DE702191C - dynamische Telefonhoerer - Google Patents

dynamische Telefonhoerer

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DE702191C
DE702191C DE1937D0076294 DED0076294D DE702191C DE 702191 C DE702191 C DE 702191C DE 1937D0076294 DE1937D0076294 DE 1937D0076294 DE D0076294 D DED0076294 D DE D0076294D DE 702191 C DE702191 C DE 702191C
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DE
Germany
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soft iron
shell
core
telephone receivers
dynamic telephone
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Expired
Application number
DE1937D0076294
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Closset
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02Details
    • H04R9/025Magnetic circuit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Magnetsystemen für dynamische Telefonhörer Bekanntlich sind Dauermagnetsysteme für dynamische Telefonhörer entwickelt worden, die aus einer Schale aus dauermagnetischem Werkstoff bestehen, in den ein Weicheisenkern eingelassen ist. Dieser Weicheisenkern ragt in eine kreisförmige Öffnung einer Schale aus Weicheisen hinein, die ihrer Form nach etwa der Schale aus Dauermagnetwerkstoff entspricht. Der Weicheisenteil kann auch als ungewölbte Platte ausgebildet sein. Die Ränder der beiden Schalen, bzw. von Schale und Platte sind durch Löten oder Schweißen verbunden. Der Kern bildet in der kreisförmigen Öffnung der Schale den zur Aufnahme der Schwingungsspule bestimmten Ringspalt: Bisher wurde so verfahren, daß der Weicheisenkern beim Gießen des Magnetkörpers in den dauermagnetischen Werkstoff eingegossen. wurde. Alsdann wurde dieses Zwischenerzeugnis gehärtet und magnetisiert. Beim Übergehen zur Verwendung hochkoerzitivkräftigen Werkstoffes mit einer Koerzitivkraft von 350 ürsted und mehr für den Magneten, um im ringförmigen Luftspalt höhere Induktionen zu erzielen, zeigte sich nun überraschenderweise, daß in dem Ringspalt die gewünschte Induktion nicht erreicht werden konnte. Man glaubte den Weg, den Fern einzugiefaen, gerade für die hochkberzitivkräftigen Dauermagnetwerkstoffe beibehalten zu müssen, weil diese Stoffe, wie beispielsweise die bekannten sich praktisch nicht bearbeiten lassen und es somit nicht möglich ist, eine durch Gießen hergestellte Aussparung im Magnetkörper durch nachträgliches Bearbeiten für einen Paßsitz herzurichten. Durch ein. gewaltsames Einpressen des Kernes in die nicht bearbeitbare Aussparung treten außerdem unerwünschte Spannungen auf, die zum Reißen des Diauermagnetkörpers führen können.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Datiermagneten aus hochkoerzitivkräftigem, schwer bearbeitbarem Werkstoff für dynamische Telefonhörer, bei dem dem Ringspalt die theoretisch mögliche Induktion zugeführt wird. Das Verfahren besteht darin, daß in den schalenförmigen Magnetkörper an der Stelle, an der der Kern befestigt werden soll, eine Weicheisenbuchse miteingegossen wird, in die nach erfolgter Härtung des Magnetkörpers ein Weicheisenkern mit Paßsitz eingesetzt wird. Zweckmäßig wird die Fläche der Weicheisenbuchse, die mit dem Magnetkörper verschweißen soll, mit einer Kordelung versehen. Nach der Härtung wird die Weicheisenbuchse gegebenenfalls ausgedreht und dadurch zum Paßsitz für den Kern hergerichtet.
  • Der Mißerfolg der bekannten Maßnahmen beruhte offenbar darauf, daß durch die Härtebehandlung, der auch der Weicheisenkern mitunterworfen werden mußte, eine schädliche Beeinflussung des Weicheisengefüges hervorgerufen wurde, so daß die Belastung, die bis zu etwa i i ooo Gauß beträgt, von dein Kern nicht mehr aufgenommen werden konnte. Überraschenderweise hat sich nun gezeigt, daß trotz der das Gefüge der Weicheisenbuchse verschlechternden Wärmebehandlung die im Spalt erforderlichen Induktionen erzielt werden. Dies ist, offenbar darauf zurückzuführen, daß die eingegossene Weicheisenbuchse infolge ihres, verglichen mit der Wandstärke. verhältnismäßig großen Querschnittes mit einer sehr viel geringeren Induktion belastet ist. Die Verschlechterungen der Permeabilität des Werkstoffes, hervorgerufen durch die zwangsläufige Härtungsbehandlung, können sich daher in einem nur geringen Maße auswirken. Dem Weicheisenkern werden durch eine an sich bekannte Wärmebehandlung diejenigen Eigenschaften erteilt, die ihn zur Aufnahme der Belastung hervorragend geeignet machen. Diese Eigen, schaften werden, da der Einsatz des Kernes nach der Härtung des Dauermagneten erfolgt, durch diese Wärmebehandlung nicht berührt.
  • Zum Verständnis der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung im Schnitt ein Dauermagnetsystem beispielsweise dargestellt, das nach dem neuen Verfahren hergestellt ist. In den schalenförmigen Körper i aus hochkoerzitivkräftigem Dauermagnetwerkstoff, wie beispielsweise eine Eisen-Nickel-Aluminium-Legierung, ist eine Weicheisenbuchse 2 eingegossen. Die Buchse 2 ist auf ihrer äußeren Fläche mit einer Kordelung versehen. Der Dauermagnetkörper i und die mit ihm verbundene Weicheisenbuchse 2 werden gehärtet, und nach einer Bearbeitung der Bohrung wird der Weicheisenkern 3 in die Buchse eingepreßt. Alsdann wird die Weicheisenschale q. durch Löten oder Schweißen auf der unteren Schale derart befestigt, daß der Kern 3 in eine öffnung dieser Schale zur Bildung des Ringspaltes 5 hineinragt. Die Magnetisierung des Systems erfolgt derart, daß die Ränder der Dauermagnetschale i und damit der Weicheisenplatte q. die eine Polarität (Nordpol) und der Kern 3 bzw. die ihm . benachbarten Teile des Dauermagnetkörpers i die andere Polarität (Südpol) tragen..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Magnetsystemen mit Dauermagneten aus hochkoerzitivkräftigem, schwer bearbeitbarem Werkstoff für dynamische Telefonhörer, dadurch gekennzeichnet, daß in den schalenförmigen Magnetkörper eine Weicheisenbuchse eingegossen wird"in die nach erfolgter Härtung des Magnetkörpers und gegebenenfalls einem Nacharbeiten der Bohrung der Buchse ein Weicheisenkern mit Paßsitz eingesetzt wird. Hierzu i Blatt Zeichnungen BERLIN. t;EDRLCK1' IN DER I@@l(:IISVRI'CI:FRt;I
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