g, k) -vorgesehen sind, von denen die Zwischenmembran (h) einen bis zu ihrem Umfang reichenden schmalen, radialen Schlitz (h1) oder deren mehrere besitzt, so daß bei einer Durchbohrung oder einem Riß einer der Außenmembranen (f, g) Gas oder Flüssigkeit durch den Radialschlitz oder die Radialschlitze der Zwischeninembran austreten und so unmittelbar und in sicherer Weise die Zerstörung der einen oder der anderen Membran anzeigen kann. 2-.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenmembran (Ii-, Abb. 4b) an der Stelle, in welcher der einzige Radialschlitz (h1) an ihrem Umfang mündet, einen Fortsatz oder eine Fahne (ib) besitzt, welche beim Zusammenbau des Membransatzes zwisehen den Platten zwischen den entsprechenden vollen Fortsätzen oder Fahnen (f 2, g') der Außenmembranen (f, g) gepreßt wird, wobei ein mit diesen übereinanderliegenden Fortsätzen oder Fahnen verbundenes Rohr (i) in einen mit einer Flüssigkeit gefüllten Behälter (j) mündet, so daß eine Zerstörung der einen oder der anderen Außenmembran durch das Freiwerden von Gasblasen oder die Anwesenheit von Flüssigkeit mit Schmierwirkung (01 oder Glycerin), die aus dem Rohr austritt und an die Oberfläche der in dem Behälter befindlichen Flüssigkeit steigt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß fünf sich unter der Einwirkung der Flüssigkeit mit Schmierwirkung wie eine einzige Menibran biegende, gegeneinander gepreßte metallische Membranen vorgesehen sind (--,#bb. 5), nämlich zwei volle Außenmembranen, von denen jede von einer dritten vollen Mittelmembran durch eine gleiche, jedoch mit einem Radialschlitz oder mehreren Radialschlitzen versehene Membran 'getrennt ist.
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