DE704688C - Schutzvorrichtung fuer Lagerzapfen - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer Lagerzapfen

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DE704688C
DE704688C DEW99249D DEW0099249D DE704688C DE 704688 C DE704688 C DE 704688C DE W99249 D DEW99249 D DE W99249D DE W0099249 D DEW0099249 D DE W0099249D DE 704688 C DE704688 C DE 704688C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C25/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for wear or play
    • F16C25/02Sliding-contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung· betrifft eine Schutz vorrichtung für Lagerzapfen. Es ist bekannt, solche Zapfen mit Schutzhülsen zu versehen, um sie vor Abnutzung zu schützen. Die Schutzhülsen können ausgewechselt werden. Im allgemeinen werden die Schutzhülsen in einer bestimmten Lage auf den Zapfen aufgebracht und verbleiben während der ganzen Dauer ihrer Benutzung in dieser Lage. Bei Lagern, die
xo starken einseitigen Belastungen unterworfen sind, ergibt sich eine schnelle Abnutzung der Hülsen und damit der Zwang zu häufiger Auswechselung. Wird die Auswechselung nicht rechtzeitig vorgenommen, so besteht die Gefahr, daß infolge des Spieles zwischen der Hülse und dem. Lagerkörper unerwünschte Stöße in die ganze Maschine hineinkommen und auch die übrigen Maschinenteile übermäßig beansprucht werden. Der große Hülsenverbrauch ist wegen der damit verbundenen Kosten unerwünscht. Die Auswechselung der Hülsen stellt sich häufig als· eine lästige Betriebsstörung dar. Gemäß der Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden. Der Hauptgedanke der Erfindung besteht darin, die Anordnung der Hülse so zu treffen, daß sie bequem auf eine neue Winkellage in bezug zum Zapfen einstellbar ist. Nachdem eine gewisse Abnutzung in der Hülse aufgetreten ist, wird durch Drehen wieder eine Stelle der Hülse mit vollem Durchmesser in die Linie der Hauptbeanspruchung gebracht. Das Spiel, das durch die Abnutzung eingetreten war, wird auf diese Weise ausgeglichen und irgendwelchen übermäßigein Schlagbeanspruchungen vorgebeugt. Die Benutzungsdauer der Hülse wird somit wesentlich heraufgesetzt, und es wird auch auf erheblich längere Zeit eine zuverlässige Lagerung gesichert.
Die Hülse wird mittels einer Verschraubung, die in Richtung der Zapfenachse angeordnet ist, auf dem kegelförmigen Lagerzapfen festgespannt. Wesentlich ist, daß die Hülse zwecks wahlweiser Drehung zum Ausgleich ihrer Abnutzung mit dem beim Schrauben in bezug zum Zapfen verschiebbaren Schraubteil drehbar verbunden ist.
Es ist eine Schutzhülsenanordnung bekannt, bei der die Schutzhülse mittels einer auf einem Gewindeteil des kegelförmigen Zapfens verschraubbaren Mutter auf dem kegelförmigen Zapfen feststellbar ist. Die Mutter umfaßt die Hülse mit. kegelförmiger Fläche. Bei einer Rückwärtsschraubung bleibt die Hülse in ihrer Lage und macht erst die Anwendung besonderer Werkzeuge zu ihrer Lösung erforderlich. Gemäß der Erfindung bewirkt ein Rückwärtsschrauben infolge der Verbindung der Hülse mit dem in bezug zum Zapfen beim Schrauben verschiebbaren Schraubteil ohne weiteres ein Lösen der
Hülse, so daß nach dem Rückwärtsschrauben alle Voraussetzungen für die Drehung der Hülse in eine andere Winkellage erfüllt sind. Diese Drehung kann ohne große Störung des Betriebes sehr leicht vorgenommen werden, und es ist damit die Gewähr gegeben, daß sie nicht etwa infolge Nachlässigkeit des Bedienungsmannes unterbleibt.
Eine vorteilhaft einfache Gestaltung der ίο ganzen Schutzvorrichtung ergibt sich gemäß der Erfindung dadurch, daß die Hülse kappenartig ist und in ihrer Stirnwand drehbar und axial unverschiebbar einen in den Zapfen schraubbaren Bolzen trägt. Vorteilhaft ist auf der Stirnwand der Hülse eine die jeweilige Winkelstellung derselben anzeigende Skala vorgesehen, so daß js möglich ist, die verschiedenen im Laufe der Zeit erforderlich werdenden Verstellungen der ao Hülse auf dem Zapfen planmäßig vorzunehmen.
Die Verbindung der Hülse mit dem Schraubenbolzen gestattet eine einfache Ausbildung der Schmierung. Es wird nämlich am Ende »5 des Bolzens eine bekannte Schmiervorrichtung vorgesehen, die durch Kanäle im Bolzen mit einem Raum zwischen der Stirnfläche des Zapfens und der Stirnwand der Hülse in Verbindung steht. Dieser Raum ist seinerseits wieder durch Kanäle an Xuten auf der Außenfläche der Hülse angeschlossen.
Auf der Zeichnung ist eine beispiclsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Zapfenlager.
Abb. 2 zeigt eine Stirnansicht eines Zapfenlagers gemäß Abb. 1.
In der Abb. 1 ist ein Zapfen 1 dargestellt, wie er beispielsweise an Rahmen von Hori zontal- oder Vertikalholzsägegattern angeordnet wird. Dieser Zapfen 1 ist konisch ausgebildet. Auf demselben ist eine Hülse 2 aiigeordnet, die entsprechend konisch ausgebildet ist und an ihrem freien Ende durch eine Wand 2„ abgeschlossen ist, so daß eine Kappe entsteht. Durch ein in der Wand 2„ vorgesehenes Loch 4 greift ein Schraubenbolzen 3, welcher in einer mit Gewinde versehenen axialen Bohrung 3,., des Zapfens 1 verschraubbar ist. Auf dem Bolzen 3 ist auf der einen Seite der Wandung 2„ ein Bund 5 fest angeordnet, während auf der anderen Seite der Wandung ein mutterartig ausgebildeter Kopf 6 auf dem Bolzen ;;. B. durch Schweißen befestigt ist. Infolgedessen liegt die Wand 2„ zwischen dem Bund 5 und dem Kopf 6, so daß lediglich ein Drehen des BoI-zens in bezug auf die Hülse 2, nicht aber ein axiales Verschieben desselben in bezug auf dieselbe möglich ist. Infolgedessen wird beim Drehen des Bolzens 3 und dadurch erfolgender Verschraubung desselben in der Bohrung 3„ die Hülse 2 in axialer Richtung verschoben werden und dadurch entweder auf dem Zapfen festgestellt oder von demselben gelöst werden. Auf der Wandung 2a ist eine Skala 2/, (Abb. 2) angebracht, welche, wie in Abb. 2 dargestellt, von mit 1 bis 6 bezeichneten Markierungsstrichen gebildet werden kann. An Hand dieser Skala läßt sich die jeweilige Einstellung der Hülse 2 auf dem Zapfen ι feststellen, so daß die Gewähr dafür gegeben ist, daß eine gleichmäßige Verstellung der Hülse 2 erfolgt. Die Verstellung der Hülse erfolgt dabei in regelmäßigen Zeitabständen. Um die Hülse 2 ist das Lager 7 der nicht dargestellten Schubstange angeordnet.
Die Schmierung der zwischen dem Lager 7 und der Hülse 2 vorhandenen Fläche erfolgt mittels einer Schmiervorrichtung 10, welche auf dem Bolzen 3 angeordnet ist. Diese ist mittels einer im Bolzen vorgesehenen und. am Umfang des Bundes 5 nach außen mündenden Bohrung 11 mit einem zwischen der Stirnwand des Zapfens 1 und der inneren Fläche der Wandung 2 gebildeten Raum 12 verbunden. Dieser Raum 12 ist mittels Kanäle 8 mit in der Hülse vorgesehenen Schmiernuten 9 verbunden, die gleichmäßig über den Umfang der Hülse verteilt sind. Die Schmiernuten sind dabei so angeordnet, daß sie in den verschiedenen Lagen der Hülse so zu liegen kommen, daß sie nicht an den am stärksten beanspruchten Stellen, die in den Totpunkten zu suchen sind, zu liegen kommen. Der Zapfen 1 und das Lager 7 werden infolge der Anordnung der Nuten in der Hülse nicht durch dieselben geschwächt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schutzhülse für überwiegend in einer Linie belastete Lagerzapfen, wie Lagerzapfen von Sägegatterrahmen, bei der zur Feststellung der Hülse auf den Zapfen Hülse und Zapfen mit Kegelflächen aufeinandergepaßt und durch eine in Rich- no tung der Zapfenachse wirkende Verschraubung aufeinander festgespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse zwecks Lösung und wahlweiser Drehung zum Ausgleich ihrer Abputzung mit dem bei der Schraubbewegung in bezug auf den Zapfen verschiebbaren Schraubteil drehbar und axial unverschiebbar verbunden ist.
  2. 2. Schutzhülse nach Anspruch i, da- iao durch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) kappenartig gestaltet ist und in ihrer
    Stirnwand (2a) drehbar und axial unverschiebbar einen in den Zapfen (i) schraubbaren Bolzen (3) trägt.
  3. 3. Schutzhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Stirnwand (2«) der Hülse (2) eine die jeweilige Winkelstellung derselben anzeigende Skala (26) vorgesehen ist.
  4. 4. Schutzhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Schmierung der Laufflächen an dem Bolzen (3) eine durch Bohrungen (11) in dem Bolzen mit einem zwischen der Stirnfläche des Zapfens (1) und der Hülse (2a) vorgesehenen Raum (12) in Verbindung stehende Schmiervorrichtung (10) vorgesehen ist und daß der Raum (12) dui^ch in der Hülse (2) vorgesehene Bohrungen (8) mit in der Außenfläche der Hülse (2) vorgesehenen Nuten (9) verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    BERLIN. CEDBtICKT IN DEH
DEW99249D 1936-08-07 1936-08-07 Schutzvorrichtung fuer Lagerzapfen Expired DE704688C (de)

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