DE705382C - Fluessigkeitsschalter, insbesondere Expansionsschalter - Google Patents

Fluessigkeitsschalter, insbesondere Expansionsschalter

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DE705382C
DE705382C DES130637D DES0130637D DE705382C DE 705382 C DE705382 C DE 705382C DE S130637 D DES130637 D DE S130637D DE S0130637 D DES0130637 D DE S0130637D DE 705382 C DE705382 C DE 705382C
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DE
Germany
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switches
liquid
switching
switch
oil
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Expired
Application number
DES130637D
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English (en)
Inventor
Paul Duffing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/34Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator hydraulic
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/008Pedestal mounted switch gear combinations
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/24Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring

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Description

  • Flüssigkeitsschalter, insbesondere Expansionsschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitsschalter, insbesondere Expansionsschalter mit elastischer Schaltkammer. Man hat versucht, die Betätigung elektrischer Schaltgeräte insbesondere durch Druckluft herbeizuführen und vorzugsweise bei Druckluftschaltern die Druckluftleitungen im Inneren der Schaltergehäuse vorzusehen. Derartige Antriebe haben jedoch den Nachteil, daß Druckluft keine hinreichende Isolation besitzt.
  • Es ist zwar auch bereits vorgeschlagen worden, die Betätigung von Schalteinrichtungen hydraulisch, z. B. durch Öldruckkolben herbeizuführen. Dabei ergeben sich jedoch Schwierigkeiten sowohl bezüglich der Verlegung bzw. des Verhaltens von ölleitungen allgemein als auch im Hinblick auf den Anschluß von ülleitungen bzcv. Unterbringung der Schaltkammer, sofern Expansionsschalter mit elastischer Kammer Anwendung finden sollen. Abgesehen davon, daß bei einer etwaigen Beschädigung der Ölleitung die Flüssigkeit unter Umständen ausfließen kann, müßte man bei Verwendung einer gebräuchlichen Schaltkammer mit beim Ausschalten in Richtung zum Anschluß, d. h. nach oben geführtem Schaltstift die ülleitung von außen durch den Anschlußkopf verlegen undaußerhalb desselben isolieren. Noch größere Schwierigkeiten ergeben sich hierbei, wenn der Anschlußkopf bei den mit Trennschaltern kombinierten Ausführungen als Getriebekopf ausgebildet bzw. mit Flüssigkeitsabscheidevorrichtungen ausgerüstet wird.
  • Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten, wobei sie zugleich in an sich bekannter Weise die bis jetzt bei Flüssigkeitsschaltern, insbesondere Expansionsschaltern tnit elastischer Schaltkammer übliche Anordnung der Schaltkammer bzw. des Schaltstiftes finit Ausschaltbewegung stach oben in Richtenzum Anschluß verläht. Hierbei zeichnet sich die Erfindung im wesentlichen dadurch aus, daß die das flüssige Isoliermittel, insbesondere öl, zum Ein- und Ausschalten führenden Leitungen im linieren des Stützisolators des Schalters vorgesehen und nur auf dieser Strecke isoliert auseführt sind und dal:) ein finit dem beweglichen Schaltstift verbundener Kolben beim Ausschalten in Richtung nach dem Inneren des Stützisolators bewegt wird, wie letzteres bei einem anderen Schalter mit Durchführungsisolator am Schalterkessel bekannt ist.
  • Eine -,t-eiterc Verbesserung ergibt sich hierbei. wenn inan den finit dem beweglichen Schaltstift verbundenen Kolben versenkt in dein Stützisolator anordnet, derart. daß die Stoßstelle zwischen dem metallenen Führungszylinder für den Kolben und ciiter der Flüssigkeitsleitungen sich in der Isolierflüssigkeit befindet. Hierdurch wird die elektrische Durchschlagsfestigkeit, insbesondere zwischen der Stoßstelle des metallenen Führungszylinders für den Schaltstiftkolben und der Flüssigkeitsisolierleitung in Richtung nach Erde hin mindestens auf den Durchschlagswert heraufgesetzt, den die Luftstrecke außerhalb des Stützisolators längs desselben gegenüber Erde hat. Auf diese Weise werden die im Inneren des Stützisolators besonders gefährlichen Durchschläge vermieden, wobei zugleich die Bauhöhe des Schalters erheblich verkleinert wird. -In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung- veranschaulicht; es -neigen: Fig, i einen Expansionsschalter mit im Inneren des Schalters vorgesehenen Ölleitungen und Fig.2 einen ähnlichen Schalter. jedoch mit einem versenkt im Stützisolator angeordneten Schaltstiftkolben.
  • Nach Fig. i nimmt das Innere des Stützisolators i zwei das flüssige Isoliermittel, z. B. i_il, führende Leitungen 2 und 3 aus IsoIierstoft auf. Die Flüssigkeitsleitung 2 führt das öl zum Einschalten und die Flüssigkeitsleitung 3 zum Ausschalten des Schalters. Zti diesem Zweck ist der bewegliche Schaltstift 4 mit einem Kolben 5 verbunden, der in einem Führungszylinder 6 gleiten kann. Die Anordnung ist so gewählt, daß der Schaltstift 4. beim Ausschalten in Richtung nach dein Inneren des mit Isolierflüssigkeit gefüllten Isolators ; bewegt wird. Es wird somit eine umgekehrte Flüssigkeitsschaltkammer 8 mit im oberen Teil derselben torgesehenem festem Kontakt 9 ver@tendet. Als Schaltkammer kann besonders vorteilhaft eine an sich bekannte elastische Kammer benutzt werden, deren zylindrische Wandung auf lose aufeinandergUschichbeten Isolierringen io und den dazwischenliegenden scheibenartigen Isolierringen t i bestehen kamt. Die Löschkammer 8 stützt sich auf Federn 12 bzw. elastische Segmente aus Gummi ab. Das Innere der Kammer kann ferner reit bekannten, in der Zeichtitnig nicht angegebenen, z. B. spiralförmigen Schleudervorrichtungen verbunden sein.
  • Die I3et, egung der Flüssigkeitssäule zwecks 1?in- oder Ausschaltung kann z. B. dadurch bewirkt werden, daß matt auf die Flüssigkeitssäule zum Einschalten in bekannter Weise einen Druckluftkolben einwirken läßt, bei (lesseii Eiits.-hidtbe« egung eine Ausschaltfeder gespannt wird. Die Druckleitungen außerhalb des Stützisolators können aus Metall bestehen, da sie gegen die Schalterspannung isoliert sind durch ihre Isolierteile innerhalb des Stützisolators.
  • Bei der .@usführungsform nach Fig.2 finden die mit gleichen Bezugszeichen bezeichneten, im wesentlichen gleichen Schalterteile Anwendung. In Abweichung von der Ausführungsform nach Fig. i ist hierbei der Kolben 5 mit seinem Führungszylinder 6 im Inneren des Stützisolators i vorgesehen, wodurch die Bauhöhe des Schalters verkürzt wird. Hierbei entsteht jedoch folgende Schwierigkeit: Im Hinblick auf das ständige Gleiten des Kolbens 5 im Inneren des Führungszylinders 6 und die dadurch mögliche Abnutzung des Führungszylinders ist es erforderlich, denselben aus Nietall auszuführen. Hierbei ist es wiederum im Sinne der gewünschten und durch die ölsäule herbeigeführten Isolierung gegenüber den die Hochspannung führenden Schalterteilen notwendig, die Leitungen 2 und 3 aus Isolierstoff, insbesondere Prel.)stoff auszuführen. Es ist indessen schwierig, die Stoßstelle 14 zwischen dem metallenen Führungszylinder 6 und der Isolierleitung 2 weitgehendst abzudichten. Um insbesondere etwaige Durchschläge von der Stoßstelle 1.1 nach der geerdeten Metallfassung 15 des Stützisolators i zu unterbinden, ist zur Erhöhung der Durchschlagsfestigkeit die die Einschaltflüssigkeit führende Leitung 2 konzentrisch von der die Ausschaltflüssigkeit führenden Isolierleitung 3 umgeben; außerdem ist der Stützisolator zum Teil mit öl oder Kabelmasse aufgefüllt, die zugleich dafür sorgt, daß keine Durchschläge im Inneren des Isolatorhohlraumes durch eine etwaige Bildung des Kondenswassers an der inneren Oberfläche des Isolators auftreten. Die Durchschlagsfestigkeit auf der durch den Hochspannungspfeil 16 bezeichneten Strecke im Inneren des Isolators i kann daher infolge der hohen Dielektrizitätskonstante des zwischen der Stoßstelle 14 und der Erde sich befindenden Öls mindestens gleich der Isolierfestigkeit in der Luft längs der äußeren Oberfläche des Isolators gemacht «=erden. Der an dieser Stelle zwischen der metallenen auf Hochspannung gebrachten Fassung i 7 und der Erdpotential aufweisenden Metallfassung 15 mögliche hberschlagsweg ist hierbei durch den Hochspannungspfeil 18 angedeutet. Es ist dabei zum Schutz des Schalters besonders vorteilhaft. die Durchschlagsfestigkeit des Stützisolators i zwischen der Stoßstelle 14 und der geerdeten Fassung 15 höher zu wählen als die Durchschlagsfestigkeit in der Luft, die sich durch die Entfernung zwischen den Flanschen 17 und 15 unter Berücksichtigung der Isolierrippen (Porzellanringe) ergibt.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann sinngemäß auf andere Schalter angewandt werden. So kann z. B. die Maßnahme nach Anspruch 2 für sich genommen allgemein für Luftschalter, Trennschalter mit verschiebbarem oder schwenkbarem Trennmesser oder andere Schalter Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsschalter, insbesondere Expansionsschalter mit elastischer Schaltkammer, bei dem der Antrieb mittels eines Ölgestänges erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die das Öl zum Ein-und Ausschalten führenden Leitungen durch das Innere des Stützisolators geführt und nur .auf dieser Strecke isoliert ausgeführt sind, und daß ein mit dem beweglichen Schaltstück verbundener Kolben beim Ausschalten in Richtung nach dem Inneren des Stützisolators bewegt wird.
  2. 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem beweglichen Schaltstift verbundene Kolben versenkt im Stützisolator angeordnet ist, derart, daß die Stoßstelle zwischen dem metallenem, auf Hochspannung gebrachten Führungszylinder für den Schaltstiftkolben und einer der Flüssigkeitsleitungen sich in der Isolierflüssigkeit befindet. g. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ihre Anwendung bei Luftschaltern. q.. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ihre Anwendung bei Trennschaltern.
DES130637D 1938-01-29 1938-01-30 Fluessigkeitsschalter, insbesondere Expansionsschalter Expired DE705382C (de)

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DE2239554X 1938-01-29
DES130637D DE705382C (de) 1938-01-29 1938-01-30 Fluessigkeitsschalter, insbesondere Expansionsschalter

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153441B (de) * 1959-02-17 1963-08-29 Kurt Goehre K G Dr Durch einen hydraulischen Antrieb betaetigter elektrischer Trennschalter
DE1155506B (de) * 1958-08-04 1963-10-10 Licentia Gmbh Fluessigkeitsschalter
EP2591487A4 (de) * 2010-07-07 2014-08-20 Siemens Ltd Elektrischer trennschalter

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