DE709033C - Rueckgekoppelte Schaltungsanordnung fuer Hochfrequenzroehrengeraete - Google Patents

Rueckgekoppelte Schaltungsanordnung fuer Hochfrequenzroehrengeraete

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Publication number
DE709033C
DE709033C DEL92744D DEL0092744D DE709033C DE 709033 C DE709033 C DE 709033C DE L92744 D DEL92744 D DE L92744D DE L0092744 D DEL0092744 D DE L0092744D DE 709033 C DE709033 C DE 709033C
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DE
Germany
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temperature
circuit arrangement
feedback
tube devices
feedback circuit
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Expired
Application number
DEL92744D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Helmut Johannson
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/163Special arrangements for the reduction of the damping of resonant circuits of receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description

  • Rückgekoppelte Schaltungsanordnung für Hochfrequenzröhrengeräte Bei Hochfrequenzröhren, die unter stark wechselndenTemp.eraturbedingungen betrieben werden, tritt der Nachteil auf, daß die Schwankungen der- Außentemperatur die elektrischen Konstanten der Schaltungskreise beeinflussen. Dies rührt daher, daß entweder die als Schaltelemente verwendeten Widerstände temperaturabhängig sind bzw. die Eigenschaften des verwendeten Isoliermaterials verändert werden. Auf Entladungsröhren äußert sich der Temperatureinfluß so, daß Emissionsänderungen auftreten bzw: die Elektrodenabstände kleiner oder größer werden und damit' die elektrischen Eigenschaften dieser Röhren schwanken.
  • Nach der Erfindung wird bei seiner rückgekoppelten Schaltungsanordnung für Hochfrequenzröhrengeräte mit Ausgleich von durch Schwankungen der Außentemperatur bedingten Änderungen des Rückkopplungsgrades vorgeschlagen, in die von der Temperaturschwankung betroffene Entdampferleitung einen temperaturabhängigen OhmschenWiderstand so einzuschalten, daß er nur von Flochfrequenzström@en durchflossen wird und: seine durch den Einfluß der Außentemperatur bedingte Widerstandsänderung unmittelbar eine Konstanthaltung des Rückkopplungsgrades bewirkt. DZe kompensierenden bemperaturä.bhängigen Widerstände werden: so ausgewählt, daß ihre Widerstandsänderung der Änderung .der elektrischen Konstanten *der Schaltungskreise entgegenwirkt; vorzugsweise wird man deshalb temperaturabhängige Widerstände mit stark negativem Temperaturkoeffizienten benutzen. Solche Widerstände sind beispielsweise die bekannten Uran-D -oxyd-Widerstände.
  • Die Anwendung der genannten Widerstände gemäß dem Vorschlag der Erfindung unterscheidet sich grundsätzlich von der bekannten Art der Anwendung dieser Widerstände, bei der die durch Stromänderung bedingte Temperaturänderung zur Kompensation ausgenutV; wird. Es ist beispielsweise eine Schaltungs-' anordnung bekanntgeworden, bei der ebenfalls in die Entdämpferleitung ein temperaturabhängiger Widerstand eingeschaltet ist. Dieser Widerstand hat jedoch einen positiven: Tempeatur izienten. Hier wird lediglich die r 'koeff Stromabhängigkeit ausgenutzt, d. h. bei Stromanstieg im Rückkopplungskreis wird der Widerstand größer, und der Strom wird dadurch verringert. Eine derartige Schaltung würde bei Temperaturbeeinflussung gerade den entgegengesetzten Effekt erreichen, da der Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten bei Temperaturverringerung kleiner würde und dadurch die Rückkopplung fester. Weiterhin ist eine Schaltungsanordnung bekanntgeworden, bei der ein temperaturabhängiger Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten vom Anodenstrom einer Audionröhre durchflossen wird. Hier wird der Ohmwert des Widerstandes im wesentlichen durch den Anodengleichstrom der Röhre bedingt. Der Zweck dieser bekannten Schaltung ist, im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand einen Schwundausgleich zu schaffen. Bei Schwunderscheinung steigt der Anodenstrom, der Arbeitspunkt auf der Kennlinie des Widerstandes verschiebt sich, und die am Rohre liegende Anodenspannung steigt an; hierdurch wird die Rückkopplung fester. Demgegenüber handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung um eine Konstanthaltung des Rückkopplungsgrades. Der Vorteil gegenüber den bekannten Anwendungen von Uran-Dioxyd-Widerständen besteht darin, daß der Ausgleich auch in Schaltungskreisen erfolgen kann, in denen äußerst geringe Ströme fließen, wie es z. B. in Hochfrequenzkreisen der Fall ist.
  • Ein Beispiel der Erfindung sei an Hand der beiliegenden Schaltung erläutert. Es handelt sich hierbei um die bekannte Entdämpfungsschaltung bei Röhren. Die gezeichnete Röhre i ist als Rückkopplungsaudion geschaltet. Die Induktivität L1 und die Kapazität C, bilden den im Gitterkreis der Röhre liegenden Abstimmkreis. Die Rückkopplung erfolgt mit Hilfe der Spute L2. Es sei die Bedingung gestellt, daß die Rückkopplung auf einen auch bei schwankenden Auf'entemperaturen gleich-"bleibendenWert fest eingestellt ist. Bei sinkender Außentemperatur nimmt, wie Versuche bewiesen haben, die Schwingneigung der Röhre zu, d. h. die Rückkopplung wird fester. Die Erklärung hierfür ist in den eingangs geschilderten Gründen zu finden. Nach der Erfindung wird in den Entdämpfungskreis ein temperaturabhängiger Widerstand W1 eingeschaltet und die durch die schwankende Außentemperatur bedingte Widerstandsänderung zur Kompensation ausgenutzt. Verwendet man einen Widerstand mit starkem negativem Temperaturkoeffizienten, beispielsweise einenUran-Dioxyd-Widerstand, so nimmt der Widerstand desselben mit sinkender Außentemperatur zu, und der Grad der Rückkopplung wird selbsttätig loser. Um den schädlichen und denkompensierenden Temperatureinfluß auf gegensinnig gleiche Werte einstellen zu können, ist ein weiterer fester Widerstand W2 parallel und/oder in Reihe mit dem Kompensations. widerstand W1 geschaltet. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rückgekoppelte Schaltungsanordnung für Hochfrequenzröhrengeräte mit Ausgleich von durch Schwankungen der Außentemperatur bedingten Änderungen des Rückkopplungsgrades, dadurch gekennzeichnet, daß in die von der Temperaturschwankung betroffene Entdämpferleitung ein temperaturabhängiger Widerstand so eingeschaltet ist, daß er nur von Hochfrequenzströmen durchflossen wird und seine durch den Einfiuß der Außentemperatur bedingte Widerstandsänderung unmittelbar eine Konstanthaltung des Rückkopplungsgrades bewirkt. z. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß temperaturabhängige Widerstände mit negativen Temperaturkoeffizienten verwendet werden. 3. Schaltungsanordnung nach An- spruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß Uran-Dioxyd-Widerstände verwendet werden.
DEL92744D 1937-06-19 1937-06-19 Rueckgekoppelte Schaltungsanordnung fuer Hochfrequenzroehrengeraete Expired DE709033C (de)

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