DE706100C - Peilempfaenger mit Flimmerschalter - Google Patents
Peilempfaenger mit FlimmerschalterInfo
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- DE706100C DE706100C DET51530D DET0051530D DE706100C DE 706100 C DE706100 C DE 706100C DE T51530 D DET51530 D DE T51530D DE T0051530 D DET0051530 D DE T0051530D DE 706100 C DE706100 C DE 706100C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Peilempfänger mit Flimmerschalter Die Wirkungsweise der Flimmerpeiler;beruht auf dem Vergleich zweier Spannungen.
- Dabei benutzt man im Eingang des Flimmerpeilers entweder rein elektrisch oder elektromechanisch arbeitende Umschalter. An diese Umschalter müssen hohe Genauigkeitsforderungen gestellt werden, damit durch Mängel der Umschalteinrichtung die zu bildenden Unterschiede nicht gefälscht werden. Die Umschalter müssen also für beide Spannungen gleiche Durchgangswiderstände aufweisen und vor allem unter sich gleiche Schaltzeitperioden haben. Die Gleichheit der Schaltzeiten ist nicht immer leicht zu erreichen.
- Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Ungleichheit der Schaltzeiten weitgehend unwirksam zu machen und außerdem- für gegebene Röhren in der Endstufe eine erhöhte Empfindlichkeit zu erzielen.
- Der Erfindungsgedanke besteht darin, daß der zweite Umschalter, welcher synchron mit dem Eingangsumschalter arbeitet, vor der Empfangsgleichrichtung eingefügt ist und die Empfangsspannung auf zwei Gleichrichter verteilt, welche, etwa nach Art der Spitzenspannungs zeiger, derart mit Verzögerung arbeiten, daß dem Höchstwert der Spannung der einzelnen Halbperioden verhältnisgleiche Gleichspannungen erzielt und iiber längere Zeit festgehalten werden.
- Dadurch, daß die bisher im Niederfrequenzteil vorgenommene Umschaltung in den Hochfrequenzteil verlegt ist, können die beiden synchron laufenden Umschalter in genau gleicher Weise ausgeführt sein; es ist z. B. möglich, die Schaltung durch abwechselnde Sperrung von Magnetfeldwegen zu erreichen.
- Durch die Verwendung von getrennten GIeichrichten welche Scheitelspannungswerte liefern, wird der Einfluß ungleicher Schaltzeiten weitgehend vermindert, so daß an die Schaltgenauigkeit geringere Anforderungen gestellt zu werden brauchen als im Falle von Flimmerpeilern, die mit hoch- und niederfrequenzseitiger Umschaltung arbeiten. Weiterhin ergibt sich der Vorteil einer höheren Anzeige. empfindlichkeit, da das Anzeigeinstrumi nunmehr von Ruheströmen an Stelle Schi; kurzzeitiger Stromstöße periodisch wechsen der Polarität durchflossen wird.
- Will man noch niederfrequente Verstärkung anwenden, wie das bei den Flimmerpeilern meist der Fall ist, so könnte man hinter den Gleichrichtern und hinter dem Niederfrequenzverstärker je einen weiteren Umschalter anordnen, deren Schaltrhythmus -dann unabhängig von dem der beiden hochfrequenzseitigen Umschalter sein kann; hierfür können beispielsweise Nockenschalter verwendet werden.
- Es ist jedoch klar, daß dieses zweite Umschaltpaar wieder die gleichen Schwierigkeiten ergibt, deren Beseitigung Aufgabe der Erfindung ist. Zweckmäßig wird man daher für jeden der beiden Empfangsgleichrichter eine besondere Endverstärkung anwenden. Da die Endstufen aber im Gegensatz zu den Gleichrichterstufen nicht hinreichend übereinstimmend gebaut werden können und auch eine einmal erzielte Übereinstimmung nicht dauernd beibehalten würden, wird gemäß der weiteren Erfindung durch ein zusätzliches Umschalterpaar das Anzeigegerät mit den Endstufen wechselweise verbunden, so daß die Funktionen der beiden Endstufen periodisch vertauscht werden. Das letztgenannte Umschafterpaar braucht nicht synchron mit dem ersten Umschalterpaar und außerdem nur verhältnismäßig selten betätigt zu werden; es kann z. B. als Nockenschalter ausgebildet sein.
- In der Zeichnung sind zwei AusführungsbeispieIe für den Erfindungsgedanken dargestellt. Abb. I zeigt einen Flimmerpeilempfänger, bestehend aus dem Peilrahmen R und der Hilfsantenne H, die an einen gemeinsamen Hochfrequenzverstärker V angeschlossen sind.
- Zur periodisch abwechselnden Erzeugung der beiden Kardioidendiagramme ist im Rahmenkreis ein Umschalter U1 vorgesehen, der diesen Rahmen in einem gewünschten Rhythmus, beispielsweise im Rhythmus gleicher Zeichen oder im Rhythmus komplementärer Morsezeichen, periodisch umpolt. Gemäß der Erfindung ist unmittelbar hinter dem Hochfrequenzverstärker ein zweiter Umschalter U2 vorgesehen, der synchron mit dem Umschalter U1 betätigt wird. Die Ausgänge des Umschalters U führen über getrennte Empfangsgleichrichter Da und Do. Die im Ausgang dieser Gleichrichter auftretenden Spannungen werden einem Instrument f, das als Differentialinstrument ausgebildet sein kann, zugeführt. Selbstverständlich ist es auch möglich, das Differentialinstrument durch ein Braun-:$ches Rohr als Anzeigeinstrument zu ersetzen, wobei der Elektronenstrahl von den beiden Gleichrichterspannungen in zwei zueinander senkrechte Richtungen abzulenken wäre.
- Gleichheit der beiden Spannungen herrscht dann vor, wenn die Spur des Elektronenstrahles als zu den Ablenksystemen unter 45° stehende Linie erscheint.
- In Abb. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgedanken dargestellt, und zwar für den bereits diskutierten Fall, daß hinter der hochfrequenten Gleichrichtung eine weitere Verstärkung angewendet wird. Der Hochfrequenzteil ist identisch mit dem in Abb. I dargestellten Ausführungsbeispiel. Jeder Gleichrichter speist jedoch einen besonderen Endverstärker mit unter sich gleichen Eigenschaften. Der Umschalter U3 bewirkt hier lediglich die periodisch vertauschte Zuordnung der Endstufen E. Entsprechend ist dann vor dem Anzeigeinstrument J ein weiterer Umschalter U4 erforderlich, der synchron mit dem Umschalter U3 zu arbeiten hat.
Claims (2)
- Es soll besonders darauf hingewiesen werden, daß die Umschalteinrichtungen U, und U2 und die Umschalteinrichtungen U5 und U4 in voneinander völlig unabhängigem Rhythmus umschalten können Die letztgenannten Umschalteinrichtungen können in einem sehr langsamen Rhythmus betätigt werden, um nicht an Genauigkeit der Anzeige einzubüßen PATENTANSPRÜCHE: T. Peilempfänger mit Flimmerschalter, insbesondere Zielkursempfänger mit einer gerichteten und einer ungerichteten Antenne und Mitteln zur periodischen Umpolung einer dieser Antennen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Eingangsflirnmerschalter synchron arbeitende zweite Umschalter unmittelbar hinter dem Hochfrequenzverstärker angeordnet ist und die zu vergleichenden Hochfrequenzspannungen auf zwei getrennte Empfangsgleichrichter gibt, deren Zeitkonstanten groß gegenüber der Umpolfrequenz sind.
- 2. Peilempfänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung zweier Endstufen zusätzliche Umschalteinrichtungen vorgesehen sind, die die Funktionen -der beiden Endstufen in an sich beliebigem Rhythmus vertauschen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET51530D DE706100C (de) | 1938-12-24 | 1938-12-24 | Peilempfaenger mit Flimmerschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET51530D DE706100C (de) | 1938-12-24 | 1938-12-24 | Peilempfaenger mit Flimmerschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE706100C true DE706100C (de) | 1941-05-17 |
Family
ID=7563679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET51530D Expired DE706100C (de) | 1938-12-24 | 1938-12-24 | Peilempfaenger mit Flimmerschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE706100C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2490777A (en) * | 1945-05-22 | 1949-12-13 | Herwil M Bryant | Indicator system |
| DE1277947B (de) * | 1962-09-18 | 1968-09-19 | Siemens Ag | Einrichtung zur Bestimmung der Einfallsrichtung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen, insbesondere zur Feststellung der Energieflussrichtung von impulsfoermigen Hochfrequenzstoerfeldern |
-
1938
- 1938-12-24 DE DET51530D patent/DE706100C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2490777A (en) * | 1945-05-22 | 1949-12-13 | Herwil M Bryant | Indicator system |
| DE1277947B (de) * | 1962-09-18 | 1968-09-19 | Siemens Ag | Einrichtung zur Bestimmung der Einfallsrichtung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen, insbesondere zur Feststellung der Energieflussrichtung von impulsfoermigen Hochfrequenzstoerfeldern |
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