DE70246C - Doppeltwirkende Zwirnmaschine - Google Patents

Doppeltwirkende Zwirnmaschine

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DE70246C
DE70246C DENDAT70246D DE70246DA DE70246C DE 70246 C DE70246 C DE 70246C DE NDAT70246 D DENDAT70246 D DE NDAT70246D DE 70246D A DE70246D A DE 70246DA DE 70246 C DE70246 C DE 70246C
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twisting
thread
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DENDAT70246D
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J. SALVANS und L. SALVANS in Barcelona
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/02Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine combinirte Maschine zum Zwirnen von Fäden.
    Die vorliegende Erfindung besteht in der Anordnung und Construction von continuirlich wirkenden Maschinen, d. h. eine Maschine anzuordnen, welche zu gleicher Zeit zwei mit einander im Zusammenhang stehende Reihen von Spindeln in Bewegung setzt, und ist dies der Zweck der vorliegenden Erfindung. Von diesen beiden Reihen von Spindeln tragen beide rotirende Spulen.
    In der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Maschine mit doppelt rotirenden Spindeln dargestellt, und erklärt sich diese Figur wie folgt:
    Die Maschine ist behufs Raumersparnifs wie die gewöhnlichen Zwirnmaschinen symmetrisch ausgeführt. Der Antrieb erfolgt durch die Trommeln A, welche längs durch die Maschine hindurchgehen. Von diesen Trommeln wird die Bewegung vermittelst Schnüre B und B1 auf die Spindeln C1 und D1 übertragen, welche in der Richtung der angegebenen Pfeile rotiren. Die sogen. Zuführspule H giebt ihren rotirenden Faden an die Spannrolle K und die Gleitrolle Z ab, der Faden geht dann durch das Glasauge L und wird von der Spule C, der Empfangsspule, aufgenommen. Aus diesem Vorgang ist ersichtlich, dafs der Faden einen doppelten Draht erhält, und zwar den ersten von der Spule H bis K und den zweiten von K bis C. Die Maschine bietet daher den Vortheil, dafs man sie sowohl zum Drehen neuen Garnes, als auch zum Stärkerdrehen zu wenig gedrehten Garnes, wie Baumwolle, Seide, Jute, Ramie etc., verwenden kann.
    Ein weiterer Vortheil dieser Zwirnmaschine gegenüber den bisherigen bietet sich in der Wahl des Materials der Spule C, da man sowohl Holzspulen, als auch Pappspulen, die wegen ihrer Leichtigkeit und Billigkeit vorzuziehen sind, verwenden kann. Aufserdem empfängt der Faden, indem er aus den Rollen Z hervortritt, von der Bewegung der Spindel C die entsprechende Drehung. Diese letzte Drehung entspricht ganz derjenigen, welche er in den gewöhnlichen Zwirnmaschinen erhält. Der Faden erhält in einer und derselben Operation, indem er denselben Weg durchmacht wie in den gewöhnlichen Maschinen, diejenige Drehung, welche der rotirenden Bewegung der Spule H entspricht. Ganz in derselben Weise ist auch der Vorgang, wenn Spule H als Empfangsspule und C als Zuführungsspule dient. Aus dem Vorhergehenden geht hervor, dafs die vorliegende Maschine einen grofsen Vortheil gegenüber den bisherigen bildet, sowohl hinsichtlich der Construction, als auch hinsichtlich der gesteigerten Leistungsfähigkeit.
    Paten τ-An sprtjch:
    Zwirnmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung rotirender Spindeln C1 und D1 bezw. Spannrollen K. und Z derart, dafs der von der Zuführungsspule H kommende Faden beim Passiren der Spannrollen zunächst einmal gedreht wird, um dann bei der Aufwickelung auf die Empfangsspule C zum zweiten Mal gedreht zu werden, zu dem Zwecke, bei nicht gut gedrehtem Rohmaterial dem Faden durch doppelte Drehung gleichmäfsigere Structur und Festigkeit zu geben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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