DE704091C - in tiefe Giessformen - Google Patents
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- DE704091C DE704091C DE1937L0093287 DEL0093287D DE704091C DE 704091 C DE704091 C DE 704091C DE 1937L0093287 DE1937L0093287 DE 1937L0093287 DE L0093287 D DEL0093287 D DE L0093287D DE 704091 C DE704091 C DE 704091C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D35/00—Equipment for conveying molten metal into beds or moulds
- B22D35/04—Equipment for conveying molten metal into beds or moulds into moulds, e.g. base plates, runners
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- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Gießrinne zum Einführen von Aluminiumlegierungen in tiefe. Gießformen . Es ist bekannt, daß das Gießen von Leichtmetallen gewisse Schwierigkeiten bereitet, weil beim Gießen leicht Oxydhäute mitgcschwemmt werden, die im Innern des Blockes bei der Erstarrung eingeschlossen werden und Fehlstellen bilden. Zur Behebung dieses Nachteiles ist vorgeschlagen, in die Kokille ein Rohr zu hängen, das oben einen Trichter besitzt und unten in das gegossene Metall eintaucht (vgl. L e e r 1c de r, »Technologie des Aluminiums«, S. io8, Abb. 77 b). Dieses Rohr wird während des Gießens so gehoben, daß der untere Ausfluß immer einige Millimeter unter dem Metallspiegel bleibt.,_ Mit Hilfe dieser Vorrichtung ist es aber nicht möglich, Gießgeschwindigkeit und Erstarrungsgeschwindigkeit vollkommen aufeinander abzustimmen. Man muß im allgemeinen schneller gießen und erhält dadurch eine ungünstige Ausbildung des Gefüges.
- Es ist weiterhin vorgeschlagen, ein derartiges Rohr in steilen Spiralen anzuordnen, wobei jedoch ein zu heftiges Auftreffen des eingegossenen Metalls auf die Badoberfläche vermieden worden mußte, indem der Auslauf flacher gestaltet wurde. Der Neigungswinkel wurde dabei so steil gewählt, daß durch die entstehende lebhafte Bewegung des Metalls eine Entgasung herbeigeführt wurde. Solche Vorrichtungen haben jedoch gerade bei Aluminiumlegierungen schwerwiegende Nachteile, weil. zur. Vermeidung von Oxydbildung und zum Fernhalten der Oxydhäutchen vom Innern der Schmelze jede lebhafte Bewegung des Metallflusses vermieden werden muß. Darüber hinaus fehlt der bekannten Vorrichtung ein automatisch gleichmäßiger Einfluß des Metalls an der Oberfläche der Schmelze.
- Die Erfindung hat eine Gießrinne mit Schraubenwindungen zum langsamen Einführen von Aluminiumlegierungen zum Gegenstand, durch welche das Metall auf den Boden einer geschlossenen tiefen Gießform, insbesondere Barrenform, geleitet wird. Die (iicßrinne ist erfindungsgemäß als eine offene, von der Metallaufgabestclle bis zum Boden der Form stufenlos durchlaufende Wendelrinne ausgebildet. Die offenen Windungen sind zweckmäßig schraubenförmig um ein Rohr oder eine Stange leerumgeführt. Eine derartige offene Wendelrinne zeichnet. sich durch Einfachheit und Zuverlässigkeit aus. Sie besitzt den Vorteil, daß ihre Wirkung unabhängig von der Tiefe des Eintauchens in das eingegossene Metall ist. Ein «-citcrer Vorteil besteht darin, daß die gesamte Fallhöhe durch einen stark verlängerten Weg mit geringem Gefälle überwunden wird. Hierdurch ist die Reibung, die der fließende Strahl zu überwinden hat, vervielfacht und die Laufgeschwindigkeit herabgesetzt. Mit dieser 17etallführung kann ein so gleichmäßiges langsames Fließen erreicht werden, daß selbst in tiefe Kokillen ein nahezu wirbelfreies Einfließen des Metalls erfolgt, ohne daß auch der zum Beispiel bei Aluminiumguß übliche Oxydschlauch abreißt. Durch die Anzahl der Windungen und den Durchmesser ist die Weglänge und evegen der Abhängigkeit der Reibung voll der Länge die Fließgeschwindigkeit veränderlich. Diese kann daher den einzelnen Verhältnissen angepaßt werden. Der Gießtrichter kann dabei eine Off nung bestimmter Größe erhalten, so daß das Metall gleichmäßig ausfließt, wenn der Spiegel im Trichter etwa auf gleicher Hölle gchaltetl wird. Gleichzeitig werden durch diese Maßnahme Häute und Vertinrcinigungen zurückgehalten.
- In beiliegender- Abbildung ist eine Ausführungsform der Kokille nebst -Eingußvorrichtung zeichnerisch dargestellt. Hierbei bedeutet t die Kokillenwandung, die an ihrem oberen Ende einen Absatz a aufweist. Unter diesen kann ein Ring 3 greifen, mit Hilfe dessen die Kokille an einen Kran- oder Flaschenzug angehängt wird. q. ist ein Rohr, in dem die Gießrinne 5 in schraubenförmigen Windungen angebracht ist. Das Metall fließt ins dem Gießkübel wieder in den Gießtrich-@er7 und von dort die Gießrinne herunter auf den Boden der Kokille. Die Zeichnung gibt die Kokille wieder, nachdem bereits ein Teil des flüssigen Metalls S den Boden der Kokille bedeckt. Zur Erhöhung der Erstarrungsgeschwindigkcit kann die Kokille dabei in einen Kühlbehälter 9 cingcscnkt werden, der mit Kühlflüssigkeit to gefüllt ist.
- Das Gießen mit einer offenen (@ic(:,riunc hat gegenüber dem Gießen mit (lern Rohr eine ganze Reihe von Vorteilen. Diese bestehen im wesentlichen darin. daß der Metalltluß besser zu beobachten und die Rinne nach dem Guß leichter zu reinigen ist. I11 cineni geschlossenen Rohr verbleiben leicht 'Metallhäute. die dann beim nächsten Guß mitgcrissen und in das 'Metall eingeführt t( crdcn. Ein geteiltes Rohr würde die Reinigungsmöglichkeit zwar etwas verbessern, ist jedoch nur schwierig ganz zu dichten. Bei einem Rolllmüsseu weiterhin die Ausflußdüsen dicht unter oder über der Oberfläche gehalten werden. da der Block sonst unnötig Man- offen ;@chalten wird. Es ist dallvr rrlorderlich, cinc besondere Anzeigevorrichtung für die Hölle des Metallspiegels anzubringen. Dcnigcgcllüber ist die Stärke des Metallstrahles und die Fließgeschwindigkeit bei einer Spirale leicht einzustellen. Der bedeutendste Vorn-il dürfte aber darin liegen, daß der Übergang voll (:iclarinnc in das flüssige Metall stets in einem fachen Winkel unabh;ingig von der I:intau<-ilticfc crf@@lnt.
- Gegenüber Kippkokillen hat das \'erfalir(,n gemäß Erfindung den Vorzug eileer besseren Kühlungsmöglichkeit der Kokille selbst. Dicsu kann senkrecht in die Kühlflüssigkeit cingchängt und allmählich -abgelassen werden. lief Herstellung größerer Gul:)stücke können in(-ilrere Eingußspiralvn verwentlct werden.
Claims (1)
- PATGNTANSPl(UCff Giehrinnc mit SChr3t11)elllt-II1dUllä('71 7U111 langsamen Einführen von Aluminiumlegierungen auf den Bodeneiner geschlossenen tiefen Gießform, insl)c#sondei-c 13ari-cnf(*)l-111, gekennzeichnet als eine offene, von der Metallaufgabcstrllc bis zum Boden der Form stufenlos durchlaufende, aus niclireren rings lieruinlaufenden Windungen bestehende Wendelrinne.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937L0093287 DE704091C (de) | 1937-09-19 | 1937-09-19 | in tiefe Giessformen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937L0093287 DE704091C (de) | 1937-09-19 | 1937-09-19 | in tiefe Giessformen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE704091C true DE704091C (de) | 1941-03-22 |
Family
ID=7287639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937L0093287 Expired DE704091C (de) | 1937-09-19 | 1937-09-19 | in tiefe Giessformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE704091C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747107C (de) * | 1941-04-13 | 1944-09-08 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von auswalzbaren Feinzinklegierungen |
| US5526868A (en) * | 1993-11-30 | 1996-06-18 | John Campbell | Casting process with forced and controlled vortex at sprue intake |
-
1937
- 1937-09-19 DE DE1937L0093287 patent/DE704091C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747107C (de) * | 1941-04-13 | 1944-09-08 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von auswalzbaren Feinzinklegierungen |
| US5526868A (en) * | 1993-11-30 | 1996-06-18 | John Campbell | Casting process with forced and controlled vortex at sprue intake |
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